AT326405B - Einrichtung zur entnahme von lebenden fischen aus einem gewässer - Google Patents

Einrichtung zur entnahme von lebenden fischen aus einem gewässer

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AT326405B
AT326405B AT96473A AT96473A AT326405B AT 326405 B AT326405 B AT 326405B AT 96473 A AT96473 A AT 96473A AT 96473 A AT96473 A AT 96473A AT 326405 B AT326405 B AT 326405B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Entnahme von lebenden Fischen aus einem Gewässer,   z. B.   einem Zuchtteich, mit einer Pumpe und einer mit dieser verbundenen bewegbaren Förderleitung, an die eine Trenneinrichtung zur Trennung der Fische vom mitgeführten Wasser angeschlossen ist. Bei bekannten Einrichtungen dieser Art sind anschliessend an die Trenneinrichtung entweder Anlagen zur Behandlung der geförderten Fische oder Transportbehälter,   z. B.   im Inneren eines Schiffes, vorgesehen. Bei allen diesen Einrichtungen muss jedoch eine Wägung der geförderten Fische, sofern diese überhaupt vorgesehen ist, gesondert vorgenommen werden. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Einrichtung der genannten Art zu schaffen, mit der es möglich ist, anschliessend an die Trennung der Fische von mitgeführtem Wasser eine Wägung der Fische durchzuführen, wobei durch die nach dem Erreichen des vorbestimmten Gewichtes weiterhin geförderten Fische keine Beeinträchtigung des Wägevorganges eintreten soll. Erreicht wird dieses Ziel dadurch, dass ein Wägebehälter an die Trenneinrichtung anschliesst, der sowohl gegenüber aussen als auch gegenüber der Trenneinrichtung mit einem öffenbaren Verschluss versehen ist, wobei der gegenüber der Trenneinrichtung vorgesehene Verschluss im geschlossenen Zustand eine Rückführung von in der Trenneinrichtung befindlichen Fischen in das Gewässer bewirkt. 



   Mit der erfindungsgemässen Einrichtung ist daher eine einfache Wägung der geförderten Fische möglich, weil die Wägeeinrichtung mit zwei Verschlüssen versehen ist. Der eine Verschluss wirkt gegen aussen, der andere gegenüber der Trenneinrichtung. Da letzterer Verschluss ausserdem so ausgebildet ist, dass bei einem Wirksamwerden die in der Trenneinrichtung ankommenden Fische wieder zurück in das Gewässer gefördert werden, kann eine einwandfreie Entleerung des Wägebehälters nach Erreichen des vorgegebenen Wägegewichtes erfolgen, ohne dass die in dieser Zeit geförderten Fische stören. 



   Als besonders einfach und trotzdem zweckmässig hat es- sich erwiesen, wenn der gegenüber der Trenneinrichtung vorgesehene Verschluss als zwischen zwei Stellungen schwenkbare Klappe ausgebildet ist, die in der einen Stellung eine Rutsche, in der zweiten Stellung eine Absperrung für die Weiterleitung der Fische in den Wägebehälter bildet. 



   Als sehr robust und trotzdem genau hat sich für die Abstützung des Wägebehälters eine Hebelwaage erwiesen. Vorteilhaft ist dabei die Hebelwaage als Zeiger oder Laufgewichtswaage ausgebildet. Mit Hilfe einer solchen Hebelwaage ist es auch auf einfache Art und Weise möglich, die Verschlüsse automatisch zu betätigen, wenn, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung, beide Verschlüsse mit der Hebelwaage verbunden sind, so dass die Verschlüsse bei Erreichen eines vorbestimmten Gewichtes betätigt sind. 



   Die Erfindung wird durch die folgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform beispielsweise näher erläutert, welche in den Zeichnungen dargestellt ist. Dabei zeigt die Fig. l die erfindungsgemässe Einrichtung von der Seite her in der tiefsten Stellung, die Fig. 2, ebenfalls von der Seite her in angehobener Stellung. Die Fig. 3 stellt im Schnitt das Trenn- und Wägesystem in einer bevorzugten Ausführung dar und die Fig. 4 gibt eine axonometrische Darstellung eines bevorzugten Wägesystems wieder. 



   Gemäss den Zeichnungen weist die erfindungsgemässe handgesteuerte Einrichtung eine   Pumpe-l-auf,   
 EMI1.1 
    --2-- gefülltPumpe--l--wird   im dargestellten Falle durch ein unabhängiges Antriebsorgan, wie beispielsweise den Elektromotor--4--, angetrieben. Der Antrieb kann jedoch auch dadurch erfolgen, dass die Bewegung beispielsweise von der Zapfwelle eines Traktors oder von einem Verbrennungsmotor abgenommen wird. 



