AT294985B - Verfahren und Vorrichtung zum widerstandselektrischen Erhitzen von Lebensmitteln und Lebensmittelzubereitungen, insbesondere von Brüh- und Dosenwürstchen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum widerstandselektrischen Erhitzen von Lebensmitteln und Lebensmittelzubereitungen, insbesondere von Brüh- und Dosenwürstchen

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AT294985B
AT294985B AT1057969A AT1057969A AT294985B AT 294985 B AT294985 B AT 294985B AT 1057969 A AT1057969 A AT 1057969A AT 1057969 A AT1057969 A AT 1057969A AT 294985 B AT294985 B AT 294985B
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Dohrenbusch Kg H H
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0004Devices wherein the heating current flows through the material to be heated

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  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum widerstandselektrischen Erhitzen von Lebensmitteln und Lebensmittelzubereitungen, insbesondere von   Brüh-und Dosenwürstchen   
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung zum widerstandselektrischen Erhitzen von
Lebensmitteln und Lebensmittelzubereitungen, insbesondere von   Brüh-und   Dosenwürstchen, wobei das
Erhitzungsgut im Bereich zweier, an den Enden des Erhitzungsgutes angeordneten, an Spannung liegenden stabförmigen Elektroden gehalten wird. 



   Das widerstandselektrische Erhitzen von Würstchen ist bekannt. Bei den hiefür entwickelten
Vorrichtungen werden die Würstchen zwischen zwei plattenförmigen, an Spannung liegenden Elektroden gehalten, die entweder in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind oder von denen eine Elektrode verschiebbar ausgebildet ist, so dass auch Würstchen unterschiedlicher Länge erhitzt werden können. Auch die Verwendung von funkenverhindernden Flüssigkeiten, in denen die zu erhitzenden Würstchen liegen, ist bekannt. 



   Bei weiteren bekannten Ausführungsformen von Erhitzungsvorrichtungen werden an Stelle von plattenförmigen Elektroden spiessförmige Elektroden verwendet. Die Anordnung von feststehenden, spiessförmigen Elektroden, die in die Wurstenden eingesteckt sind, erbringt den Nachteil, dass einerseits vor, während und nach dem Erhitzungsvorgang die Elektroden sich in den Wurstenden befinden und dass anderseits das Erhitzen von Würstchen mit unterschiedlicher Länge nicht möglich ist, denn der Abstand der Elektroden voneinander muss auf die Länge des kürzesten Würstchens ausgerichtet sein, was jedoch zur Folge hat, dass längere Würstchen, wenn sie erhitzt werden sollen, derart gekrümmt werden müssen, dass die Gefahr des Platzens und Reissens der Wursthaut besteht, wodurch die Würstchen unansehnlich werden. 



   Neben der Verwendung von feststehenden, spiessförmigen Elektroden, die eine etwa waagrechte Stellung einnehmen und die in die Wurstenden in Wurstlängsrichtung eingesteckt sind, sind auch Erhitzungseinrichtungen bekannt, die mit senkrecht stehenden, spiessförmigen Elektroden arbeiten, auf die die Würste so aufgespiesst werden, dass die Würste quer zur Elektrodenlängsrichtung liegen und die Elektroden in den Wurstendabschnitten in die Wurst eingesteckt sind, wobei die Elektroden durch die ganze Wurst hindurchgeführt sind. Dadurch, dass die spiessförmigen Elektroden die Wurst durchbohren, wird diese unansehnlich. Hiezu kommt noch, dass aus den Einstichstellen noch bevor der Erhitzungsvorgang eingeleitet wird, der in den Würstchen enthaltene Saft entweicht, wodurch die Wurst eine geschmackliche Veränderung erfährt.

   Auch beim Abziehen der Würstchen nach dem Erhitzungsvorgang ist eine Beschädigung der Wurstenden möglich, die darüber hinaus auch noch durch Funkenbildung an den Kontaktstellen entstehen können. 



   Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen, die ein Erhitzen, beispielsweise von Brühwürstchen, in kürzester Zeit mit einer wirtschaftlichen Vorrichtung unter Beibehaltung der den Würstchen eigenen Geschmacksrichtung und ihrer Qualität ermöglichen, ohne dass dabei eine Beschädigung des Erhitzungsgutes eintritt. Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Erfindung ein Verfahren zum Erhitzen von Lebensmitteln vorgeschlagen, nach dem die stabförmigen Elektroden in die Enden des Erhitzungsgutes eingeschossen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und nach der Erhitzung aus dem Gut herausgezogen werden. Den Enden des Erhitzungsgutes wird im
Beaufschlagungsbereich der stromdurchflossenen Elektroden eine funkenverhindernde Flüssigkeit,   z. B.   



   Kochsalzlösung, hinzugefügt. 



   Gemäss der Erfindung wird die Widerstandsheizung zum Erhitzen von Lebensmitteln und
Lebensmittelzubereitungen, insbesondere von Würstchen, verwendet. Darüber hinaus ist auch ein
Garkochen der Lebensmittel möglich. Gegenüber den bisher bekannten Verfahren zum Erwärmen von
Würstchen in Gaststätten u. dgl., erbringt das erfindungsgemässe Verfahren den Vorteil, dass in kürzester
Zeiteinheit die Wurst erhitzt wird, ohne dass sie in ihrem Geschmack beeinträchtigt, ohne dass die Wurst durch Wasser ausgelaugt und ohne dass die Wurst beschädigt wird oder verbrannte Stellen durch
Funkenbildung entstehen.

   Da das Erhitzen von Wurst, je nachdem, ob es sich um Brühwürstchen, wie
Wiener,   Halberstädter-,     Regensburger-,   Frankfurter-Würstchen oder um Knack-, Koch-und
Knoblauchwürstchen oder um Dosenwürstchen handelt, innerhalb von 30 bis 60 sec erfolgt, ist es nicht wie bisher erforderlich, eine grössere Anzahl von Würstchen gleichzeitig zu erhitzen, von denen nur einige ausgegeben werden, während die andern Würstchen, damit sie heiss bleiben, in der Brühflüssigkeit oder der funkenverhindernden Flüssigkeit verbleiben müssen, sondern je nach Bedarf wird die nur jeweils gewünschte oder auszugebende Menge an Würstchen erhitzt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die zu erhitzenden Würstchen nicht in einer funkenverhindernden Flüssigkeit erwärmt zu werden brauchen.

   Lediglich den funkenbildenden Bereichen zwischen Elektroden und dem Erhitzungsgut wird eine funkenverhindernde Flüssigkeit zugeführt. Diese Mengen sind äusserst gering, so dass sich das erfindungsgemässe Verfahren auch zur Erwärmung von Würstchen in Automaten verwenden lässt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist überall da anwendbar, wo die zu erhitzenden Lebensmittel den Widerstand selbst bilden. Nicht nur Würstchen, sondern auch Fertiggerichte in kompakter Form, tiefgefrorene Würstchen u. dgl., können mühelos hiernach erhitzt werden, wobei lediglich Sorge zu tragen ist, dass eine Stromleitung durch das Erhitzungsgut möglich ist. Durch das Einpacken des Erhitzungsgutes in Metallfolie oder durch Einlegen von Metallfolie in das Erhitzungsgut kann dem
Rechnung getragen werden. 



   Der Erfindung liegt ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zum widerstandselektrischen Erhitzen von Lebensmitteln und Lebensmittelzubereitungen, insbesondere von   Brüh-und   Dosenwürstchen zugrunde, die in der Weise ausgebildet ist, dass die an beiden Enden des Erhitzungsgutes in einem Traggestell angeordneten Elektroden mit Antriebsmitteln in die Enden des Erhitzungsgutes einschiessbar und in ihre Ausgangsstellung ausserhalb des Erhitzungsgutes zurückbewegbar ausgebildet sind. An ihren freien Enden weisen die Elektroden vorteilhafterweise etwa dreieckförmige Kontaktflächen auf, deren Grösse etwa zwei Drittel des Durchmessers des Erhitzungsgutes entspricht.

