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Trockene Rückschlagsicherung für Rohrleitungen mit grösserem Durchmesser zur Fortleitung von explosiven Flüssigkeiten und Gasen, einschliesslich Treibstoffen
Es sind trockene Rückschlagsicherungen für Rohrleitungen nach den österr. Patentschriften Nr. 194045, Nr. 224794, Nr. 233721 und Nr. 234258 bekanntgeworden.
Bei der Herstellung von Rückschlagsicherungen für Rohrleitungen mit einem grösseren lichten Durchmesser als 100 mm sind bereits Sicherungskörper bekannter Bauart von einem äusseren Mindestdurchmesser von 200 mm erforderlich, wenn nur ein einziger Sicherungskörper verwendet wird und die vorgeschriebenen Werte für die Rückschlagsicherheit und die Leistung eingehalten werden sollen. Die Ausführung eines einzigen und leicht armierten Sicherungskörpers nach der österr. Patentschrift Nr. 194045 findet aber bei einem äusseren Durchmesser von 200 mm seine wirtschaftliche Herstellungsgrenze, weil es schwierig ist, bei darüber liegenden Durchmessern die behördlich verlangte und kontrollierte Testspaltweite für den Gasdurchgang der spiralig gewickelten Bänder des Sicherungskörpers an allen Stellen verlässlich einzuhalten. In den österr.
Patentschriften Nr. 233721 und Nr. 234258 wird bereits eine verlässliche und risikolose Konstruktion von Rückschlagsicherungen für grössere Rohrdurchmesser angestrebt, indem man mehrere aber im Durchmesser kleinere Sicherungskörper vorsieht. In der österr. Patentschrift Nr. 233721 sind diese im Innenmantel vorgesehen, während in der österr. Patentschrift Nr. 234258 der Einbau mehrerer kleinerer Sicherungskörper in besonderen übereinander geschichteten Ringen erfolgt. Diese beiden Ausführungsbeispiele sind aber erst über einen lichten Rohrdurchmesser von zirka 400 mm wirtschaftlich ausführbar. Eine Herstellung der Rückschlagsicherung nach der österr. Patentschrift Nr. 224794 für grössere Rohrdurchmesser kann aus dem gleichen technischen Grund wie für die österr.
Patentschrift Nr. 194045 nicht vorgeschlagen werden. Alle vorgenannten Ausführungsvorschläge nach den vier genannten österr. Patentschriften besitzen aber ausserdem den gemeinsamen technischen Nachteil, dass sie nur für geringe Drücke zugelassen sind. Zusätzlich besteht im Durchmesserbereich von
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bislang nicht zufriedenstellend gedeckt worden ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine trockene Rückschlagsicherung für Rohrleitungen mit grösserem Durchmesser zur Fortleitung von explosiven Flüssigkeiten und Gasen, einschliesslich Treibstoffen, welche aus einem zweiteiligen Kugelgehäuse mit eingegossenen oder eingeschweissten Stegplatten besteht, in deren gemeinsamen Ausnehmungen mindestens drei Sicherungskörper bekannter Bauart eingebaut sind. Die Sicherungskörper werden durch die beiden Stegplatten und den in den Ausnehmungen vorgesehenen Lochrippen so eingespannt, dass die Sicherungskörper auch gegen Zerstörung durch mittlere und hohe Betriebsdrücke gesichert sind. Nachstehend werden zwei Beispiele der erfindungsgemässen Rückschlagsicherung näher erläutert, wobei das erste Beispiel eine symmetrische und das zweite Beispiel eine unsymmetrische Ausführung zeigt.
Die unsymmetrische Anordnung des Sicherungskörpers erleichtert den Ausbau und Wiedereinbau der Rückschlagsicherung bei eventuell notwendiger Reinigung.
Im ersten Beispiel zeigt Fig. 1 einen Aufriss-Schnitt nach Linie a-b und Fig. 2 einen
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Kreuzriss-Schnitt nach Linie c-d. Die beiden Gehäusehälften --1 und 2-- sind symmetrisch ausgeführt. Die eingegossenen oder eingeschweissten Stegplatten--3 und 4--besitzen die Ausnehmungen --5--, in welchen mindestens drei Sicherungskörper --6-- eingebaut sind. Die sicherungskörper --6-- sind durch die Stegplatten --3 und 4--in ihrer Lage gehalten und fest eingespannt.
Im zweiten Beispiel veranschaulicht Fig. 3 einen Aufriss-Schnitt nach Linie e-f und Fig. 4 einen Kreuzriss-Schnitt nach Linie g-h. In diesem Beispiel sind die Gehäuschälften --7 und 8-den Stegplatten --9 und 10-nach unsymmetrisch ausgebildet. Die Stegplatte --9-- ist so in die Gehäusehälfte --7-- eingegossen, dass die Ausnehmungen --11-- samt den Sicherungskörpern - zur Gänze in einer Gehäusehälfte liegen und nicht in die zweite Gehäusehälfte-8- hineinragen. Durch diese unsymmetrische Bauweise wird der Aus-und Einbau der Gehäusehälfte - wesentlich erleichtert. Fig. 4 zeigt die Stegplatte --10-- ohne Ausnehmungen --11--, jedoch mit den Lochrippen--13-.
Der Auszug oder Einbau der Gehä usehälfte --7-- erfolgt im Sinne des Doppelpfeiles--A-, während die andere Hälfte --8-- im Verband der Rohrleitung verbleibt.