AT283440B - Schleppliftanlage für Skifahrer und Fahrzeuge - Google Patents

Schleppliftanlage für Skifahrer und Fahrzeuge

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AT283440B
AT283440B AT600165A AT600165A AT283440B AT 283440 B AT283440 B AT 283440B AT 600165 A AT600165 A AT 600165A AT 600165 A AT600165 A AT 600165A AT 283440 B AT283440 B AT 283440B
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AT
Austria
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rope
towing
spring
skiers
tow
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AT600165A
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Anton Wiedermann
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Anton Wiedermann
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Description


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  Schleppliftanlage für Skifahrer und Fahrzeuge 
Die Erfindung betrifft eine Schleppliftanlage für Skifahrer, Fussgänger, Fahrzeuge   u. dgl.   mit Schlepporganen wie z. B. Holmen, Bügeln und Sitzen, die mit dem Förderseil über Federn verbunden sind. 



   Es sind bereits Schleppseilanlagen bekannt, an dessen Förderseil Schlepporgane befestigt sind. 



  Diese Schlepporgane sind z. B. Handgriffe, Gurte sowie quer zur Trasse gerichtete Ansätze, die mittels Klemmen direkt oder über ein Schleppseil mit dem Förderseil verbunden sind oder auch starre Ansätze an S-förmigen Stangen, die am Förderseil über eine rechtwinkelig zum Förderseil angebrachte, horizontale Achse schwenkbar sind. 



   Die quer zur Trassenrichtung, direkt am Förderseil angebrachten Ansätze sind mit einem Schutzschild ausgestattet, das die Skiläufer vor Berührung des Förderseiles und Verletzung an Seilrollen schützen soll. Die Schutzschilder haben Gegengewichte und erstrecken sich von der Mitte des Körpers bis ungefähr in die Mitte des Unterschenkels. Sie sind durch ein Belastungsgewicht in fahrbereiter Lage gehalten. 



   Diese Ausführung hat den Nachteil, dass das Förderseil infolge des kurzen Abstandes der Unterkante des Schutzschildes von der Fahrbahn ständig durch einstellbare Rollen oder durch Präparierung der Fahrbahn in der für die Beförderung der Skifahrer erforderlichen Höhe gehalten werden muss. Dies hat sich im Betrieb jedoch als undurchführbar erwiesen und es hat sich diese Ausführungsform in der Praxis nicht durchsetzen können. 



   Mit den bereits vorbekannten, quer zur Trassenrichtung angeordneten Ansätzen, welche an stangenartigen Aufhängungen schwenkbar befestigt sind, ist zwar ein gewisser Ausgleich zwischen der Seilhöhe und der Fahrbahnhöhe gegeben. Diese Stangen sind jedoch besonders beim Umführen in den Stationen infolge der Zentrifugalkraft äusserst unruhig und bei den höheren Fahrgeschwindigkeiten, welche für eine den heutigen Ansprüchen genügenden Förderleistung gerecht werden sollen, infolge der unruhigen Auspendelungen in der Einsteigstelle sehr gefährlich für den Bedienungsmann und für die Fahrgäste. Umführungen oder Leitschienen im Stationsbereich erzielen nicht das gewünschte Ergebnis und erhöhen die Möglichkeiten für Störungsquellen und Verletzungsgefahren. 



   Diese hier geschilderten Ausführungsbeispiele sehen keinerlei Dämpfung des Anfahrstosses, welcher beim Beschleunigen der Fahrgäste auftritt, vor und erlauben dadurch keine nennenswerten Fahrgeschwindigkeiten, durch welche die Förderleistung einer Schleppseilanlage in wirtschaftlicher Weise erhöht werden könnte. 



   Die weiteren bekannten Ausführungsformen mit einem zwischen Förderseil und Schleppsitz angeordneten Schleppseil auf Seiltrommeln oder Flaschenzügen ermöglichen zwar den Ausgleich der Höhenunterschiede zwischen Förderseil und Fahrbahn sowie die Anbringung von Anfahrdämpfungen, sie bedingen jedoch eine verhältnismässig kostspielige Ausführung, sowohl hinsichtlich der Schlepporgane und Anfahrdämpfungen selbst, als auch hinsichtlich der Liftanlage, da bei Verwendung dieser Schlepporgane verhältnismässig grosse Seilscheiben in den Stationen sowie zahlreiche Stützen und Seilrollen, welche das Förderseil im gewünschten Bodenabstand halten, erforderlich sind. Dies wirkt sich insbesondere verteuernd bei kleinen und mittleren Schleppseilanlagen aus. 



