AT165272B - - Google Patents

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige Sprechmaschine 
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Sprechmaschinenanlage, z. B. eine mit einem Rundfunkempfänger kombinierte Sprechmaschine (Radiophonogerät), deren Sprechteil einen möglichst geringen Raum einnimmt, wobei dieser Teil zweckmässig seitlich in ein Rundfunkgerät eingebaut ist und zur Gänze durch einen einzigen Knopf betätigt wird. 



   Es sind schon solche Radiophonogeräte vorgeschlagen worden mit einem senkrechten Schlitz an der Stirnseite neben der Abstimmskala, durch den hindurch gerade eine Schallplatte passieren kann, die nach dem Anbringen gehalten und vorerst durch mehrere Nocken oder Rollen annähernd und sodann durch Bedienung eines Knopfes endgültig zentriert   urd   gesichert wird. 



  Durch einige Weiterbewcgungen dieses Knopfes wird dann der Phonogrammabtaster auf dem Plattenteller auf die Anfangsnut der Platte aufgesetzt und der weitere Mechanismus eingerückt. 



  Dabei ist die Spindel des Knopfes zwischen dem Plattenteller und dem Knopf üblicherweise mit Nocken oder   soon,   an sich bekannten Vorrichtungen versehen, mittels deren verschiedene Hebel od. dgl. zur Ausführung der oben erwähnten Manipulationen in Bewegung gesetzt werden. 



   Da jedoch, zumindest wenn ein Gerät von einfacher Bauart mit geringen Abmessungen angestrebt wird, die endgültige Einschaltvorrichtung im wesentlichen auf der entgegengesetzten Seite des   Plattenteller   wie der
Bedienungsknopf und dieser mit Rücksicht auf die Zentrierung der Platte auf dem Plattenteller zentral zu letzterer angeordnet ist, treten beim
Bau der Vorrichtung zur Übertragung der
Bewegung des Knopfes auf den Tonabnehmer usw.   grosse   Schwierigkeiten auf. Diese Übertragung vollzieht sich ja über einen. längeren
Weg, u. zw. um den Plattenteller herum, wobei lange Hebel und mehrere Gelenke erforderlich sind, in denen meist ein unzulässiges Spiel auftritt, das die genaue Einschaltung im richtigen
Zeitpunkt beeinträchtigt. Namentlich die Be- tätigung des Abtasters verlangt einen sehr hohen
Grad der Genauigkeit, wie z.

   B. beim Aufsetzen auf die erste Nut der Platte. Insbesondere auch das Ein-und Ausschalten des Motors muss sich im richtigen Augenblick vollziehen, was auf die bekannte Weise nur erzielbar wäre, wenn jede Hebel-und Gelenkübertragung mit der höchsten Genauigkeit gebaut ist. Hiedurch wird aber das Gerät sehr kostspielig und für Massenherstellung ungeeignet. 



   Diese Schwierigkeit könnte natürlich durch Verwendung eines zusätzlichen, neben dem Plattenteller angeordneten Betätigungsknopfes behoben werden. Dies bedingt jedoch eine unerwünschte Komplikation in der Bedienung. 



   Nach der Erfindung wird der aufgezeigte Übelstand dadurch behoben, dass die Betätigung des Abtasters und des weiteren Mechanismus durch das Loch der Platte hindurch geleitet wird. Der Übertragungsweg wird dabei wesentlich abgekürzt und zur Betätigung genügt dennoch ein einziger Knopf. Die Spindel des Knopfes wird z. B. durch das Loch der Platte gedrückt, worauf durch ein System von Bewegungen z. B. weiteres Durchdrücken und/oder Drehen irgend eine Vorrichtung erfasst wird, die ihrerseits den Abtaster und den Motor einrückt. 



   Gemäss einer möglichen Ausführungsform wird die Spindel des Betätigungsknopfes nach dem Niederdrücken, wodurch die Platte zentriert und gesichert wird, mit einer Welle gekuppelt, die von der hohl ausgebildeten Plattentellerwelle umgeben ist und einige Nocken trägt, die bei der
Drehung des Knopfes die Betätigungshebel des
Gestänges erfassen. Der Vorteil dieser Aus-   führungsfbrm   besteht darin, dass die Abmessungen auf ein Mindestmass herabgesetzt bleiben und sich ein einfacher, gedrängter Bau ergibt. Nach dem
Abspielen der Platte vollziehen sich dann z. B. die gleichen Bewegungen selbsttätig in umge- kehrter Reihenfolge, wodurch der Knopf wieder in die Anfangsstellung zurückkehrt und zum er- neuten Gebrauch bereit ist. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig.   l   zeigt einen Schnitt durch eine vertikal angeordnete Sprechmaschinenanlage nach der Erfindung und Fig. 2 eine Seitenansicht derselben. 



