AT287811B - Fernseh-Füllsender - Google Patents

Fernseh-Füllsender

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AT287811B
AT287811B AT1246968A AT1246968A AT287811B AT 287811 B AT287811 B AT 287811B AT 1246968 A AT1246968 A AT 1246968A AT 1246968 A AT1246968 A AT 1246968A AT 287811 B AT287811 B AT 287811B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
capacitor
transistor
voltage
base
relay
Prior art date
Application number
AT1246968A
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English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing Boesch
Heinz Dipl Ing Neufeld
Original Assignee
Hirschmann Electric
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Publication date
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fernseh-Füllsender   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Bei der erwähnten Anordnung sind an einen Pol eines Kondensators, der Emitter eines
Transistors, der Emitter eines Unijunction-Transistors und über einen Trennkondensator die
Synchronisierspannung angeschlossen. 



   Mit dem andern Pol des Kondensators sind die Basis des Transistors über einen Vorwiderstand, die erste   Basis--l--des Umjunction-Transistors,   die Wechselspannung und der negative Pol einer
Gleichspannungsquelle verbunden. Mit dem positiven Pol der Gleichspannungsquelle sind der Kollektor des Transistors über einen Vorwiderstand und die zweite   Basis --2-- des Unijunction-Transistors   über einen einstellbaren Vorwiderstand verbunden, mit dem die Anzahl der Impulse je Periode einstellbar ist. 



   Eine vorteilhafte Massnahme nach dem Stammpatent besteht darin, dass das Kennzeichen jeweils während einer kurzen Zeit zu Beginn regelmässiger Fernsehsendungen ausgesendet wird. Als vorteilhafte
Ausgestaltung des erfindungsgemässen Fernseh-Füllsenders wird für diesen Zweck eine einfache
Anordnung vorgeschlagen. Dabei sind erstens ein zur gleichen Zeit mit der Einschaltung des die
Fernsehsendung ausstrahlenden Senders eines Umsetzers schliessbarer Schalter und eine erste Wicklung eines polarisierten Relais, zweitens ein Arbeitskontakt des Relais und die entsprechenden Klemmen einer Anordnung zum Erzeugen eines Kennzeichens jeweils in Reihe geschaltet und an die
Gleichspannungsquelle angeschlossen.

   An die erwähnten Klemmen ist ausserdem die Reihenschaltung eines Widerstandes und eines Kondensators angeschlossen, deren Verbindungspunkt mit dem Emitter eines Unijunktion-Transistors verbunden ist. Seine erste Basis ist mit einer der erwähnten Klemmen und seine andere Basis über eine zweite Wicklung des Relais mit der andern erwähnten Klemme verbunden. Durch das Schliessen der beiden erwähnten Arbeitskontalcte wird die Aussendung des
Kennzeichens ausgelöst. über den Widerstand wird der Kondensator bis auf die Zündspannung des Unijunction-Transistors aufgeladen. Dadurch wird der Kondensator über den Transistor und die zweite Wicklung des Relais entladen, der Relaiskontakt geöffnet und die Aussendung des Kennzeichens unterbrochen. 



   Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Anordnung besteht darin, dass der ersten Wicklung des Relais ein Kondensator mit einem hohen Parallelwiderstand vorgeschaltet ist. Der Ladestrom des Kondensators nach dem Schliessen des Schaltkontaktes reicht zum Umschalten des Relais aus. Nach dem Zurückschalten des Relais in die Ausgangslage kann ein Ladestrom entsprechender Grösse erst wieder fliessen, nachdem der Schaltkontakt so lange geöffnet war, dass sich der Kondensator wieder über den Parallelwiderstand entladen hat. 



   Durch diese   Verzögerungsmassnahme   wird verhindert, dass vom Füllsender ein Kennzeichen abgestrahlt werden könnte, wenn   z. B.   der Muttersender während des Betriebes ausfällt und nach kurzer Zeit wieder sendet. In diesem Fall würde das Kennzeichen das Fernsehbild der Teilnehmer stören, während es für die Überwachung des Füllsenders entbehrlich ist. Nach dem Stammpatent kann das Kennzeichen aber auch zu beliebigen Zeiten gesendet werden. Das kann   z. B.   durch eine beim   Fernseh-Fü11sender   angebrachte Schaltuhr bewirkt werden, wenn täglich zu bestimmten Zeiten ein Kennzeichen ausgestrahlt werden soll, falls einer der Frequenzumsetzer gestört ist. 



