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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Anthralinderivaten der allgemeinen Formel
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worin W und X die oben angegebene Bedeutung besitzen, in Anwesenheit eines tertiären Amins mit Phosphoroxychlorid, gegebenenfalls unter Erwärmen, umgesetzt wild und erhaltene Verbindungen mit der Bedeutung einer Carboxygruppe für zwei oder alle der Reste W, X, Y und Z gewünschtenfalls in ein entsprechendes Salz übergeführt werden, worauf das erhaltene Isomerengemisch gegebenenfalls in seine Komponenten gespalten wird.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) werden als kristalline Verbindungen erhalten, sind gelb bis braun, schmelzen über 3000C und sind unlöslich in Wasser, Alkohol, Propylenglykol, Aceton und Chloroform : Sie sind beständig und geruchlos. Die Elementaranalyse ergibt Werte, die gut mit der Theorie übereinstimmen und die Struktur und Zusammensetzung der neuen Verbindungen stützen. Die neuen Verbindungen I zeigen ein charakteristisches IR-Spektrum. Die Isomeren können z. B. mittels Dünnschichtchromatographie mit BenzolAceton als Laufmittel getrennt werden. Die einzelnen Verbindungen haben charakteristische Rf-Werte, die zur Identifizierung der verschiedenen Isomeren geeignet sind.
Die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen sind hervorragend zur Behandlung von Seborrheo, Psoriasis, Ekzemen und Entzündungszuständen geeignet und können in Form von Salben, Lotionen, Shampoos, Waschmitteln, Lösungen, Kapseln und Tabletten eingesetzt werden. Ferner sind die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen lichtbeständig und oxydationsbeständig und geeignet, durch die hauptsächlich aus Keratin bebestehende Hautschicht zu treten. Der chemische Abbau der erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen ist offenbar aus sterischen Gründen erschwert, jedoch sind chemische Reaktionen auf Zellebene möglich.. Durch Substituenten in 3- und/oder 6-Stellung eines jeden der Anthracenreste ergibt sich in der Regel eine höhere pharmakologische Wirkung.
Carboxylgruppen aufweisende Verbindungen (I) können in Form wasserlöslicher und
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auch wasserunlöslicher Metallsalze isoliert werden.
Psoriasis ist eine chronische, gelegentlich akute und wiederkehrende Hautkrankheit unbekannter Entstehung. Auf derzeit gebräuchliche Arzneimittel spricht diese Krankheit im allgemeinen nicht an. Im Frühstadium ist eine Behandlung noch eher möglich als in späteren Stadien. So geht ein akuter Ausbruch gewöhnlich in angemessener Zeit zurück, jedoch ist ein Wiederausbruch fast sicher.. Zudem ist bekannt, da ss eine längere Behandlung von Psoriasis mit herkömmlichen Medikamenten die Wirksamkeit des Medikamentes vermindert, wobei die Krankheit in schwerer und resistenterer Form auftritt.
Seborrhoeische Dermatitis ist eine chronische, rötende und Hautabschälung verursachende Entzündung, die oft zusammen mit Psoriasis und Ekzemen auftritt. Das hervorstehende Symptom ist eine Dysfunktion der sebaciösen Hautschichten, oftmals begleitet von einer Prädisposition für akute und chronische Hautinfektionen.
Ekzem ist jetzt synonym mit chronischer Dermatitis, und ist durch ein akutes oder chronisches Oberflächenschälen gekennzeichnet.
Disubstituierte Verbindungen der allgemeinen Formel (I) kommen als Mischung von drei Isomeren, u. zw. dem (3, 3')-, dem (6, 6')- und dem (3, 61) -Isomer vor, die aus dem entsprechenden Anthralin bzw. 1,8-Dihydroxy-anthron-9-on entstehen.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird vorteilhaft in Anwesenheit von Pyridin, Morpholin oder einem vorzugsweise flüssigen tertiären Amin als katalytisch wirkendes Lösungsmittel durchgeführt. Die Reaktionistexotherm und bei Temperaturen über etwa 500C schnell beendet. Das Verhältnis von Phosphoroxychlorid zu Anthra-
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bis 0, 5Mol Phosphoroxychlorid ist bevorzugt. Es kann erwünscht sein, das Verhältnis von Phosphoroxychlorid zu Anthralin (II) auf das Vierfache zu erhöhen, so dass 8 Mol Phosphoroxychlorid auf 1 Mol Anthralin (II) verwendet werden. Die Reaktion ist exotherm und ist ohne Wärmezufuhr vollständig. Die Verbindungen sind ziemlich hitzebeständig.
