AT287538B - Formular-Durchschreibesatz - Google Patents

Formular-Durchschreibesatz

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AT287538B AT310065A AT310065A AT287538B AT 287538 B AT287538 B AT 287538B AT 310065 A AT310065 A AT 310065A AT 310065 A AT310065 A AT 310065A AT 287538 B AT287538 B AT 287538B
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Alfred Schmellenberg
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Alfred Schmellenberg
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Description


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  Formular-Durchschreibesatz 
Die Erfindung betrifft einen   Formular-Durchschreibesatz   mit einteiligem, mehrere Buchungszeilen enthaltendem Formbla und mit mehreren streifenförmigen, abtrennbaren Durchschriftenblättern. 



   Bei einem bekannten   Formular-Durchschreibesatz   dieser Art, dessen abtrennbare Durchschriftenblätter durch Perforationslinien in einzelne Streifen zerlegt sind, soll eine einzige Eintragung mehr Durchschriften zu Buchungszwecken ergeben als die Anzahl der Durchschriftenblätter. 



  Deshalb sind die streifenförmigen Durchschriftenblätter an den Stellen, wo die Durchschrift nicht erwünscht ist, mit schwarzen Flächenüberdrucken versehen. Ein derartiger Durchschreibesatz ist aber nur für bestimmte Abrechnungsgeschäfte, wie Lohnabrechnungen usw. geeignet.. 



   Bei den üblichen   Formular-Durchschreibsätzen,   wie sie in Industrie, Handel und Gewerbe   z. B.   für die Auftragsabwicklung Verwendung finden, sind meistens drei gleich grosse Form-bzw. 



  Durchschriftenblätter vorhanden. Das oberste Formblatt, in das die Geschäftsvorgänge eingetragen werden, dient als Buchungsbeleg, das zweite Blatt als durchgeschriebene Kundenrechnung und das dritte Blatt als durchgeschriebener Lieferschein. Wenn solche Durchschreibesätze für Geschäftsvorgänge verwendet werden, die nur eine oder wenige Positionen umfassen und sich für einzelne Kunden häufen, fällt ein nicht zu vertretender Formularbedarf an. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem   Formular-Durchschreibesatz   der eingangs erwähnten Art jede in dem einteiligen Formblatt vorgenommene Eintragung nur auf ein einziges streifenförmiges Durchschriftenblatt zu übertragen. 



   Nach der Erfindung soll nun bei solchen   Formular-Durchschreibesätzen   für jede Buchungszeile des einteiligen Formblattes ein Durchschriftenblatt vorhanden sein. 



   Der   erfindungsgemässe     Formular-Durchschreibesatz   enthält daher so viele Lagen streifenförmiger Durchschriftenblätter wie die Anzahl seiner Buchungszeilen. Ein unter das einteilige Formblatt gelegtes Kohlepapier überträgt die vorgenommene Eintragung in das jeweils oberste Durchschriftenblatt. Enthält der   Formular--Durchschreibesatz   nach der Lehre der Erfindung ausser dem einteiligen Originalblatt und einem gleich grossen Durchschriftenblatt als Rechnungsformblatt mehrere einzeln abtrennbare, 
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 oberste dieser streifenförmigen Durchschriftenblätter unter dem Kohlepapier und nimmt die Durchschrift der Eintragung des Originalblattes auf.

   Die in die erste Zeile des Originalblattes eingetragene erste Lieferung wird auf das Rechnungsformblatt und den darunter befindlichen ersten Lieferschein durchgeschrieben, der dann abgetrennt und dem Kunden ausgehändigt wird. In gleicher Weise erscheint die in die zweite Zeile des Rechnungsblattes durchgeschriebene zweite Lieferung auf dem jetzt unter dem Kohlepapier liegenden zweiten streifenförmigen Lieferschein, der dann herausgetrennt wird usf. Bei einem   Formular-Durchschreibesatz   mit   z. B.   acht Zeilen können acht einzelne Lieferungen eingetragen werden, denen immer ein Lieferschein beigefügt wird.