   Ausserdem ist bei Anlagen mit ausziehbaren Schleppgeräten die Möglichkeit gegeben, dass die 

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 Skifahrer von der Fahrspur abkommen und so mit Stützen-Konstruktionen in Kollision kommen oder das Förderseil aus den Laufrollen ziehen und sich auf diese Weise verletzen können. 



   Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführungsformen ist, dass insbesondere Anfänger, welche sich beim Anfahren, sobald sie durch die quer zur Trassenrichtung angeordneten Ansätzen beschleunigt werden, niedersetzen, damit auch den Schleppbügel niederdrücken, aus dem Gleichgewicht geraten und somit zum Sturz kommen. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, dass die Feder bzw. jede der Federn mit ihren Windungen das Seil umschliesst, mit ihrem einen Ende an diesem befestigt ist und mit ihrem andern Ende, welches in Längsrichtung des Seiles gegenüber diesem frei beweglich ist, mittelbar oder unmittelbar mit dem Schlepporgan verbunden ist. 



   Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist vorgesehen, dass die Feder an ihrem in Förderrichtung hinteren Ende mittels einer Klemme mit dem Seil fest verbunden ist und das in Förderrichtung vordere Ende der Feder über eine elastisch ausgebildete, die Feder umgebende Hülse mit dem Schlepporgan verbunden ist. 



   Gemäss der Erfindung ist das in Förderrichtung vordere Ende der Feder über ein Schleppseil   od. dgl.   mit dem Schlepporgan verbunden, wobei vorzugsweise das Schleppseil   od. dgl.   ebenfalls von den Federwindungen der Feder umschlossen ist. 



   Erfindungsgemäss ist weiterhin vorgesehen, dass an dem in Förderrichtung hinteren Ende der Hülse das eine Ende einer Stabfeder befestigt ist, die vorzugsweise rechtwinkelig zum Förderseil steht. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Stabfeder als Schleppbügel ausgebildet und mit ihrem andern Ende an der Klemme befestigt ist, die ein Gegengewicht trägt. 



   Gemäss einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist vorgesehen, dass zwischen dem freien Ende der Stabfeder und der Klemme ein Stossdämpfer vorgesehen ist. 



   Erfindungsgemäss wird weiter vorgeschlagen, dass an dem frei beweglichen Ende der Feder ein das Förderseil sattelartig umgebender Sitz angebracht ist. 



   In den Zeichnungen sind beispielsweise erfindungsgemässe Schleppliftanlagen schematisch dargestellt. 



   Die   Fig. 1   bis 11 zeigen Ansichten oder Teilansichten von Schleppliftanlagen, diverse Ausführungsmöglichkeiten für Schlepporgane gemäss der gegenständlichen Erfindung sowie Details hiefür, zum Teil in Ansicht und zum Teil im Schnitt. 



   Die Fig. 1 stellt eine schematische- Darstellung einer Schleppliftanlage mit endlos umlaufendem Förderseil vor. Das   Förderseil--l--läuft   von der   Antriebsscheibe --2-- über   die Umlenkscheibe 
 EMI2.1 
 zu befördernden Personen besetzt. Nach Freigabe der Bügel, welcher infolge der senkrecht angeordneten Umlenkscheibe in der Bergstation zwangsweise erfolgt, umfahren sie die Umlenkstation--3--. Infolge des Anpressdruckes des Förderseiles und der senkrechten Scheibe können die Schleppgeräte in der 
 EMI2.2 
 Auch hier ist ein Ausschwingen der Schlepporgane verhindert. Die Schleppgeräte kommen nun nach Passieren der Umlenkscheibe wieder in die Ausgangsstellung zurück. 



   Fig. 2 zeigt ein Schleppgerät mit zwei quer zum   Förderseil-l-gerichteten Ansätzen-6-.   



