AT308129B - Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepinderivaten sowie von deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepinderivaten sowie von deren Salzen

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AT308129B
AT308129B AT673872A AT673872A AT308129B AT 308129 B AT308129 B AT 308129B AT 673872 A AT673872 A AT 673872A AT 673872 A AT673872 A AT 673872A AT 308129 B AT308129 B AT 308129B
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salts
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benzodiazepine derivatives
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Takeda Chemical Industries Ltd
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepinderivaten der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin   R,   eine niedere Alkylgruppe bedeutet und die Ringe A und B gegebenenfalls einen oder mehrere Substituenten aus der Gruppe Nitro, Trifluormethyl, Halogen, Alkyl und Alkoxy aufweisen können, sowie von deren Salzen. 



   Halogene, die als Substituenten an den Ringen A und B aufscheinen, können Chlor, Brom, Fluor oder Jod sein. 



   Die Alkylgruppen, welche gegebenenfalls die Ringe A und B aufweisen, können bis zu 4 Kohlenstoffatome enthalten und z. B. Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, sec. Butyl oder tert. Butyl sein. 



   Die Alkoxygruppen, die gegebenenfalls die Substituenten an den Ringen A und B bilden, haben bis zu 4 Kohlenstoffatome und sind z. B. Methoxy, Äthoxy, Propoxy, Iso-Propoxy, Butoxy, sec. Butoxy oder tert. 
 EMI1.2 
 



   Die neuen Verbindungen sind   z. B.   als Tranquillizer, Sedativa, Antikonvulsantien und Muskelentspannungsmittel verwendbar. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel I werden erfindungsgemäss erhalten, wenn man Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 worin X für ein Halogenatom steht,   R   die oben angeführte Bedeutung besitzt und die Ringe A und B durch die angegebenen Substituenten substituiert sein können, mit Ammoniak umsetzt. 



   Die Reaktion wird im allgemeinen in Gegenwart eines Lösungsmittels   (z. B.   Methanol, Äthanol, Chloroform, Dichlormethan, Dioxan, Dimethylformamid oder einer Mischung derselben) bei Zimmertemperatur oder darunter vorgenommen. Gegebenenfalls kann die Reaktion durch Erhitzen beschleunigt werden. Die Reaktion wird vorteilhaft in einem verschlossenen Reaktionsgefäss durchgeführt, damit der Ammoniak nicht verdampfen kann. 



   Da die Verbindungen II, in denen X für Jod steht, reaktiver als Verbindungen, in denen X für Chlor oder Brom steht, sind, kann es manchmal von Vorteil sein, die Reaktion erst dann vorzunehmen, nachdem die Chloroder Bromverbindung in die Jodverbindung durch Behandlung mit   Natrium- oder Kaliumjodid übergeführt   wurde. Anderseits ist es vorteilhaft, die Reaktion bei Verbindung II, in der X für Chlor oder Brom steht, in Gegenwart von Natriumjodid oder Kaliumjodid vorzunehmen. 



   Die im Verlauf der Reaktion erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 worin R2 eine niedere Alkylgruppe darstellt und die Ringe A und B wie oben angeführt substituiert sein können, kann als Zwischenprodukt betrachtet werden. 



   Das erhaltene Endprodukt kann als solches nach herkömmlichen Methoden   (z. B.   Destillation der Reaktionsmischung zur Entfernung des Lösungsmittels und Ammoniaks, Extraktion des Rückstandes mit einem Lösungsmittels,   wie z. B.   Äther, Benzol, Äthylacetat und Chloroform) isoliert werden. 



   Zu den Verbindungen der allgemeinen Formel II gelangt man, wenn man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 worin die Ringe A und B wie oben angeführt substituiert sein können, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel   XCH, C (OR,),,   (V) worin X Halogen bedeutet und R2 für ein niederes Alkyl steht, umsetzt. 



   Die neuen Verbindungen können in Form geeigneter pharmazeutischer Darreichungsformen, wie   z. B.   



  Pulver, Granulate, Tabletten, Injektionslösungen zusammen mit pharmazeutisch verwendbaren Trägerstoffen und Hilfsstoffen verabreicht werden. Obwohl die Verabreichungsdosis für diese Verbindungen mit der Art der Verbindung, dem Ausmass der Krankheit usw. variiert, können Mengen im Bereich von etwa 1 bis etwa 30 mg pro Tag einem erwachsenen Menschen verabreicht werden. 



   Nachstehend werden Beispiele zur Erläuterung der Erfindung angeführt, worin, wenn nicht anders ange- 
 EMI2.3 
 der   Beziehung"Gramm"und"Milliliter"entspricht.   



   Beispiel l : Eine Mischung aus einer   Lösung von 0, 38 Teilen 5-Chlor-2- (2-brom-l-äthoxyäthyliden-   
 EMI2.4 
 geschlossenen Reaktionsgefäss bei Zimmertemperatur 1 h lang gerührt, wonach der Ammoniak bei Raumtemperatur abgedampft wird. Das erhaltene Produkt wird mit einer Mischung aus 10   Vol.-Teilen   Methylenchlorid und 5   Vol.-Teilen   Wasser gut geschüttelt. Die Methylenchloridschicht wird mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, worauf das Lösungsmittel abgedampft wird   und 7-Chlor-2-äthoxy-5-     - phenyl-3H-l, 4-benzodiazepin   als ölige Substanz erhalten wird. 



   Beispiel 2 : Zu einer Lösung aus 3, 8 Teilen   5-Chlor-2- (2-brom-l-äthoxyäthylidenamino)-benzo-   phenon in 30   Vol.-Teilen   Aceton wird unter Rühren eine Lösung aus   1. 5   Teilen Natriumjodid in 12   Vol.-Teilen   Aceton hinzugefügt. Ungefähr nach 1 h wird der erhaltene Niederschlag durch Filtrieren entfernt. Das Filtrat wird unter vermindertem Druck eingeengt. Das Konzentrat wird mit Petroläther behandelt und ergibt 5-Chlor- 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Eine Mischung aus einer Lösung von 0, 12 Teilen   5-Chlor-2- (l-äthoxy-2-jodäthyIidenamino)-benzophenon   in 6   Vol.-Teilen   Methylenchlorid und   1, 5 Vol. -Teilen   flüssigem Ammoniak wird in einem verschlossenen Reaktionsgefäss bei Zimmertemperatur 1 h lang gerührt. Die Reaktionsmischung wird analog dem vorhergehenden Beispiel behandelt, wobei   7-Chlor-2-äthoxy-5-phenyl-3H-l, 4-benzodiazepin   als ölige Substanz erhalten wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepinderivaten der allgemeinen Formel 
 EMI3.1 
 worin   R.   eine niedere Alkylgruppe bedeutet und die Ringe A und B gegebenenfalls einen oder mehrere Substituenten aus der Gruppe Nitro, Trifluormethyl, Halogen, Alkyl und Alkoxy aufweisen können, sowie von 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 dass man Verbindungen der allgemeinen Formelworin X für ein Halogenatom steht, R 2 die oben angeführte Bedeutung besitzt und die Ringe A und B durch die angegebenen Substituenten substituiert sein können, mit Ammoniak umsetzt und die so erhaltenen Benzo-   diazepinderivate   der allgemeinen Formel I gegebenenfalls mit einer Säure umsetzt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung in einem geschlossenen Gefäss vornimmt.
AT673872A 1970-04-23 1971-03-26 Verfahren zur Herstellung von neuen Benzodiazepinderivaten sowie von deren Salzen AT308129B (de)

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