AT287042B - Maschine zum Behandeln von Eisenbahnbettungsschotter - Google Patents

Maschine zum Behandeln von Eisenbahnbettungsschotter

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AT287042B
AT287042B AT1007564A AT1007564A AT287042B AT 287042 B AT287042 B AT 287042B AT 1007564 A AT1007564 A AT 1007564A AT 1007564 A AT1007564 A AT 1007564A AT 287042 B AT287042 B AT 287042B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
conveyor
ballast
track
receiving
wheel
Prior art date
Application number
AT1007564A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Plasser
Josef Ing Theurer
Original Assignee
Plasser Bahnbaumasch Franz
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  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Maschine zum Behandeln von Eisenbahnbettungsschotter 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 zwischen einem eigentlichen Aufnahmeorgan,   z. B.   einer Aufnahmekante, einer Kratzerkette od. dgl., und dem den aufgenommenen Schotter aus der   Bettungsflanlce   höchfördernden Fördermittel zu dienen. Der vom Aufnahmeorgan unmittelbar aufgenommene und hiebei profilierte Bettungsschotter wird vorerst dem Mitnehmerrad od. dgl. zugeführt und erst sodann von diesem dem hochfördernden umlaufenden
Fördermittel übergeben. Dabei vermag dieses Mitnehmerrad od. dgl. in seiner Funktion als Zwischenglied in der Förderkette die Richtung des Schotterflusses umzulenken, indem es den aufgenommenen
Schotter an das annähernd tangential angeordnete umlaufende Fördermittel in einer dessen
Förderrichtung entsprechenden Richtung abgibt. 



   Um eine einwandfreie übergabe des vom drehbaren Förderorgan erfassten Schotters an das hochfördernde Fördermittel zu gewährleisten, ist ferner nach einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes vorgesehen, dass der von den äusseren Enden der z. B. schaufelförmig gestalteten Mitnehmer des drehbaren Mitnehmerrades bestimmte Umkreis von der tangierenden Bahn des hochfördernden Fördermittels geringfügig überschnitten wird. 



   Wesentlich für eine einwandfreie und möglichst vielseitige, anpassungsfähige Funktion der   erfindungsgemässen   Maschine ist schliesslich, dass der Winkel, unter dem das hochfördernde Fördermittel gegen die Waagrechte verläuft und der Abstand, den dieses Fördermittel von der Gleisachse einhält, weitgehend veränderbar und einstellbar sind. 



   Zahlreiche weitere Merkmale der Erfindung sind der besseren Verständlichkeit halber im folgenden an Hand der Zeichnungen erläutert, die einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulichen. Selbstverständlich ist die Erfindung aber an die konstruktiven Einzelheiten der dargestellten und erläuterten Ausführungsformen in ihrem Umfang nicht gebunden. 



   In diesen Zeichnungen ist die Fig. l die schematische Stirnansicht einer Maschinenhälfte, wobei einzelne Teile der Deutlichkeit halber im Schnitt veranschaulicht sind. Die Fig. 2 ist eine Seitenansicht eines Teiles der Vorrichtung nach 11-11 der   Fig. l.   Die Fig. 3 und 4 sind Stirnansichten zweier verschiedener Ausführungsvarianten der erfindungsgemässen Maschine, wobei die einzelnen Bestandteile lediglich schematisch angedeutet sind. 



   In der Fig. 1 ist   mit--l--der   Fahrgestellrahmen der Maschine bezeichnet, der auf Rollen   --2--,   Rädern od. dgl. auf den   Schienen--3--des   Gleises fahrbar ist. Die   Schienen--3--ruhen   
 EMI2.1 
 



   Das umlaufende, hochfördernde Fördermittel ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel als ein mit Mitnehmern beliebiger Gestaltung ausgestattetes Mitnehmerband--7--dargestellt, welches an einem   Tragrahmen --8-- über   nicht näher dargestellte Trag-, Führungs und Antriebswalzen oder - rollen geführt ist und von einer ebenfalls nicht näher bezeichneten Antriebsvorrichtung in Umlauf versetzt wird. Die Art des Antriebes ist für die Erfindung ohne Bedeutung. 



