<Desc/Clms Page number 1>
Maschine zum Behandeln von Eisenbahnbettungsschotter
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
zwischen einem eigentlichen Aufnahmeorgan, z. B. einer Aufnahmekante, einer Kratzerkette od. dgl., und dem den aufgenommenen Schotter aus der Bettungsflanlce höchfördernden Fördermittel zu dienen. Der vom Aufnahmeorgan unmittelbar aufgenommene und hiebei profilierte Bettungsschotter wird vorerst dem Mitnehmerrad od. dgl. zugeführt und erst sodann von diesem dem hochfördernden umlaufenden
Fördermittel übergeben. Dabei vermag dieses Mitnehmerrad od. dgl. in seiner Funktion als Zwischenglied in der Förderkette die Richtung des Schotterflusses umzulenken, indem es den aufgenommenen
Schotter an das annähernd tangential angeordnete umlaufende Fördermittel in einer dessen
Förderrichtung entsprechenden Richtung abgibt.
Um eine einwandfreie übergabe des vom drehbaren Förderorgan erfassten Schotters an das hochfördernde Fördermittel zu gewährleisten, ist ferner nach einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, dass der von den äusseren Enden der z. B. schaufelförmig gestalteten Mitnehmer des drehbaren Mitnehmerrades bestimmte Umkreis von der tangierenden Bahn des hochfördernden Fördermittels geringfügig überschnitten wird.
Wesentlich für eine einwandfreie und möglichst vielseitige, anpassungsfähige Funktion der erfindungsgemässen Maschine ist schliesslich, dass der Winkel, unter dem das hochfördernde Fördermittel gegen die Waagrechte verläuft und der Abstand, den dieses Fördermittel von der Gleisachse einhält, weitgehend veränderbar und einstellbar sind.
Zahlreiche weitere Merkmale der Erfindung sind der besseren Verständlichkeit halber im folgenden an Hand der Zeichnungen erläutert, die einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulichen. Selbstverständlich ist die Erfindung aber an die konstruktiven Einzelheiten der dargestellten und erläuterten Ausführungsformen in ihrem Umfang nicht gebunden.
In diesen Zeichnungen ist die Fig. l die schematische Stirnansicht einer Maschinenhälfte, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit halber im Schnitt veranschaulicht sind. Die Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Teiles der Vorrichtung nach 11-11 der Fig. l. Die Fig. 3 und 4 sind Stirnansichten zweier verschiedener Ausführungsvarianten der erfindungsgemässen Maschine, wobei die einzelnen Bestandteile lediglich schematisch angedeutet sind.
In der Fig. 1 ist mit--l--der Fahrgestellrahmen der Maschine bezeichnet, der auf Rollen --2--, Rädern od. dgl. auf den Schienen--3--des Gleises fahrbar ist. Die Schienen--3--ruhen
EMI2.1
Das umlaufende, hochfördernde Fördermittel ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel als ein mit Mitnehmern beliebiger Gestaltung ausgestattetes Mitnehmerband--7--dargestellt, welches an einem Tragrahmen --8-- über nicht näher dargestellte Trag-, Führungs und Antriebswalzen oder - rollen geführt ist und von einer ebenfalls nicht näher bezeichneten Antriebsvorrichtung in Umlauf versetzt wird. Die Art des Antriebes ist für die Erfindung ohne Bedeutung.
Der Tragrahmen--8--ist in bezug zu einem in lotrechter Ebene verschwenkbaren weiteren Rahmen, dem Führungsrahmen--9--, verschiebbar gelagert und kann in der Richtung dieses Führungsrahmens--9--mittels einer aus Kolben und Zylinder bestehenden, mit Druckmittel beaufschlagbaren Einrichtung in dieser Richtung verschoben werden ; diese Einrichtung ist mit--10- bezeichnet.
Der genannte Führungsrahmen --9-- ist seinerseits beliebig weit seitwärts ausschwenkbar und verstellbar ; hiezu dienen die ebenfalls mittels eines Druckmittels betätigbaren, aus Kolben und Zylindern bestehenden Vorrichtungen--11 und 12--. Diese Vorrichtungen--11 und 12-ermöglichen es nicht nur, die Distanz des Mitnehmerbandes--7--von der Gleisachse zu ändern, sondern es kann durch wahlweise Betätigung der einen oder andern Vorrichtung-11 oder 12--auch die Grösse des Winkels, den das Mitnehmerband mit der Waagrechten einschliesst, variiert werden.