  Mittels einer Klemme --8-- ist eine mit ihren Windungen das Förderseil umschliessende Schraubenfeder --9-- an dem Seil befestigt. Eine Schelle--10--, welche das Förderseil 
 EMI2.3 
    bei--13--mitHülse--11--in   Längsrichtung zum Seil verschoben und trifft auf die   Feder--9-.   Diese wird dadurch zusammengedrückt und der Anfahrstoss, der durch Beschleunigung der Skifahrer auftritt. aufgenommen. An der   Hülse--11--können Handgriffe--14--angeordnet   werden, welche der Bequemlichkeit der Skifahrer dienen. Die beidseitigen Schleppbügel --6-- sind bei --15-- am Förderseil drehbar gelagert und sind gegeneinander in einem Winkel von z. B. 1800 schwenkbar.

   Dieser Schwenkbereich ist durch die Auschläge --16-- begrenzt und dient dazu, dass die Schleppbügel   --6-- im   unbesetzten Zustand infolge des eigenen Gewichtes eine für das Einsteigen in der Talstation und zum Umfahren der Rollen geeignete Betriebsstellung einhalten. 



   Die Fig. 3 zeigt ein ähnliches Ausführungsbeispiel wie Fig. 2. Die   Schleppbügel --6-- sind   mittels 

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 Stäben oder Fortsätzen --17-- mit Fahrkufen, Ski od.   dgl.--18--bei--19--vorzugsweise   drehbar verbunden. 



   Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass das Förderseil stets in gewünschter Höhe über der Fahrbahn gehalten wird und sich auch bei verschiedenen Schneehöhen, ohne Anordnung zusätzlicher verstellbarer Seilrollen auf der Auffahrtsstrecke automatisch einstellt. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform ist, dass die Skifahrer auf den Schleppbügeln --6-- absitzen können und bei der Bergfahrt nicht ermüden. 



   Die   Fahrkufen --18-- stellen   sich infolge der Anordnung des   Drehpunktes --19-- in   die gewünschte Fahrtrichtung zum Schleppseil. An Stelle der Fahrkufen --18-- oder zusätzlich zu diesen können auch Räder, Rollen, Walzen od.   dgl. --20-- angebracht   werden, welche den Betrieb des Schleppliftes   z. B.   auf Plastikbahnen, Schienen   u. dgl.   ermöglichen. 



   Fig. 4 zeigt ein Schlepporgan der erfindungsgemässen Ausführungsform mit einer das Förderseil 
 EMI3.1 
 Schleppsitzes durch die Skifahrer wird die   Schraubenfeder --9-- über   das   Schleppseil-21-und   die Schelle --10-- zusammengedrückt und der Anfahrstoss, welcher bei Beschleunigung der Skifahrer auftritt, aufgenommen. Bei Freigabe des   Schleppsitzes-6-zieht   die   Feder --9-- diesen   wieder in die Ausgangsstellung zurück. Um ein zu rasches Zurückschnellen des Schleppbügels zu verhindern, ist 
 EMI3.2 
 Ausführungsform hat den Vorteil, dass infolge der schrägen Zugrichtung keine Biegebeanspruchung auf den Fangbügel kommt und eine Bruchgefahr ausgeschlossen ist.

   Ein   Anschlag--29--ist   zweckmässigerweise so gehalten, dass die einzuziehenden Schleppbügel im Falle Nichtfunktionierens der Rücklaufbremse nicht über das Förderseil schlagen können. 



   Die Fig. 5 zeigt die Stationsumführung von Schleppbügeln nach der in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsform, jedoch mit einem nur auf einer Seite des Förderseiles angeordneten, als Ausleger ausgebildeten Schlepporgan nach Fig. 6 oder 7. Wie die schematische Darstellung der Fig. 5 zeigt, werden die Skifahrer in der Bergstation bei dieser Anordnung der erfindungsgemässen Schleppliftanlage unterstützt und durch das Wirksamwerden der am Querholm auftretenden grösseren Umfangsgeschwindigkeit automatisch vom Förderseil bzw. von der Liftanlage freigegeben. 



   Da die Schlepporgane in gleicher Höhe mit der Umlenkscheibe sind, bzw. durch die Fahrkufen abgestützt werden, tritt das gefährliche Auspendeln der Schlepporgane hiebei nicht auf und es sind keine Umführungsringe, in welche die zu spät aussteigenden Skifahrer bei Nichtfunktionieren der Sicherheitsausschalter-Vorrichtung gezogen werden können, erforderlich. 



