AT31129B - Strohhutnähmaschine mit verborgenem Stich. - Google Patents

Strohhutnähmaschine mit verborgenem Stich.

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AT31129B
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Austria
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Guillaume Fischer
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Guillaume Fischer
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Description


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   Ausser der senkrechten Bewegung ist es notwendig, dass die Nadeln auch in wagrechter Richtung bewegt oder verschoben werden. Die wagrechte Verschiebung der Nadeln beträgt bei vorliegender Maschine nur etwa 2¸ mm. Die beiden Grenzstellungen der Nadeln sind mit   t     und     bezeichnet (Fig. 3). Die wagrechte Verschiebung der Nadeln braucht nicht notwendigerweise eine parallele Verschiebung su sein. Die Parallelverschiebung lässt sich, wenn es die praktische Ausführung erfordert, durch eine Pendelbewegung ersetzen. Bei der vorliegenden Maschine führen die Nadelträger eine Pendelbewegung aus, indem sie an Bolzen k am Gestell drehbar be- 
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 träger erforderlich ist. Die genaue Grösse der schwingungsbögen der Nadelträger wird durch Stellschrauben 1, 1 (Fig. 3) reguliert. 



   Der Arbeitstisch d (Fig. 6 und 7) ist hohl und   kastenförmig   ausgeführt.   Im Innern desselben   ist der Schlingenzieherhalter n angeordnet, der an seinem einen Ende den   Schiingcnzichcr   p trägt. Fig. 7 a zeigt den Schlingenzicher p in doppelter Grösse. Am inneren Ende ist der schlingenzieher zu einem kleinen Zahnrad pl ausgebildet, das mit einer darunter angeordneten Zahnstange q 
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 der Schlingenzieher p jedesmal eine Vierteldrehung in der einen oder anderen Richtung vollführt, so dass sich sein Haken entweder in einer senkrechten oder wagrechten Lage befindet.   Der Schlingenzieherhalter M   führt   um   den Punkt n1 eine Schwingbewegung aus (Fig. 7), die er 
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 der Spule kommenden Fadens.

   Von der   Daumenscheibe M   wird ein Hebel u1 (Fig. 1 und 2) bewegt. der die gegen die Fadenrollen u3 von der Feder u2 ausgeübte Spannung zeitweilig aufhebt, während durch den   Hebel u,   der durch die Stange v1 von der Daumenscheibe v bewegt wird. die   Spannung   des Fadens wieder hergestellt wird, nachdem der   Vorschub   des   Arbeitsstückes erfolgt ist.   



    Der Vorschub des Arbeitsstückes wird durch den Transporteur bewirkt. Dieser führt wie   bei allen   Nähmaschinen   eine wagrechte und eine senkrechte Bewegung aus. Die wagrechte Be-   wegung   wird durch die Daumenscheibe x (Fig. 1 und 5) hervorgebracht, mit welcher ein Hebel : in Eingriff ist, der vermittelst eines auf einer wagrechten Welle z1 befestigten Armes z2 eine Schwingbewegung dieser Welle bewirkt. Auf der Welle z ist am vorderen Ende der   Maschine ein Hebel r'   
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 einwirkt. Die senkrechte Bewegung des Transporteurs geschieht durch ein auf der Hauptwelle sitzendes   Exzenter 7 (Fig.   4), das vermittelst der Exzenterstange 1a und derHebel 20, 21 auf den Transporteurhalter   sst einwirkt.

   Während der Totpunktlagen   des Exzenters erfolgt die wagrechte Bewegung des Transporteurs. 
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 Einrichtung ist eine sehr genaue Regulierung der Fadenabwicklungsvorrichtung möglich, so dass je nach Wunsch eine ganz bestimmte Länge des jedesmal abgewickelten Fadens erhalten werden kann. 



   Der von dem Hebel 11 abgewickelte Faden passiert bei seiner Weiterführung den Fadenklemmer 12. Dieser besteht ans zwei drehbar angeordneten Daumen, die durch den in Richtung des in Fig. 18 und 19 gezeichneten Pfeiles laufenden Fadens etwas angehoben werden, so dass sie den Faden frei durchlassen. Wirkt dagegen der Fadenzug infolge Einwirkung des Hebels 11 in umgekehrter Richtung, so fallen die Daumen durch ihr Eigengewicht nach unten und halten dadurch den Faden fest. 



