AT330155B - Verfahren zur herstellung von neuen 1-phenoxy -2-hydroxy-3- propargylaminopropanen und von deren saureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen 1-phenoxy -2-hydroxy-3- propargylaminopropanen und von deren saureadditionssalzen

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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten racemischen oder optisch aktiven   1- Phenoxy-2-hydroxy-3-propargylaminopropanen   und deren Säureadditionssalzen, welche als Wirkstoffe in Arzneimitteln verwendbar sind. 



   Die neuen Verbindungen entsprechen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
In dieser Formel bedeuten   R1 WasserstofI : oder   ein Halogen, die Nitrogruppe, eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 C-Atomen, eine Alkoxy- gruppe mit 1 bis 4   C-Atomen,   eine   Alkenyl-oder Alkinylgruppe   mit 2 bis 5 C-Atomen, eine niedere Mo- no- oder Dialkylaminogruppe, eine niedere Alkoxyalkylgruppe oder eine niedere Mono- oder Dialkylami- noalkylgruppe, einen Rest mit der   Teilformel- (CH -CN,- (CH -NH oder- (CH ) x-OH,   wobei x
Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 3   bedeutet, -COOH, COOR6'wobei R6   eine Alkylgruppe mit 1 bis 4
C-Atomen bedeutet, eine   Alkenyloxy- oder Alkinyloxygruppe   mit 3 bis 6 C-Atomen, eine niedere alipha- tische, araliphatische oder aromatische Acyl-,

   Acyloxy- oder Acylaminogruppe, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 7 C-Atomen, die   Gruppe-Q-CO-NRRg,   wobei Q eine Einfachbindung, ein Sauerstoffatom, eine -NH-, eine -CH2- oder eine -CH2-NH-Gruppe und R7 und   Rg   Wasserstoff, niederes Alkyl oder zu- sammen mit dem N-Atom die Pyrrolidino-, Piperidino- oder Morpholinogruppe bedeuten oder eine ge- gebenenfalls mitHalogen, Alkyl, Alkoxy, einer Nitro-, Cyano- oder Carboxylgruppe substituierten Aryl- oder Aryloxygruppe (vorzugsweise Phenyl- oder Phenoxygruppe), R2 Wasserstoff oder ein Halogen, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, eine Acyl- oder eine Alkenylgruppe mit 2 bis 4 C-Atomen, die Cyano-, Amino- oder Nitrogruppe oder zusammen mit   R1   die 3, 4-Methylendioxygruppe, Rg Wasserstoff oder ein Halogen, eine Alkyl oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen,

   wobei minde- stens einer der Reste R2 und Rg ein Halogen bedeutet, R4 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen und 
 EMI1.2 
 ganze Zahl von 4 bis 6 steht. 



   Wenn   R1   eine niedere aliphatische Acylgruppe bedeutet, so kommt hierfür beispielsweise die Acetyl-, Propionyl- oder Butyryl- bzw. Isobutyrylgruppe in Frage. Als araliphatische Acylgruppe kann   R1   beispielsweise die Phenacetylgruppe, die gegebenenfalls am Phenylring mit einem oder mehreren Halogenen, Alkylgruppen, Nitro-, Cyano- oder Carboxylgruppen substituiert ist, bedeuten. In der Bedeutung aromatisches Acyl kann R1 beispielsweise eine gegebenenfalls mit Halogen, niederem Alkyl, Nitro, Cyano oder Carboxyl ein oder mehrfach substituierte Benzylgruppe bedeuten. 



   Stellt   R1   eine Acyloxy-oder Acylaminogruppe dar, so kann diese Acylgruppe darin ebenfalls durch die im vorstehenden Absatz einzeln aufgeführten Acylgruppen verkörpert werden. 



   Die neuen Verbindungen können auf folgende Weise hergestellt werden :
Einführung eines Halogens in Phenoläther der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bedeutet (worin   Rh R2 und Rg   die obengenannte Bedeutung haben), beispielsweise mit einem Gemisch aus Halogenwasserstoffsäure/Wasserstoffperoxyd bei erhöhter Temperatur. 



   Das für die Durchführung des Verfahrens benötigte Ausgangsmaterial ist z. T. bereits bekannt, z. T. kann es nach üblichen Verfahren gewonnen werden. So lassen sich   Epoxyde   der Formel 
 EMI2.1 
 worin Ar die obengenannte   Bedeutung hat, leicht durch Umsetzung von   Epichlorhydrin mit einem entsprechenden Phenol bzw. Phenolat der Formel 
 EMI2.2 
    hattallkation)   bedeutet, herstellen. Diese Epoxyde können ihrerseits zur Herstellung der Ausgangsmaterialien der letzten Stufe herangezogen werden. Sie lassen sich nämlich mit Aminen der allgemeinen Formel 
NH2-CR4 Rs-C= CH, (V) worin R4 und R5 die obengenannte Bedeutung haben, zu Verbindungen der allgemeinen Formel   (H)   umsetzen. 



