AT287592B - Abtastvorrichtung für metallische Folie an Verpackungs- und Einwickelmaschinen - Google Patents

Abtastvorrichtung für metallische Folie an Verpackungs- und Einwickelmaschinen

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AT287592B
AT287592B AT754665A AT754665A AT287592B AT 287592 B AT287592 B AT 287592B AT 754665 A AT754665 A AT 754665A AT 754665 A AT754665 A AT 754665A AT 287592 B AT287592 B AT 287592B
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AT
Austria
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packaging
button
scanning device
foil
metallic foil
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AT754665A
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Inventor
Johannes Krause
Joachim Dipl Ing Mende
Ewald Preibisch
Original Assignee
Lauenstein & Co Maschinenfabri
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  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abtastvorrichtung für metallische Folie 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft eine Abtastvorrichtung für metallische Folie an Verpackung-un Einwickelmaschinen, die zur Abtastung der Folie und zur Steuerung des Verpackungsprozesses mittels elektrischer Impulse niedriger Spannung durch ein Schalt-und Abtastgerät beaufschlagt wird. 



   Bekannt sind Abtastvorrichtungen, die mit einem in sich starren, aber um einen Drehpunkt beweglichen Ablenkhebel versehen sind, die für gelochte Folie eingesetzt werden. 



   Der Nachteil dieser Abtastvorrichtung besteht darin, dass die zur Verpackung eingesetzte Folie mit Durchbrüchen versehen sein muss, was aber schliesslich nur bei festem Material, z. B. Packpapier od. ähnl. möglich ist, weil durch den erforderlichen und notwendigen mechanischen Anpressdruck das abzutastende Material reissen würde. Bei metallischer Folie niedriger Zerreissfestigkeit würde diese der Belastung des Anpressdruckes nicht standhalten. 



   Weiterhin sind starre Abtastvorrichtungen bekannt, die um einen Gelenkpunkt zwar beweglich gelagert und zur Abtastung mit Rollen versehen sind, wobei aber der Nachteil darin besteht, dass diese ebenfalls nur für Papierbahnen anwendbar sind und zur Abtastung metallischer Folie nicht eingesetzt werden kann, da die Folie von Natur aus mit einer mehr oder weniger starken Oxydschicht behaftet ist, die durch den Taster nicht weggeschliffen wird. Auch durch die Erhöhung des Anpressdruckes wird dieser Nachteil nicht beseitigt, sondern die Folie nur beschädigt. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Empfindlichkeit des mechanischen Abtastvorganges in Verbindung mit elektrisch gesteuerten Elementen, bei ungelochter Aluminiumfolie, zu erhöhen und die Schalthäufigkeit und Schaltsicherheit zu verbessern. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der zur Auslösung der Schaltimpulse angeordnete Taster aus mehreren elastischen, in ihrer Länge unterschiedlich ausgebildeten und Abbiegungen aufweisenden Blattfedern besteht, die mit einem Schleifkontakt versehen sind, wobei oberhalb des freien Endes der obersten, kürzesten Blattfeder eine auf diese einwirkende Stellschraube vorgesehen ist. Der Taster selbst besteht also aus einem Federpaket, das durch seine besondere und abgekrümmte Form einen gleichmässigen, für Aluminiumfolie erforderlichen Anpressdruck gestattet, so dass keine Beschädigung der Folie entstehen kann. Zur Anpassung des Anpressdruckes ist eine Stellschraube angeordnet, die etwa am Ende der oberen Lage wirkt.

   Da zur Abtastung der Aluminiumfolie nur kleine Stromspannungen verwendet werden können, wird in einem nachgeordneten Schaltgerät dieser Abtastimpuls durch Transistoren auf die erforderliche Betriebsspannung hochtransformiert. Mittels dieser so hochtransformierten Betriebsspannung wird der Zugmagnet im Verpackungsrhythmus gesteuert. Da zur Verpackung blanke Aluminiumfolie verwendet wird, ist diese an ihrem Rand in bestimmten Abständen mit aufgedruckten und isolierenden Abtastmarken versehen. Der Stromkreis ist somit so lange über die Aluminiumfolie geschlossen, bis der Taster auf eine solche isolierende Marke auftrifft und diesen kurzzeitig unterbricht. 



   Diese kurzzeitige Unterbrechung wird durch einen an ein Schaltgerät abgegebenen Impuls zur 

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Steuerung eines   Zugmagneten   und schliesslich zum Abtrennen der Folie ausgenutzt. Da Aluminiumfolie von Natur aus mit einer starken Oxydschicht behaftet ist, macht es sich erforderlich, den Taster so auszubilden, dass dieser eine grosse Betriebssicherheit garantiert. Während des Arbeitsganges der Verpackungsmaschine läuft die Aluminiumfolie kontinuierlich unter dem Taster hindurch, der die auf der Folie vorhandene Oxydschicht aufreisst und so einen einwandfreien elektrischen Kontakt herstellt. 