Der bevorzugte Temperaturbereich für die Reaktion liegt bei 50 bis 80OC, wobei die Umsetzungsdauer mindestens 1 h, häufig mehr als 4 h beträgt, Nach beendeter Umsetzung wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und durch Filtrieren von Feststoffen befreit, die mit Pyridin und kaltem Wasser gewaschen und
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stoff kann aus einer Acetonlösung, zu der Wasser bis zum Auftreten einer Trübung zugegeben wird, in der Kälte auskristallisieren gelassen werden, jedoch kann man auch den trockenen Feststoff in siedendem Alkohol lösen und aus der Lösung in der Kälte kristallisieren lassen.
Zu therapeutischen Zwecken können die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen je nach Fall oral, rectal oder topisch angewendet werden. Die pulverisierte Wirksubstanz kann direkt auf eine beeinträchtigte Hautstelle gebracht werden, womit die maximale Gewebewirkung erzielt wird, die nur in einigen akuten F äl- len indiziert ist. Zur topischen Therapie wird der Wirkstoff üblicherweise in einen pharmazeutisch verträglichen Träger als Salbe, Lotion, Shampoo oder Waschmittel eingearbeitet. Ein solches Präparat wird ein-bis sechsmal täglich auf die zu behandelnde Haut gebracht. Auch ein Aerosol kann zur topischen Therapie verwendet werden. Zur Behandlung von Entzündungen, wie Arthritis. kann die Wirksubstanz oral oder rectal in Form von Lösungen, Suspensionen, Kapseln, Tabletten oder Suppositorien verabfolgt werden.
Man kann auch flüssige oder feste Waschmittel herstellen, die die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen enthalten. Flüssige Waschmittel können vorzugsweise zur Behandlung der Haare, der Kopfhaut und anderer Körperstellen dienen, bei denen eine Kontrolle der Behandlung erwünscht ist. Geeignet sind z. B. Shampoos und flüssige Seifen, die 0, 1 bis 25 Gew.- Wirkstoff enthalten. Die flüssigen Waschmittel können in wässerigem Träger mit 5 bis 40 Gew. nicht-ionischem oder anionischem Detergens und mit 0, 1 bis 25 Gew.-% Wirkstoff hergestellt werden. Bis zu25Gew.-Glycerin, PropylenglykoloderPolyäthylenglykol mit einem Molekulargewicht von 200 bis 800 können zugegeben werden. Auch geeignete Riechstoffe und Farbstoffe können zugesetzt werden.
Das Lösungsmittel für flüssige Waschmittel bzw. Reinigungsmittel ist üblicherweise Wasser. Kleine Mengen Alkohol können zugesetzt werden.
Es kann auch ein flüssiges Waschmittelkonzentrat hergestellt werden. Dazu wird die Wirksubstanz direkt
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nicht grösser als 6 ist.
Zur Herstellung eines festen Waschmittels werden 0, 1 bis 25 Gew. -0/0 mit einem pharmazeutischen Verdünnungsmittel, wie einem Polyäthylenglykol mit einem Molekulargewicht von 1000 bis 6000, einem höheren
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tiven Stoffes. Alkalische Seifen sind zu vermeiden, da im alkalischen pH-Bereich eine Rotfärbung auftritt. Das feste Waschmittel kann z. B. durch Strangpressen, Stanzen oder Giessen geformt werden. Diese flüssigen oder festen Waschmittel dienen zur Behandlung der Haut wie zum Reinigen. Die betroffene Haut wird befeuchtet und das Waschmittel aufgetragen und zu Schaum gerieben. Die entwickelte Schicht bleibt mindestens 5 min
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auf der Haut und wird dann weggespült. Wiederholung ist möglich.
Ein Aerosol zur topischen Anwendung enthält z. B. Halogenkohlenwasserstoffe z. B. ein Freon als Treibmittel. Die Konzentration des Wirkstoffes im Aerosol beträgt etwa 1 bis 20 Gew.-%. Ein Alkylester, wie Iso-
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Siliciumdioxyd kann im Aerosol als Träger dienen.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung ohne sie einzuschränken.
Beispiel 1 : In einen mit einem Rührer, einem Füllstutzen, einem Stickstoffeinleitungsrohr und einer Gasfalle ausgestatteten Dreihalskolben wurde eine Suspension von 80 g l, 8-Dihydroxy-anthr-9-onin200 ml Pyridin gegeben, worauf der Sauerstoff aus dem Kolben mit Stickstoff verdrängt und die Suspension unter stän- digemDurchleiten von Stickstoff und unter Rühren mit einer Lösung von 33, 1 ml Phosphoroxychlorid (POC1) in 200 ml Pyridin portionsweise versetzt wurde. Das Reaktionsgemisch wurde sodann für etwa 2 h auf etwa 800C erwärmt, dann auf Raumtemperatur abgekühlt und filtriert. Die am Filter verbliebenen Kristalle wurden mit kaltem Pyridin und Wasser gewaschen, bis im Waschwasser keine Chlorionen mehr nachweisbar waren.