   Die Aussendung des Kennzeichens kann auch durch ein drahtlos übertragenes Signal eingeleitet werden. Durch diese Massnahme kann ein Überwachungsbeauftragter zu jeder beliebigen Zeit, während der   Fernseh-Füllsender   in Betrieb ist, nachprüfen, ob ein Umsetzer ausgefallen ist. 



   Fig. 1 zeigt die Prinzipschaltung eines Ausführungsbeispieles des erfindungsgemässen   Fernseh-Füllsenders.   Fig. 2 ist die Prinzipschaltung eines Kennzeichengebers, bei dem die Anzahl der Impulse, die Impulsbreite und die Impulshöhe einstellbar sind. 



   In der Fig. 3 sind Kennlinien zur Erläuterung der Wirkungsweise des Kennzeichengebers nach Fig. 2 wiedergegeben. Fig. 4 ist eine Prinzipschaltung einer Anordnung zum kurzzeitigen Aussenden eines Kennzeichens jeweils zum Beginn regelmässiger Fernsehsendungen. 



   Der Fernseh-Füllsender nach Fig. 1 besteht aus den beiden   Frequenzumsetzern-FU1   und FU2--, von denen bei der dargestellten Betriebsweise der   Frequenzumsetzer-FU1--als   Betriebsgerät und der Frequenzumsetzer--FU2--als Reservegerät dient. Wenn das Betriebsgerät --FU1-- durch einen Defekt ausfällt, werden durch die   Umschalter--ul, u2 und u3--die   
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Empfänger--El--anRegelleitungen --L1 und L2-- die in den beiden   Frequenzumsetzern--FU1   und FU2--jeweils vom   Sender--S l   und   S2--zu   einem vorgeschalteten Regelverstärker --V1 und V2-- geführt sind, dadurch bewirkt, dass der   Sonder-sein   Sendesignal ausstrahlt.

   Der gleichzeitige Anschluss des   Kennzeichengebers-K-an   die beiden Regelleitungen-Ll und   L2-hat den Vorteil,   dass auch vom   Sender--S l--als   Reservegerät ein Kennzeichen ausgestrahlt werden kann, wenn der   Frequenzumsetzer--FU2--als   Betriebsgerät verwendet wurde und durch eine Störung ausgefallen ist. 



   Vom Kennzeichengeber --K-- werden den Regelleitungen-Ll und   L2-- elektrische   Impulse zugeführt, die bei jedem Bildwechsel wiederkehrend einige Zeilen im Fernsehbild austasten und dadurch waagrechte, weisse Streifen auf dem Bildschirm erzeugen. 



   Bei der Anordnung nach Fig. 2 wird einem Pol eines Kondensators --C1-- über die Klemme - und einen Trennkondensator --C2-- die Netzwechselspannung als Synchronisierspannung --Us--zugeführt. 



   An den gleichen Pol des Kondensators --C1-- sind der Emitter eines   Transistors --T1-- und   der Emitter eines Unijunctions-Transistors --Tr2-- angeschlossen. Mit dem andern Pol des Kondensators --C1-- ist die Basis des Transistors--Tri--, die erste   Basis--l--des   Unijunction-Transistors --Tr2--, die Netzwechselspannung-Us-und der negative Pol-3- 
 EMI3.1 
 -   2--des Unijunction-Transistors--Tr2--über   einen einstellbaren   Vorwiderstand--Pl--   verbunden. 



   So lange die Spannung am Emitter des Transistors --Tr2-- gegenüber seiner Basis --1-negativ ist oder nur kleine positive Werte annimmt, kann die an die Klemmen-3 und 5-angelegte Gleichspannung nur einen sehr kleinen Strom über den einstellbaren   Vorwiderstand--Pl--und   die Transistorstrecke zwischen den beiden Basen-l und   2-des Unijunction-Transistors-Tr2--   treiben. 



