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Vorrichtung zum Aufbringen von Etiketten auf Gegenstände
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angreifende Feder gegen das Bandstück gedrückt wird.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn in Ruhestellung des Stempelwerkes die Klemmeinrichtung durch Anschläge, die am Stempelwerksgehäuse oder mit diesem fest verbundenen Teilen zur Anlage kommt, vom Band abgehoben wird, wobei die Klemmeinrichtung die Unterkante des Stempelwerkes zum Band überragt.
Bei dieser Ausbildung des Stempelwerkes wird erreicht, dass das unmittelbar vor dem Stempelwerk befindliche Bandstück mit dem Klebstoff gegen die Druckplatte gedrückt und damit während des Vorziehens des Bandes durch die Greifeinrichtung zusätzlich gebremst wird. Ein unerwünschtes Durchrutschen des Bandstückes wird somit sicher vermieden und eine gleichmässige Grösse der als Etiketten dienenden Bandabschnitte gewährleistet.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemässe Vorrichtung, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 11-11 aus Fig. l, wobei die hinter der Klemmeinrichtung gelegenen Teile, insbesondere das Stempelwerk nicht dargestellt wurden, und Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III aus Fig. l, wobei ebenfalls auf die Darstellung von Bauteilen verzichtet wurde, die für das Verständnis der Erfindung nicht wesentlich sind.
Wie im Stammpatent Nr. 253431 näher erläutert wurde, sind in einem Gehäuse-102-eine Bandvorratsrolle--128--, ein Druckwerk --140-- sowie eine Fortbewegungseinrichtung angeordnet, welche durch Betätigung eines Handhebels--106--, der im Gehäuse schwenkbar gelagert
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Gleichzeitig verstärkt sich unter dem Einfluss eines hier nicht näher erläuterten Steuermechanismus der Druck der Schneide --112-- auf dem Hebel --110-- gegen die auf dem Hebel-118angeordnete Schneideunterlage--114--und trennt so das Bandende--126a--an der Klemmstelle durch.
Um nun zu verhindern, dass das jeweilige Etikettenstück ungleich lang ausfällt oder unsauber abgetrennt wird, wird gemäss der Erfindung eine zusätzliche Klemmeinrichtung --170-- vorgesehen, welche mit dem Stempelwerk --140-- gleichzeitig betätigt wird und das über der Gegendruckplatte --154-- befindliche Stück des Bandes --126-- unmittelbar vor dem und während des Schneidvorganges festhält.
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Vorrichtung führen.
Die Gleitkörper --140d-- dienen gleichzeitig zur Übertragung der Bewegung des Hebels--106--auf das Druckwerk sowie zur Übertragung der Bewegung des Druckwerkes auf die Fortbewegungseinrichtung für das Etikettenband, da die Unterkante des Gleitkörpers --140d-- mit dem Fortsatz --110b-- des Hebels --110-- durch die Wirkung der Feder --146-- in Berührung gehalten wird, wodurch gleichzeitig die Oberkante des Gleitkörpers gegen den Fortsatz--106a-des Betätigungshebels gedrückt wird.
Die Seitenteile des Gehäuses --140b-- sind gegen die Vorratsrolle --128--, d.h. in Fig. l
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--140c-- einenFig. l nach unten, d. h. in Richtung zur Gegendruckplatte--154--zu ziehen. Diese Abwärtsbewegung der Platine wird jedoch durch Anschlaglappen --174-- begrenzt, welche aus der Platine heraus in Richtung zum Druckwerksgehäuse --140b-- abgewinkelt sind und in der unteren Endstellung der
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Platine, bezogen auf das Druckwerksgehäuse, am Stift--140g--anliegen.
Wird nun der Handhebel--106--betätigt, d. h. gegen den Fortsatz--102a--des Gehäuses --102-- gezogen und damit das Stempelwerk--140--gegen die Gegendruckplatte--154--
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die Platine --170-- nicht mehr weiter nach unten bewegen kann, die Feder --176-- gespannt.
Durch entsprechende Wahl der Feder kann eine einwandfreie Klemmwirkung erzielt und dennoch ein übermässiger Druck der Klemmeinrichtung --170-- gegen das Band und möglicherweise eine Beschädigung desselben vermieden werden.
Während der auf das Bedrucken des einen Etikettenstückes und das Abtrennen des andern
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drückt dieses gegen die Gegendruckplatte. Die Verzögerung der Aufwärtsbewegung der Platine gegenüber dem Druckwerksgehäuse bewirkt, dass das Band während der Rückbewegung der Hebel --110 und 118--noch eine Zeit festgehalten wird und damit das Bandende--126a--zwischen die Schneide --112-- und die Schneideunterlage --114-- gleiten kann.
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Klemmeinrichtung-170-in--154-- gehalten. Dieser Abstand wird sich vorteilhaft nach der Länge des abzutrennenden Bandstückes richten.
Es hat sich gezeigt, dass die Klemmwirkung der Platine--170--im Zusammenwirken mit der Gegendruckplatte--154--ausreichend ist, um bei beschädigter Schneide--112--, d. h. unvollständiger Durchtrennung des Bandes ein Abtrennen an der gewünschten Stelle zu bewirken. Zu diesem Zweck stützt sich die Platine--170--an den Stirnflächen--140e und 140f--des Druckwersgehäuses in Arbeitsstellung des Druckwerkes gegen den Zug, welcher auf das Bandende --126a-- ausgeübt wird, ab. In der andern Richtung, d. h. gegen die Bandvorratsrolle--128--hin, wird die Platine durch eine Stift --161-- geführt, der die beiden Seitenflächen des Gehäuses - -102-- verbindet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Aufbringen von Etiketten auf Gegenstände mit in dem Vorrichtungsgehäuse mittels einer Antriebseinrichtung beweglicher Ausgabevorrichtung, die von einem Bandvorrat etikettenbildende Bandstücke bestimmter Länge vorzieht, abtrennt und einer Andruckeinrichtung darbietet, mit der das Etikett auf den zu etikettierenden Gegenstand übertragen werden kann, wobei die Ausgabevorrichtung als zweiarmige Greifzange ausgebildet ist, welche in ihrer Ausgangslage den Endbereich des Etikettenbandes zwischen einer auf dem einen Zangenschenkel angeordneten Schneide und einer auf dem andern Zangenschenkel angeordneten Schneideunterlage erfasst und durch die Antriebseinrichtung in eine Endlage bewegbar ist, in welcher das etikettenbildende Bandstück bestimmter Länge, das von dem Bandvorrat abgezogen wurde, sich in der Andrückstellung befindet,
und wobei ein das Etikettenband bedruckendes Stempelwerk vorgesehen ist, das durch die Antriebsbewegung der Vorrichtung gegen das Etikettenband gedrückt wird, wobei es in einer Gehäuseführung im Bereich des am Gehäuse gelagerten Zangenschenkels geführt ist, nach Patent Nr.253431, d a d u r c h g e k en n z e i c h n e t , dass am Stempelwerk (140) eine mit diesem bewegungsgekuppelte Klemmeinrichtung (170) für ein über einer dem Stempelwerk angeordneten Gegendruckplatte (154) befindliches Stück des Bandes (126) angeordnet ist, welche im Zusammenwirken mit der Gegendruckplatte das Bandstück (126a) während des Schneidvorganges festhält.
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