  Sofern der Taster sich in Druckmarkenhöhe befindet und diese abtastet, wird der dabei gewonnene Impuls im Schaltgerät verstärkt. Dieser so gewonnene Abtastimpuls wird in einem Transistor gesteuerten Kraftwandler über einen Elektromagnet so in einen Schaltimpuls umgewandelt, dass damit der Schneidvorgang der Verpackungsmaschinen gesteuert, die Folie in der gewünschten Länge vom Band getrennt und der Einschlagmaschine zugeführt wird. Durch geeignete Schaltmassnahmen innerhalb des Arbeitskreises der Schaltungsanordnung wird der Arbeitsbereich der Vorrichtung auf ein festgelegtes Arbeitsfeld begrenzt. Dies kann entweder durch Wahl einer geeigneten Schaltanordnung im Schaltgerät selbst oder durch Nockensteuerung ausserhalb des Schaltgerätes erfolgen. Die Synchronisierung des Gerätes erfolgt durch ständige elektrische Eingriffe von der Einschlagrnaschine selbst. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   Es bedeuten : Fig. l : Funktionsschaltbild der Vorrichtung und Fig. 2 : Seitenansicht des Tasters. 



   Das in Fig. l dargestellte Funktionsprinzip beruht auf elektromechanischer Basis. Dabei sind die einzelnen Arbeitstakte des   Tasters --1--,   der Zange--7--, des Nockens--5--, sowie des   Schaltgerätes --2-- und   des   Zugmagneten-3-aufeinander   abgestimmt. Die Spannung des   Tasters--l--ist   zur Vermeidung von Fehlschaltungen niedrig ausgelegt auch deshalb, um ein Durchschlagen der   Aluminiumfolie --6-- zu   verhindern. Bei Einleitung des Umhüllprozesses erhält der Elektromotor--11--Spannung, so dass von der Vorratsrolle--12--Verpackungsmaterial mittels der   Zange --7-- abgezogen   wird.

   In der Vorwärtsbewegung der   Zange-7-läuft   die Aluminiumfolie--6--, die als Verpackungsmaterial verwendet wird, unter dem   Taster--l--   hindurch. Da die Aluminiumfolie--6--entsprechend den erforderlichen Abschnittslängen mit isolierenden Marken versehen ist, wird jeweils beim Passieren dieser Stellen der Stromkreis, der 
 EMI2.1 
 weitergeleitet wird. Durch die Speisung des   Zugmagneten--3--wird   die   Zange -7-- geöffnet,   so dass die Aluminiumfolie--6--, die bei Erreichen der Endstelle der   Zange--7--abgetrennt   wurde, dem Verpackungsprozess zugeführt werden kann.

   Zur Einleitung des Folgearbeitstaktes wird ein weiterer Impuls durch Schliessung des Endschalters--4--, über   Nocken 5 der   mit dem Antrieb --11-- gekoppelt ist eingeleitet, der wieder im   Schaltgerät--2--verstärkt   wird, wodurch die   Zange --7-- mittels   des   Zugmagneten--3--geschlossen   und eine neue Verpackungslänge vorgezogen werden kann. Der Taster der kurzzeitig bis zur Schliessung der   Zange--7--   stromlos war, erhält wieder Spannung und bildet mit dem Schaltgerät --2-- erneut einen Stromkreis, bis dieser durch die Abtastung der nächsten Marke mittels des Tasters--l--wieder unterbrochen wird. Dieser Arbeitstakt wiederholt sich in schneller Reihenfolge. 



   Entsprechend Fig. 2 ist der   Taster--l--als   elastisches Glied ausgebildet. Diese Elastizität wird durch drei übereinanderliegende   Blattfedern --8-- erreicht.   Zur Erhöhung der Wirkung des Tasters - sind die   Blattfedern --8-- in   unterschiedlicher Länge angeordnet und um etwa   400   gegenläufig abgebogen, so dass ihre Vorder-und Hinterspitzen parallel verlaufen. An der unteren Lage der   Blattfeder--8--ist   der   Kugelschleifer -10-- fest   angeordnet. Der notwendige Anpressdruck wird mittels   Stellschraube--9--einreguliert,   um die auf der Aluminiumfolie--6--anhaftende Oxydschicht wegzuschleifen. Die Ausbildung des   Kugelschleifers--10--als   Kugel dient dem Zwecke der Selbstreinigung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Abtastvorrichtung für metallische Folie an Verpackungs-und Einwickelmaschinen, die zur Abtastung der Folie und zur Steuerung des Verpackungsprozesses mittels elektrischer Impulse niedriger EMI2.2 dass der zur Auslösung der Schaltimpulse angeordnete Taster (1) aus mehreren elastischen, in ihrer Länge unterschiedlich ausgebildeten und Abbiegungen aufweisenden Blattfedern (8) besteht, die mit einem Schleifkontakt (10) versehen sind, wobei oberhalb des freien Endes der obersten, kürzesten Blattfeder eine auf diese einwirkende Stellschraube (9) vorgesehen ist.
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