AT287773B - Verfahren zur Herstellung von Bodenmarkierungen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von BodenmarkierungenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Bodenmarkierungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Bodenmarkierungen auf Strassen, Gehsteigen oder Plätzen, wie z. B. Zebrastreifen, Gebots- und Richtungszeichen, Parkplatzrastern, Leit-, Sperr- und Begrenzungslinien, bei dem ein Kunstharz, wie Polyester- oder Epoxydharz, ein Zuschlagstoff, wie z. B. Quarzsand und ein jeweils erforderlicher Farbzusatz miteinander zu einer Masse vermischt und im plastischen Zustand auf eine Unterlage in Form einer mehrere Millimeter starken Schicht aufgestrichen wird, die nach dem Aushärten des Kunststoffes einen Belag von bestimmter Farbe bildet. Es ist bekannt, dass Kunstharz, wie Polyester oder Epoxydharz mit einem Zuschlagstoff, wie z. B. Quarzsand sowie mit einem Farbzusatz vermischt und im plastischen Zustand entweder unmittelbar auf die Strassenoberfläche oder auf einen Betonstein aufgebracht oder aber auch in Form eines Belages auf eine Unterlage aufgestrichen und nach dem Aushärten als Belag von vorbestimmter Farbe unter Verwendung eines geeigneten Kunststoffklebers auf die Strasse oder den Gehsteig aufgeklebt wird. Es soll dabei EMI1.1 stoffmasse hergestellt werden. Gegenüber diesen bekannten Massnahmen unterscheidet sich die Erfindung schon durch die Aufgabe, welche darin besteht, dass ein Kunststoffbelag gebildet werden soll, der ein Fahrbahnteilfeld flächenmässig einnimmt und innerhalb seiner Fläche eines oder mehrere Markierungszeichen bzw. Teilstücke derselben enthalten soll, die aus dem gleichen Kunststoffmaterial wie der das Fahrbahnteilfeld einnehmende Belag besteht, aber eine unterscheidende Färbung besitzen. Die Erfindung besteht daher darin, dass die mit Quarzsand von der Korngrösse 0 bis 4 mm und einem Farbzusatz von auffallender Farbe vermischte Polyester- oder Epoxydharzmasse im plastischen Zustand in einer Schicht von mehreren Millimetern Stärke in eine auf einer in der Grösse einem Fahrbahnteilfeld entsprechenden Unterlage angeordnete, die Form eines Markierungszeichens umschliessende Schablone eingestrichen und vor dem Aushärten oder innerhalb der Aushärtezeit und nach dem Entfernen der Schablone auf die noch freien Flächenteile der dem Fahrbahnteilfeld entsprechenden Unterlage eine der erstgenannten Kunstharzmasse gleichgeartete, gleich starke, jedoch gegenüber der Farbe des Markierungszeichens unterscheidend gefärbte Polyester- oder Epoxydharzmasse im plastischen Zustand aufgestrichen und mit der Masse des Markierungszeichens innig verbunden wird, worauf der einem Fahrbahnteilfeld entsprechende Kunststoffbelagteil entweder in an sich bekannter Weise durch Kleben auf der Fahrbahn befestigt oder als Formboden in eine Hohlform eingebracht wird, in welcher die zur Bildung einer Stahlbetonplatte erforderliche Menge Beton sich mit dem das Markierungszeichen aufweisenden Kunststoffbelag fest verbindet. Gegenüber den bekannten Verfahren ergibt sich vor allem der technische Fortschritt, dass eine Bodenmarkierung aus Kunststoff, wie Polyester- oder Epoxydharz hinsichtlich der Belagstärke und ihres Ni- veausmitdersie umgebenden, ein Fahrbahnfeld einnehmenden Kunststoffschicht übereinstimmt und da- her vom rollenden Verkehr gleich beansprucht wird und dass der mit der Bodenmarkierung versehene <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> Bei der Verwendung von Polyester als Schichtmaterial kann z. B. folgende Mischung : EMI3.1 <tb> <tb> Polyleit <SEP> FB <SEP> 100 <SEP> Gew.