AT280642B - Stapelachse für einen selbsttätigen Plattenwechsler - Google Patents

Stapelachse für einen selbsttätigen Plattenwechsler

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AT280642B AT594867A AT594867A AT280642B AT 280642 B AT280642 B AT 280642B AT 594867 A AT594867 A AT 594867A AT 594867 A AT594867 A AT 594867A AT 280642 B AT280642 B AT 280642B
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  Stapelachse für einen selbsttätigen Plattenwechsler 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stapelachse für einen selbsttätigen Plattenwechsler, die mindestens drei Stützarme enthält, welche eine erste, zur Halterung mindestens einer Schallplatte dienende Stellung, in der die Stützarme durch Öffnungen aus der Stapelachse durch in ihr ausgebildete Öffnungen hervorstehen, und eine zweite Stellung einnehmen können, in der die Stützarme in das Innere der Stapelachse einführbar sind, um das Abfallen der Schallplatte zu ermöglichen, die zuvor auf den Stützarmen auflag, wobei die Stapelachse weiterhin eine Haltevorrichtung für die Halterung der Schallplatte enthält, die sich oberhalb der auf den Stützarmen aufliegenden Schallplatte befindet und die Haltevorrichtung für die Schallplatte ein aus elastischem Werkstoff bestehendes Element enthält,

   das durch Verformung mindestens einen Vorsprung der Stapelachse bildet, auf dem sich das Mittelloch der Schallplatte abstützt, die sich unmittelbar oberhalb der von den Stützarmen getragenen Schallplatte befindet, um den Schallplattenstapel während des Einschwenkens der Stützarme ins Innere der Stapelachse und des Abfallens der unteren Schallplatte des Stapels zurückzuhalten. 



   Die   erfindungsgemässe   Stapelachse unterscheidet sich bekannten gegenüber dadurch, dass das in der Stapelachse angeordnete, aus elastischem Werkstoff bestehende Element sich gegenüber in dieser Stapelachse eingearbeiteten Fenstern befindet und durch Pressung zwischen zwei starren Teilen derart verformbar ist, dass es aus den genannten Fenstern hervorstehende Vorsprünge der Stapelachse bildet. 



   Der Vorteil dieser Ausbildung liegt darin, dass das die Stapelachse bildende Rohr aus einem einzigen Stück bestehend hergestellt werden kann, während bei bekannten Konstruktionen die Aussenfläche der Stapelachse durch mehrere Teile gebildet werden muss, die zu diesem Zweck zusammenzubauen sind. 



   Bei einer Stapelachse, bei der die Stützarme an einem in der Stapelachse angeordneten verschiebbaren Steuerteil angelenkt sind, dessen Bewegungen den Übergang von der einen in die andere der genannten Stellungen der Stützarme bewirkt, wobei jeder Stützarm durch ein starres Element gebildet ist, dessen oberer Abschnitt gerade ist und in der Haltestellung der Schallplatten aus der Wandung der Stapelachse schwenkbar und in eine eingezogene Stellung, etwa parallel zur Achse der Stapelachse verlaufend, ins Innere derselben rückführbar ist, wobei der obere Abschnitt jedes Armes mit dem unteren Abschnitt durch einen geneigten zwischenliegenden Abschnitt verbunden ist, der eine Steigungsfläche bildet und sich auf dem unteren Rand des in der Stapelachse vorgesehenen Ausschnittes abstützt, um die radiale Bewegung des oberen Abschnittes zu steuern,

   die durch die axiale Verstellung des verschiebbaren Steuerteiles auslösbar ist, besteht ein weiteres Merkmal der Erfindung darin, dass jeder Stützarm durch eine in ihrer Breite gewölbte Lamelle gebildet ist, deren Krümmungsradius etwa dem des Aussendurchmessers der Stapelachse entspricht, und dass das untere Ende jedes Stützarmes einen verstärkten Teil aufweist, der in einer Ausnehmung des Stellgliedes geführt ist und darin radial verstellbar ist. 



   Die Zeichnungen zeigen schematisch und beispielhaft eine Ausführungsform der erfindungsgemässen Stapelachse. Die Fig. l zeigt im allgemeinen einen selbsttätigen Plattenwechsler, der mit einer solchen Stapelachse ausgerüstet ist. Die Fig. 2 ist ein axialer Schnitt, in grösserem Massstab, der Stapelachse bei ausgeschwenkter Stellung der Stützarme. Die Fig. 3 ist ein Teilschnitt dieser Stapelachse 

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 bei eingezogenen Stützarmen. Die Fig. 4a und 4b zeigen Schnitte nach der Linie   IV-IV   der Fig. 2, bei welchen die Haltevorrichtung in zwei Arbeitsstellungen ersichtlich ist. Die Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2.

   Mit Bezug auf die Fig.1, besteht der Plattenwechsler aus einer 
 EMI2.1 
 befinden, während ihre oberen Abschnitte aus dieser Stapelachse ausgeschwenkt werden, um die Schallplatten-Vorratsstapel zu stützen. 



