DE8802085U1 - Betonfertigteil für ein Köcherfundament - Google Patents

Betonfertigteil für ein Köcherfundament

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DE8802085U1
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Unglehrt & Co KG Bauunternehmung 8940 Memmingen De GmbH
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Unglehrt & Co KG Bauunternehmung 8940 Memmingen De GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/32Foundations for special purposes
    • E02D27/42Foundations for poles, masts or chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Foundations (AREA)

Description

Patentanwalt
f &pgr;,., .,„,,. HELMUTPFIiSTER: :.'.:":,·■': 'D ü:
D-8940 MEMMINGEN/BAYERN European Patent Attorney
&Tgr;«&Igr;·&kgr; 44931 petptad
r.134339-aOS
laytrlldi* Veufeiballl M«Mming*n Nf. 1303376
21/4
1?.fE0 1988
Firma Unglehrt GmbH & Co., Kommanditgesellschaft,
Allgäuer Straße 31, 8940 Memmingen
Betonfertigteil für ein Köcherfundament
Die Erfindung betrifft ein Betonfertigteil für ein Köcherfundament einer Stütze oder dergleichen.
Köcherfundamente bestehen in der Regel aus einer Fundamentplatte, die armiert ist, um ein Durchstoßen der Stütze zu vermeiden, sowie einem aufgesetzten Kocher, der die Stütze mit einem geringen Abstand von einigen Zentimetern umgibt. Der Köcher ist ebenfalls armiert.
Das Erstellen eines Köcherfundaments an der Baustelle .1st aufwendig. Zunächst ist die Fundamentplätte zu fertigen, die zu armieren ist. Bei der Fertigung der Fundamentplatte ist aber auch schon der Armierungskorb des Köchers vorzusehen, damit dieser in der Fundamentplatte verankert wird. Dabei ist der Köcher zu sichern, um Lageveränderungen beim Verdichten auszuschließen.
Ist die Fundamentplatte fertiggestellt, ist der Köcher zu schalen und anschließend zu betonieren. Nach dem Betonieren ist die Schalung zu entfernen, wobei insbesondere die Entfernung der Innenschalung des Köchers Schwierigkeiten mit sich bringt.
Da auf einer Baustelle in der Regel eine größere Anzahl von
Köcherfundamenten zu erstellen ist, ist es erwünscht, die
Schalungen wiederholt verwenden zu können. Bei den Bedingungen
auf der Baustelle ist es jedoch häufig schwierig.
Ein weiteres Problem bei der Erstellung von Köcherfundamenten besteht darin, daß sowohl die Oberkante der Fundamentplatte, auf der die Stütze aufsteht, ein genaues Höhenmaß besitzen muß, als auch die Oberkante des Köchers.
Um die Umständlichkeiten an der Baustelle zu vermeiden ist es bekannt, Köcherfundamente als Betonfertigteile herzustellen, die in der Werkstätte gefertigt werden. Diese Köcherfundamente umfassen die Fundamentplatte sowie den Köcher. Es handelt sich um vergleichsweise schwere Bauteile, bei denen wegen des Gewichtes an der Baustelle das Problem auftaucht, daß besondere Hebezeuge eingesetzt werden müssen, mit denen es möglich ist, diese Köcherfundamente genau zu versetzen. Der Versetzvorgang auf einer vorgesehenen Unterplatte gelingt oft nicht sofort. Auch ist die Höhenjustierung schwierig. Ein weiterer
Nachteil der bekannten Köcherfundamente besteht darin, dap sie ein solches Gewicht besitzen, daß nur wenige Köcherfundamente mit dem gleichen Fahrzeug transportiert werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Anordnung zu treffen, mit der es möglich ist, die Umständlichkeiten und Nachteile der bekannten Köcherfundamente zu vermeiden. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Betonfertigteil vor das dadurch gekennzeichnet ist., daß das Betonfertigteil im wesentlichen aus vier rahmenartig verbundenen und armierten Wandteilen besteht, mit einer Innenöffnung, die den Aupenabmessungen der Stütze angepaßt ist und das nach oben vorstehende Armierungen aufweist.
Das erfindungsgemäße Betonfertigteil umfaßt im wesentlichen nur den Köcher, nicht dagegen die Fundamentplatte. Auf diese Weise ist das Betonfertigteil wesentlich leichter als die bekannten Köcherfundamente, so daß eine größere Zahl von Köcherfundamenten gleichzeitig transportiert werden können und außerdem auch leichtere Geräte bzw. einfache Bagger oder dergleichen ausreichen, um die Köcher an der Baustelle zu versetzen. Dabei wird wie folgt vorgegangen.
Zunächst wird auf der Baustelle in der vorgesehenen Grube ein Sauberkeitsbeton erstellt, der eine Unterschicht für die weiteren Arbeiten ergibt. Auf diesen Sauberkeitsbeton wird das erfindungsgemäße Betonfertigteil mit den jetzt nach unten gerichteten Armierungen aufgesetzt. Dabei empfiehlt es sich, daß zusätzlich zu den Armierungen schon bei der Herstellung nach oben vorstehende Abstandshalter vorgesehen werden, die über das Ende der Armierungen vorstehen. Diese Abstandshalter, deren Lage bei der Herstellung genau bestimmbar ist, sichern die richtige Stellung des Kochers auf dem Sauberkeitsbeton.
Das Armieren unu Betonieren der Fundamentplatte bereitet nun keinerlei Schwierigkeiten. Das Gewicht des Köchers ist groß genug, um auszuschließen/ daß der Köcher aus seiner tage verschoben wird. Besondere Sicherungsmaßnahmen hierfür sind entbehrlich. Da es beim Betonieren nur darauf ankommt, daß die Standfläche für die spätere Stütze die richtige Höhenlage besitzt, ergeben sich auch insofern keinerlei Probleme. Da iler Köcher in der Werkstatt gefertigt wird, ist sichergestellt, da|3 die Schalung mehrfach bzw. dauernd verwendbar bleibt. Die Innenschalung besteht zweckmäßigerweise aus mehreren Teilen, während die Außenschalung zweiteilig sein kann. Die konische Ausgestaltung in üblicher Weise erleichtert das Ausschalen.
Insbesondere schlägt die Erfindung vor, daß das Betonfertigteil an seiner Innenfläche Vertiefungen und Erhöhungen zur Verbesserung der Verankerung der Stütze aufweist. Die Ausbildung der Schalung für diesen Zweck ist in der Werkstatt leicht herzustellen.
Wenn es auch an sich möglich wäre, das Betonfertigteil mit einem Boden zu versehen, so bevorzugt die Erfindung doch eine Ausbildung, bei der die Innenöffnung der vier Wandteile beidseitig offen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Beton
fertigteil entsprechend der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die ö^r-
stellung der Fig. 1 entsprechend der Schnittlinie II-II und
Fig. 3 eine Darstellung des montierten Betonfertigteils.
Das Betonfertigteil 1 gemäß der Erfindung besteht aus den vier Wandteilen 2, die rahmenartig miteinander verbunden sind. Die Armierungen 10 und 11 erstrecken sich senkrecht und waagrecht im Inneren der Wandteile, wie dies an sich bekannt ist.
Zur Fertigung des Betonfertigteils 1 wird ein flaches Rahmen- |
teil 12 benützt, das der Querschnittsform des Betonfertigteils 1 entspricht und das auf einer Unterplatt'; 13 aufliegt. Dieses Rahmenteil 12 ergibt eine Anlage fur die nicht näher dargestellten Schalungen, die die Wandteile 2 innen und außen begrenzen. Der Rahmenteil 12 ist jeweils wieder verwendbar.
Die Schalungen, die die Innenöffnung 3 bilden, sind so ausgestaltet, daß sich an den Innenflächen 3 Vertiefungen 8 und Erhöhungen 9 ergeben, die der Verbesserung der Verbindung mit der einbetonierten Stütze 4 dienen.
Wie insbesondere die Fig. 2 deutlich erkennen läßt, sind nach I oben vorstehende Armierungen 5 vorgesehen, beispielsweise ■ durch eine geeignete Ausgestaltung der Armierungen 10.
Das Betonfertigteil besitzt ferner Abstandshalter 6, die ein geringes Maß über die Armierungen 5 vorstehen. Vorzugsweise werden drei Abstandehalter 6 benützt. ·
Die Fig. 3 zeigt den Einbau des Betonfertigteils 1. Auf den Sauberkeitsbeton 14 wird an der Baustelle das Betonfertigteil mit den Abstandshaltern 6 aufgestellt. Auf diese Weise erhalten die jetzt unteren Enden der Armierungen 5 den gewünschten Abstand beim Betonieren, so daß diese Armierungen
nach dem Betonieren der Fundamentplatte 15 allseits eingebettet sind.
Wie schon erwähnt, erfordert das Betonfertigteil 1 wegen seines Gewichtes beim Betonieren der Fundamentplatte 15 keine besondere Abstutzung, da das Eigengewicht ausreichend groß ist. Auch die Schalarbeit für die Fundamentplatte 15 ist gering. Eine nicht näher dargestellte Armierung verstärkt die Fundamentplatte 15 insbesondere im Bereich der Standfläche der strichpunktiert dargestellten Stütze 4.