   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung tragen die Elektroden an ihren vorderen freien Enden quer zur Elektrodenvorschubrichtung angeordnete Kontaktplatten, die an den freien Enden des Erhitzungsgutes zu dessen Erhitzung zur Anlage gebracht werden. 



   Zur Verhinderung von Brennstellen im Bereich der Beaufschlagungsabschnitte durch die Elektroden wird dem Erhitzungsgut eine funkenverhindernde Flüssigkeit,   z. B.   eine Kochsalzlösung, hinzugefügt. Hiezu können die dreieckförmigen Kontaktflächen an den freien vorderen Enden an den Elektroden unter Ausbildung eines Zwischenraumes doppelwandig ausgebildet sein, der über eine Zuführungsleitung mit einem Vorratsbehälter für eine funkenverhindernde Flüssigkeit in Verbindung steht. In den die beiden Wandungen der Kontaktflächen miteinander verbindenden Wandungsabschnitten sind Austrittsöffnungen für die funkenverhindernde Flüssigkeit vorgesehen.

   Um diese funkenverhindernde Flüssigkeit durch die Austrittsöffnungen hindurchzuführen, stehen die Antriebsmittel für die Verschieblichkeit der Elektroden mit in den Vorratsbehältern für die funkenverhindernde Flüssigkeit angeordneten Druckkolben derart in Wirkverbindung, dass beim Einschiessen der Elektroden in das Erhitzungsgut funkenverhindernde Flüssigkeit durch die Austrittsöffnungen in den Elektroden-Kontaktflächen gedrückt wird. 



   Bei der Verwendung von Kontaktplatten an den freien vorderen Enden der Elektroden sind an den aneinander zugekehrten Kontaktplattenflächen Schwämme vorgesehen, die mit einem Abschnitt in funkenverhindernde Flüssigkeit aufnehmende Behälter eintauchen, die mit der Vorschubbewegung der Elektroden gekoppelt sind. 



   In den Zeichnungen ist die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Erhitzen von Lebensmitteln beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. l die Vorrichtung mit an den Enden des Erhitzungsgutes sich gegenüber angeordneten Elektroden, teils im senkrechten Schnitt, teils in Ansicht, Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. l, jedoch mit im Abstand nebeneinander im Bereich der Enden des Erhitzungsgutes angeordneten Elektroden in einer Ansicht von oben, Fig. 3 

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 eine Elektrode mit einer Einrichtung zum Zuführen einer funkenverhindernden Flüssigkeit, teils in einem senkrechten Schnitt, teils in Ansicht, Fig.

   4 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung mit an den Elektroden der Kontaktflächen angeordneten Einrichtungen zur Benetzung der Kontaktflächen mit einer funkenverhindernden Flüssigkeit und mit mit den Elektroden verschieblich ausgebildeten Vorratsbehältern für die funkenverhindernde Flüssigkeit, teils in Ansicht, teils im senkrechten Schnitt,
Fig. 5 mehrere in einem Magazin untergebrachte Erhitzungsgüter in einer Seitenansicht und Fig. 6 eine Elektrodenkontaktfläche zur Zuführung einer funkenverhindernden Flüssigkeit in einem senkrechten Schnitt. 



   Bei der in Fig. l dargestellten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäss ausgebildeten Vorrichtung zum Erhitzen von Lebensmitteln, beispielsweise Würstchen, ist mit--10--ein kastenförmiges Traggestell von etwa rechteckförmiger Grundform bezeichnet, dessen Bodenplatte - zwei sich gegenüberliegende, senkrechte Wandungen-12, 13--aufweist, deren Abstand voneinander etwas grösser bemessen ist als die Durchschnittslänge der zu erhitzenden Würstchen und von denen mindestens eine Wandung in Erhitzungsgutlängsrichtung verschieblich sein kann.

