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Fernseh-Füllsender
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Bei der erwähnten Anordnung sind an einen Pol eines Kondensators, der Emitter eines
Transistors, der Emitter eines Unijunction-Transistors und über einen Trennkondensator die
Synchronisierspannung angeschlossen.
Mit dem andern Pol des Kondensators sind die Basis des Transistors über einen Vorwiderstand, die erste Basis--l--des Umjunction-Transistors, die Wechselspannung und der negative Pol einer
Gleichspannungsquelle verbunden. Mit dem positiven Pol der Gleichspannungsquelle sind der Kollektor des Transistors über einen Vorwiderstand und die zweite Basis --2-- des Unijunction-Transistors über einen einstellbaren Vorwiderstand verbunden, mit dem die Anzahl der Impulse je Periode einstellbar ist.
Eine vorteilhafte Massnahme nach dem Stammpatent besteht darin, dass das Kennzeichen jeweils während einer kurzen Zeit zu Beginn regelmässiger Fernsehsendungen ausgesendet wird. Als vorteilhafte
Ausgestaltung des erfindungsgemässen Fernseh-Füllsenders wird für diesen Zweck eine einfache
Anordnung vorgeschlagen. Dabei sind erstens ein zur gleichen Zeit mit der Einschaltung des die
Fernsehsendung ausstrahlenden Senders eines Umsetzers schliessbarer Schalter und eine erste Wicklung eines polarisierten Relais, zweitens ein Arbeitskontakt des Relais und die entsprechenden Klemmen einer Anordnung zum Erzeugen eines Kennzeichens jeweils in Reihe geschaltet und an die
Gleichspannungsquelle angeschlossen.
An die erwähnten Klemmen ist ausserdem die Reihenschaltung eines Widerstandes und eines Kondensators angeschlossen, deren Verbindungspunkt mit dem Emitter eines Unijunktion-Transistors verbunden ist. Seine erste Basis ist mit einer der erwähnten Klemmen und seine andere Basis über eine zweite Wicklung des Relais mit der andern erwähnten Klemme verbunden. Durch das Schliessen der beiden erwähnten Arbeitskontalcte wird die Aussendung des
Kennzeichens ausgelöst. über den Widerstand wird der Kondensator bis auf die Zündspannung des Unijunction-Transistors aufgeladen. Dadurch wird der Kondensator über den Transistor und die zweite Wicklung des Relais entladen, der Relaiskontakt geöffnet und die Aussendung des Kennzeichens unterbrochen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung dieser Anordnung besteht darin, dass der ersten Wicklung des Relais ein Kondensator mit einem hohen Parallelwiderstand vorgeschaltet ist. Der Ladestrom des Kondensators nach dem Schliessen des Schaltkontaktes reicht zum Umschalten des Relais aus. Nach dem Zurückschalten des Relais in die Ausgangslage kann ein Ladestrom entsprechender Grösse erst wieder fliessen, nachdem der Schaltkontakt so lange geöffnet war, dass sich der Kondensator wieder über den Parallelwiderstand entladen hat.
Durch diese Verzögerungsmassnahme wird verhindert, dass vom Füllsender ein Kennzeichen abgestrahlt werden könnte, wenn z. B. der Muttersender während des Betriebes ausfällt und nach kurzer Zeit wieder sendet. In diesem Fall würde das Kennzeichen das Fernsehbild der Teilnehmer stören, während es für die Überwachung des Füllsenders entbehrlich ist. Nach dem Stammpatent kann das Kennzeichen aber auch zu beliebigen Zeiten gesendet werden. Das kann z. B. durch eine beim Fernseh-Fü11sender angebrachte Schaltuhr bewirkt werden, wenn täglich zu bestimmten Zeiten ein Kennzeichen ausgestrahlt werden soll, falls einer der Frequenzumsetzer gestört ist.
Die Aussendung des Kennzeichens kann auch durch ein drahtlos übertragenes Signal eingeleitet werden. Durch diese Massnahme kann ein Überwachungsbeauftragter zu jeder beliebigen Zeit, während der Fernseh-Füllsender in Betrieb ist, nachprüfen, ob ein Umsetzer ausgefallen ist.
Fig. 1 zeigt die Prinzipschaltung eines Ausführungsbeispieles des erfindungsgemässen Fernseh-Füllsenders. Fig. 2 ist die Prinzipschaltung eines Kennzeichengebers, bei dem die Anzahl der Impulse, die Impulsbreite und die Impulshöhe einstellbar sind.