   Wenn aber während der positiven Halbwelle der angelegten Wechselspannung--Us-die   Spannung--Ucl--am Kondensator--Cl--und   am Emitter des Unijunctions-Transistors   - Tr2-die Ansprechspannung--Ua--erreicht   hat, fliesst zwischen den   Basen--l   und 2-- des   Unijunction-Transistors--Tr2--ein   grosser Strom. 
 EMI3.2 
    Kondensator-Cl--unter--Ua--,   so dass dieser Strom wieder abreisst. Anschliessend steigt die   Spannung --Uc1-- am   Kondensator--Cl--wieder auf den   Ansprechwert-Ua--an.   Dann wird der Kondensator - wieder durch den grossen Transistorstrom entladen. Dieses Spiel kann sich mehrfach 
 EMI3.3 
 
Kondensator-Cl-die Ansprechspannung-Ua-nicht(Fig. 3a). 



   Durch jeden hohen Stromstoss zwischen den beiden   Basen--l   und 2-des Unijunction-Transistors --Tr2-- wird am   Kondensator --C3-- ein   schmaler Spannungsimpuls   --Ui-- erzeugt,   der in der Fig. 3b dargestellt ist. Durch den einstellbaren   Widerstand--P l--kann   die   Ansprechspannung.-Ua-des Unijunction-Transistors-Tr2-dadurch   geändert werden, dass das Potential seiner Basis --2-- während seiner Sperrperiode geändert wird. Aus der Fig. 3 ist zu erkennen, dass die Anzahl der Impulse mit abnehmender Ansprechspannung des   Unijunction-     Transistors--Tr2-grösser   wird. 



   Die Gleichspannung, die mit ihrem positiven Pol an die   Klemme --5-- und   mit ihrem negativen Pol an die Klemme --3-- angeschlossen ist, kann über den   Widerstand-Rl-und   die 
 EMI3.4 
 der Impulse bei einer bestimmten Einstellung des veränderbaren   Widerstandes--Pl--in   weiten Grenzen von der Umgebungstemperatur unabhängig ist. 



   Zum Ändern der Breite der Streifen des Kennzeichens dient ein monostabiler Multivibrator   --M--,   in dem Impulse erzeugt werden, deren Breite einstellbar ist und die durch die über den Kondensator --C3-- zugeführten Impulse synchronisiert sind. Die Helligkeit der Streifen kann 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 zwischen Grau und Weiss dadurch gewählt werden, dass die Höhe der Impulse durch einen nachgeschalteten einstellbaren   Widerstand--W--geändert   wird. 



   Bei der Anordnung nach Fig. 4 wird jeweils zum Beginn regelmässiger Fernsehsendungen die   Klemme --7-- durch   Schliessen des   Schalters-b-an   den positiven Pol einer Gleichspannungsquelle angeschlossen, deren negativer Pol mit der   Klemme--6--verbunden   ist. Der Kontakt-b-kann z. B. geschlossen werden, wenn der Betriebssender des   Fernseh-Füllsenders   eingeschaltet wird. Dann fliesst ein Ladestromstoss in den grossen   Kondensator --C4-- und   über eine Wicklung--10, 11-- des polarisierten   Relais--A--.   Dadurch kippt das Relais--A--in seine 
 EMI4.1 
    2,- -12/13-- des polarisierten Relais --A--.   Dadurch kippt das polarisierte Relais-A-wieder in seine Ruhelage und der Kontakt--a--wird geöffnet.

   Die Erzeugung der Spannungsimpulse und die
Ausstrahlung des Kennzeichens werden dadurch wieder unterbrochen. 



   Der   Schalter--b--wird   geschlossen, wenn der Sender--Sl--des Betriebsgerätes oder der   Sender--S2--des Reservegerätes   eingeschaltet werden. Er bleibt so lange geschlossen, wie einer dieser Sender strahlt. Der   Kennzeichengeber--K--ist   aber nur an die beiden Sender angeschlossen, wenn der Reservesender in Betrieb ist. Das Kennzeichen wird also ausgestrahlt, wenn zu Beginn einer regelmässigen Fernsehsendung der Reservesender eingeschaltet wird, weil das Betriebsgerät ausgefallen ist. 