Das der Erfindung zufolge am unteren Ende des aufwärtsfördernden Fördermittels, nämlich des Mitnehmerbandes--7--, angeordnete, den Schotterstau beseitigende Förderorgan besteht nun aus einem mit schaufelförmigen Mitnehmern --13-- ausgestatteten Rad --14--. Die Scheibe dieses Rades --14-- ist im schräg aufwärts gegen die Förderebene des umlaufenden Mitnehmerbandes --7-- hin ansteigenden Boden eines in Arbeitsrichtung nach vorne hin offenen, mit einer gegen die Fahrtrichtung etwa senkrechten Aufnahmekante gestelteten Aufnahmetroges--15--angeordnet.
Wird dieser Trog mit seiner Aufnahmekante --16-- in Fahrtrichtung gegen den Schotter der Bettungsflanke vorbewegt, gelangt der Schotter über diese Aufnahmekante zum Mitnehmerrad--14und wird von diesem dem unteren Ende des Mitnehmerbandes --7-- zugeführt, das ihn hochfördert.
Der das Mitnehmerrad--14--enthaltende Aufnahmetrog--15--ist samt dem in diesem Trog umlaufenden, rotierenden Mitnehmerrad mit dem Tragrahmen--8--des Mitnehmerbandes
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
festJedenfalls ist der Aufnahmetrog --15-- mit dem Tragrahmen --8-- des Mitnehmerbandes --7-gemeinsam einstellbar, also gemeinsam längs des Führungsrahmens-9-verschiebbar und auch gemeinsam seitwärts ausschwenkbar.
Die Bahn des umlaufenden, den Schotter hochfördernden Mitnehmerbandes --7-- ist zumindest in ihrem unteren Bereich und zumindest an der dem drehbaren Förderorgan, also dem Mitnehmerrad-14--, gegenüberliegenden Seite von einer Seitenwand --17-- begrenzt, die an die aussenseitige, tiefergelegene Seitenwand des das Mitnehmerrad--14--einschliessenden
Anfnahmetroges--15--anschliesst.
Die Fig. 4 der Zeichnungen zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher dem drehbaren
Förderorgan, nämlich dem Mitnehmerrad--14--der hochzufördernde Schotter von einer an sich bekannten unterhalb des Gleises umlaufenden Kratzerkette --18-- zugeführt wird. Demgegenüber wird gemäss Fig. 3, deren Gesamtbild der Ausführungsform nach Fig. 1 entspricht, der Schotter lediglich aus den Bettungsflanken aufgenommen und hochgefördert.
Bei der in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsform gelangt der hochgeförderte Schotter in Schurren, Trichter od. dgl.--19--und wird von diesen dem Mittelbereich der Bettung zugeführt und dort abgelegt.
In der Fig. 4 ist eine mit dem hochgeführten Schotter zu beschickende Reinigungsanlage--20-sinnbildlich dargestellt ; hiebei gelangt der gereinigte Schotter wieder in den Mittelbereich der Bettung, zur Abbeförderung des Abraumes ist ein seitwärts ausschwenkbares Förderband--21--od. dgl. angedeutet.
Selbstverständlich ist die Anordnung der erfindungsgemässen Maschine in ihren einzelnen Dtails weitgehend abwandelbar und durchaus nicht von der obigen Beschreibung und Erläuterung begrenzt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Auf einem Gleis fahrbare Maschine zum Behandeln von Eisenbahnbettungsschotter, insbesondere Bettungsproftlierungs- und bzw. oder Schotterreinigungsmaschine, mit einem Schotteraufnahmeorgan und einem den aufgenommenen Schotter aus der Bettungsflanke hochfördernden, die Bettungsflanke profilierenden umlaufenden Fördermittel, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass zwischen dem Schotteraufnahmeorgan, z. B. einer Aufnahmekante (16), einer Kratzerkette (18) od. dgl., und dem umlaufenden Fördermittel, z.
B. einem Mitnehmerband (7), an dessen unterem Ende ein drehbares Förderorgan, vorzugsweise ein Mitnehmerrad (14) od. dgl., zur übergabe des vom Aufnahmeorgan (16 bzw. 18) aufgenommenen Schotters (5) an das mit seiner Längsachse zum drehbaren Förderorgan (14) zumindest annähernd tangential angeordnete umlaufende Fördermittel (7) vorgesehen ist, wobei der Drehsinn des drehbaren Förderorgans (14) derart gerichtet
EMI3.2