In der Fig. 3 sind Kennlinien zur Erläuterung der Wirkungsweise des Kennzeichengebers nach Fig. 2 wiedergegeben. Fig. 4 ist eine Prinzipschaltung einer Anordnung zum kurzzeitigen Aussenden eines Kennzeichens jeweils zum Beginn regelmässiger Fernsehsendungen.
Der Fernseh-Füllsender nach Fig. 1 besteht aus den beiden Frequenzumsetzern-FU1 und FU2--, von denen bei der dargestellten Betriebsweise der Frequenzumsetzer-FU1--als Betriebsgerät und der Frequenzumsetzer--FU2--als Reservegerät dient. Wenn das Betriebsgerät --FU1-- durch einen Defekt ausfällt, werden durch die Umschalter--ul, u2 und u3--die
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Empfänger--El--anRegelleitungen --L1 und L2-- die in den beiden Frequenzumsetzern--FU1 und FU2--jeweils vom Sender--S l und S2--zu einem vorgeschalteten Regelverstärker --V1 und V2-- geführt sind, dadurch bewirkt, dass der Sonder-sein Sendesignal ausstrahlt.
Der gleichzeitige Anschluss des Kennzeichengebers-K-an die beiden Regelleitungen-Ll und L2-hat den Vorteil, dass auch vom Sender--S l--als Reservegerät ein Kennzeichen ausgestrahlt werden kann, wenn der Frequenzumsetzer--FU2--als Betriebsgerät verwendet wurde und durch eine Störung ausgefallen ist.
Vom Kennzeichengeber --K-- werden den Regelleitungen-Ll und L2-- elektrische Impulse zugeführt, die bei jedem Bildwechsel wiederkehrend einige Zeilen im Fernsehbild austasten und dadurch waagrechte, weisse Streifen auf dem Bildschirm erzeugen.
Bei der Anordnung nach Fig. 2 wird einem Pol eines Kondensators --C1-- über die Klemme - und einen Trennkondensator --C2-- die Netzwechselspannung als Synchronisierspannung --Us--zugeführt.
An den gleichen Pol des Kondensators --C1-- sind der Emitter eines Transistors --T1-- und der Emitter eines Unijunctions-Transistors --Tr2-- angeschlossen. Mit dem andern Pol des Kondensators --C1-- ist die Basis des Transistors--Tri--, die erste Basis--l--des Unijunction-Transistors --Tr2--, die Netzwechselspannung-Us-und der negative Pol-3-
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- 2--des Unijunction-Transistors--Tr2--über einen einstellbaren Vorwiderstand--Pl-- verbunden.
So lange die Spannung am Emitter des Transistors --Tr2-- gegenüber seiner Basis --1-negativ ist oder nur kleine positive Werte annimmt, kann die an die Klemmen-3 und 5-angelegte Gleichspannung nur einen sehr kleinen Strom über den einstellbaren Vorwiderstand--Pl--und die Transistorstrecke zwischen den beiden Basen-l und 2-des Unijunction-Transistors-Tr2-- treiben.
Wenn aber während der positiven Halbwelle der angelegten Wechselspannung--Us-die Spannung--Ucl--am Kondensator--Cl--und am Emitter des Unijunctions-Transistors - Tr2-die Ansprechspannung--Ua--erreicht hat, fliesst zwischen den Basen--l und 2-- des Unijunction-Transistors--Tr2--ein grosser Strom.
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Kondensator-Cl--unter--Ua--, so dass dieser Strom wieder abreisst. Anschliessend steigt die Spannung --Uc1-- am Kondensator--Cl--wieder auf den Ansprechwert-Ua--an. Dann wird der Kondensator - wieder durch den grossen Transistorstrom entladen. Dieses Spiel kann sich mehrfach
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Kondensator-Cl-die Ansprechspannung-Ua-nicht(Fig. 3a).
Durch jeden hohen Stromstoss zwischen den beiden Basen--l und 2-des Unijunction-Transistors --Tr2-- wird am Kondensator --C3-- ein schmaler Spannungsimpuls --Ui-- erzeugt, der in der Fig. 3b dargestellt ist. Durch den einstellbaren Widerstand--P l--kann die Ansprechspannung.-Ua-des Unijunction-Transistors-Tr2-dadurch geändert werden, dass das Potential seiner Basis --2-- während seiner Sperrperiode geändert wird. Aus der Fig. 3 ist zu erkennen, dass die Anzahl der Impulse mit abnehmender Ansprechspannung des Unijunction- Transistors--Tr2-grösser wird.