   Die acht Positionen können dann auf dem als Buchungsbeleg dienenden Originalblatt und dem als Kundenrechnung dienenden gleich grossen Formblatt zusammengefasst und buchhalterisch verarbeitet werden. 

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   Bei   Formular-Durchschreibesätzen   mit einer grossen Anzahl von Buchungszeilen,   z. B.   im Format DIN A4 mit zweiunddreissig und mehr Zeilen, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung im Interesse einer Papierersparnis die einteiligen Formblätter und die streifenförmigen Durchschriftenblätter in mehrere Gruppen unterteilt, wobei die Teilung in den Durchschriftenblättern durch in Zeilenrichtung verlaufende Einschnitte erfolgt. Hiebei sind die abtrennbaren Durchschriftenblätter, z. B. Lieferscheine, in einer der Zeilenzahl in den Gruppen gleichen Anzahl vorhanden. 



   Die schmale Streifen bildenden abtrennbaren Durchschriftenblätter können   z. B.   in Hotels als Telephonrechnungen verwendet oder in Gaststättenbetrieben als Bestellbons für die Küche benutzt werden. So hat dann jeder Kellner seinen eigenen Durchschreibesatz, in den er seine Bestellung einträgt. Das erste oder zweite einteilige Formblatt dient nach Betriebsschluss zur Abrechnung, während die einzelnen abgetrennten streifenförmigen Durchschriftenblätter zur Ausführung der jeweiligen Bestellung in die Küche gehen. Dabei erweist es sich als vorteilhaft, dass die abtrennbaren Einzelabschnitte nicht voll beschrieben sind und daher Raum für zusätzliche Vermerke freilassen, die für die Abrechnung ohne Bedeutung sind. 



   Für Lagerbuchhaltungen ist der Formular-Durchschreibesatz nach der Erfindung besonders bei der Ausgabe von Kleinmaterial von grossem Nutzen. Es finden sich auch zahlreiche andere Anwendungsmöglichkeiten, wie sie sich fallweise für jeden Betrieb ergeben. In der Zeichnung ist ein 
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 wird in üblicher Weise zusammen mit einer losen Karteikarte-4-in eine nicht gezeichnete Buchungsmechanik eingespannt. Hiefür können Buchungsplatten mit Einspannvorrichtung, Anschlagschienen usw. bekannter Art verwendet werden. Beispielsweise besteht das oberste Formblatt   --l--   aus durchscheinendem Papier und dient als Journalblatt. Das Blatt -2-- dient als Rechnungsdurchschrift.

   Zwischen die   Formblätter--l   und   2--wird   ein doppelseitiges Kohlepapier und unter das   Formblatt --2-- ein   einseitiges Kohlepapier gelegt. Die jeweiligen Geschäftsvorgänge werden in die Karteikarte--4--eingetragen, die in der Buchungsmechanik zeilen-und spaltengetreu über dem   Formblatt--l--eingespannt   wird. Die in der Karteikarte--4--vorgenommenen Eintragungen werden spiegelbildlich auf die Rückseite des transparenten   Formblattes --1--,   auf das   Formblatt--2--und   auf das oberste Durchschriftenblatt--3--durchgeschrieben. 



   Die   Blätter--l   bis   3--des   Durchschreibeblockes sind durch   Heftklammern--5--oder   in anderer Weise,   z. B.   durch Verleimen, am   Blockrücken--7--zusammengefügt.   Sämtliche Durchschriftenblätter sind in üblicher Weise in einer durchgehenden parallel zum   Blockrücken--7--   verlaufenden nicht gezeichneten Perforation abtrennbar. Es können auch je nach der Organisation des betreffenden Betrieb die Formbläter --1 und 2-- abtennbar sein. 



