AT303590B - Vorrichtung zur Herstellung von Zellenbetonmischungen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Zellenbetonmischungen

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Publication number
AT303590B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
housing
cellular concrete
mixer
shaft
production
Prior art date
Application number
AT31669A
Other languages
English (en)
Inventor
Samuil Naumovich Levin
Grigory Yakovlevic Amkhanitsky
David Isidorovich Blokh
Veniamin Abramovich Sonkin
Izrail Ilich Dolitsky
Iosif Markovich Esipovich
Vladimir Nikitich Fedorov
Original Assignee
Vnii Zd Skoi T Sbornykh Zhelez
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28CPREPARING CLAY; PRODUCING MIXTURES CONTAINING CLAY OR CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28C5/00Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions
    • B28C5/48Apparatus or methods for producing mixtures of cement with other substances, e.g. slurries, mortars, porous or fibrous compositions wherein the mixing is effected by vibrations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Zellenbetonmischungen, bestehend aus einem in einem Rahmen befindlichen Mischer, dessen Gehäuse als Trommel mit einer senkrecht und mittig darin angeordneten, mit Schaufeln versehenen, sowie mit einem Antrieb verbundenen Welle ausgebildet und mit
Vibratoren versehen ist, die Vibrationen in horizontaler Ebene erzeugen, wobei zur Dämpfung der
Vibrationsschwingungen des Mischergehäuses zwischen diesem und dem Rahmen elastische Organe vorgesehen sind. 



   Diese bekannten Vorrichtungen zur Herstellung von Zellenbetonmischungen haben den Nachteil, dass bei ihnen die Vibratoren am Boden des Gehäuses befestigt sind, was die Möglichkeit einer gleichmässigen Verteilung der Amplituden in den horizontalen Vibrationen nach der Höhe des Gehäuses ausschliesst. Ein weiterer Nachteil bei diesen bekannten Vorrichtungen besteht darin, dass ihr Gehäuse auf Federn angeordnet ist, die sich unter dem Boden und unterhalb des Schwerpunktes der Vorrichtung befinden. Zur Vermeidung einer labilen Lage können daher diese Vorrichtungen nur eine verhältnismässig geringe Höhe aufweisen. Dies hat wieder zur Folge, dass die mit der Welle verbundenen Schaufeln nicht mit erhöhter Geschwindigkeit gedreht werden dürfen, da sonst Gefahr besteht, dass das Mischgut über den oberen Rand des Gehäuses geschleudert wird.

   Eine
Verminderung der Umdrehungsgeschwindigkeit verlängert jedoch die Zeit für eine gute Durchmischung. 



   Ziel der Erfindung ist daher eine Vorrichtung der eingangs angeführten Art, welche die aufgezeigten Mängel vermeidet, somit eine gesteigerte Zirkulation des Mischgutes ermöglicht und die Bedingungen für die Herstellung von Zellenbetonmischungen mit feinverteilten Fraktionskomponenten von geringer Grössenordnung optimal verbessert. 



   Erreicht wird dies erfindungsgemäss dadurch, dass an der Innenfläche des Gehäuses des Mischers, dessen unterer Teil verjüngt ausgebildet ist, zwischen den auf der Welle angeordneten Schaufeln je eine Reihe feststehender Reflektorschaufeln angebracht ist und dass die Vibratoren, sowie die der Dämpfung der Vibrationsschwingungen dienenden elastischen Organe an der äusseren Mantelfläche des Gehäuses befestigt sind, wobei sich die elastischen Organe in der Nähe des Schwerpunktes des beschickten Mischers befinden. 



   Nach einem Merkmal der Erfindung können die elastischen Organe als an sich bekannte gummiartige Körper oder als Schraubenfedern ausgebildet sein. 



   Nach einem andern Erfindungsmerkmal ist die Welle auf dem Rahmen der Vorrichtung unter Freilassung eines Spaltes gegenüber dem Gehäuse des Mischers montiert. 



   In dieser zeigt Fig. l in Ansicht eine erste Ausführung der Vorrichtung zur Herstellung einer Zellenbetonmischung, teilweise im Vertikalschnitt und Fig. 2-dieselbe in einer abgeänderten Form. 



