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Vorrichtung zum Baumschneiden
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Baumschneiden, die es insbesondere gestattet, ohne Leiter und mit geringerer Mühe als bisher niedriges Geäst auszulichten, wobei ein präziser Schnitt ermöglicht ist und die Schnittstellen an den abzuschneidenden Ästen besonders leicht erreicht werden können.
Es sind Baumscheren bekannt, die mit der Hand betätigt oder mit Pressluft betrieben sein können und denen trotz gewisser konstruktiver Verschiedenheiten gemeinsam ist, dass am oberen Ende einer Stange die eigentliche Schere und am unteren Ende der Stange eine Einrichtung zur Betätigung derselben angeordnet ist. Alle diese Baumscheren sind in ihrer Anwendungsmöglichkeit vor allem dadurch begrenzt, dass sie eine zu geringe Anpassungsmöglichkeit an die örtlichen Verschiedenheiten der einzelnen Schnittstellen im Geäst eines Baumes besitzen, bzw. von Schnitt zu Schnitt neu eingestellt und in der neuen Lage fixiert sein müssen. Demgegenüber zeichnet sich die erfindungsgemässe Vorrichtung im wesentlichen dadurch aus, dass die Schere an der Stange über ein Gelenk befestigt ist, das eine Verschwenkung der Schere senkrecht zur Achse um einen Winkel von 3600 gestattet.
Die Betätigung dieser Vorrichtung wird gemäss einer Ausführungsform dadurch besonders erleichtert, dass die Vorrichtung ein Kabel umfasst, das von zwei Rollen geführt ist, wobei das Trum zwischen den beiden Rollen in der Schwenkachse des Gelenkes liegt.
Die Zeichnungen erläutern die Erfindung am Beispiel einer Ausführungsform. Es zeigen Fig. l die Vorrichtung in Seitenansicht, Fig. 2 den unteren und den oberen Teil der Vorrichtung in Seitenansicht in grösserem Massstab, Fig. 3 den oberen Teil der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles A der Fig. 2 betrachtet.
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oberen Ende des letzten Rohrschusses der Stange über ein Knie--13--befestigt ist, und aus einer Steuerungseinrichtung für die Baumschere, die einen am untersten Rohrschuss der Stange befestigten Griff --14-- sowie ein Seil --15-- aufweist, das den Griff --14-- mit der Baumschere-12verbindet, wobei die Befestigung des Seiles am Griff durch zylindrische Anschlagklötze --22-- erfolgt, die auf dem Seil festsitzen und von denen einer in einen Spalt des Griffes eingehängt ist.
Die Baumschere--12--besteht aus einem Arm--16--, der mit dem Schwenkteil--17--
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einer Feder--19--, welche die beiden Arme der Baumschere mit den daran befindlichen Messern in der Ruhestellung auseinandergespreizt hält.
Das Seil --15-- läuft über zwei Leitrollen--20 und 21--, von denen die erstgenannte - auf dem Schwenkteil--17--und die zweitgenannte--21-auf dem Knie--13- befestigt ist.
Die Durchmesser der beiden Leitrollen und die Anordnung ihrer Achsen sind so gewählt, dass der zwischen ihnen befindliche Teil des Seiles in die Achse B-B zu liegen kommt, um die der Schwenkteil
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--17-- und somit die Schnittebene der Baumschere-12-schwenkbar ist.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Kraft, die beim Schneiden über das Seil auf den
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Auf diese Weise ist es möglich, von ein und demselben Standort aus, der sich beispielsweise im obersten Teil einer in der Krone des auszuschneidenden Baumes gelehnten Leiter befindet, ohne zusätzliche Ortsveränderung alle durch die Länge der Stange --10-- erreichbaren Äste mit dem geringst möglichen Kraftaufwand abzuschneiden, weil die Schnittebene jeweils senkrecht zur Erstreckung des abzuschneidenden Astes gelegt werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Baumschneiden, bei welcher am oberen Ende einer Stange eine Schere und am unteren Ende der Stange eine Einrichtung zum Betätigen der Schere angeordnet ist,
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befestigt ist, das eine Verschwenkung der Schere senkrecht zur Achse der Stange um einen Winkel von 3600 gestattet.
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