-Teile <tb> oder <SEP> Polyleit <SEP> 8151 <SEP> 50 <SEP> Gew.-Teile <tb> Farbpaste <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile <tb> Quarzsand <SEP> 0 <SEP> bis <SEP> 4 <SEP> mm <SEP> Verhältnis <SEP> 1 <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 5 <tb> Omya <SEP> BLP <SEP> 2 <SEP> 100 <SEP> Gew.-Teile <tb> Härter <SEP> MEK <SEP> 2 <SEP> Gew.-Teile <tb> benutzt werden. Die Dicke der Schicht richtet sich nach der Korngrösse des verwendeten Quarzsandes, die zirka ein Drittel der Schichtstärke betragen soll. Wird jedoch als Schichtmaterial Epoxydharz zur Anwendung gebracht, dann kann z. B. ein Gemisch von EMI3.2 <tb> <tb> Epotuf <SEP> 37 <SEP> 128 <SEP> 50 <SEP> Gew.-Teile <tb> Epotuf <SEP> 37151 <SEP> 50 <SEP> Gew.-Teile <tb> Farbpaste <SEP> 5 <SEP> Gew.-Teile <tb> Quarzsand <SEP> 0 <SEP> bis <SEP> 4 <SEP> mm <SEP> 180 <SEP> Gew.-Teile <tb> Härter <SEP> 37 <SEP> 614 <SEP> 18 <SEP> Gew.-Teile <tb> benutzt werden. Der Härter besteht aus Diäthylentriamin oder aus Pyromellithsäuredianhydrid. Diese Beispielsangaben können auf Basis des im Handel erhältlichen Kunststoffmaterials den jewei- ligen Erfordernissen entsprechend variiert werden. Die Oberfläche der Kunststoffschicht kann durch Benutzung eines Kathedralglases oder eines Riffelbleche zusätzlich rauh bzw. griffig gestaltet werden. WieFig. 1 zeigt, kann in die Stahlbetonplatte-l-eine Heizung in Form eines Heizkabels-7- in den Plattenkörper eingebettet sein. Dadurch kann das Abschmelzen des Schnees bzw. einer Eisschicht sehr rasch erreicht werden, um die Gebots- bzw. Richtungszeichen stets klar sichtbar zu erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Bodenmarkierungen auf Strassen, Gehsteigen oder Plätzen, wie z. B.Zebrastreifen, Gebots- und Richtungszeichen, Parkplatzrastern, Leit-, Sperr- und Begrenzungslinien, bei dem ein Kunstharz, wie Polyester- oder Epoxydharz, ein Zuschlagstoff, wie z. B. Quarzsand und ein jeweils erforderlicher Farbzusatz miteinander zu einer Masse vermischt und im plastischen Zustand auf eine Unterlage inForm einer mehrere.Millimeter starken Schicht aufgestrichen wird, die nach dem Aus- EMI3.3 te Polyester- oder Epoxydharzmasse im plastischen Zustand in einer Schicht von mehreren Millimetern Stärke in eine auf einer in der Grösse einem Fahrbahnteilfeld entsprechenden Unterlage angeordnete, die Form eines Markierungszeichens umschliessende Schablone eingestrichen und vor dem Aushärten oder innerhalb der Aushärtezeit und nach dem Entfernen der Schablone auf die noch freien Flächenteile der dem Fahrbahnteilfeld entsprechenden Unterlage eine der erstgenannten Kunstharzmasse gleichgeartete, gleich starke, jedoch gegenüber der Farbe des Markierungszeichens unterscheidend gefärbte Polyesteroder Epoxydharzmasse im plastischen Zustand aufgestrichen und mit der Masse des Markierungszeichens innig verbunden wird,worauf der einem Fahrbahnteilfeld entsprechende Kunststoffbelagteil entweder in an sich bekannter Weise durch Kleben auf der Fahrbahn befestigt oder als Formboden in eine Hohlform eingebracht wird, in welcher die zur Bildung einer Stahlbetonplatte erforderliche Menge Beton sich mit <Desc/Clms Page number 4> dem das Marlderungszeichen aufweisenden Kunststoffbelag fest verbindet.Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI4.1 <tb> <tb> DL-PS <SEP> 42174 <SEP> OE-PS <SEP> 229350 <tb> DL-PS <SEP> 43121 <SEP> OE-PS <SEP> 233622 <tb>
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