AT283217B - Verlorene Schalung für die Fundamentoberkante und die daran anschließenden Innen- und Außenflächen eines Pfostenfundamentes - Google Patents

Verlorene Schalung für die Fundamentoberkante und die daran anschließenden Innen- und Außenflächen eines Pfostenfundamentes

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AT283217B
AT283217B AT970067A AT970067A AT283217B AT 283217 B AT283217 B AT 283217B AT 970067 A AT970067 A AT 970067A AT 970067 A AT970067 A AT 970067A AT 283217 B AT283217 B AT 283217B
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AT970067A
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Fritz Ing Haegeby
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Fritz Ing Haegeby
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verlorene Schalung für die Fundamentoberkante und die daran anschliessenden
Innen-und Aussenflächen eines Pfostenfundamentes 
Die Erfindung betrifft eine verlorene Schalung für die Fundamentoberkante und die daran anschliessenden Innen-und Aussenflächen eines Pfostenfundamentes, welche auch zur Fixierung der in diesem Bereiche befindlichen Fundamentbewehrung dient. 



   Bei der Herstellung von Betonfundamenten setzt sich der frische Beton bekanntlich bei zunehmender Erhärtung. Dies ist insbesondere bei Pfostenfundamenten der Fall, da diese im Verhältnis zur Seitenausdehnung eine verhältnismässig grosse Höhe aufweisen. Um ein schnelleres und besseres Setzen zu erzielen, werden heutzutage Vibratoren angewendet, jedoch bringt das Vibrieren des Betons auch Nachteile mit sich, da insbesondere die lotrechte Bewehrung dabei ihre Lage verändert und oftmals nach der Fertigstellung sichtbar wird. Um diesem übelstand abzuhelfen, wurde bereits vorgeschlagen, die lotrechte Bewehrung mit der waagrechten, meistens ring-oder schraubenförmigen, zu verschweissen. Jedoch auch dies ist von Nachteil, da der Beton nicht gleichmässig erhärtet, und so der obere Teil praktisch an der Bewehrung hängen bleibt. 



   Da es also aus oben genannten Gründen vorteilhaft ist, insbesondere die obere Ringbewehrung im Beton schweben zu lassen, bleibt der Nachteil bestehen, dass die Bewehrung sichtbar werden und eine ungünstige Lage einnehmen kann. Ferner können insbesondere im oberen Teil Setzrisse entstehen, in die Wasser und Verunreinigungen eindringen und so den Beton sprengen können. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine verlorene Schalung für die Fundamentoberkante und die daran anschliessenden Innen-und Aussenflächen eines Pfostenfundamentes zu schaffen, die die oben genannten Nachteile grösstenteils verhindert bzw. nicht zu andern, schwerer wiegenden Nachteilen werden lässt und auch zur Fixierung der in diesem Bereiche befindlichen Fundamentbewehrung dient. 



   Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass auf der der Fundamentoberkante zugewendeten Seite diese Schalung in regelmässigen Abständen Hülsen für die Fixierung der Längsbewehrung und an der der Aussenseite des Fundamentes zugewendeten Seite ebenfalls in regelmässigen Abständen Rippen mit am schalungsinneren Ende offenen Ausnehmungen für die Auflagerung bzw. Fixierung der Ring-bzw. Schraubenbewehrung des Fundamentes angeordnet sind. 



   Weiters ist es vorteilhaft, wenn die lichte Weite der Ausnehmungen in den Rippen grösser ist als der Durchmesser der dort verlegten Bewehrungsstähle. 



   Zur Sicherung eines festen Zusammenhaltes der Schalung mit den Bewehrungen sind vorteilhafterweise die Hülsen an dem der Längsbewehrung zugewendeten Ende mindestens teilweise längsgeschlitzt ausgebildet und der Durchmesser der Hülsen ist im Bereich der der Bewehrung zugewandten Enden kleiner als der Durchmesser der Enden der dort anzuordnenden Bewehrungsstähle. 



   In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, u. zw. ist Fig. l eine Draufsicht auf ein Pfostenfundament mit aufgesetzter erfindungsgemäss ausgebildeter Schalung, Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II in   Fig. l, Fig. 3   zeigt in grösserem Massstab in der Draufsicht bzw. im Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 4 die Schalung, Fig. 4 ist ein Schnitt im gleichen Massstab nach der Linie IV-IV in Fig. 3 und Fig. 5 zeigt in der Ansicht in kleinerem Massstab ein Pfostenfundament. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 versehen.

