AT32648B - Umsteuerung für mehrzylindrige Explosionskraftmaschinen. - Google Patents
Umsteuerung für mehrzylindrige Explosionskraftmaschinen.Info
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Description
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die den Zylindern nacheinander während des der Expansion bzw. Verbrennung entsprechenden Hubes zugeführt wird. Wenn gleichzeitig mit der Zuführung der Druckluft die Verbrennung
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Wenn die Maschine umgesteuert wird, muss sich die Winkelstellung des Schlitzes r natürlich ändern. Und zwar muss, wenn der Kolben eines der Zylinder sich in einem gegebenen Augenblicke in der Expansiona-bzw. der Ausgangsperiode befindet, und die Maschine in diesem Augenblicke umgesteuert wird, der betreffende Kolben dadurch in die der entgegengesetzten Periode entsprechende Lage (Verdichtung bzw. Auspuff) gebracht werden. Dementsprechend muss der Schlitz, r beim Umsteuern das Loch, über dem er sich befindet, verlassen und sich auf das der entgegengesetzten Periode entsprechende Loch legen.
Zu diesem Zwecke werden die Durchmesser und die Neigung der Zähne der Räder g, h, derart passend gewählt, dass die Verschiebung des Rades g auf dem Rade h, die bei der zum Zwecke der Umsteuerung ausgeführten Längsverschiebung der Welle b stattfindet, eine der eben erwähnten Bedingung entsprechende Drehung der Welle p und des Schiebers q zur Folge hat.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist ohne weiteres verständlich. Wenn die stillstehende Maschine angelassen werden soll, wird die Verbindung zwischen dem Rohre n und den) Druckluftbehälter geöffnet, worauf sich die Maschine unter der Wirkung der Druckluft in Gang setzt, welch letztere sich mit dem in den Zylindern vorhandenen Gase mischt. Nach einigen Umdrehungen ist das im Augenblicke der Zündung in den Zylindern vorhandene Gemisch zündfähig geworden, worauf die Zündung in Tätigkeit tritt und die Maschine in normaler Weise zu arbeiten beginnt. Die Druckluftleitung kann dann abgestellt werden.
Bei der Umsteuerung wird diese Verbindung wieder geöffnet, so dass im Augenblicke des Stillstandes der Maschine die Druckluft in Wirksamkeit treten kann, die die Maschine in der umgekehrten Richtung zum Anlaufen bringt.
Da der Schieber q nur während der kurzen Anlaufzeiten nutzbringend arbeitet, empfiehlt es sich, eine Feder s (Fig. 4) oder dgl. vorzusehen, die auf die Schieberspindel l derart einwirkt, dass der Schieber dicht über seinem Sitze gehalten wird. Die Höhenlage des Schiebers kann durch eine mit der Spindel l verkeilte Büchse u, die beim Anheben gegen den Ansatz z stösst, geregelt werden. Die ssücbse M ist mit der Welle q durch einen Keil verbunden, der Verschiebungen in der Längsrichtung zulässt.
Durch passende Regelung der Spannung der Feder s kann man es erreichen. dass, sobald durch das Rohr n Druckluft zugelassen wird, der Schieber sich unter dem Einflusse derselben entgegen der Federwirkung auf seinen Sitz legt, während, sobald die Verbindung mit dem Druckluftbehälter unterbrochen ist, die Feder s den Schieber q anhebt, wodurch eine unnötige Abnutzung desselben auf seinem Sitze vermieden wird.
Uic Einlassventile der Maschine, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, werden durch < 'inc der Welle b ähnliche, in der Längsrichtung verschiebbare Nockenwelle gesteuert, die aller nicht mit einer Druckluftverteilungsvorrichtung versehen ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Umsteuerung für mehrzylinderige Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der zum Zwecke des Umsteuerns erfolgenden Längsverschiebung einer der Stf'uerwelleu (b) durch eine Schraubenradübersetzung (g, h) der auf einer zweiten Welle (p) sitzende \'prteilungsschieber (q) für die Anlassdruckluft tn die dem Vor- oder Rückwärtsgang der Maschine entsprechende Stellung verdreht wird.
Claims (1)
- . Umsteuerung nach Anspruch 1, bei welcher der Verteilungsschieber (q) unter Vermittlung EMI2.2
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| AT32648T | 1906-10-02 |
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|---|---|
| AT32648B true AT32648B (de) | 1908-04-25 |
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| AT32648D AT32648B (de) | 1906-10-02 | 1906-10-02 | Umsteuerung für mehrzylindrige Explosionskraftmaschinen. |
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1906
- 1906-10-02 AT AT32648D patent/AT32648B/de active
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