   Die Ansaugöffnung (nicht dargestellt) der   Pumpe--l--steht   mit einem Tauchrohr in Verbindung, welches in das die Fische enthaltende Fischwasser eintaucht. 



   Die Förderseite der   Pumpe--l--ist   mit einem Teleskoprohr--5-5'--verbunden, welches mit   Dichtungen--6--versehen   ist und das in die deutlicher in Fig. 3 dargestellte   Kammer --7-- mündet.   Die Pumpen-l und   2--,   das   Antriebsorgan --4-- sowie   der   Teleskoprahmen-8-8'-werden   vom Rahmen--9--getragen, der einen   Zughaken-10-und Räder--11--aufweist.   Der Rahmen-9besitzt weiters einziehbare   Füsse--22--,   welche mittels der   Kurbel--13--so   weit betätigt werden, bis sie den Boden berühren, wodurch die Auflage der Einrichtung auf dem Boden verbessert wird. 



   Auf dem   Rahmen--9--ist   weiters eine Leiter--14--befestigt, an welche sich die Leiter--15auf dem Gestell --8'-- anschliesst. Die beiden Leitern ermöglichen es der Bedienungsperson den Sitz-16- 
 EMI1.2 
    --17-- zur ÖffnungKlappe --22-- abgeschlossen   werden kann (s. Fig. 3). 



   Die Betätigungsperson bedient im Falle der angenommenen manuellen Betätigung der Einrichtung die   Hebel--17   und   18--auf   Grund der Ablesung auf der   Wägeskala--23--,   die mittels Hebel durch den Inhalt im   Behälter --21-- eingestellt   wird. 
 EMI1.3 
 

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    Seilwinde-25--betätigt,Gestell --8-- vorgesehen   sind, wirkt, den Rahmen--8'--anhebt, der auf nicht dargestellten Rollen läuft. 



   Die im Schnitt in Fig. 3 gezeigte Kammer --7-- erhält in Richtung des Pfeiles--30--das Wasser und die Fische, die unter Druck durch die   Pumpe--l--in   die Teleskopleitung--5-5'--eingebracht werden. 



  Das Wasser gelangt in Richtung der   Pfeile--32--durch   den Rost--34--, wobei ein gegebenenfalls vorhandener Fisch in Richtung der   pfeile --31-- in   den   Wägebehälter--21-rutscht.   Solange das Lebendfischgewicht nicht erreicht wurde, bleibt die in vorliegendem Falle durch den   Hebel --18-- gesteuerte     Klappe--22--in   der in Fig. 3 gezeigten Stellung. Beim Erreichen des gewünschten oder voreingestellten Lebendfischgewichtes, stellt man die Klappe vertikal oder sie wird automatisch vertikal gestellt und es fällt ein 
 EMI2.1 
    Rost--34--und Klappe--22--.--51-- sowie   das   Laufgewicht--52--für   die Regelung trägt und die resultierende Kraft über --49-- auf das Anzeigesystem --50-- überträgt.

   Ein Dämpfungsorgan --60-- ist am Hebel--47--angeschlossen. 



   Auf dem Anzeigesystem kann ein an sich bekanntes Voreinstellsystem vorgesehen werden, welches automatisch und selbsttätig die Öffnung des   Verschlusses --20-- und   die Betätigung der Klappe-22besorgt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zur Entnahme von lebenden Fischen aus einem Gewässer,   z. B.   einem Zuchtteich, mit einer Pumpe und einer mit dieser verbundenen bewegbaren Förderleitung, an die eine Trenneinrichtung zur Trennung 
 EMI2.2 
 Wägebehälter (21) an die Trenneinrichtung (7) anschliesst, der sowohl gegenüber aussen als auch gegenüber der Trenneinrichtung mit einem öffenbaren Verschluss (20,22) versehen ist, wobei der gegenüber der Trenneinrichtung vorgesehene Verschluss (22) im geschlossenen Zustand eine Rückführung von in der Trenneinrichtung befindlichen Fischen in das Gewässer bewirkt. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. Trenneinrichtung (7) vorgesehene Verschluss als zwischen zwei Stellungen schwenkbare Klappe (22) ausgebildet ist, die in der einen Stellung eine Rutsche, in der zweiten Stellung eine Absperrung für die Weiterleitung der Fische in den Wägebehälter (21) bildet. EMI2.4
AT96473A 1972-03-03 1973-02-02 Einrichtung zur entnahme von lebenden fischen aus einem gewässer AT326405B (de)

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IT8333072A IT954273B (it) 1972-03-03 1972-03-03 Mezzo aspiratore caricatore pesatore di pesci vivi

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ATA96473A ATA96473A (de) 1975-02-15
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IT954273B (it) 1973-08-30

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