  Amine der Formel (V) sind bekannt und stellen in der Mehrzahl Handelsprodukte dar. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen besitzen ein asymmetrisches C-Atom an der CHOHGruppe und kommen daher als Racemat wie auch in Form der optischen Antipoden vor. Letztere können ausser durch Racematentrennung mit üblichen Hilfssäuren wie Dibenzoyl- (bzw.   Di-p-Toluol)-D-Weinsäure   oder   D-3-Bromcampher-8-sulfonsäure   auch durch Einsetzen von optisch aktivem Ausgangsmaterial erhaltenwerden. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen   1-Phenoxy-2-hydroxy-3-alldnyl-aminopropane   der allgemeinen Formel (I) können in üblicher Weise in ihre physiologisch verträglichen Säureadditionssalze überführt werden. 



  Geeignete Säuren sind beispielsweise Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure,   Methansulfonsäure,   Maleinsäure, Essigsäure, Oxalsäure, Milchsäure, Weinsäure oder   8-Chlortheophyllin.   



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) bzw. deren physiologisch verträgliche Säureadditionssalze haben im Tierversuch an Meerschweinchen wertvolle therapeutische, insbesondere ss-adrenolytische Eigenschaften gezeigt und können daher beispielsweise zur Behandlung oder Prophylaxe von Erkrankungen der Herzkranzgefässe oder zur Behandlung von Herzarrhythmien, Insbesondere von Tachycardie, Inder Humanmedizin eingesetzt werden. Auch die blutdrucksenkenden Eigenschaften der Verbindungen sind therapeutisch interessant. Die Verbindungen haben gegenüber bekannten ss-Rezeptorenblockern, z. B. dem Handelsprodukt   1- (1-Naphthyloxy)-2-hydroxy-3-isopropyl-aminopropan   (Propranolol) den Vorteil beträchtlich verminderter Toxizität und überlegener Wirkung. 



   Als wertvoll haben sich dabei insbesondere solche Verbindungen der allgemeinen Formel (I) herausgestellt, bei denen R4 und   Rs   jeweils eine Methylgruppe darstellen (substituierte   I-Phenoxy-3- (2-methylbuti-   nyl-3-amino-2-)-propanole). 



   Die Einzeldosis der erfindungsgemäss erhältlichen Substanzen liegt bei 1 bis 300 mg, vorzugsweise 5 bis 100 mg (oral) bzw. 1 bis 20 mg (parenteral). 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Wirkstoffe können In üblichen galenischen Anwendungsformen, wie Tabletten, Dragees, Lösungen, Emulsionen, Pulvern,   Kapseln oder Depotformen gebracht werden, wobei zu   deren Herstellung die üblichen pharmazeutischen Hilfsstoffe sowie die üblichen Fertigungsmethoden herangezogen werden können. Entsprechende Tabletten können beispielsweise durch Mischen der Wirkstoffe mit bekannten Hilfsstoffen, beispielsweise inerten Verdünnungsmitteln, wie Calciumcarbonat, Calciumphosphat oder Milchzucker, Sprengmitteln, wie Maisstärke oder Alginsäure, Bindemitteln wie Stärke oder Gelatine, Schmiermitteln wie Magnesiumstearat oder Talk, und/oder Mitteln zur Erzielung eines Depoteffekts, wie Carboxypolymethylen, Carboxymethylcellulose, Celluloseacetatphthalat oder   Oilyvinylacetat   erhalten werden. 



   Die Tabletten können auch aus mehreren Schichten bestehen. Entsprechend können Dragées durch Überziehung von analog den Tabletten hergestellten Kernen mit üblicherweise in   Dragéeüberzügen   verwendeten Mitteln, beispielsweise Kollidon oder Schellack, Gummi arabicum, Talk, Titandioxyd oder Zucker, hergestellt werden. Zur Erzielung eines Depoteffekts oder zur Vermeidung von Inkompatibilitäten kann der Kern auch aus mehreren Schichten bestehen. Desgleichen kann auch die   Drageehülle   zur Erzielung eines Depoteffekts aus mehreren Schichten bestehen, wobei die oben bei den Tabletten erwähnten Hilfsstoffe verwendet 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 werden können. 



   Säfte der erfindungsgemäss erhältlichen Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen können zusätzlich noch ein   Süssungsmittel,   wie Saccharin, Cyclamat, Clycerin oder Zucker sowie ein geschmackverbesserndes Mittel, z. B. Aromastoffe, wie Vanillin oder Orangenextrakt, enthalten. 