   Die von den   Wandungen-12, 13- begrenzte Kammer-14-,   die auch allseitig verschlossen sein kann, jedoch dann eine obere Einfüllöffnung aufweist, dient zur Aufnahme des Erhitzungsgutes-W-, das mittels einer am   Traggestell --10-- befestigten Halterung --15--,   die auch als Klemmhalterung ausgebildet sein kann, in der   Kammer --14-- so   gehalten wird, dass das Erhitzungsgut mit keiner Wandung des   Traggestelles--10--in   Berührung kommt. Das   Traggestell --10-- kann   aus Kunststoffen oder andern geeigneten Werkstoffen bestehen. Die   Halterung --15-- ist   gegenüber dem Traggestell   --10-- isoliert.    



   Im Bereich der Wandungen --12, 13-- des Traggestelles --10-- sind Elektroden --16, 17-angeordnet, die stabförmig ausgebildet sind und die an ihren freien vorderen Enden dreieckförmige   Kontaktftächen-16a, 17a-aufweisen.   Die   Elektroden-16, 17-stehen   über Stromzuführungsleitungen-18, 19-mit einer in den Zeichnungen nicht dargestellten Stromquelle in Verbindung. 



  Einrichtungen zum Herauftransformieren der Normalspannung von 220 auf etwa 350 V können in dem Traggestell --10-- untergebracht sein. 
 EMI3.1 
 gebracht oder in die Erhitzungsgutenden eingeschossen und nach der Erwärmung des Gutes wieder in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt werden. Vorzugsweise werden die Elektroden-16, 17während des Vorschnellens unter Strom gesetzt und werden wieder stromlos, wenn sie in ihre Ausgangsstellung zurückschnellen. Als Antriebsmittel können mittels Druckluft betriebene Arbeitszylinder oder Elektromagnete Verwendung finden.

   In den   Wandungen--12, 13-des     Traggestelles --10-- sind   zum Hindurchführen der Elektroden-16, 17--Durchbrechungen   --22, 23--vorgesehen.   Die   Elektroden-16, 17-mit   den   Antriebsmitteln-20, 21-können   in am Traggestell--10--angeformten, allseitig geschlossenen Kammern-24, 25-untergebracht sein. 



   Während bei der Ausführungsform nach Fig. l die   Elektroden--16, 17-sich   gegenüberliegend angeordnet und in   Erhitzungsgutlängsrichtung   verschieblich sind, besteht nach Fig. 2 die Möglichkeit, die Elektroden-16, 17- seitlich in das   Erhitzungsgut-W-einzuschiessen.   Die beiden Elektroden --16, 17--sind dann im Abstand nebeneinanderliegend in den Endbereichen des Erhitzungsgutes im   Traggestell --10-- angeordnet.    



   Die   Kontaktflächen --16a, 17a-- an   den vorderen Enden der   Elektroden --16, 17-- müssen   eine möglichst grosse Oberfläche im Verhältnis zum Durchmesser des Erhitzungsgutes haben, um seinerseits mit niedrigen Spannungen und mit kürzeren Erhitzungszeiten arbeiten zu können. Oberraschenderweise hat es sich gezeigt, dass durch die Verwendung von Elektroden mit Kontaktflächen, deren Oberfläche etwa zwei Drittel des Durchmessers des Erhitzungsgutes entspricht, kürzere Erhitzungszeiten erzielbar sind. 



   Auf Grund der Eigenfeuchtigkeit des Erhitzungsgutes, wenn es sich hiebei um Wurst handelt, ist es nicht erforderlich, das Erhitzen der Wurst innerhalb einer funkenverhindernden Flüssigkeit vorzunehmen. Um zu vermeiden, dass im Bereich der Einstichstellen der   Elektroden-16, 17--in   der Wurst verbrannte Stellen durch Funkenbildung entstehen, können den Elektroden funkenverhindernde Flüssigkeiten, wie beispielsweise Kochsalzlösungen, zugeführt werden. Hiezu sind die Kontaktflächen 
 EMI3.2 
 

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 Kochsalzlösung in Verbindung, während die die Doppelwandungen verbindenden Wandungsabschnitte --32-- Durchbrechungen --33-- für den Austritt der Kochsalzlösung aufweisen.

