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Dachanschluss einer Dachabschlussverkleidung für Flachdächer
Die Erfindung betrifft einen Dachanschluss einer Dachabschlussverkleidung für Flachdächer mit Metall-, Dachpappe-oder Kunststoffbelag, die am Mauerwerk befestigte Haltewinkel aufweist, an deren nach oben abgewinkelten Schenkeln Haltestege höhenverstellbar angeordnet sind, wobei ein von der rückseitigen Oberkante der Dachabschlussverkleidung nach der tieferliegenden Dachebene verlaufender, um mindestens 30 gegen die Horizontalebene geneigter und die DachabschlussHalterungen abdeckender,
durchgehender Teil eines gesonderten Anschlussstückes oder eines entsprechend geformten Randbereiches des Dachbelages vorgesehen ist und dieser Teil mit der oberen Abwinkelung der mit den Haltewinkeln verbundenen Haltestege kraftschlüssig verspannbar und das Anschlussstück in der Dachebene befestigt ist, nach Patent Nr. 273449.
Durch diese Ausbildung soll erreicht werden, dass neben einer dichten, rüttelsicheren Verbindung des Dachanschlusses mit den Haltemitteln für die Dachabschlussverkleidung, auch die, z. B. durch Eisbelag möglichen Schubkräfte unschädlich gemacht werden.
Es hat sich jedoch ergeben, dass die im Stammpatent gemachten Vorschläge noch verbesserungsbedürftig sind, insbesondere in bezug auf die Montage, den technischen Aufwand und die Anpassung des Anschlussstückes an die jeweils vorliegenden baulichen Gegebenheiten.
Der im Stammpatent geoffenbarte Erfindungsgedanke wird daher dadurch noch weiter ausgebaut, dass zum kraftschlüssigen Verspannen des die Dachabschluss-Halterungen abdeckenden Anschlussstückes oder Randbereiches des Dachbelages an den mit den Haltewinkeln verbundenen Haltestegen an letzteren ein Scheitelstück befestigt ist, welches zwei miteinander einen Winkel einschliessende Schenkel aufweist, von denen der eine Schenkel mit einer Nut zur Aufnahme der Haltestege versehen ist, und welches oben einen von der Scheitelkante ausgehenden Ansatz in Form eines T-Profils besitzt, auf welchem das Anschlussstück oder der Randbereich des Dachbelages mittels eines Klemmbügels festgespannt ist.
Dadurch ist insbesondere eine vereinfachte Gestaltung des Anschlussstückes erreicht, wobei gleichzeitig die Abdichtung verbessert ist, da sämtliche Fugen der Halterung und des Anschlussstückes durch den Dachbelag abgedeckt sind, derart, dass auch bei Windeinwirkung kein Regen oder Schmelzwasser unter die Abdeckung gelangen können. Ausser diesen funktionellen Vorteilen ergibt sich auch bezüglich der Montage eine Verbesserung, die darin besteht, dass das Ankleben der eigentlichen Dachhaut nicht mehr wie bisher provisorisch, sondern endgültig erfolgen kann. Ausserdem kann die Montage des Verkleidungsprofils unabhängig von der Befestigung der Dachhaut erfolgen.
Ferner kann erfmdungsgemäss der schräg nach unten zur Dachebene verlaufende andere Schenkel des Scheitelstückes mit einer Nut zur Halterung eines bis zur Dachebene führenden Verlängerungsstreifens versehen sein. Dadurch kann in einfacher Weise der Dachüberstand der Dachabschlussverkleidung und damit auch die Höhe der Kiesschüttung variiert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei ein Querschnitt durch die komplett montierte Dachabschlussverkleidung gezeigt ist.
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--1-- befestigten Haltewinkel--2-- tragenhöhenverstellbar sind. Das Scheitelstück --6 bis 9--weist in seinem oberen Teil einen T-förmigen Ansatz-6, 7-auf und besitzt zwei miteinander einen Winkel einschliessende nach unten weisende Schenkel-8 und 9--, wobei sich der schenkel --8-- mit seiner Nut-10-auf die Haltestege --4-- abstützt, während der Schenkel--9--mit seiner Nut--11--einen bis zur Dachebene führenden Verlängerungsstreifen--12--durch Einklemmen festhält.
Dieser durchgehende Streifen kann jeweils so gewählt werden, dass bei jeder Grösse des Dachüberstandes der Dachabschlussverkleidung ein fester Anschluss des Schenkels --9-- bzw. des Scheitelstückes an die Dachebene gewährleistet ist.
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B.Klemmbügel--15--, welcher aus rostfreiem Stahl, Aluminium oder Kunststoff bestehen kann und bei der Montage von oben angedrückt wird.
Nach der Montage und Ausrichtung der genannten Teile wird die Dachabschlussverkleidung --16-- mit ihrem Hakensteg-17-von oben in die Taschen-18-der Haltestege-4- eingesetzt, wobei durch Einbiegen der Zungen --19-- auf den Ansatz --20-- die Haltestege --4-- mit der Dachabschlussverkleidung --16-- vertikal verspannt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Dachanschluss einer Dachabschlussverkleidung für Flachdächer mit Metall-, Dachpappe-oder Kunststoffbelag, die am Mauerwerk befestigte Haltewinkel aufweist, an deren nach oben abgewinkelten Schenkeln Haltestege höhenverstellbar angeordnet sind, wobei ein von der rückseitigen Oberkante der Dachabschlussverkleidung nach der tieferliegenden Dachebene verlaufender, um mindestens 300 gegen die Horizontalebene geneigter und die Dachabschluss-Halterungen abdeckender, durchgehender Teil eines gesonderten Anschlussstückes oder eines entsprechend geformten Randbereiches des Dachbelages vorgesehen ist und dieser Teil mit der oberen Abwinkelung der mit den Haltewinkeln verbundenen Haltestege kraftschlüssig verspannbar und das Anschlussstück in der Dachebene befestigt ist, nach Patent Nr.273449, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t ,
dass zum kraftschlüssigen Verspannen des die Dachabschluss-Halterungen abdeckenden Anschlussstückes oder Randbereiches des Dachbelages (14) an den mit den Haltewinkeln (2) verbundenen Haltestegen (4) an letzteren ein Scheitelstück (6,7, 8,9) befestigt ist, welches zwei miteinander einen Winkel einschliessende Schenkel (8,9) aufweist, von denen
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welchem das Anschlussstück oder der Randbereich des Dachbelages (14) mittels eines Klemmbügels (15) festgespannt ist.
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