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Drehspule für ein elektrisches Messwerk
Die Erfindung betrifft eine Drehspule für ein elektrisches Messwerk, auf deren die Spulenwicklung tragenden Spulenrahmen zwei Lagerspitzen und mindestens ein weiterer mit dem Spulenrahmen fest zu verbindender, ein Gegengewicht aufweisender Teil, wie ein Zeiger, aufgesetzt ist.
Zur Auswuchtung derartiger Drehspulen ist bisher Material, z. B. in Form von Lötzinn, auf das Gegengewicht aufgetragen worden. Es bereitet jedoch schon Schwierigkeiten, einen Lötzinntropfen auf eine bestimmte Stelle des Gegengewichtes aufzubringen, da dieses bei den üblichen Messwerken sehr klein ist. Noch komplizierter ist es, hiebei genau die erforderliche Menge zu treffen.
Es ist daher das Ziel der Erfindung, eine Drehspule zu schaffen, die sich in einfacher Weise auswuchten lässt.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Gegengewicht plattenförmig ausgebildet und so schwer bemessen ist, dass unter Berücksichtigung aller, im Rahmen der Toleranzen möglichen Gewichtsüberschreitungen der dem Gegengewicht gegenüberliegenden Hälfte und der möglichen Gewichtsunterschreitungen der dem Gegengewicht zugeordneten Hälfte der vollständig montierten Drehspule die mit dem Gegengewicht versehene Hälfte zwecks einer späteren Entfernung des überschüssigen Materials mittels spanabhebender Werkzeuge schwerer als die andere Hälfte ist.
Vorteilhaft ragt das Gegengewicht zur Erleichterung einer Entfernung überschüssigen Materials beim Auswuchten über den Spulenrahmen hinaus.
Die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Drehspule bietet die Möglichkeit, die bereits mit allen weiteren Teilen, wie Zeiger, Spiralhalter, versehene Drehspule mit waagrechter Drehachse an den Lagerspitzen in einer Auswuchtvorrichtung zu lagern und mit einem senkrecht unterhalb der Drehachse geführten spanabhebenden Werkzeug, beispielsweise einem Fräser oder Bohrer, gegebenenfalls mehrfach hintereinander so lange jeweils eine geringe Menge Material vom Gegengewicht abzutragen, bis die Drehspule ausgewuchtet ist. Dabei bietet das über die Spule hinausragende Gegengewicht die Möglichkeit, diesen Teil beim Fräsen oder Bohren an einem Widerlager abzustützen, so dass keie Verformung der Drehspule zu befürchten ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Ansicht von oben wiedergegeben.
Die als Ganzes mit-l-bezeichnete Drehspule weist einen Rahmen --2-- auf, auf dem eine Spulenwicklung --3-- aufgebracht ist. An zwei gegenüberliegenden Seiten der Drehspule--l-- ist am Rahmen--2--je ein Träger--4--befestigt. Jeder Träger--4--trägt eine Lagerspitze - zur Lagerung im Lagerträger-10--. Auf dem einen der Träger-4-ist eine Platte --6-- aufgesetzt. Einstückig mit der Platte--6--sind ein Zeiger--7--und ein Gegengewicht - ausgebildet. Das Gegengewicht --8-- ragt dabei über die Umrisse der Drehspule--l-- hinaus.
Das Gegengewicht--8--ist so bemessen, dass es unter Berücksichtigung der im Rahmen der Toleranzen möglichen Gewichtsunterschreitungen der unterhalb der Linie A-A befindlichen Hälfte - la--der Drehspule--l--und unter weiterer Berücksichtigung aller möglicher Gewichtsüberschreitungen der oberhalb der Linie A-A befindlichen Hälfte--lb--der Drehspule - l-stets sicherstellt, dass die Hälfte-la--schwerer ist als die Hälfte-lb--der Drehspule.
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Lagert man eine derartige Drehspule--l--zum Auswuchten an den Lagerzapfen--5--mit waagrechter Drehachse, so wird die Drehspule etwa die in der Zeichnung wiedergegebene Lage einnehmen. Hiebei spielt es keine Rolle, ober der Zeiger, wie dargestellt, genau nach oben zeigt, oder etwas schräg steht. Nunmehr kann man mit einem genau senkrecht unterhalb der durch die Lagerspitzen --5-- bestimmten Drehachse angeordneten, spanabhebenden Werkzeug, beispielsweise einem Fräser oder einem Bohrer, Material abheben. Der Lagerträger-10-kann dazu eine Öffnung --9-- aufweisen, die das Einführen des spanabhebenden Werkzeuges (z. B. Bohrer) gestattet. Befindet sich anschliessend die Drehspule-l-im labilen Gleichgewicht, so ist die Auswuchtung beendet.
Sollte dies nicht der Fall sein, so ist nochmals etwas Material abzuheben.
Für die spanabhebende Bearbeitung ist es günstig, wenn das Gegengewicht --8-- über den Umriss der Drehspule-l-hinausragt, da dann die dem spanabhebenden Werkzeug entgegengesetzte Seite für die Dauer des Bearbeitungsvorganges an einem in einfacher Weise von aussen heranführbaren Widerlager abgestützt werden kann, so dass nicht eine der Lagerspitzen den Arbeitsdruck aufnehmen muss und auch nicht die Gefahr von Verbiegungen des Gegengewichtes --8-- besteht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Drehspule für ein elektrisches Messwerk, auf deren die Spulenwicklung tragenden Spulenrahmen zwei Lagerspitzen und mindestens ein weiterer, mit dem Spulenrahmen fest zu verbindender Teil, wie ein Zeiger, aufgesetzt ist, welcher ein zur Auswuchtung der Drehspule dienendes
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ausgebildet und so schwer bemessen ist, dass unter Berücksichtigung aller, im Rahmen der Toleranzen möglichen Gewichtsüberschreitungen der dem Gegengewicht gegenüberliegenden Hälfte (lb) und der möglichen Gewichtsunterschreitungen der dem Gegengewicht zugeordneten Hälfte (la) der vollständig montierten Drehspule (1) die mit dem Gegengewicht versehene Hälfte (la) zwecks einer späteren Entfernung des überschüssigen Materials mittels spanabhebender Werkzeuge schwerer als die andere Hälfte (lb) ist.
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