   Zur Aufnahme von radialen Beanspruchungen ist in den oberen Teil des Fundamentes   --l--   eine ring-oder schraubenförmige Bewehrung--4--eingelegt, die nicht mit der 
 EMI2.2 
    --3-- verbundenLängsachse --3-- bildenden   Stäbe dienen. Das untere Ende der   Hülsen --6-- ist   diametral längsgeschlitzt, wobei   Spalte --7-- gebildet   werden. Die   Hülsen --6-- sind   so bemessen, wobei sie gegebenenfalls konisch nach unten und/oder oben erweitert sein können, dass ihre beiden Hälften beim Eintritt der   Längsbewehrung--3-auswärts   gebogen werden, wodurch die verlorene Schalung --5-- in vorteilhafter Weise verankert wird. Die Anzahl der   Hülsen-6-hängt   vor allem von der Grösse des Fundamentes-l-ab. 



   Zur Auflagerung bzw. Fixierung der ring-bzw. schraubenförmigen   Bewehrung --4-- ist   die verlorene   Schalung --5-- auf   der Innenseite der Aussenwandung ebenfalls in regelmässigen Abständen mit   Rippen --8-- versehen,   die mit am schalungsinneren   Ende --12-- offenen   Ausnehmungen - zur Aufnahme jeweils einer ring-bzw. eines Ganges einer schraubenförmigen Bewehrung --4-- ausgestattet sind. Die lichte Weite der Ausnehmungen --9-- ist grösser als der Durchmesser der ring-bzw. schraubenförmigen Bewehrung--4--, so dass letztere in allen Herstellungsphasen genügend Spielraum hat. Die   Rippen--8--und   die   Hülsen--6--sind   mit der verlorenen Schalung   --5-- als   ein Werkstück hergestellt. 



   Zur Herstellung eines mit der erfindungsgemäss ausgebildeten verlorenen Schalung versehenen Pfostenfundamentes wird die verlorene   Schalung--5--umgekehrt, d. h.   also mit nach oben offenem U auf eine Unterlage aufgelegt und es werden in die   Ausnehmungen --9-- in   ihren Rippen   - -8-- die ring- bzw.   schraubenförmigen   Bewehrungen --4-- eingelegt.   Hierauf wird die Form für das Betonfundament ebenfalls umgekehrt und von oben in die verlorene   Schalung-5-aingesetzt,   dabei werden die   Längsbewehrungen--3--in   die   Hülsen--6--in   der Schalung--5-hineingedrückt und, falls erforderlich, werden die andern Enden dieser Längsbewehrungen provisorisch in der richtigen Lage gehalten. Sodann wird das Ganze mit Beton vergossen. 



   Die erfindungsgemäss ausgebildete verlorene Schalung bringt bisher nicht bekannte Vorteile mit sich. So werden mit ihr die Vorteile eines sonstigen Verschweissens der Bewehrung erzielt, ohne dass eine solche stattfindet. Beim Abbinden des Betons wird die verlorene   Schalung--5--auf   geeignete Weise festgeklemmt und stellt in sich eine Bewehrung dar. Das bedeutet, dass der Kopf des Fundamentes eine ausserordentlich grosse Haltefestigkeit bekommt und herstellungstechnisch hervorragend mit dem übrigen Fundament verbunden ist. 



   Es lassen sich noch die verschiedensten Abänderungen denken, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen, so könnte das Festklemmen der Längsbewehrung auch durch eine andere Form der Hülsen oder auf eine andere Art bewirkt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verlorene Schalung für die Fundamentoberkante und die daran anschliessenden Innen-und Aussenflächen eines Pfostenfundamentes, welche auch zur Fixierung der in diesem Bereiche befindlichen 
 EMI2.3 
 oberkante zugewendeten Seite (10) dieser Schalung in regelmässigen Abständen Hülsen (6) für die Fixierung der Längsbewehrung (3) und an der der Aussenseite des Fundamentes zugewendeten Seite ebenfalls in regelmässigen Abständen Rippen (8) mit am schalungsinneren Ende (12) offenen Ausnehmungen (9) für die Auflagerung bzw. Fixierung der Ring-bzw. Schraubenbewehrung (4) des Fundamentes angeordnet sind. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. Ausnehmungen (9) in den Rippen (8) grösser als der Durchmesser der dort verlegten Bewehrungsstähle (3) ist. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 an dem der Längsbewehrung (3) zugewendeten Ende mindestens teilweise längsgeschlitzt ausgebildet sind und dass der Innendurchmesser der Hülsen (6) im Bereich der der Bewehrung zugewandten Enden kleiner als der Durchmesser der Enden der dort anzuordnenden Bewehrungsstähle (3) ist.
AT970067A 1967-10-27 1967-10-27 Verlorene Schalung für die Fundamentoberkante und die daran anschließenden Innen- und Außenflächen eines Pfostenfundamentes AT283217B (de)

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