   PATENT-ANSPRÜCHE 
1.   Strohhutnähmaschine   mit verborgenem Stich, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlingungen des Nähfadens zwischen den beiden Bändern oder Streifen des Arbeitsstückes durch das Spiel von zwei Nadeln (f, f), einem Fadenstosser (o) und einem Schlingenzieher (p) gebildet werden. 
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Claims (1)

  1. schub des Werkstückes durch Daumenscheiben derart geregelt sind, dass die Nadeln zuerst so weit in das Werkstück hineintreten, dass der Faden von dem Fadenstosser (o) in die Kerbeii EMI4.3 EMI4.4 Haken des Schlingenziehers zwischen die Ausschnitte (fil) der Nadeln treten kann, worauf der Schlingenzieher die beiden Schlingen erfasst und mit ihnen zurückgeht, wobei er gleichzeitig EMI4.5 Haken des Schlingenziehers liegenden Schleife festgehalten wird, während die von den Schlingen befreiten Nadeln aus dem Werkstück bis zu einer grösseren Entfernung von diesem wie vorher heraustreten,
    worauf der Vorschub des Arbeitsstückes um eine Stichlänge und die wagrechte Zurückverschiebung der Nadeln in ihre ursprüngliche Stellung erfolgt und die von dem Schlingen- zieher festgehaltene Schlinge um ein entsprechendes Stück ausgezogen wird, worauf der kleine Einwärtshub der Nadeln wieder beginnt usf., wobei während der Unterbrechung des kleinen Auswärtshubes der Schlingenzieher durch eine kurze Vorwärtsbewegung die noch gehaltene Schlinge EMI4.6 drehbar am Maschinengestell befestigt sind und eine geringe Schwingbewegung durch die vermittelst der Hebel (g1, h1, h2, 16, 17, 15) erfolgende Einwirkung einer auf der Hauptwelle (1) EMI4.7 <Desc/Clms Page number 5> der Nadeln treten lässt,
    um bei seiner Rückbewegung die beiden Nadelfadenschleifen erfassen zu können, und dass er während der Rückbewegung vermittelst einer geeignet angetriebenen Zahnstange (q) und eines an ihm angebrachten Zahnrades p eine Vierteldrehung um seine Achse vollführt, um eine der von ihm erfassten Nadelfadenschleifen wieder freizugeben.
    8. Bei einer Nähmaschine nach Anspruch 1 eine Fadenabwicklungsvorrichtung mit einem doppelarmigen Schwinghebel (11), der an seinen Enden Rollen trägt, über welche der abzuwickelnde Faden in bekannter Weise gefuhrt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwinghebel derart mittelst eines verstellbaren Hebelwerkes mit einer auf der Hauptwelle (1) sitzenden Antriebsdaumenscheibe (x) verbunden ist, dass eine Veränderung des Schwingungsbogens des Hebels (11) und damit eine Veränderung der bei jedem Stiche abgewickelten Fadenlänge entsprechend der jeweils gewünschten Stichlänge bewirkt werden kann.
    9. Ausführungsform der Fadenabwicklungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Daumenscheibe (x) der Maschinenwelle (1) in Schwingung versetzter, den Antrieb des den Faden abwickelnden Schwinghebels (11) vermittelnder Hebel (z) um einen in einen Längsschlitz (Z17) des Hebels (z) eintretenden, an einem in senkrechter Richtung verschiebbaren Halter (z5) befestigten Zapfen (z6) schwingt, wobei der Halter (z5) vermittelst eines von Hand aus zu verstellenden Hebelwerkes (Z7, z9, z verschoben werden kann, wodurch die Lage des Schwingungsmittelplmktes des Hebels (z) und damit die Grösse der auf den Hebel (11)
    übertragenen Schwingbewegung entsprechend der jeweils gewünschten Stichlänge verändert wird.
    10. Fadenabwicklungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zurückgehen des abgewickelten Fadens durch einen Fadenklemmer (12) verhindert wird, welcher aus zwei beweglichen, passend geformten Daumen besteht, die beim Aufhören des Faden- EMI5.1
AT31129D 1906-02-01 1906-02-01 Strohhutnähmaschine mit verborgenem Stich. AT31129B (de)

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