   Der   Kondensator --C4-- wird   über den hohen   Widerstand--R4-nur   langsam entladen, nachdem der   Schalter--b--geöffnet   ist. Beim Schliessen des   Schalters--b--kann   aber das polarisierte   Relais--A--nur   dann in seine Arbeitslage kippen, wenn der   Kondensator--C4--weit   genug entladen ist. Ein Kennzeichen kann also nur ausgestrahlt werden, wenn eine Unterbrechung der Fernsehsendung,   z. B.   durch Ausfall des Muttersenders, länger dauert als die erforderliche Entladezeit des Kondensators--C4--. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fernseh-Füllsender mit zwei gleichen Frequenzumsetzern, von denen einer als Betriebsgerät und der andere als Reservegerät dient und einer selbsttätigen Umschalteinrichtung, die im Falle eines Defektes im Betriebsgerät dieses ausschaltet und von der Empfangs-und der Sendeantenne abtrennt und zugleich das Reservegerät einschaltet und an die Empfangs-und die Sendeantenne anschliesst, wobei ein Kennzeichengeber in der Weise an das Reservegerät angeschlossen wird, dass vom Reservesender zeitweise und kurzzeitig ein mit einem normalen Fernsehempfänger wahrnehmbares Kennzeichen ausgestrahlt wird, nach Patent   Nr.

   274915, dadurch gekennzeichnet,   dass der Kennzeichengeber (K), der Impulse zum Austasten von waagrechten weissen Streifen im Fernsehbild abgibt, an die beiden Regelleitungen (L1, L2), die in den beiden Frequenzumsetzern (FU1, FU2) jeweils vom Sender   (Sl, S2)   zu einem vorgeschalteten Regelverstärker (V1, V2) geführt sind, angeschlossen wird, wenn ein Umsetzer gestört ist und der zweite ein Sendesignal aussendet. 
 EMI4.2 


Claims (1)

  1. Erzeugung eines mit einer Wechselspannung synchronisierten Kennzeichens, das wührend einer Periode der Synchronisierspannung eine einstellbare Anzahl von Impulsen aufweist, an einen Pol eines Kondensators (Cl) der Emitter eines Transistors (Trl), der Emitter eines Unijunction-Transistors (Tr2) und über einen Trennkondensator (C2) die Synchronisierspannung (Us) angeschlossen sind, dass mit dem andern Pol des Kondensators (Cl) die Basis des Transistors (Trl) über einen Vorwiderstand (R2), die erste Basis (1) des Unijunction-Transistors (Tr2), die Synchronisierspannung (Us) und der negative Pol einer Gleichspannungsquelle verbunden sind und dass der Kollektor des Transistors (Trl) über einen Vorwiderstand (R1) und die zweite Basis (2) des Unijunction-Transistors (Tr2) über einen einstellbaren EMI4.3 l)
    kurzzeitigen Aussenden eines Kennzeichens jeweils zum Beginn einer Fernsehsendung erstens ein mit der Einschaltung des die Fernsehsendung ausstrahlenden Senders eines Umsetzers schliessbarer Schalter <Desc/Clms Page number 5> (b) und eine erste Wicklung (10, 11) eines polarisierten Relais (A), zweitens ein Arbeitskontakt (a) des Relais (A) und die entsprechenden Klemmen (3, 5) einer Anordnung zum Erzeugen eines Kennzeichens (Fig. 2) jeweils in Reihe geschaltet und an die Gleichspannungsquelle angeschlossen sind, dass an die Klemmen (3, 5) die Reihenschaltung eines Widerstandes (R5) und eines Kondensators (C5) angeschlossen ist, deren Verbindungspunkt (10) mit dem Emitter eines Unijunction-Transistors (Tr3) verbunden ist, dessen eine Basis mit der Klemme (5) und dessen andere Basis über eine zweite Wicklung (12, 13) des Relais (A) mit der Klemme (3) leitend verbunden ist.
    EMI5.1 ersten Wicklung (10, 11) des Relais (A) ein Kondensator (C4) mit einem hohen Parallelwiderstand (R4) in Reihe geschaltet ist.
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