   Der Tragrahmen--8--ist in bezug zu einem in lotrechter Ebene verschwenkbaren weiteren Rahmen, dem Führungsrahmen--9--, verschiebbar gelagert und kann in der Richtung dieses   Führungsrahmens--9--mittels   einer aus Kolben und Zylinder bestehenden, mit Druckmittel beaufschlagbaren Einrichtung in dieser Richtung verschoben werden ; diese Einrichtung ist   mit--10-   bezeichnet. 



   Der genannte   Führungsrahmen --9-- ist   seinerseits beliebig weit seitwärts ausschwenkbar und verstellbar ; hiezu dienen die ebenfalls mittels eines Druckmittels betätigbaren, aus Kolben und Zylindern bestehenden Vorrichtungen--11 und 12--. Diese Vorrichtungen--11 und 12-ermöglichen es nicht nur, die Distanz des   Mitnehmerbandes--7--von   der Gleisachse zu ändern, sondern es kann durch wahlweise Betätigung der einen oder andern Vorrichtung-11 oder   12--auch   die Grösse des Winkels, den das Mitnehmerband mit der Waagrechten einschliesst, variiert werden. 



   Das der Erfindung zufolge am unteren Ende des aufwärtsfördernden Fördermittels, nämlich des Mitnehmerbandes--7--, angeordnete, den Schotterstau beseitigende Förderorgan besteht nun aus einem mit schaufelförmigen   Mitnehmern --13-- ausgestatteten Rad --14--.   Die Scheibe dieses   Rades --14-- ist im   schräg aufwärts gegen die Förderebene des umlaufenden Mitnehmerbandes --7-- hin ansteigenden Boden eines in Arbeitsrichtung nach vorne hin offenen, mit einer gegen die Fahrtrichtung etwa senkrechten Aufnahmekante gestelteten Aufnahmetroges--15--angeordnet.

   Wird dieser Trog mit seiner   Aufnahmekante --16-- in   Fahrtrichtung gegen den Schotter der Bettungsflanke vorbewegt, gelangt der Schotter über diese Aufnahmekante zum Mitnehmerrad--14und wird von diesem dem unteren Ende des   Mitnehmerbandes --7-- zugeführt,   das ihn hochfördert. 



   Der das Mitnehmerrad--14--enthaltende Aufnahmetrog--15--ist samt dem in diesem Trog umlaufenden, rotierenden Mitnehmerrad mit dem   Tragrahmen--8--des   Mitnehmerbandes 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 festJedenfalls ist der   Aufnahmetrog --15-- mit   dem   Tragrahmen --8-- des   Mitnehmerbandes   --7-gemeinsam   einstellbar, also gemeinsam längs des   Führungsrahmens-9-verschiebbar   und auch gemeinsam seitwärts ausschwenkbar. 



   Die Bahn des umlaufenden, den Schotter hochfördernden Mitnehmerbandes --7-- ist zumindest in ihrem unteren Bereich und zumindest an der dem drehbaren Förderorgan, also dem   Mitnehmerrad-14--,   gegenüberliegenden Seite von einer   Seitenwand --17-- begrenzt,   die an die aussenseitige, tiefergelegene Seitenwand des das   Mitnehmerrad--14--einschliessenden  
Anfnahmetroges--15--anschliesst. 



   Die Fig. 4 der Zeichnungen zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei welcher dem drehbaren
Förderorgan, nämlich dem   Mitnehmerrad--14--der   hochzufördernde Schotter von einer an sich bekannten unterhalb des Gleises umlaufenden Kratzerkette --18-- zugeführt wird. Demgegenüber wird gemäss Fig. 3, deren Gesamtbild der Ausführungsform nach Fig. 1 entspricht, der Schotter lediglich aus den Bettungsflanken aufgenommen und hochgefördert. 



   Bei der in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsform gelangt der hochgeförderte Schotter in Schurren, Trichter   od. dgl.--19--und   wird von diesen dem Mittelbereich der Bettung zugeführt und dort abgelegt. 



