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wänden 36 des Gehäuses sitzen um Scharniere 37 drehbare Träger 38 von Walzen 9 !), welche durch auf Blattfedern 40 dieser Träger wirkende Stellschrauben 41 gegen die
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geschobenen Fahrten auf nicht dargestellter Strecke oder bei Fahrten eines Automobiles innerhalb eines Ortes, so wird der Antrieb der Welle 22 durch Einstellen des knopfes :, 1 in seine Mittelstellung ausgeschaltet (Fig. 2 und 4). Am einen Ende der Wolle 22 sitzt ein Handgriff 42, mittels dessen das Kartenband 20 entsprechend eingestellt worden hann.
Das Kartenband 20 läuft in der Mitte auf einem Unterlagsbleche 43 und ist durch ein Fenster 44 sichtbar, an welchem entsprechende Längenteilungen zum Abm@ssen der Ent-
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durch welche zwei einander gegenüberstehende Kontakte in Berührung treten und den Strom eines Läutewerkes schliessen, wodurch auf wichtige Punkte der Strecke besenders aufmerksam gemacht wird. Oben sind am Gehäuse abnehmbare Deckel 45 angebracht, welche gestatten, das Kartenband 20 auszuheben und durch ein neues zu ersetzen. Untcrhalbdts Kartenbandes 20 ist ein Papierband 46 angeordnet, das zum Registrieren der Geschwindigkeit
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eine um ein Scharnier drehbare Platte 49 gedrückt wird, die sich gegen die Vorderwand des Gehäuses stützende Federn 50 trägt.
Vom Tische 48 läuft das Papicrband 4C üi'o eine Transportwalze 51 mit Stiften 52, gegen die es durch eine Walze 53 gedrüclt nd. deren Träger 54 um eine Achse 55 drehbar ist, wobei eine an der Gehäusevorderwand
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und ein in diese greifendes Zahnrad 63 angetrieben, das lose auf der Achse (j4 der Walze 51 sitzt und diese ! be durch eine federnde Klinke 6'5 mitnimmt, die in ein Schieberad 66 an der Achse 64 eingreift.
Ein am unteren Ende der Achse 64 sitzender i-elilinopf bi stattet Drehung der Walze 51 von Hand aus, um das Papierband 46 einzustellen. 1
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welche die Stirnverzahnung eines Zahnrades 69 eingreift, das lose auf dem unteren freten Ende der Achse 16 sitzt, wobei zwischen dem Zahnrade 69 und dem Zahnrade 14 eine Spiralfeder 70 angeordnet ist, durch welche die beiden Stirnverzahnungen in Eingriff e@- halten werden. Das Zahnrad 69 wird vom Zahnrade 14 aus durch ein Zahnrad 71 nid einen auf dessen Achse sitzenden Trieb 72 in Bewegung gesetzt.
Unter das Zahn'ad''' greift eine Gabel 73 (Fig, 4), die um eine Achse 74 drehbar ist und einen Arm bes@tzt, unter welchen ein Exzenter 75 greift, das mittels eines Armes 76 verschwenkt werden
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geordnete Riegel 79 gesperrt, so dass sie erst geöffnet werden können, wenn die Vouior- wand 56 des Apparates abgenommen wurde. Das Herausnehmen der Rolle kann :)) so H'"'
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Der beschriebene Antrieb des die Strecke darstellenden Kartenbandes 20 und dos Registrierpapierbandes 46 erfolgt mit entsprechender Übersetzung fortwährend von der Welle 3 aus, also der Fortbewegung des Gefährtes entsprechend.