   Der Plattenwechsler weist einen Tonabnehmerarm--6--auf, welcher den Abnehmerkopf   - -7--,   sowie nicht dargestellte Mittel trägt, die, nachdem eine Platte gespielt wurde, die erforderlichen Bewegungen auslöst, die zur Rückführung des Tonabnehmerarmes aus dem Bereich des   Plattentellers--2--und   zur Halterung sämtlicher Schallplatten des sich auf der Stapelachse --3-befindlichen Vorratsstapels, mit Ausnahme der unteren Platte des Stapels --5--, und schliesslich zum 
 EMI2.2 
 die Stützarme --4-- wieder, zur Halterung des Stapels --5--, in die Arbeitsstellung gebracht und der   Tonabnehmerarm--6--verschwenkt, um   den   Kopf--7--in   die ersten Rillen der in die Spielstellung gebrachten Schallplatte heranzuführen. 



   Die Einzelheiten der Innenkonstruktion der Stapelachse --3-- gehen aus Fig. 2 hervor. Diese Stapelachse besteht aus einem   Rohr--8--,   dessen oberes Ende mit einem   Verschlussstück--9--   verschlossen ist. Dieses Rohr --8-- weist drei durch die Längsschlitze --10-- gebildete Öffnungen auf, die als Durchlass der drei   Stützarme --11-- dienen.   Das untere Ende der   Stützarme--l l--   
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    --8-- verschiebbaren--14-- drückt   die   Teile --12-- gegen   ie Mitte des Rohres-8-, so dass der obere Abschnitt des Stützarmes--11--in die ausgeschwenkte Lage strebt. Jeder Stützarm ist starr und weist zwei Knicke 
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 dem   Rohr --8-- hinaus.   



   Der   Steuerteil --13-- ist   im Innern des   Rohres --8-- verschiebbar   angeordnet und weist an seinem unteren Ende eine   Hohlkehle --16-- auf,   in welche ein gabelförmiger Hebel--17- 
 EMI2.5 
 gegenüber eine sich im Innern der Stapelachse angeordnete Gummischeibe--19--befindet, die zwischen zwei Metallscheiben-20 und 21-festgeklemmt wird. Die   Scheibe --20-- liegt   auf einem, sich im Rohr --8-- befindenden Teil --2--, der sich mit seinem grösseren Durchmesser auf dem   Ansatz--23--des Rohres--8--abstützt.   Die   Scheibe --21-- kann   in Richtung der Scheibe --20-- durch eine, im Innern des Rohres--8--befindliche, durch Bohrungen der Teile   - 22   und 13-- hindurchgehende Zugstange --24-- verstellt werden.

   Das untere Ende dieser Zugstange --24-- ragt aus dem   Teil --13-- hervor   und trägt zwei   Muttern-25--,   die als Auflage für einen gabelförmigen Hebel --26-- dienen, zur Steuerung der Abwärtsbewegung der   Stange-24--.   



   Die dargestellte Stapelachse --3-- enthält weiterhin eine Tastvorrichtung, die dazu dient, dem Mechanismus des Plattenwechslers die Erschöpfung des Vorrates der zu spielenden Platten zu melden. 



  Diese Vorrichtung besteht aus einem metallischen   Fühler--27--,   der durch eine   Öffnung--28--   aus dem Rohr --8-- hervorsteht und bis zum unteren Teil des Rohres--8--, entlang einer dafür im   Teil --13-- vorgesehenen   Längsnut, verlängert ist. Das untere Ende dieses   Fühlers-27-ist     bei --29-- abgebogen   und in die Bohrung einer auf dem unteren Ende des Teiles-13verschiebbar angeordneten Hüllse --30-- eingeführt. 



   Die Fig. 2 zeigt die Stapelachse in ausgeschwenkter Lage der   Stützarme-11-zur   Halterung des Schallplattenstapels, und es wurden eine auf dem Plattenteller--2--aufliegende zu spielende Schallplatte --31-- und eine auf der Schallplatte--32--des Stapels--5--aufliegende Schallplatte--33--strichpunktiert dargestellt. 



   Wenn der Vorgang des Plattenwechselns eingeführt wird, zieht der durch eine nicht dargestellte Vorrichtung gesteuerte   Hebel--26--die Zugstange--24--abwärts,   so dass die sich zwischen den 

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 Metallscheiben-20 und   21-befindliche Gummischeibe-19-gequetscht   wird. Diese Scheibe   --19--   wird dadurch, wie Fig. 4a und 4b zeigen, derart verformt, ass die   Teile--19a--dieser   
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 geneigten   Abschnittes --15-- ins   Innere des   Rohres --8-- eingezogen   werden.

   Am Schluss der Abwärtsbewegung des   Steuerteiles--13--nehmen   die   Stützarmen   die durch Fig. 3 dargestellte Stellung ein, und die Schallplatte--32--kann entlang des   Rohres--8--auf   die sich bereits auf dem Plattenteller befindliche Schallplatte--31--herunterfallen. 