   Die beiden über die Länge des Durchschreibeblockes einteiligen   Formblätter--l   und 2-enthalten vier durch eine stark gedruckte   Zeile--8--voneinander   abgeteilte Schriftfelder von beispielsweise je acht Zeilen. Die   Durchschriftenblätter--3--sind   durch unter den starken Zeilenlinien -8-- angebrachte und mit diesen fluchtende Einschnitte -6-- ebenfalls in vier Gruppen unterteilt, von denen jede die gleiche Zeilenzahl hat wie die entsprechenden Gruppen der einteiligen   Formblätter--l   und 2--.

   Jede Gruppe der Durchschriftenblätter --3-- besteht entsprechend der Zeilenzahl der Gruppen der einteiligen   Formblätter--l   und   2--aus   acht Lagen, 
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 abgetrennt werden, ohne dass die einteiligen   Formblätter--l   und   2--mit   ihren Kohleblättern angehoben zu werden brauchen. 



   Der Durchschreibesatz wird in folgender Weise benutzt : Die   z. B.   in dem   Karteiblatt --4--   vorgenommene Eintragung wird in die erste Zeile der einteiligen   Formblätter--l   und   2--sowie   auf die erste Zeile des obersten Durchschriftenblattes--3 durchgeschrieben. Das streifenförmige Durchschriftenblatt--3--wird dann durch auf seinen Randstreifen --9-- ausgeübten seitlichen Zug in seiner Perforation abgetrennt und   z. B.   als Lieferschein dem Kunden ausgehändigt.

   Der nächste Geschäftsvorgang wird in die zweite Zeile des Formularsatzes gegebenenfalls in dem gleichen oder einem andern Karteiblatt--4--eingetragen und erscheint als Durchschrift nur in der zweiten Zeile 

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 des nächsten   Durchschriftenblattes-3--,   das wieder aus dem Block herausgetrennt und bestimmungsgemäss verwendet wird. So folgen die Eintragungen nacheinander, und der achten Eintragung entspricht die Durchschrift auf der achten Zeile des letzten abtrennbaren Durchschriftenblattes--3--der ersten Gruppe. Die neunte Eintragung erscheint in Durchschrift auf 
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   --3-- verbraucht   sind. 



   Wenn erfahrungsgemäss öfter gleichzeitig in zwei oder mehrere Zeilen des ersten Blattes des Durchschreibesatzes gebucht wird, können die abtrennbaren Einzelabschnitte der Durchschriftenblätter   --3--   auch in geringer Anzahl entsprechend den Erfahrungen des betreffenden Betriebes in dem Durchschreibeblock vorgesehen werden. 



   Es können auch die streifenförmigen Durchschriftenblätter in mehreren aufeinanderliegenden Gruppen zu einem Block zusammengefasst werden, der zusammen mit den einteiligen,   z. B. als Journal   oder Rechnungsdurchschrift dienenden Formblättern in eine Buchungsplatte eingespannt wird. Dieser aus mehreren streifenförmigen Lagen der Durchschriftenblätter bestehende Block hat dann etwa das gleiche Format wie die einteiligen Formblätter, wobei die Durchschriftenblätter zur Erleichterung ihres Abtrennens aus dem Block an einer,   z. B.   der rechten Seitenkante über die einteiligen Formblätter ragen können. Ein derartiger Durchschreibesatz eignet sich besonders zur Festlegung einzelner Geschäftsvorfälle, wie   z. B.   für Telephonrechnungen in Hotels usw. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Formular-Durchschreibesatz   mit mindestens einem einteiligen, mehrere Buchungszeilen enthaltenden : Formblatt und mit mehreren streifenförmigen, abtrennbaren Durchschriftenblättern, 
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Claims (1)

  1. einteilige Formblatt (1) und die streifenförmigen Durchschriftenblätter (3) in mehrere Gruppen unterteilt sind, wobei die Teilung in den Durchschriftenblättern (3) durch in Zeilenrichtung verlaufende Einschnitte (6) erfolgt, und dass die abtrennbaren Durchschriftenblätter (3) in einer der Zeilenzahl in den Gruppen gleichen Anzahl vorhanden sind.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 355 540
AT310065A 1965-04-05 1965-04-05 Formular-Durchschreibesatz AT287538B (de)

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