Der Schreibstift der Registriervorricbtung, der Zeiger des Geschwindigkeitsmessers und die Kontrollanzeigevorrichtung für die Geschwindigkeit dürfen jedoch nicht der Fortbewegung entsprechend angetrieben werden, sondern nur einer Änderung der Fahrgeschwindigkeit entsprechend
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Schieberad 84 und wird bei jeder Umdrehung durch Auftreffen auf einen Stift 86 ausgehoben, Dabei wird die Feder 85 des Uhrwerkes so lange gespannt, bis ihre Spannung so gross geworden ist, dass bei gleichbleibender Geschwindigkeit beim weiteren Antriebe das Uhrwerk durch die Feder 85 beim Ausheben der Klinke stets so weit zurückgetrieben wird, als es beim Vorwärtsgange der Klinke 81 vorgetrieben wurde.
Steigt die Geschwindigkeit, so wird das Uhrwerk so lange angetrieben, bis die Spannung der Feder 85 wieder so
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den Stift 86 wieder aufgehoben wird. In gleicher Weise muss sich beim Sinken der Ge- schwindigkeit die Feder 85 so lange entspannen, also das Uhrwerk zurücktreiben, bis ihre Spannung gerade den Vorschub des Rades 84 durch die Klinke 81 aufhebt. Das Zahnrad 87 des Uhrwerkes treibt mittels Triebes. S'S die Welle 89 mit starker Übersetzung
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schub und Aushub der Klinke sehr gering ist. Die Welle 89 wird daher praktisch nur bei wachsender Geschwindigkeit angetrieben, wobei die Feder 85 gespannt wird, während sie bei abnehmender Geschwindigkeit oder bei Stillstand des Wagens durch die Spannung der Feder 85 entsprechend zurückgedreht wird.
Von dieser Welle 89 aus wird nun durch eine Schnecke 90 ein Zahnrad 91 angetrieben, dessen Achse 92 einen Trieb 93 trägt, der in eine Zahnstange 94 eingreift. An einem Arme 95 dieser Zahnstange 94 sitzt nun. um einen Bolzen 96 drehbar und durch eine Feder 97 gehalten, der Träger 98 für den Schreib-
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(Fig. 1) auch hier ein Ablesen der Geschwindigkeit gestatten und wobei ferner deutlich sichtbare marken (rote Querstreifen) 123, welche in der Höhe des Teilstriches der behördlich zulässig erklärten Maximalgeschwindigkeit an den Seitenwänden angebracht sind, das Über-
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spannt werden und dieselben bei verminderter Geschwindigkeit oder Stillstand des Gefährtes wieder nach unten ziehen.
Diese Vorrichtung ermöglicht es den Kontrollorganen, die Geschwindigkeit selbst auf gewisse Entfernung leicht abzuschätzen bzw. zu kontrollieren. Eine weitere Kontrolle, durch welcheakustischaufdasÜberschreitenderMaximalgeschwindigkeitaufmerksamgemacht wird, wird durch folgende Einrichtung ermöglicht: Im unteren Teile des Apparates ist eine
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worauf die Glocke 126 fortwährend ertönt, bis die Geschwindigkeit wieder unter das vorgeschriebene Maximum gebracht wurde.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Kontrollapparat für schnellfahrende Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass in demselben zwecks genauer und übersichtlicher Kontrolle die einzeln teilweise bekannten
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vereinigt sind, dass alle diese Einrichtungen von einer gemeinsamen, in bekannter Weise von einer Radachse aus angetriebenen Welle (3) in der Weise betätigt werden, dass dns Kartenband (20) und das Registrierband (46) von dieser Welle aus der Fahrgeschwindigkeit entsprechend angetrieben werden, während die Zeiger (108 und 120) der Geschwindigkcits- anzeigevorrichtungen und der Schreibstift ( ! J9)
der Registriervorrichtung von dieser aus nur den Änderungen der Fahrgeschwindigkeit entsprechend bewegt werden, indem ein den Antrieb dieser Teile vermittelndes Schiel) erad ) von der Antriebswelle (. 1) aus durch eine federnde Klinke (81) betätigt wird, welche bei jeder Umdrehung durch einen Anschlagstift (86) ausgehoben wird, wobei das Schieberad (84) mit einer Uhrfeder (@5) ohne Sperrung verbunden ist, die beim Klinkenlhube so lange angespannt wird, bis spi,
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