AT292931B - Verfahren zur Herstellung von neuen Androstanderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Androstanderivaten

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AT292931B
AT292931B AT647469A AT647469A AT292931B AT 292931 B AT292931 B AT 292931B AT 647469 A AT647469 A AT 647469A AT 647469 A AT647469 A AT 647469A AT 292931 B AT292931 B AT 292931B
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AT
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water
hydrogen peroxide
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reaction
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Geza Dr Schramm
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Chemie Linz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J71/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton is condensed with a heterocyclic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Doppelbindung sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Aminosteroide der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 in der A und   X-Y   wie oben definiert sind, oder deren Imoniumsalze in einem mit Wasser bzw. wäs- serigen alkalischen Lösungen gut mischbaren, gegen Wasserstoffperoxyd weitgehend indifferenten Lö- sungsmittel, wie einem niederen aliphatischen Alkohol, in Gegenwart wässeriger Alkalien mit Wasser- stoffperoxyd oxydiert und aus dem Reaktionsgemisch die freien Säuren durch Ansäuern ausgefällt werden. 



   Die erhaltenen Verbindungen der Formel I sind in Stellung 20 aktiviert und daher für weitere Ab- baureaktionen besonders interessant. 



   Aus der Arbeit von K. Schreiber und   C. Horstmann (Chem. Ber.   99 [1966],. S. 3183   ff.)   war zwar be- kannt, dass bei dem   aus Demissidin   durch Dehydrierung herstellbaren A   22 IN - Imoni umsalz   bei Oxydation mit Wasserstoffperoxyd in alkalischer Lösung der Ring F in 22,23-Stellung unter Bildung der (25S)-   - 3B-Hydroxy-22-oxo-22, 23-seco-5a -solanidansäure- (23) geöffnet   wird.

   Es war jedoch nach Kenntnis dieser Literatur nicht zu erwarten, dass bei Oxydation von Verbindungen der Formel II, bei denen sich die Doppelbindung nicht im Ring F, sondern im Ring E befindet, durch Behandlung mit    Hpz   in alkali- schem Medium Ring F ausgespalten wird, wobei ausserdem in Stellung 20 in Ring E eine Hydroxygruppe eingeführt wird, so dass klar ist, dass es sich nicht um eine einfache Verlagerung der Doppelbindung vor der Oxydation, sondern um eine komplexere Reaktion handeln muss. 



   Als Lösungsmittel werden vorzugsweise Methanol und Äthanol verwendet, als Alkalien vorzugsweise Natrium- oder Kaliumhydroxyd. Die Reaktionstemperatur beträgt vorzugsweise 0 bis   250C.   



   Zur Aufarbeitung empfiehlt es sich, zunächst das Lösungsmittel abzudestillieren und nach Entfernung geringer Mengen alkaliunlöslicher Anteile durch Filtration oder Extraktion die    -Hydroxyseco-     - solanidansäuren   der Formel I durch Ansäuern, vorzugsweise mit Mineralsäure, zu fällen. Die nach Filtration erhaltenen Säuren können gewünschtenfalls durch Umkristallisation noch weiter gereinigt werden. 



   Die Ausgangsprodukte der Formel II sind neu und werden vorzugsweise erhalten, wenn man die der Formel II entsprechenden, aber keine Doppelbindung in 22-Stellung aufweisenden Steroide, wie Demissidin oder Solanidin, durch Behandlung mit Quecksilbersalzen dehydriert, aus dem resultierenden Isomerengemisch das schwerer lösliche   A 22/N-Imoniumsalz   durch fraktionierte Kristallisation aus Methanol vom leichter löslichen A16/N-Imoniumsalz abtrennt, dieses A22/N-Imoniumsalz in alkalischem Milieu in Gegenwart eines Gemisches aus Wasser und einem mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel in die entsprechenden in 22,23-ungesättigten Aminosteroide umwandelt und letztere durch Erhitzen auf deren Schmelzpunkt in die der Formel II umlagert, die laufend absublimiert bzw. abdestilliert werden. 



   Die nachfolgenden Beispiele sollen das erfindungsgemässe Verfahren näher erläutern, ohne es darauf zu   beschränken.   



   Beispiel1 :IneineMischungvon4,01Methanolmit224ml30%igemWasserstoffsuperoxydund 224 ml   300/oiger   Kalilauge werden unter Rühren 37,6 g Solanid-5, 20   (22)-dien-3ss-ol   eingetragen. Man lässt bei Zimmertemperatur 30 h nachreagieren und destilliert dann im Vakuum das Methanol ab. Die so eingedampfte Lösung wird mit 1, 25   l   Wasser verdünnt, noch vorhandene basische oder neutrale Produkte werden durch Ausschütteln mit Methylenchlorid entfernt. Aus der wässerigen Phase wird nach   Ab-   destillieren von Methylenchloridresten im Vakuum mit   50%figer   Schwefelsäure   36-Hydroxy-androst-     - 5-en- [16B, 17B-b] -I'-[2 11 (S) -methyl-311 -carboxy]-propyl-4'- (R) -methyl-4' -hydroxy-pyrrolidon- 5'    in Form eines feinen Niederschlages ausgefällt.

   Man saugt   ab, wäscht mitWassersäurefrei   und trocknet. 



   Die Ausbeute beträgt 61,   21o   der Theorie. 



   Nach Umkristallisation aus Methanol-Wasser zeigt die Säure folgende physikalische Konstanten : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 Man lässt bei Zimmertemperatur 25 h nachreagieren und dampft anschliessend im Vakuum das Methanol ab. Die zurückbleibende Lösung wird mit 11 Wasser verdünnt. Noch vorhandene basische oder neutrale Anteile werden durch Extraktion mit Methylenchlorid entfernt. Aus der wässerigen Phase fällt man nach Abdestillieren von Methylenchloridresten im Vakuum mit 50% iger Schwefelsäure das 3ss-Hydroxy- 
 EMI3.2 
 
5a -androstano- [1613, 17B-b] -I'-[2" (3) -methyl-3" -carboxy]-propyl-4' (R) -methyl-4 r -hydroxy -pyr-rolidon-5'als körnigen Niederschlag. Dieser wird nach Absaugen mit Wasser säurefrei gewaschen und getrocknet. Die Ausbeute beträgt 85% der Theorie. 



   Nach Umkristallisation aus Methanol zeigt die Säure folgende physikalische Konstanten : 
 EMI3.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI3.4 EMI3.5 EMI3.6 EMI3.7 EMI3.8 nen Formel EMI3.9 in der A und X-Y wie oben definiert sind, oder deren Imoniumsalze in einem mit Wasser bzw. wasserigen <Desc/Clms Page number 4> alkalischen Lösungen gut mischbaren, gegen Wasserstoffperoxyd weitgehend indifferenten Lösungsmittel, wie einem niederen aliphatischen Alkohol, in Gegenwart wässeriger Alkalien mit Wasserstoffperoxyd oxydiert und aus dem Reaktionsgemisch die freien Säuren durch Ansäuern ausgefällt werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung bei 0 bis 250C durchgeführt wird.
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