   In den Figuren bezeichnet 1 die Schallplatte von etwa   25 an   Durchmesser, die durch einen 

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 vertikalen Schlitz 2 in das Gehäuse eingebracht wird. Die Platte kommt dabei auf einer Rolle 3 und gegen einen auf einem Winkelhebel 50 sitzenden Anschlag 4 zur Auflage, die gemeinsam die Platte annähernd zentrieren. Danach wird der Knopf 5 niedergedrückt, wodurch mittels der Spindel 6 ein kegelförmiger Teil 7, der auf Kügelchen 8 frei drehbar um die Spindel angebracht ist, mitgenommen wird. Dieser Kegel drückt dabei in das Loch 1 a der Platte, die infolgedessen an den Plattenteller 9 angedrückt und endgültig zentriert wird. Der Anschlag 4 ist derart angeordnet, dass er nach der endgültigen Zentrierung der Platte gerade von ihr freikommt. 



  Die Spindel 6 ist im Körper 10 gelagert, der auf der Platte 11 angebracht ist. Während des Niederdrückens wird ausserdem mittels des die Spindel umgebenden, glockenförmigen Ansatzes 12 des Knopfes 5 die Kurbel 13 eingerückt, die ihrerseits den Hebel 14 verschiebt, an dem die Rolle 3 frei drehbar angeordnet ist. Diese Rolle wird so von der Platte gelöst. Gleichzeitig wird durch das Niederdrücken des Knopfes 5 die Spindel 6 mittels eines Vierkants   15,   der in eine Aus-    < . panms 16   der Welle 17 eingreifen kann, mit letzterer gekuppelt. Diese Welle durchsetzt die Plattentellerwelle 18 und ist am freien Ende 
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 sehen. Die Plattentellerwelle 18 ist im Körper 23 gelagert und wird über das Zahnrad 24 angetrieben. 



   Nachdem der Knopf 5 soweit niedergedrückt worden ist, wird er um einen Winkel von   90    gedreht, wodurch der Mechanismus eingerückt wird. Während der Drehung um die ersten   15    wird mittels des Nockens 22 und des kleinen, auf ihm sitzenden Stiftes 25 der nicht dargestellte Motor eingeschaltet. 



   Durch den Nocken 19 wird bei der folgenden Verdrehung um   600 eine   Kurbel 26 auf der Welle 27 bewegt, mit welcher der Hebel 28 verbunden ist. Dieser Hebel 28 versetzt seinerseits den Hebel 29 in Bewegung und löst diesen so vom Nocken 30. Letzterer ist mit der Welle 31 verbunden, auf welcher der Phonogrammabtaster 32 gelenkig angeordnet ist. Der Abtaster, der einerseits vom Anschlag 33 des Hebels 29 und andererseits-je nachdem eine kleine oder eine grosse Platte bespielt werden soll-von den Anschlägen 34 bzw. 35 über der Anfangsnut der Platte ge- halten wird, hat auf diese Weise Gelegenheit, sich nach der Mitte der Platte zu bewegen. Eine kleine Torsionsfeder auf der Welle 31 des Ab- tasters bewirkt indessen, dass der Abtaster gegen den Anschlag 34 bzw. 35 anliegen bleibt, bis er durch die Nut der Schallplatte nach der Mitte bewegt wird. 



   Die Verdrehung des Knopfes 5 um die letzten   15 soll   schliesslich den Abtaster in die erste Nut der Platte bringen. Dies vollzieht sich, indem der Nocken 20 die Kurbel 37 und dementsprechend über die Welle 38 die Kurbel 39 in Drehung versetzt. Infolgedessen bewegt sich die Welle 40, welche die Welle 31 durchsetzt und an der Kurbel 39 anliegt, unter dem Einfluss des Druckes des Abtasters 32, so dass auch dieser sich mitbewegt, bis er auf der Platte aufruht. Eine Feder41 bewirkt den Druck des Abtasters auf die Welle 40 und ebenso auf die Platte während des Abspielens, einen Druck, der z. B. annähernd   25 g   beträgt.