   Die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung weist einen   Mischer-A- (Fig. l,   2) auf, dessen   Gehäuse--l--an   der Innenfläche mit feststehenden   Reflektorschaufeln --2-- versehen   ist. In dem Gehäuse   - -1-- ist eine Welle --3-- untergebracht.   Auf der   Welle-3-sind Schaufeln-4-befestigt,   die sich zwischen den Schaufeln --4-- befinden. An der äusseren Mantelfläche des   Gehäuses--l--ist   ein Rüttelwerk mit   Vibratoren --5-- angebracht,   das dem   Gehäuse--l-elliptische   Vibrationsschwingungen in der horizontalen Ebene erteilen. Die mittels eines   Antriebes-6-bewegte Welle-3-ist   in   Lagern-7-   auf einem Rahmen --8-- gelagert.

   Durch einen Spalt--a--zwischen dem Gehäuse des Lagers--7--, der Welle--3--und dem   Gehäuse--l--des Mischers--A--wird   jede übertragung der Vibrationsschwingungen zur Welle vermieden. 



   Das   Gehäuse-l-des Mischers-A--ist   auf dem   Rahmen --8-- mittels   elastischer Organe in Form von gummiartigen   Körpern --9-- (Fig. 1)   montiert, die als Dämpfer dienen und durch die das Gehäuse unterstützt wird. Das   Gehäuse--l--kann   auf dem   Rahmen--8--auch   mit Hilfe einer elastischen Aufhängung montiert werden   (Fig. 2).   



   Als Dämpfer können im ersten Fall verschiedene Federungen, z. B. Schrauben- oder Blattfedern, oder auch Druckluftstützen und im zweiten Fall Platten, Federn, Seilaufhängungen usw., benutzt werden. 



   Die   Welle-3-ist   in der   erfindungsgemässen   Konstruktion vom schwingenden   Gehäuse-l-durch   die Befestigung auf dem nichtvibrierenden   Rahmen--8--und   durch das Vorhandensein des Spaltes--a-zwischen der Welle--3--und dem   Mischergehäuse--l--völlig   getrennt. Dies gewährleistet einen einwandfreien Betrieb der Einrichtung, ihre Zuverlässigkeit und eine hohe Lebensdauer. 



   Dank der erfindungsgemässen Auslegung der Vorrichtung kann durch Veränderung des Schwunges der Rüttlerunwucht und der Umdrehungszahl des Elektromotors (auch während des Mischungsvorganges) die   Intensität (I) von Vibrationsschwingungen (I = A2. f3, wobei--A---die Amplitude in cm und f-Schwingungsfrequenz in sec ist) bis 10000 cm2/sec-3 wechseln. Die Entladung der Zellenbetonmischung aus   dem   Gehäuse--l--erfolgt   durch einen Verschluss Die Entladung kann auch durch einen seitlichen Verschluss, unter Verteilung der Zellenbetonmischung durch eine Rinne in jeweiliger Form, durchgeführt werden. 



   Die Vorrichtung zur Herstellung von Zellenbetonmischungen kann sowohl mit einem eigenen Fahrantrieb ausgerüstet oder auch ortsfest montiert sein. 



   Die   erfindungsgemässe   Vorrichtung zur Herstellung der Zellenbetonmischung arbeitet wir folgt :
Es wird   z. B.   eine Gasbetonmischung folgender Zusammensetzung hergestellt :
Gewichtsverhältnis von Bindemittel und Sand -1: 1,75 Zement-Kalt-Gewichtsverhältnis -1:0,75, 

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   Wasser-Hartstoff-Verhältnis-0, 33, Sulfitalkoholtresterzusatz-0, 1%   bezogen auf das aktive CaO ;   Aluminiumfeinpuler -0, 07%,   bezogen auf das Gewicht der trockenen Komponenten. 



