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Die Erfindung betrifft einen Ski mit einem auf seiner Oberseite im vorderen Bereich angeordneten Bügel, der einen quer zur Längsachse des Ski verlaufenden Steg aufweist.
Skier der eingangs genannten Art haben den Vorteil, dass während der Abfahrt ein Überkreuzen der
Skispitzen hintangehalten wird. Diese Bügel können in die Ebene der Skioberseite geklappt werden, um einen leichteren Transport der Skier zu ermöglichen. Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung ist jedoch, dass die Fixierung des Bügels für die Abfahrtsstellung sehr kompliziert und störanfällig ist, da hiefür viele bewegliche Einzelteile erforderlich sind. Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Ski der eingangs genannten Art für den Bügel eine einfache Fixierung in der Abfahrtsstellung zu ermöglichen.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Bügel mit in die Windungen zweier Wickelfedern übergehenden Schenkeln versehen ist und durch die Federn und vorzugsweise durch ein zwischen dem Steg und der Oberseite des Ski angeordnetes Zugelement in einem Winkel zwischen 90 und 45 zur Oberseite gehalten ist.
Es hat sich gezeigt, dass gute Skiläufer bei rasanter Fahrweise den Bügel am stärksten von der Seite aber auch in Richtung zur Skispitze hin beanspruchen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist somit vorgesehen, dass die Wickelfedern den Bügel zur Sldspitze hin drücken und dass vorzugsweise zur Halterung des Bügels eine skifeste Platte vorgesehen ist, die die Wickelfedern im Bereich ihrer freien Enden übergreift. Durch die Anordnung der Platte weist der Bügel einen ausreichenden seitlichen Halt auf. Hingegen kann bei einem parallel zur Skilängsrichtung und zur Bindung hin gerichteten Druck der Bügel nachgeben und nach Aufhören dieses Druckes wieder in seine Normalstellung zurückkehren.
Um den Bügel in einfacher Weise in Transportstellung zu bringen, ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass der Bügel entweder mittels eines Hakens oder durch die freien Enden der Wickelfedern im wesentlichen parallel zur Oberseite des Ski fixierbar ist.
Schliesslich kann entweder an der Platte eine Einhängevorrichtung für das Zugelement vorgesehen sein oder es sind die freien Enden der Wickelfedern als Einhängevorrichtung für das Zugelement ausgebildet.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in den beiden Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Es zeigen : Fig. l einen Bügel ohne Zugelement in Seitenansicht, Fig. 2 einen Bügel mit Zugelement in Seitenansicht, Fig. 3 einen Bügel ohne Zugelement von rückwärts und Fig. 4 eine weitere Ausführung eines Bügels mit Zugelement in Seitenansicht.
Wie man in Fig. l erkennen kann, geht der Bügelschenkel--l--in die Windung der Wickelfeder--2-- über, welche durch Übergreifen des strichpunktierten Federendes --3-- mittels der Befestigungsplatte--4--
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In Fig. 2 ist der Bügel mittels des in eine Ausnehmung der Befestigungsplatte --4-- eingehängten Zugelementes--7--am Vorwärtsschwenken gehindert und der Bügelschenkel-l--in einen spitzen Winkel zur Skioberseite gebracht. Die Wickelfeder-2--ist durch Übergreifen des strichpunktierten Federendes 3mittels der Befestigungsplatte Ski--5--befestigt.
Gemäss Fig. 3 verbindet der Steg--8--die Bügelschenkel--l--, welche in die Windungen der beiden Wickelfedern--2--übergehen. Die auslaufenden Federenden werden mittels der Befestigungsplatte--4-am Ski--5--befestigt. Zur Fixierung des Bügels annähernd parallel zur Skioberseite ist ein Haken--6-- vorgesehen.
In Fig. 4 werden die Federenden unter der Befestigungsplatte --4-- durchgeführt und sind als Einhängevorrichtung--9--für das Zugelement --7-- ausgebildet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ski mit einem auf seiner Oberseite im vorderen Bereich angeordneten Bügel, der einen quer zur
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vorzugsweise durch ein zwischen dem Steg (8) und der Oberseite des Ski (5) angeordnetes Zugelement (7) in einem Winkel zwischen 90 und 450 zur Oberseite gehalten ist.
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