Das so
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Die Analyse für C und H stimmt gut mit der Theorie überein (% C : berechnet 61, 23%, gefunden 61, 93%, % H : berechnet 2, 61%, gefunden 2, 99go). Die Substanz bildet gelbe Kristalle, ist geruchlos, in Wasser unlöslich, wenig löslich in Äthanol und Propylenglykol, löslich in Aceton und Chloroform und wird durch verdünntes Alkali unter Rotfärbung zersetzt.
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2 : In einen mit 200 ml Pyridin beschickten Kolben wurden unter Rühren 12, 5 g 3-Methyl-an-nol und Propylenglykol und extrem löslichin Aceton und Chloroform und wird durch verdünntes Alkali langsam unter Rotfärbung zersetzt.
Beispiel 3 : In einen mit Rührer und Gaseinleitungsrohr ausgestatteten Behälter wurde eine Lösung von 28,5 g 1, 8-Dihydroxy-anthr-9-on-3-carbonsäure in 200 ml Pyridin gegeben, worauf durch die Lösung Stick- stoff geblasen und die Lösung unter Rühren mit einer Lösung von 33,5 g Phosphoroxychlorid (POC1) in 200 ml Pyridin in kleinen Teilen versetzt wurde. Das erhaltene Gemisch wurde etwa 2 h auf etwa 800C erwärmt, und dann auf Raumtemperatur abgekühlt und filtriert. Der kristalline Filterrückstand wurde mit kaltem Pyridin und Wasser gewaschen und getrocknet und stellte ein Gemisch aus 3,3'-Dicarboxy-1,1', 8,8', 9,9' anthracen-
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gemisch ist geruchlos und besitzt ein der Summenformel -oH 160 P2 entsprechendes Molekulargewicht von 690.
Die Verbindung ist gelb bis braun, schmilzt über 3000C, kann aus Aceton-Wasser umkristallisiert werden, ist in Wasser unlöslich, wenig löslich in Äthanol und Propylenglykol und löslich in Aceton, Chloroform und Petroläther. Die Verbindung bildet Metallsalze wenn sie mit Lösungen oder Suspensionen von Metalloxyden, Metallhydroxyden, Metallcarbonaten oder Metallbicarbonaten umgesetzt wird. Das Neutralisationsäquivalent von 1 1 einer 0,01-molaren wässerigen Suspension ist 200 ml 0,1-n Natriumhydroxyd lösung oder Kaliumhy-
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droxydlösung.
Beispiel 4 : In einem mit Rührer und Gaseinleitungsrohr ausgestattetem Behälter wurden 29 g 3- (2- -Acetoxy äthyl)-1,8-dihydroxy-anthr-9-on und 150 ml Pyridin gegeben, worauf durch die Mischung zunächst Stickstoff geblasen und anschliessend die Lösung mit einer Lösung von 3, 5 g Phosphoroxychlorid (POC1) in 100 ml Pyridin versetzt wurde. Nachdem alles Phosphoroxychlorid zugegeben worden war, wurde die Mischung mindestens 1 h auf 800C erwärmt, dann auf Raumtemperatur abgekühlt und schliesslich zum Kristallisieren stehengelassen. Die entstandenen Kristalle wurden abfiltriert, mit Pyridin und Wasser gewaschen und getrocknet und stellten ein Gemisch aus 3,3-Di-acetoxyäthyl-1,1', 8,8', 9,9' -di- anthracentriyl- (1,8',9'),
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lung mit Alkali unter Rotfärbung zersetzt.
Beispiel 5: Zu einer Lösung von 0, 01Mol3-Chlormethyl-l, 8-dihydroxy-anthr-9-onin200 ml Pyri- din wurde eine Lösung von 0, 025 Mol Phosphoroxychlorid (POCls) in 50 ml Pyridin gegeben, worauf die Mischung zunächst über Nacht gerührt und dann durch Eingiessen in Eis zersetzt wurde.
Das erhaltene Gemisch wurde dann filtriert, worauf der FilterrUckstand mit Pyridin gewaschen und in Aceton gelöst wurde. Die erhaltene Lösung wurde mit Wasser bis zur auftretenden Trübung versetzt und in den Kühlschrank gestellt. Die hiebei entstandenen Kristalle wurden abfiltriert und luftgetrocknet und stellten ein gelbes bis braunes Gemisch aus 3,3'-Di-chlormethyl1,1',8,8',9,9'-dianthralintriyl- (1,8',9'), (1,8,9)- - diphosphat und seinen (6, 6')- und (3, 61)-Isomeren dar, das Uber 3000C schmolz, in Wasser unlöslich, wenig löslich in Äthanol und Propylenglykol und löslich in Aceton und Chloroform war und ein der Summenformel Cs S H20 Os P2 C12 entsprechendes Molekulargewicht von 640 besass.