   Dem   Gehäuse-l-des Mischers-A-werden   durch einen Deckelfülltrichter (in den Zeichnungen nicht dargestellt) bei sich drehender   Welle-3-Sandschlamm,   Wasser und Sulfitalkoholtrester zugeführt. Der   Vibrator --5-- wird   eingeschaltet und Zement, Kalk sowie wässerige Suspension des Aluminiumfeinpulvers werden in einer bestimmten Reihenfolge in das   Gehäuse-l-eingetragen.   Der   Vibrator --5-- erteilt   dem 
 EMI2.1 
 
240 Umdr/min. Die Dauer des Mischens vom Zeitpunkt der Einführung der Bindemittel bis zur Entladung der
Zellenbetonmischung beträgt 1, 5 min. Die Einführung der   Aluminiumfeinpulversuspension   in die
Gasbetonmischung erfolgte 45 sec vor der Entladung des Gemisches.

   Nach beendeter Durchmischung wird der   Entladungsverschluss--11--des Mischergehäuses--l--geöffnet   und die Gasbetonmischung in die vorbereitete Form ausfliessen gelassen. 



   Die Homogenität der Zellenbetonmischung wurde entsprechend der Verteilung des mit Luminophoren gekennzeichneten Sandes (Körnung 100 bis 125,um), der in die Mischung in einer Menge von   0, 1%,   bezogen auf das Gewicht der trockenen Komponenten und nach der Festigkeit der Probewürfel mit einer Grösse von
10 X 10 X 10 cm (mehr als 100 Stücke), die unter einem Druck von 8 atü im Laufe von 13 h gedämpft wurden, bewertet. Die Verteilung von gekennzeichneten Sandkörnern in der Zellenbetonmischung wurde nach der Methode der Lumineszenzmikroskopie beobachtet. Die Prüfung der Druckfestigkeit von Probewürfeln wurde in dem bis an das ständige Gewicht ausgetrockneten Zustand durchgeführt. 



   Die Ergebnisse der Untersuchungen der Verteilung von gekennzeichneten Sandkörnern in der Zellenbetonmischung nach der Beendigung des Mischens und der Festigkeit von Probewürfeln wurden statistisch ausgewertet unter Berücksichtigung der Homogenitätiskoeffizienten von angegebenen Kennwerten der Homogenität der Mischung. 



   An Hand der experimentellen Prüfung wurde eine hohe Effektivität der entwickelten Bauart der Vibrationsmischeinrichtung nachgewiesen, durch die die Steigerung der Homogenität der herzustellenden Zellenbetonmischung (nach der Verteilung von gekennzeichneten Körnern) und der Festigkeitskennwerte der Proben gewährleistet wird. 



   Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung kann eine kontinuierliche Einwirkung der Vibrationsschwingungen auf die Zellenbetonmischung während des ganzen Durchmischungsvorganges sowie eine leichte Entladung der Zellenbetonmischung erreichen, wobei auch ein Ankleben der letzteren an den Wänden des Mischergehäuses vermieden wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Herstellung von Zellenbetonmischungen, bestehend aus einem in einem Rahmen befindlichen Mischer, dessen Gehäuse als Trommel mit einer senkrecht und mittig darin angeordneten, mit Schaufeln versehenen, sowie mit einem Antrieb verbundenen Welle ausgebildet und mit Vibratoren versehen ist, die Vibrationen in horizontaler Ebene erzeugen, wobei zur Dämpfung der Vibrationsschwingungen des   Mischergehäuses   zwischen diesem und dem Rahmen elastische Organe vorgesehen sind,   d a d u r c h g e k e n n -     zeichnet,   dass an der   Innenfläche   des Gehäuses   (1)   des Mischers (A), dessen unterer Teil verjüngt ausgebildet ist, zwischen den auf der Welle (3) angeordneten Schaufeln (4)

   je eine Reihe feststehender Reflektorschaufeln (2) angebracht ist und dass die Vibratoren (5), sowie die der Dämpfung der Vibrationsschwingungen dienenden elastischen Organe (9 bzw. 10) an der äusseren Mantelfläche des Gehäuses   (1)   befestigt sind, wobei sich die elastischen Organe (9 bzw. 10) in der Nähe des Schwerpunktes des beschickten Mischers befinden. 
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3641198A1 (de) * 1986-11-27 1988-06-16 Vnii Transportnogo Str Tsniis Verfahren zur herstellung einer anmachfluessigkeit fuer bewegliche betongemische
EP0454106A1 (de) * 1990-04-26 1991-10-30 Esref Halilovic Verfahren zum Mischen von Beton und Mischer

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