Die Gleichspannung, die mit ihrem positiven Pol an die Klemme --5-- und mit ihrem negativen Pol an die Klemme --3-- angeschlossen ist, kann über den Widerstand-Rl-und die
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der Impulse bei einer bestimmten Einstellung des veränderbaren Widerstandes--Pl--in weiten Grenzen von der Umgebungstemperatur unabhängig ist.
Zum Ändern der Breite der Streifen des Kennzeichens dient ein monostabiler Multivibrator --M--, in dem Impulse erzeugt werden, deren Breite einstellbar ist und die durch die über den Kondensator --C3-- zugeführten Impulse synchronisiert sind. Die Helligkeit der Streifen kann
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zwischen Grau und Weiss dadurch gewählt werden, dass die Höhe der Impulse durch einen nachgeschalteten einstellbaren Widerstand--W--geändert wird.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 wird jeweils zum Beginn regelmässiger Fernsehsendungen die Klemme --7-- durch Schliessen des Schalters-b-an den positiven Pol einer Gleichspannungsquelle angeschlossen, deren negativer Pol mit der Klemme--6--verbunden ist. Der Kontakt-b-kann z. B. geschlossen werden, wenn der Betriebssender des Fernseh-Füllsenders eingeschaltet wird. Dann fliesst ein Ladestromstoss in den grossen Kondensator --C4-- und über eine Wicklung--10, 11-- des polarisierten Relais--A--. Dadurch kippt das Relais--A--in seine
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2,- -12/13-- des polarisierten Relais --A--. Dadurch kippt das polarisierte Relais-A-wieder in seine Ruhelage und der Kontakt--a--wird geöffnet.
Die Erzeugung der Spannungsimpulse und die
Ausstrahlung des Kennzeichens werden dadurch wieder unterbrochen.
Der Schalter--b--wird geschlossen, wenn der Sender--Sl--des Betriebsgerätes oder der Sender--S2--des Reservegerätes eingeschaltet werden. Er bleibt so lange geschlossen, wie einer dieser Sender strahlt. Der Kennzeichengeber--K--ist aber nur an die beiden Sender angeschlossen, wenn der Reservesender in Betrieb ist. Das Kennzeichen wird also ausgestrahlt, wenn zu Beginn einer regelmässigen Fernsehsendung der Reservesender eingeschaltet wird, weil das Betriebsgerät ausgefallen ist.
Der Kondensator --C4-- wird über den hohen Widerstand--R4-nur langsam entladen, nachdem der Schalter--b--geöffnet ist. Beim Schliessen des Schalters--b--kann aber das polarisierte Relais--A--nur dann in seine Arbeitslage kippen, wenn der Kondensator--C4--weit genug entladen ist. Ein Kennzeichen kann also nur ausgestrahlt werden, wenn eine Unterbrechung der Fernsehsendung, z. B. durch Ausfall des Muttersenders, länger dauert als die erforderliche Entladezeit des Kondensators--C4--.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fernseh-Füllsender mit zwei gleichen Frequenzumsetzern, von denen einer als Betriebsgerät und der andere als Reservegerät dient und einer selbsttätigen Umschalteinrichtung, die im Falle eines Defektes im Betriebsgerät dieses ausschaltet und von der Empfangs-und der Sendeantenne abtrennt und zugleich das Reservegerät einschaltet und an die Empfangs-und die Sendeantenne anschliesst, wobei ein Kennzeichengeber in der Weise an das Reservegerät angeschlossen wird, dass vom Reservesender zeitweise und kurzzeitig ein mit einem normalen Fernsehempfänger wahrnehmbares Kennzeichen ausgestrahlt wird, nach Patent Nr.
274915, dadurch gekennzeichnet, dass der Kennzeichengeber (K), der Impulse zum Austasten von waagrechten weissen Streifen im Fernsehbild abgibt, an die beiden Regelleitungen (L1, L2), die in den beiden Frequenzumsetzern (FU1, FU2) jeweils vom Sender (Sl, S2) zu einem vorgeschalteten Regelverstärker (V1, V2) geführt sind, angeschlossen wird, wenn ein Umsetzer gestört ist und der zweite ein Sendesignal aussendet.
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