   Am Ende der Verdrehung des Knopfes, wobei inzwischen auch eine mit dem Nocken 22 verbundene Zugfeder 42 gespannt wurde, wird dieser Nocken von der in den Nocken 21 eingreifenden Klinke 43 verriegelt so dass er sich trotz der Zugkraft der Feder 42 nicht zurückdrehen kann. Ebenso wird durch eine Art Bajonettverschluss erreicht, dass der Knopf unter dem Einfluss der Druckfeder 44, der beim Niederdrücken des Knopfes gespannt wird, nicht zurückspringen kann. Dieser Bajonettverschluss ist derart gestaltet, dass das Zurückspringen nur erfolgen kann, nachdem der Knopf zunächst zurückgedreht worden ist. 



   Nach Abspielen der Platte wird die Klinke 43 durch eine weitere, an sich bekannte Vorrichtung gelöst, wodurch sich unter der Wirkung der Federn 42 und 44 die Verdrehung des Knopfes in umgekehrter Reihenfolge vollzieht und darauf der Knopf in seine ursprüngliche Lage zurückspringt. Dabei werden dann hintereinander der Abtaster durch die Welle 40 von der Platte weggedrückt, darauf durch den Anschlag 33 über den Hebel 30 nach aussen bewegt, bis dieser gegen einen der Anschläge 34 oder 35 anstösst, ferner der Motor durch den Stift 25 ausgeschaltet, die Platte vom Kegel 7 losgelassen, und schliesslich die Rolle 3 in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht, so dass die Platte wieder an dieser Rolle und den Anschlag 4 anliegt. Die Platte kann dann mit der Hand aus dem
Gerät entfernt und durch eine neue ersetzt werden. 



   Wird eine Platte von 30 cm Durchmesser eingebracht, so stösst diese gegen den festen Anschlag 45 und auf der anderen Seite gegen den Anschlag 46, der auf dem Hebel 47 sitzt. Durch das Weiterdrücken der Platte wird dann der Anschlag 46 und dementsprechend der um den Fixpunkt 48 drehbare Hebel 47 bewegt, so dass sich die Stange 49 und der Winkelhebel 50 mit den Anschlägen 4,34, 35, und 51 um diesen letzten Anschlag wegdrehen. Die Schallplatte kann nun bis zu diesem Anschlag 51 durchdringen und ruht dann folglich zwischen der Rolle 3 (in der Lage 3 a) und den Anschlägen 45 und 51. Der Abtaster hat sich gleichzeitig unter der Wirkung der Torsionsfeder 36 weitergedreht, bis er an den Anschlag 35 (in der Lage 35 a) anstösst.

   Wenn die Platte nach Ablauf wieder entfernt wird, bewegt sich der Hebel 47 unter der Wirkung der Feder   52   wieder in die ursprüngliche Lage zurück, so dass auch der Abtaster durch den Anschlag 34 zurückgedreht wird. 



   Um auch während des Spielens ausschalten zu können, kann auf der Sprechmaschine ein kleiner Druckknopf angebracht werden, mittels dessen die Klinke 43 gelöst wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Selbsttätige Sprechmaschine, welche für den Zusammenbau mit einem Rundfunkgerät, beispielsweise an der Seitenwand desselben, geeignet ist und bei der eine Platte von Hand aus durch einen entsprechenden Schlitz im Gehäuse an den im wesentlichen vertikal angeordneten Drehtisch herangeführt wird und das Zentrieren und Festhalten der Platte sowie das Betätigen des Tonarmes und des Motorschalters automatisch erfolgt und diese Vorgänge durch axiale Verschiebung und darauffolgende Verdrehung eines Bedienungsorganes, beispielsweise eines Knopfes, eingeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Einschaltvorrichtung und des Abtasters durch ein Element ausgelöst wird, das durch das Loch der Platte hindurch geführt ist.
    2. Selbsttätige Sprechmaschine nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle des Knopfes nach Niederdrücken mit einer Welle gekuppelt wird, die von der hohl ausgebildeten Plattentellerwelle umgeben ist und auf der einige Nocken angeordnet sind, die durch Drehung des Knopfes an Hebeln angreifen, welche dazu eingerichtet sind, den Tonarm und den Motorschalter betätigen zu können.
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