   In der Fig. 4 ist eine mit dem hochgeführten Schotter zu beschickende Reinigungsanlage--20-sinnbildlich dargestellt ; hiebei gelangt der gereinigte Schotter wieder in den Mittelbereich der Bettung, zur Abbeförderung des Abraumes ist ein seitwärts ausschwenkbares   Förderband--21--od. dgl.   angedeutet. 



   Selbstverständlich ist die Anordnung der   erfindungsgemässen   Maschine in ihren einzelnen Dtails weitgehend abwandelbar und durchaus nicht von der obigen Beschreibung und Erläuterung begrenzt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Auf einem Gleis fahrbare Maschine zum Behandeln von Eisenbahnbettungsschotter, insbesondere   Bettungsproftlierungs- und   bzw. oder Schotterreinigungsmaschine, mit einem Schotteraufnahmeorgan und einem den aufgenommenen Schotter aus der Bettungsflanke hochfördernden, die Bettungsflanke profilierenden umlaufenden Fördermittel, d a d u r c h g e k e n n -   zeichnet,   dass zwischen dem Schotteraufnahmeorgan,   z. B.   einer Aufnahmekante (16), einer Kratzerkette (18) od. dgl., und dem umlaufenden Fördermittel,   z.

   B.   einem Mitnehmerband (7), an dessen unterem Ende ein drehbares Förderorgan, vorzugsweise ein Mitnehmerrad (14) od. dgl., zur übergabe des vom Aufnahmeorgan (16 bzw. 18) aufgenommenen Schotters (5) an das mit seiner Längsachse zum drehbaren Förderorgan (14) zumindest annähernd tangential angeordnete umlaufende Fördermittel (7) vorgesehen ist, wobei der Drehsinn des drehbaren Förderorgans (14) derart gerichtet 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. ihrem gegen die Peripherie des Mitnehmerrades (14) hin verlaufenden und gegen den sich überschneidenden Teil der Förderer erstreckenden Endbereich in der Radebene eine Abwinkelung in Richtung des Drehsinnes aufweisen. EMI3.3 drehbaren Förderorgans vom Boden eines in Arbeitsrichtung nach vorne hin offenen, mit einer gegen die Fahrttichtung senkrechten Aufnahmekante (16) gestalteten Aufnahmetroges (15) gebildet ist (Fig. l bis 3). <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 organ eine unterhalb des Gleises umlaufende Kratzerkette (18) od. dgl. vorgesehen ist, die den vom umlaufenden Fördermittel, z. B. einem Mitnehmerband (7), hochzuführenden Schotter den mit seiner Drehachse ausserhalb dieses tangierend angeordneten Fördermittels angeordneten drehbaren Förderorgan, z. B. dem Mitnehmerrad (14), zuführt (Fig. 4).
    7. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn des umlaufenden, den Schotter hochfördernden Fördermittels, z. B. Mitnehmerbandes (7), zumindest in ihrem unteren Bereich und zumindest an der dem drehbaren Förderorgan, z. B. Mitnehmerrad (14), gegenüberliegenden Aussenseite zur Bildung eines Aufnahmebereiches von einer Seitenwand (17) begrenzt ist, die an die aussenseitig tiefergelegene periphere Seitenwand des das drehbare Förderorgan (14) aufnehmenden Aufnahmetroges (15) tangierend anschliesst.
    8. Maschine nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI4.2 allenfalls einstellbar, verbunden und mit ihm gemeinsam in bezug zur Gleis-und Fahrzeuglängsachse verstellbar ist. EMI4.3 Tragrahmen (8) des quer zur Gleisachse und Fahrzeuglängsachse umlaufenden, den Schotter hochfördernden Fördermittels (7) in seiner vertikalen Ebene, z. B. mittels druckmittelbetätigbarer Vorrichtung (11 und 12), verstellbar, demnach seitwärts ein-und ausschwenkbar, gelagert ist. EMI4.4 dass eine Reinigungsvorrichtung (20) vorgesehen ist, der das hochfördernde Fördermittel (7) den Bettungsschotter zuführt.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 971 222
AT1007564A 1964-11-30 1964-11-30 Maschine zum Behandeln von Eisenbahnbettungsschotter AT287042B (de)

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