   Sie können ausserdem Suspendierhilfsstoffe oder Dickungsmittel, wie Natriumcarboxymethyl-cellulose, Netzmittel, beispielsweise Kondensationsprodukte von Fettalkoholen mit Äthylenoxyd, oder Schutzstoffe, wie p-Hydroxybenzoate, enthalten. 



   Injektionslösungen werden in   ülbicher   Weise, z. B. unter Zusatz von Konservierungsmitteln, wie p-Hydroxybenzoaten, oder Stabilisatoren, wie Komplexonen, hergestellt und in Injektionsflaschen oder Ampullen abgefüllt. 



   Die Wirkstoffe bzw.   Wirkstoffkombinationen enthaltenden Kapseln könnenbeispielsweise   hergestellt werden, indem man die Wirkstoffe mit inerten Trägern, wie Milchzucker oder Sorbit, mischt und in Gelatinekapseln einkapselt. 



   Geeignete Zäpfchen lassen sich beispielsweise durch Vermischen der dafür vorgesehenen Wirkstoffe bzw. Wirkstoffkombinationen mit üblichen Trägermitteln, wie Neutralfetten oder   Polyäthylenglykol bzw.   dessen Derivaten, herstellen. 



   Die   erfindungsgemäss   erhältlichen Verbindungen sind auch für die Kombination mit andern pharmakody-   namisch   wirksamen Stoffen wie z. B. Coronardilatoren, Sympathicomimetica, Herzglycosiden oder Tranquilizern geeignet. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken : 
 EMI3.1 
 dass die Temperatur nicht über   65 C   steigt. Nachdem der Ansatz noch 30 min nachgerührt hat, wird die breiige Kristallmasse abgesaugt und mit H20 gewaschen. Das Hydrochlorid wird aus Äthanol umkristallisiert. 



   Ausbeute : 1, 95 g, Schmp. : 176 bis   zo  
Folgende Verbindungen wurden durch Halogenierung des entsprechenden Ausgangsmatierals der Formel (II) nach der vorstehenden Vorschrift gewonnen : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> R1 <SEP> R2 <SEP> Rg <SEP> R4 <SEP> R5 <SEP> Fp. <SEP> des <SEP> Hydro- <SEP> 
<tb> chlorids
<tb> 2-Br <SEP> H <SEP> H <SEP> CHg <SEP> CHg <SEP> 138 <SEP> bis <SEP> 1390C <SEP> 
<tb> 2-Cl <SEP> 4-Cl <SEP> H <SEP> CHg <SEP> CHg <SEP> 170 <SEP> bis <SEP> 1710C <SEP> 
<tb> H <SEP> 2-Cl <SEP> H <SEP> CHg <SEP> CHg <SEP> 150 <SEP> bis <SEP> 1510C <SEP> 
<tb> 3-Br <SEP> 4-NH2 <SEP> 5-Br <SEP> CHg <SEP> CHg <SEP> 183 <SEP> bis <SEP> 1850C <SEP> 
<tb> (Dihydrochlorid)
<tb> 
 