   Die Antriebsmittel --20, 21-- für die Verschieblichkeit der Elektroden--16, 17--stehen vorzugsweise mit einem in dem Vorratsbehälter für die Kochsalzlösung angeordneten Druckkolben in Verbindung, der beim Einschiessen der Elektroden--16, 17--in das Erhitzungsgut der Bewegung der Elektroden parallel läuft und die Kochsalzlösung durch die   Zuführungsleitung --31-- in   die   Kammer --30-- der   Kontaktflächen --16a, 17a-- und von dort durch die Austrittsöffnungen --33-- drückt. Werden die Elektroden in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt, dann wird gleichzeitig der Druck auf die Kochsalzlösung aufgehoben und erst wieder erhöht, wenn die Elektroden in eine neue Wurst eingeschossen werden. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform gemäss Fig. 3 erfolgt die Zuführung der funkenverhindernden Flüssigkeit mittels auf jeder Elektrode--16, 17--hinter ihren Kontaktflächen 
 EMI4.1 
 getränkte Schwamm gegen das   Erhitzungsgut--W--während   des Erhitzungsvorganges gedrückt wird. 



  Die auf den Elektroden --16, 17-- angeordneten Schwämme --35-- können mit einem Abschnitt in einen Vorratsbehälter mit der Kochsalzlösung tauchen, so dass auf Grund ihrer Saugfähigkeit die Schwämme --35-- immer mit Kochsalzlösung getränkt sind. 



   Die freien Enden der   Elektroden--16, 17--können   jedoch auch   Kontaktplatten--40, 41-   tragen, die quer zur Elektrodenvorschubrichtung angeordnet sind und zwischen die das Erhitzungsgut 
 EMI4.2 
 sind. Damit die   Schwämme --42, 43-- immer   mit Kochsalzlösung getränkt sind, tauchen die   Schwämme-42, 43- mit   ihren bodenseitig verlängerten   Abschnitten --42a, 43a-- in   kleine 
 EMI4.3 
    45-- mit- 44, 45--,   die vorzugsweise aus Kunststoffen bestehen und die, wenn sie aus andern Werkstoffen gefertigt sind, gegenüber den Elektrodenkontaktplatten--40, 41--isoliert sind, nehmen an den Vorschubbewegungen der   Elektroden--16, 17--teil, d.

   h.   sie sind mit den Elektrodenkontaktplatten   --40, 41-- mit   einer ihrer Wandung verbunden. Bodenseitig können für die Vorratsbehälter 
 EMI4.4 
 Führungsschienen ab. 



   Die Zuführung des Erhitzungsgutes--W--kann mittels magazinförmig ausgebildeter Halterungen erfolgen. Nach Fig. 5 wird jede zu erhitzende   Wurst--W--in   zwei ringförmigen Halterungen--50--gehalten, die die Wurst in ihren Endabschnitten übergreifen. Mehrere derartige   Halterungen--50--sind   magazinförmig übereinander angeordnet und werden zwischen   Führungswänden--51, 52--an   den   Elektroden--16, 17--vorbeigeführt.   Die jeweils im Bereich der Elektroden-16, 17-liegende Wurst kann durch Einschiessen der   Elektroden-16, 17-in   die Wurstenden oder durch Anlagen der   Elektrodenkontaktplatten--40, 41-dem   Erhitzungsvorgang unterworfen werden.

   Die jede Wurst haltenden   Ringe--50--sind   gegeneinander isoliert ; vorzugsweise bestehen sie aus Kunststoffen. Jedoch auch die in Fig. 1 gezeigte   Klemmhalterung --15-- kann   als Halterung für die Würste für die Unterbringung in Magazinen verwendet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum widerstandselektrischen Erhitzen von Lebensmitteln und Lebensmittelzubereitungen, insbesondere von   Brüh-und   Dosenwürstchen, bei dem das Erhitzungsgut im Bereich zweier, an den Enden des Erhitzungsgutes angeordneten, an Spannung liegenden stabförmigen 
 EMI4.5 
 die Enden des Erhitzungsgutes eingeschossen und nach der Erhitzung aus dem Gut herausgezogen werden. 
 EMI4.6 


