AT340989B - Schutzvorrichtung gegen lawinen, muren u. dgl. - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen lawinen, muren u. dgl.

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F7/00Devices affording protection against snow, sand drifts, side-wind effects, snowslides, avalanches or falling rocks; Anti-dazzle arrangements ; Sight-screens for roads, e.g. to mask accident site
    • E01F7/04Devices affording protection against snowslides, avalanches or falling rocks, e.g. avalanche preventing structures, galleries

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Protection Of Plants (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrichtung gegen Lawinen, Muren u. dgl., bestehend aus mittels Holzpflöcken geschützten Jungbäumen. 



   Es ist allgemein bekannt, dass der Baum bzw. in der Mehrzahl gesehen der Wald, die beste und für das Auge die schönste Schutzvorrichtung gegen Lawinen u. dgl. darstellt. 



   Das Problem dabei ist, dass ein Baum erst nach Erreichen einer gewissen Grösse diese Aufgabe voll und ganz erfüllen kann. 



   Es ergibt sich damit oft die Situation, dass der Schutz kurzfristig gebraucht wird, weil   z. B.   ein Lawinenstrich für das folgende Jahr gesichert werden soll, so dass man notgedrungenerweise zu künstlichen Schutzvorrichtungen greifen muss. 



   Auch in Regionen mit schlechtem Boden, vor allem in den Hochregionen, wo das Wachstum eines Baumes wesentlich langsamer vonstatten geht, ergibt sich zwangsläufig dasselbe Problem. 



   Es ist somit die Aufgabe gestellt, eine Schutzvorrichtung gegen Lawinen   u.   dgl. zu schaffen, wobei einerseits der Vorteil geboten wird, dass die Schutzvorrichtung sofort nach Herstellung wirksam ist, und anderseits im Endstadium die künstliche Schutzvorrichtung von Bäumen abgelöst wird, die diese Aufgabe übernehmen. 



   Es sind nun Möglichkeiten zur Aufforstung von Lawinen- und Murenabbruchstellen   u.   dgl. bekannt. 



  Bei diesen werden die Setzlinge zum Schutz vor Wetter-, Wasser- und Trittschäden mit Steinen umlegt oder mittels schräg eingeschlagener Pflöcke überdeckt. 



   Eine solchermassen angelegte Aufforstung ist jedoch gegen Wildverbiss nicht optimal geschützt und kann auch von schwerem abrutschendem Schnee wieder zerstört bzw. niedergedrückt werden. 



   Die erfindungsgemässe Schutzvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Setzling bzw. der Jungbaum in einer rinnenförmigen Ausnehmung des in den Boden gerammten Holzpflockes aufgenommen ist. 



   Die Erfindung bietet die Möglichkeit einer einfachen und schnellen Aufforstung mittels vorgefertigter Holzpflöcke und zugleich einen sofortigen optimalen Schutz gegen die erwähnten Gefahren. 



   Die rinnenförmige Ausnehmung weist vorteilhafterweise   U-,     V- oderU-förmige   Gestalt auf, wobei die U-förmige Aussparung, als die der Stammform am nächsten kommende vorzuziehen ist ; mangels maschineller Möglichkeiten können natürlich auch andere Formen verwendet werden. 



   Für den Geradwuchs und zur besseren Stabilisierung ist es vorteilhaft, dass die Ausnehmung im unteren Bereich nach Einsetzen des Jungbaumes mit einer Platte, vorzugsweise aus Holz verschlossen ist. Dies kann auch dazu dienen, um den Jungbaum vor Tieren, die den Stamm annagen, zu schützen. Dabei kann die Aussparung zwei Nuten aufweisen, die parallel zu den Aussenkanten der Aussparung verlaufen, wodurch die Holzplatte nur mehr eingeschoben werden braucht. 



   Vorzugsweise weist der Holzpflock im untersten Bereich mindestens eine, in die Aussparung gerichtete, durchgehende Bohrung auf, um die notwendige Wasserzufuhr zur Wurzel des Jungbaumes zu gewährleisten. 



   Die Erfindung bringt folgende Vorteile. Einmal übernimmt der Holzpflock die Aufgabe als Schutzvorrichtung gegen Lawinen und weiters schützt er den Jungbaum selbst, indem er den Stamm hangseitig abschirmt. 



   Während der Zeit bis der Holzpflock verfault, ist   der"Jungbaum"ausgewachsen,   so dass dieser für sich keinen Schutz mehr benötigt und selbst als Schutzvorrichtung fungiert. 



   Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen erläutert, ohne dass sie auf diese eingeschränkt sein soll. Ebenso bedeuten die Ziffern in den nachfolgenden Ansprüchen keine Einschränkung, sie dienen lediglich dem leichteren Auffinden bezogener Teile in den Figuren der Zeichnungen. 



  Fig. 1 zeigt schematisch eine erfindungsgemässe Schutzvorrichtung mit einem Jungbaum, Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Schutzvorrichtung. 



   Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Schutzvorrichtung bestehend aus einem zirka 1, 5 bis 2 m langen, in den Boden gerammten   Holzpflock --1--,   der talseitig eine V-förmige Ausnehmung --2-- aufweist, in die der Jungbaum --3-- hineingepflanzt ist. Nach dem Einpflanzen des Jungbaumes --3-- kann die rinnenförmige Ausnehmung --2-- wie gezeigt mit Holzleisten versehen werden. 



   In Fig. 2 weist die Ausnehmung --2-- zwei parallel zu ihren   Aussenkanten --4-- verlaufende   Nuten - auf, in die die Platte --5--, vorzugsweise aus Holz, eingeschoben ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der unterste Bereich --A-- des Holzpflockes --1-- weist eine   Bohrung --8-- auf,   die in die Ausnehmung --2-- gerichtet ist. 



   Als Jungbäume für die Anpflanzung sind insbesondere Zirben und Lärchen geeignet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schutzvorrichtung gegen Lawinen, Muren u. dgl., bestehend aus mittels Holzpflöcken geschützten 
 EMI2.1 
 einer rinnenförmigen Ausnehmung (2) des in den Boden gerammten Holzpflockes   (1)   aufgenommen ist.

Claims (1)

  1. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die rinnenförmige Ausnehmung (2) im Holzpflock (1) U-, V-oder)- !-formig ist.
    3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (2) im unteren Bereich nach Einsetzen des Jungbaumes mit einer Platte (5), vorzugsweise aus Holz verschlossen ist.
    4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung zwei Nuten (7) aufweist, in die die Platte (5) eingeschoben werden kann.
    5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einsetzen des Jungbaumes (3) die Ausnehmung (2) mit kreuzweise angeordneten Holzleisten (6) versehen wird. EMI2.2
AT630375A 1975-08-13 1975-08-13 Schutzvorrichtung gegen lawinen, muren u. dgl. AT340989B (de)

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