Claims (5)

1. Betonfertigteil für ein Köcherfundament für eine Stütze oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß das Betonfertigteil (1) im wesentlichen aus vier rahmenartig verbundenen und armierten Wandteilen (2) besteht, mit einer Innenöffnung (3), die den Außenabmessungen der Stütze (4) angepaßt ist und das nach oben vorstehende Armierungen (5) aufweist.
2. Betonfertigteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der nach oben vorstehenden Armierung (5) Abstandshalter (6) vorgesehen sind, die über das obere Ende der Armierungen vorstehen.
3. Betonfertigteil nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch drei Abstandshalter.
4. Betonfertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß seine Innenfläche (7) Vertiefungen (8) und Erhöhungen (9) zur Verbesserung der Verankerung der Stütze (4) aufweist.
5. Betonfertigteil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenöffnung (3) des Betonfertigteils beidseitig offen ist.
Der Pa
DE8802085U 1988-02-18 1988-02-18 Betonfertigteil für ein Köcherfundament Expired DE8802085U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2687704A1 (fr) * 1992-02-20 1993-08-27 Communeau Roger Dispositif de realisation dans une fouille d'un massif de soutien en beton pour poteau .
DE102020132154A1 (de) 2020-12-03 2022-06-09 Fuchs Europoles Besitz Gmbh & Co. Kg Köcherfundament und Verfahren zu dessen Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2687704A1 (fr) * 1992-02-20 1993-08-27 Communeau Roger Dispositif de realisation dans une fouille d'un massif de soutien en beton pour poteau .
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