Claims (1)

  1. Erhitzungsgutes während des Erhitzungsvorganges eine funkenverhindernde Flüssigkeit zugeführt wird.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum widerstandselektrischen Erhitzen von <Desc/Clms Page number 5> Lebensmitteln und Lebensmittelzubereitungen, insbesondere von Brüh-und Dosenwürstchen, bei der das Erhitzungsgut im Bereich zweier an den Enden des Erhitzungsgutes angeordneten, an Spannung EMI5.1 beiden Enden des Erhitzungsgutes in einem Traggestell (10) angeordneten Elektroden (16,17) mit Antriebsmitteln (20,21) in die Enden des Erhitzungsgutes (W) einschiessbar und in ihre Ausgangsstellung ausserhalb des Erhitzungsgutes zurückbewegbar ausgebildet sind. EMI5.2 Grösse der dreieckförmigen Kontaktflächen (16a, 17a) der Elektroden (16,17) etwa zwei Drittel des Durchmessers des Erhitzungsgutes (W) entspricht.
    EMI5.3 dreieckförmigen Kontaktflächen (16a, 17a) der Elektroden (16,17) unter Ausbildung eines Zwischenraumes (30) doppelwandig ausgebildet sind, der über eine Zuführungsleitung (31) mit einem Vorratsbehälter für eine funkenverhindernde Flüssigkeit und über in den die beiden Wandungen der Kontaktfläche (16a, 17a) miteinander verbindenden Wandungen vorgesehenen Austrittsöffnungen (33) für die funkenverhindernde Flüssigkeit verbunden ist. EMI5.4 Antriebsmittel (20,21) für die Verschieblichkeit der Elektroden (16,17) mit in den Vorratsbehältern für die funkenverhindernde Flüssigkeit angeordneten Druckkolben derart in Wirkverbindung stehen, dass beim Einschiessen der Elektroden (16,17) in das Erhitzungsgut (W) funkenverhindernde Flüssigkeit durch die Austrittsöffnungen (33) in den Elektrodenkontaktflächen (16a, 17a) gedrückt wird.
    EMI5.5 jeder Elektrode (16,17) hinter ihrer Kontaktfläche (16a, 17a) ein federbeaufschlagter, mit funkenverhindernder Flüssigkeit getränkter Schwamm (35) angeordnet ist. EMI5.6 Elektroden (16,17) angeordneten Schwämme (35) mit einem funkenverhindernde Flüssigkeit aufnehmenden Behälter in Verbindung steht.
    10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 9 unter Verwendung von plattenförmigen EMI5.7 (16,17) an ihren, dem Erhitzungsgut (W) zugekehrten Flächen mit funkenverhindernder Flüssigkeit getränkte Schwämme (42, 43) aufweisen, die mit den funkenverhindernde Flüssigkeit aufnehmenden, gegenüber den Kontaktplatten (40,41) isolierten Behältern (44,45) in Verbindung stehen, die mit der Vorschubbewegung der Elektroden (16,17) gekoppelt sind. EMI5.8 Antriebsmittel (20,21) für die Vorschubbewegung aus mittels Druckluft betriebenen Arbeitszylindern oder aus Elektromagneten bestehen. EMI5.9 Halterung (15) für das Erhitzungsgut (W) als Klemmhalterung ausgebildet und mittig im Traggestell (10) angeordnet ist. EMI5.10 mehrere Halterungen (15 ;
    50) für das Erhitzungsgut (W) magazinförmig übereinander angeordnet und gegeneinander isoliert sind. EMI5.11 zusammengefassten Halterungen zwischen den beiden Elektroden (16,17) in dem Traggestell (10) vorbeiführbar ausgebildet sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI5.12 <tb> <tb> DT-PS <SEP> 734 <SEP> 973 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 896 <SEP> 527 <tb> US-PS <SEP> 2 <SEP> 895 <SEP> 405 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 980 <SEP> 010 <tb>
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