 EMI3.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 2 : 1- (3, 5-Dibrom-4-aminophenoxy) -3- (2-methylbutinyl-3-amino-2) -2-propanol. HCl :in welcher R1 Wasserstoff oder ein Halogen, die Nitrogruppe, eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 C-Atomen, eine Alkoxy- gruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, eine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit 2 bis 5 C-Atomen, eine niedere Mono- oder Dialkylaminogruppe, eine niedere Alkoxyalkylgruppe oder eine niedere Mono- oder Dialkyl- aminoalkylgruppe, einen Rest mit der Teilformel -(CH2)X-CN, -(CH2)X-NH2 oder -(CH2)X-OH, wobei EMI4.2 4 C-Atomen bedeutet, eine Alkenyloxy- oder Alkinyloxygruppe mit 3 bis 6 C-Atomen, eine niedere ali- phatische, araliphatische oder aromatische Acyl-, Acyloxy- oder Acylaminogruppe, eine Cycloalkyl- gruppe mit 3 bis 7 C-Atomen, die Gruppe-Q-CO-NR ? Rs, wobei Q eine Einfachbindung, ein Sauerstoff- atom,
    eine -NH-, eine -CH2- oder eine -CH2-NH-Gruppe und R7 und Rg Wasserstoff, niederes Alkyl oder zusammen mit dem N-Atom die Pyrrolidino-, Piperidino- oder Morpholinogruppe bedeuten oder eine gegebenenfalls mit Halogen, Alkyl, Alkoxy, einer Nitro-, Cyano- oder Carboxylgruppe substituier- ten Aryl- oder Aryloxygruppe (vorzugsweise Phenyl- oder Phenoxygruppe), R2 Wasserstoff oder ein Halogen, eine Alkyl-oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, eine Acyl- oder eine Alkenylgruppe mit 2 bis 4 C-Atomen, die Cyano-, Amino- oder Nitrogruppe oder zusammen mit R1 die 3, 4-Methylendioxygruppe, Rg Wasserstoff oder ein Halogen, eine Alkyl oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, wobei minde- stens einer der Reste R2 und Rg ein Halogen bedeutet,
    R4 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen und R5 eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen oder zusammen mit R4 die Gruppe- (CHz) p-, wobei p für eine ganze Zahl von 4 bis 6 steht, darstellen, und von deren physiologisch verträglichen Säureadditionssal- zen, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Phenoläfher der allgemeinen Formel EMI4.3 in der R4 und Rs wie in Formel (1) definiert sind und Ar einen Rest mit der Teilformel EMI4.4 worin Rj, R und Rg die obengenannten Bedeutungen haben, bedeutet, halogeniert, gewünschtenfalls die erhaltene Base in ein Säureadditionssalz überführt und/oder ein erhaltenes Racemat in die optischen Antipoden auftrennt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von neuen l-Phenoxy-Z-hydroxy-S-propargylaminopropa- nen der allgemeinen Formel EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> in der Rr Wasserstoff oder Halogen, eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 C-Atomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C- Atomen, eine Alkenyl- oder Alkinylgruppe mit 2 bis 5 C-Atomen, einen Rest mit der Teilformel -(CH2)X-CN, -(CH2)X-NH2 oder -(CH2)X-OH, wobei x Null oder eine ganze Zahl von 1 bis 3 bedeutet, - COOH, -COOR2, wobei Rg eine Alkylgruppe von 1 bis 4 C-Atomen bedeutet, eine Alkenyloxy-oder Al- kinyloxygruppe mit 3 bis 6 C-Atomen, eine niedere aliphatische, araliphatische oder aromatische Acyl-, Acyloxy-oder Acylaminogruppe, eine Cycloalkylgruppe mit 3 bis 7 C-Atomen,
    eine Nitro- oder Carbon- amidogruppe, die Gruppe-NH-CO-NRfRg, wobei R7 und R g Wasserstoff, niederes Alkyl oder zusammen mit dem N-Atom den Pyrrolidino-, Piperidino- oder Morpholinorest bedeuten ; oder eine gegebenenfalls mit Halogen, Alkyl, einer Nitro-, Cyano- oder Carboxylgruppe substituierte Aryl- oder Aryloxygruppe (vorzugsweise Phenyl- oder Phenoxygruppe), EMI5.1 no- oder Nitrogruppe oder zusammen mit Ri die 3, 4-Methylendioxygruppe, Rg Wasserstoff oder Halogen, eine Alkyl-oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, wobei mindestens einer EMI5.2 Reste RR4 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen und EMI5.3 mischer oder optisch aktiver Form, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Phenoläther der allgemeinen Formel EMI5.4 EMI5.5 EMI5.6 EMI5.7 1auftrennt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung von neuen 1- Phenoxy-2-hydroxy-3-propargylaminopro- panen der allgemeinen Formel EMI5.8 worin R eine niedere Mono- oder Dialkylaminogruppe, eine niedere Alkoxyalkylgruppe, eine niedere Mono- oder Dialkylaminoalkylgruppe, die Gruppe Q-CO-NR7 Rg, worin Q ein Sauerstoffatom, eine -CH2 - oder eine -CH2-NH-Gruppe bedeutet und Ry und Rs Wasserstoff, niederes Alkyl oder zusammen mit dem N-Atom den Pyrolidino-, Piperidino-oder Morpholinorest bedeuten ;
    oder eine mit einer Alkoxygruppe substi- tuierte Aryl- oder Aryloxy- (vorzugsweise Phenyl-oder Phenoxy)-gruppe bedeutet, R Wasserstoff oder ein Halogen, eine Alkyl-oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, eine Cyano-, Ami- no- oder Nitrogruppe oder zusammen mit Rt die 3, 4-Methylendioxygruppe, Rg Wasserstoff oder Halogen, eine Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 C-Atomen, wobei mindestens einer der Reste R2 und Rs ein Halogen bedeutet. <Desc/Clms Page number 6>
    R4 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen und Rs eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 C-Atomen oder zusammen mit R4 die Gruppe -(CH2)n-, wobei p für eine ganze Zahl von 4 bis 6 steht, darstellen, und von deren physiologisch verträglichen Säureadditionssal- zen, in racemischer oder optisch aktiver Form, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Phe- noläther der allgemeinen Formel EMI6.1 in der R4 und R5 wie in Formel (I) definiert sind und Ar einen Rest mit der Teilformel EMI6.2 EMI6.3 haltene Base in ein Säureadditionssalz überführt und/oder ein erhaltenes Racemat In die optischen Antipoden auftrennt.
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