   In Fig. 6 ist am   Förderseil-l-mittels   der Klemme --8-- ein Querholm --33-- mit dem Schleppbügel --6-- befestigt. Vorzugsweise kann dieser Querholm als Stabfeder mit dem Schleppbügel aus einem Stück,   z. B.   in Federstahl, ausgeführt werden, welcher bei--38--die entsprechende Formgebung für die elastische Verformung aufweist. Das Schlepporgan ist mit der 
 EMI3.3 
 an sich bekanntes Gegengewicht-39-, welches den   Schleppbügel-6-in   der gewünschten Lage hält, wird auf einer das Passieren der Seilrollen und Seilscheiben gestattenden   Aufhängung --40--   vorteilhafterweise verschieblich angebracht.

   Die   Feder--9--kann   in der   Hülse--l l--   selbstverständlich auch als Zugfeder angeordnet werden und ist dann nicht sichtbar, ebenso kann der   Schleppbügel-6-mit   dem   Querholm --35-- an   der   Stelle --38-- gelenkig   verbunden sein. 



   Fig. 7 zeigt die erfindungsgemässe Ausführungsform in Kombination mit einem Stossdämpfer   --41--.   Die Wirkungsweise ist ähnlich wie in den vorherigen Figuren veschrieben, nur dass bei 

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 EMI4.1 
 montiert, welche den Skifahrer am Berühren des Förderseiles hindert. Der innenseitige Fortsatz   --17-- hat   eine zweckmässige Formgebung, so dass mit den Schlepporganen Rollen und Seilscheiben überfahren werden können. 



   Die Fig. 8 zeigt den   Schleppbügel--6--sattelförmig ausgebildet ;   die seitlichen Fortsätze   --17-- sind schenkelförmig   ausgebildet, so dass sie das   Förderseil-l-umgreifen,   die Fahrkufen --18-- liegen entweder auf einer künstlichen oder natürlichen Fahrbahn auf. Dieser Schleppschlitten ist über eine der vorbeschriebenen   Federungen-9, 41- mit   der   Klemme --8-- verbunden   wobei die   Schelle --10-- über   ein   Zugorgan --21'-- mit   dem   Drehpunkt --38-- in   Verbindung steht. 



  Eine   Muffe --26-- gibt   der   Feder-9-die   gewünschte Vorspannung und sichert den Schleppsitz gegen Verschiebung bei Talfahrt. 



   Fig. 10 zeigt diese Ausführungsform im Schnitt und die Möglichkeit des Durchfahrens von   Seilrollen--5--und Stützen--4--.    



   Fig. 9 zeigt diese Schleppsitze in serienmässiger Anordnung   am. Förderseil   beim Passieren der   Umlenkscheibe --3-- in   der Bergstation. Diese Ausführung hat insbesondere den Vorteil, dass die Skifahrer oder Fussgänger sitzend befördert werden, jedoch das Einsteigen und Aussteigen aus der Liftanlage äusserst betriebssicher und einfach ist. Die gegenläufig fahrenden Schleppsitze werden im Bereich der Stationen unterhalb der Auffahrbahn geführt und können dann auf der Strecke durch entsprechende Umlenkungen auf gleicher Höhe oder oberhalb der Auffahrbahn geführt werden. Die Schleppsitze können untereinander so in Verbindung stehen, dass sie eine zusammenhängende Kette oder einen Schlauch bilden. 



   Gemäss   Fig. 11   besteht jedoch auch die Möglichkeit, Schleppsitze direkt übereinander zu führen, 
 EMI4.2 
 aufeinander gegenläufig gleiten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schleppliftanlage für Skifahrer, Fussgänger, Fahrzeuge   u. dgl.   mit Schlepporganen wie   z. B.   



  Holmen, Bügeln und Sitzen, die mit dem Förderseil über Federn verbunden sind, 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. und das in Förderrichtung vordere Ende der Feder über eine elastisch ausgebildete, die Feder (9) umgebende Hülse (11) mit dem Schlepporgan (6) verbunden ist (Fig. 2 und 3). EMI4.4 dassbeweglichen Ende der Feder (9, 41) ein das Förderseil sattelartig umgebender Sitz (6, 17, 18) angebracht ist (Fig. 8 und 9).
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