   Beim Abfallen der Schallplatte vom   Stapel--5--,   drückt sie auf dem oberen abgekröpften Teil des   Fühlers-27-,   der abwärts verstellt wird und dadurch die Hülse --30== und somit einen   Tasthebel-31-des Plattenwechsler-Mechanismus   verschiebt. Während des Abfallens der Platte drückt der geneigte Teil des   Fühlers-27-gegen   den unteren Rand der öffnung-28--, wodurch der   Fühler-27-eingezogen   wird und den Weg für die Platte freigibt. 



   Die Hebel-17 und 26--führen sodann eine entgegengesetzte Bewegung aus, um zuerst die   Stützarme --11-- in   die durch Fig. 2 dargestellte Stellung zurückzuführen und dann die   Gummischeibe-19-loszulassen,   so dass der auf die   Schallplatte-33-ausgeübte   Druck aufgehoben wird. Diese Platte gleitet dann auf dem   Rohr-8-abwärts,   bis sie auf die Stützarme   - -11-- zu liegen   kommt, unter Mitnahme von andern sich auf dem   Stapel --5-- eventuell   noch befindlichen Schallplatten. 



   Am Schluss des Abhörens der letzten Schallplatte des Vorratsstapels, wird der Mechanismus zum Plattenwechseln in Gang gesetzt. Da aber keine Schallplatte mehr herunterfällt, bleibt der Fühler   - 27-in seiner   Ruhestellung und der unbetätigte   Tasthebel --34-- zeigt   dem Mechanismus an, dass alle Schallplatten gespielt wurden und folglich der Apparat abgestellt werden soll. 



   Die vorstehend beschriebene Ausführungsform ist besonders vorteilhaft, denn sie gewährleistet eine erstklassige Auflage der Schallplatten-Vorratsstapel. Darüber hinaus ist die Starrheit der Stapelachse nicht durch die drei vorgesehenen Fenster --18-- beeinträchtigt, die der Gummischeibe - gestatten, den Stapel aufzuhalten, während des Abfallens einer Schallplatte auf den   Plattenteller--2--.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Stapelachse für einen selbsttätigen Plattenwechsler, die mindestens drei Stützarme enthält, welche eine erste, zur Halterung mindestens einer Schallplatte dienende Stellung, in der die Stützarme durch Öffnungen aus der Stapelachse durch in ihr ausgebildete Öffnungen hervorstehen, und eine zweite Stellung einnehmen können, in der die Stützarme in das Innere der Stapelachse einführbar sind, um das Abfallen der Schallplatte zu ermöglichen, die zuvor auf den Stützarmen auflag, wobei die Stapelachse weiterhin eine Haltevorrichtung für die Halterung der Schallplatte enthält, die sich oberhalb der auf den Stützarmen aufliegenden Schallplatte befindet, und die Haltevorrichtung für die Schallplatte ein aus elastischem Werkstoff bestehendes Element enthält, das durch Verformung mindestens einen Vorsprung der Stapelachse bildet,

   auf dem sich das Mittelloch der Schallplatte abstützt, die sich unmittelbar oberhalb der von den Stützarmen getragenen Schallplatte befindet, um den 
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 dass das in der Stapelachse (3) angeordnete, aus elastischem Werkstoff bestehende Element (19) sich gegenüber in dieser Stapelachse (3) eingearbeiteten Fenstern (18) befindet und durch Pressung zwischen zwei starren Teilen (20, 21) derart verformbar ist, dass es aus den genannten Fenstern (18) hervorstehende Vorsprünge (19a) der Stapelachse (3) bildet.

Claims (1)

  1. 2. Stapelachse nach Anspruch 1, bei der die Stützarme an einem in der Stapelachse angeordneten verschiebbaren Steuerteil angelenkt sind, dessen Bewegungen den Übergang von der einen in die andere der genannten Stellungen der Stützarme bewirkt, wobei jeder Stützarm durch ein starres Element gebildet ist, dessen oberer Abschnitt gerade ist und in der Haltestellung der Schallplatten aus der Wandung der Stapelachse schwenkbar und in eine eingezogene Stellung, etwa parallel zur Achse der Stapelachse verlaufend, ins Innere derselben rückführbar ist, wobei der obere Abschnitt jedes Armes mit dem unteren Abschnitt durch einen geneigten zwischenliegenden Abschnitt verbunden ist, der eine <Desc/Clms Page number 4> Steigungsfläche bildet und sich auf dem unteren Rand des in der Stapelachse vorgesehenen Ausschnittes abstützt,
    um die radiale Bewegung des oberen Abschnittes zu steuern, die durch die axiale Verstellung EMI4.1 (11) durch eine in ihrer Breite gewölbte Lamelle gebildet ist, deren Krümmungsradius etwa dem des Aussendurchmessers der Stapelachse (3) entspricht, und dass das untere Ende jedes Stützarmes (11) einen verstärkten Teil (12) aufweist, der in einer Ausnehmung des Stellgliedes (13) geführt ist und darin radial verstellbar ist.
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