AT286464B - Verfahren zur raschen Erhitzung elektrisch leitender Werkstoffe - Google Patents

Verfahren zur raschen Erhitzung elektrisch leitender Werkstoffe

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  Verfahren zur raschen Erhitzung elektrisch leitender Werkstoffe 
Das Stammpatent betrifft ein Verfahren zur raschen Erhitzung elektrisch leitender Werkstoffe und die Erfindung besteht darin, dass ein ionisierbares gasförmiges Medium in einem inhomogenen elektromagnetischen Wechselfeld ionisiert wird und die derart erzeugte Plasmaflamme mit dem zu erhitzenden Werkstück in Verbindung gebracht wird. Hiebei kommt es im Plasma zu keinem energieerzeugenden Leitungsstrom, sondern nur zu Verschiebungsströmen, und das austretende Plasma ist zunächst kalt. Ein hineingehaltenes Stück Papier wird beispielsweise nicht einmal angekohlt. Das gleiche gilt für jede andere nichtleitende Substanz.

   Wird jedoch diese Plasmafackel mit einem leitenden Gegenstand in Verbindung gebracht, so wird der Stromkreis kapazitiv über das Werkstück geschlossen, d. h. das Werkstück fungiert als Sekundärstrahler und verbraucht Energie. In der Umgebung der Auftreffstelle der Plasmafackel kommt es hiebei zu einer intensiven Hitzeentwicklung, die hinsichtlich ihrer Energiekonzentration der   Hitzeentwicklung "heisser" Plasmastrahlen   durchaus gleichzusetzen ist. 



   Beim Oberflächenhärten mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens wurden gleichmässigere und höhere Härten erzielt als bei herkömmlichen Oberflächenhärteverfahren. Beispielsweise konnte bei Schnellstählen vom Typ 1, 25% C,   0, 2%   Si,   0, 3%   Mn, 4% Cr, 5% Mo,   1, 9% V, 6, 4%   W, welche normalerweise im oberflächengehärteten Zustand eine Härte von maximal 65 bis 66 RC aufweisen, mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfahrens eine Härteschicht mit 68 RC und darüber erzeugt werden. 



   Eine Schwierigkeit bei der Durchführung dieses Verfahrens tritt auf, wenn die Längsdimension (z) des zu bearbeitenden Werkstückes   etwa 12/2   der abgestrahlten elektromagnetischen Welle beträgt. In diesem Sonderfall ist die abgestrahlte Leistung entlang der Probe nicht konstant, sondern eine Funktion von z, da die abgestrahlte Halbwelle an den Rändern des Werkstückes ihre grösste Amplitude hat, während ihre Amplitude in der Werkstückmitte gleich Null ist. 



   Die vom Werkstück abgestrahlte (und aufgenommene) Leistung ist daher an seinen Rändern am   grössten und   nimmt gegen seine Mitte hin ab. Beim Oberflächenhärten treten in diesem Fall   beträchtliche   Härteschwankungen auf, obwohl sich dieses Verfahren sonst infolge des in der Plasmafackel auftretenden geringen Feldstärkegradienten durch ausserordentliche Gleichmässigkeit auszeichnet. 



   Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur raschen Erhitzung elektrisch leitender Werkstoffe nach dem Stammpatent und die Erfindung besteht darin, das Werkstücke, deren Längsausdehnung   etwa Ä/2   der abgestrahlten Welle beträgt, mit mindestens einem elektromagnetischen Strahler leitend verbunden werden, dessen Längsausdehnung mindestens so gross ist wie die Wellenlänge der abgestrahlten Welle. Diese Massnahme führt zu einem weitgehenden Ausgleich der Leitungsschwankung entlang des Werkstückes wobei die glättende Wirkung umso stärker ist, je grösser die Längsausdehnung des elektromagnetischen Strahlers ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur raschen Erhitzung elektrisch leitender Werkstoffe gemäss dem Patent Nr. 270835, EMI2.1 abgestrahlten Welle beträgt, mit mindestens einem elektromagnetischen Strahler leitend verbunden werden, dessen Längsausdehnung mindestens so gross ist wie die Wellenlänge der abgestrahlten Welle.
AT622567A 1967-04-17 1967-07-05 Verfahren zur raschen Erhitzung elektrisch leitender Werkstoffe AT286464B (de)

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