Beispiel 6 : Wenn bei der Arbeitsweise gemäss Beispiel 4 an Stelle von 3- (2-Acetoxyäthyl) -l, 8-di-
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Pyridin wurde eine Lösung von 0, 08 Mol Phosphoroxychlorid in 50 ml Pyridin gegeben, worauf die Mischung zunächst gerührt, dann 4 h auf 60 C erwärmt und schliesslich auf Raumtemperatur abgekühlt wurde.
Die hiebei
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<tb>
<tb> Entsprechendes <SEP> 3. <SEP> 31 <SEP> - <SEP> disubstituiertes <SEP>
<tb> Dianthracentriyl-diphosphat <SEP> einschliesslich
<tb> Anthr-9-on <SEP> seiner <SEP> (6, <SEP> 61)-und <SEP> (3, <SEP> 61)-Isomeren <SEP>
<tb> 3-Äthoxyäthyl-l, <SEP> 8-dihy- <SEP> 3,3'-Di-äthoxyäthyl-1,1',8,8',
<tb> droxy-anthr-9-on <SEP> 9, <SEP> 9'-dianthracentriyl- <SEP> (1,8',9'),
<tb> (1, <SEP> 8. <SEP> 9) <SEP> -diphosphat <SEP>
<tb> 3-Äthoxymethyl-1,8-di- <SEP> 3,3'-Di-äthoxymethyl-1,1', <SEP> 8,8',
<tb> hydroxy-anthr-9-on <SEP> 9,9'-dianthracentriyl- <SEP> (1,8',9'),
<tb> (11. <SEP> 8. <SEP> 9) <SEP> -diphosphat <SEP>
<tb> 3-Propoxypropyl-1,8-dihy- <SEP> 3,3'-Di-propoxypropyl-1,1', <SEP> 8,8',
<tb> droxy-anthr-9-on <SEP> 9,9'-diantracentriyl- <SEP> (1,8',9').
<tb>
(1',8,9)-diphosphat
<tb> 3-Isopropoxyisopropyl-1, <SEP> 8- <SEP> 3, <SEP> 3'-Di-isopropoxyisopropyl-1, <SEP> 1', <SEP>
<tb> dihydroxy-anthr-9-on <SEP> 8,8',9,9'-dianthracentriyl-
<tb> (1,8',9'), <SEP> (1',8,9)-diphosph <SEP> at
<tb> 3-Methoxy <SEP> propyl-1,8-di- <SEP> 3,3'-Di-Methoxypropyl-1,1', <SEP> 8,8',
<tb> hydroxy-anthr-9-on <SEP> 9,9'-dianthracentriyl- <SEP> (1,8',9'),
<tb> (11,8,9)-diphosphat
<tb> 3-Äthoxypropyl-1, <SEP> 8- <SEP> 3,3'-Di-äthoxypropyl-1,1',8,8',
<tb> dihydroxy-anthr-9-on <SEP> 9,9'-dianthracentriyl- <SEP> (1,8',9'),
<tb> (11. <SEP> 8. <SEP> 9) <SEP> -diphosphat <SEP>
<tb> 3-Methoxyisopropyl-l, <SEP> 8-3, <SEP> 3'-Di-methoxyisopropyl-1, <SEP> l', <SEP>
<tb> dihydroxy-anthr-9-on <SEP> 8,8', <SEP> 9,9'-dianthracentriyl-
<tb> (1,8',9'),(1',8,9)-diphosphat
<tb> 3-Äthoxyisopropyl-l.
<SEP> 8-3, <SEP> 3'-Di-äthoxyisopropyl-1,1',
<tb> dihydroxy-anthr-9-on <SEP> 8,8', <SEP> 9,9'-dianthracentriyl-
<tb> (1,8',9'), <SEP> (1',8,9)-diphosphat.
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3, 31-, 6, 61-und 3, 61-Di-alkoxyalkyl-1, l', 8, 8',9,9'-dianthracentriyl- (1,8',9'), (1',8,9)-diphosphat und jedes einzelne Isomere bildet gelbe bis braune Kristalle, ist geruchlos, schmilzt über 300 C, ist unlöslich in Wasser, wenig löslich in Alkohol und Propylenglykol, aber löslich in Aceton und Chloroform und hat ein charakteristisches Infrarot-Absorptionsspektrum.
An Stelle des gemäss den Beispielen 1 bis 6 verwendeten Pyridins kann Morpholin oder ein flüssiges tertiäres Amin,. wie Trimethylamin, Triäthylamin, Tripropylamin oder Tri-isopropylamin in gleicher Volumenmenge als Lösungsmittel verwendet werden, wobei bei gleichen Verfahrensmassnahmen auch gleiche Produkte erhalten werden.