AT298304B - Schneefärbemittel - Google Patents

Schneefärbemittel

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AT298304B
AT298304B AT1159769A AT1159769A AT298304B AT 298304 B AT298304 B AT 298304B AT 1159769 A AT1159769 A AT 1159769A AT 1159769 A AT1159769 A AT 1159769A AT 298304 B AT298304 B AT 298304B
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Austria
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water
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AT1159769A
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Tobler & Co A G
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C19/00Design or layout of playing courts, rinks, bowling greens or areas for water-skiing; Covers therefor
    • A63C19/06Apparatus for setting-out or dividing courts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schneefärbemittel 
Die Erfindung betrifft Schneefärbemittel, die sich zum insbesondere temporären Markieren von
Schipisten, Sperrzonen   u. dgl.   eignen. 



   Bisherige Markierungen mittels Wegweisern in Form von Stangen, Schildern oder Pfeilen und
Absperrungen in Form von Schranken, Seilen oder Netzen haben verschiedene Nachteile. So kann ihre
Herstellung, ihr Unterhalt und Ersatz sowie ein Raum zu ihrer Lagerung vor und nach dem Einsatz je nach ihrer Anzahl schon beachtliche feste Kosten verursachen. Je nach Einsatzort und Witterung bedingt der An- und Rücktransport, das Aufstellen oder Anbringen und die Überwachung zusätzlich einen Arbeitsaufwand und unter Umständen sogar eine gewisse Unfallgefahr. Ferner sind solche Markierungselemente ihrer Natur nach zwangsläufig an Standorte gebunden, zwischen denen kleinere oder grössere unmarkierte Wegstücke liegen, was besonders für Aufstiegs- und Abfahrtsfahrspuren, Slalom- Ski- und Skiliftpisten   u. dgl.   eine unterbrochene optische Führungslinie ergibt.

   Dies kann bei ungünstigen Sichtverhältnissen, wie Dunkelheit, Nebel, Schneetreiben oder Gegenlicht, dazu führen, dass der Skifahrer Mühe hat, sich zu orientieren, vom rechten Wege abkommen kann und dabei schlimmstenfalls abstürzt oder erfriert. Ferner können solche Markierungselemente von Mensch, Tier oder Wind beschädigt, entfernt oder verstellt werden. Schliesslich kann sich besonders der Anfänger beim Anfahren oder Ausweichenwollen daran verletzen. 



   Das auf schneefreiem Boden mögliche Streuen von Papierschnitzeln, Sägemehl u. dgl., eignet sich für diesen Zweck kaum im Schnee. 



   So wurde denn versucht, den Schnee zu färben, wobei diese theoretisch an sich einfache Idee in der Praxis bisher am Mangel an geeigneten Färbemitteln scheiterte. Organische Farbpigmente kommen schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wie auch der reduzierten Lichtechtheit, die angesichts der mit zunehmender Höhe intensiver werdenden Strahlungen wichtig ist, kaum in Frage.   Wasserlösliche   Farbstoffe dringen in den Schnee ein und verfliessen darin, wodurch die Färbung an Intensität verliert und keine Markierung mit scharf begrenzten Umrissen möglich ist.

   Selbst wasserunlösliche anorganische Farbstoffe ohne Zusätze ergeben noch keine Färbemittel mit dauerhafter Wirkung, weil die einzelnen Teilchen wegen ihrer Eigenfarbe mehr Sonnenstrahlen absorbieren und sich dadurch stärker erwärmen als der sie umgebende Schnee, so dass sie ebenfalls in diesen hineinschmelzen. 



   Damit stellte sich also die Aufgabe, Färbemittel zu entwickeln, die lichtbeständig sind und an der Schneeoberfläche verbleiben. Zudem sollen sie möglichst geringe Affinität   z. B.   gegenüber Textilien aufweisen, damit sie keine Flecken auf Kleidungsstücken, wie Schihosen, erzeugen, die damit in Berührung kommen können. Schliesslich sollen sie in den angewandten Konzentrationen für Mensch und Tier ungiftig und für eine allenfalls unter dem Schnee liegende Grasnarbe unschädlich sein. 



   Es wurde nun gefunden, dass diese Forderungen weitgehend von einem rieselfähigen Material erfüllt werden können, das auf einer Kombination von einem wasserunlöslichen anorganischen Pigmentfarbstoff mit einer für den Farbstoff als Träger dienenden quellbaren, wasserunlöslichen Substanz beruht. Das erfindungsgemässe Schneefärbemittel ist somit dadurch gekennzeichnet, dass es ein rieselfähiges Material ist mit einem Gehalt an mindestens einem wasserunlöslichen anorganischen Farbpigment und mindestens einer quellbaren bzw. wasserbindefähigen, aber wasserunlöslichen 

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 Substanz, die als Trägermaterial für das Pigment dient. 



   Als derartige wasserunlösliche Farbpigmente kommen vor allem die anorganischen Farbstoffe Eisenoxyd und Chromoxyd in Frage, die eine rote bzw. grüne Eigenfarbe haben. Weitere brauchbare Pigmente sind z. B. Ultramarinblau und gelber Ocker. 



   Als quellbare bzw. wasserbindfähige Trägermaterialien haben sich insbesondere Tonmineralien, wie Neuburger Kieselkreise und Bentonit, bewährt ; auch Zellulosederivate sind für diesen Zweck geeignet. 



   In der Praxis haben sich Mischungen von 20   Gew.-Teilen   Farbpigment mit 80 Gew.-Teilen Trägermaterial zum Färben von Schnee jeder Art in vielen Fällen als sehr günstig erwiesen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schneefärbemittel, gekennzeichnet durch ein rieselfähiges Material mit einem Gehalt an mindestens einem wasserunlöslichen anorganischen Farbpigment, wie Eisenoxyd, Chromoxyd, Ultramarinblau, Ocker od. dgl., und mindestens einer quellbaren bzw. wasserbindefähigen, aber wasserunlöslichen Substanz, insbesondere einem Tonmineral, wie Neuburger Kieselkreide oder Bentonit, als Trägermaterial für das Pigment.
AT1159769A 1969-12-12 1969-12-12 Schneefärbemittel AT298304B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3204731A1 (de) * 1982-02-11 1983-08-18 Rüdiger Lothar von Dipl.-Zf.-Ing. 6200 Wiesbaden Reppert Verfahren zur herstellung verletzungsfreier skistangen und zur verbeserten sichtbarmachung von kennzeichnungen im alpinen skisport
FR2646786A1 (fr) * 1989-05-09 1990-11-16 Gry Arnaud Dispositif de marquage, notamment pour le reperage des traces dans les sports de glisse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3204731A1 (de) * 1982-02-11 1983-08-18 Rüdiger Lothar von Dipl.-Zf.-Ing. 6200 Wiesbaden Reppert Verfahren zur herstellung verletzungsfreier skistangen und zur verbeserten sichtbarmachung von kennzeichnungen im alpinen skisport
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