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Sicherungszange zum gefahrlosen Bedienen von Hoch-und Niederspannungs-Hochleistungssicherungen
Im Patent Nr. 268425 ist eine Sicherungszange beschrieben, welche gegenüber den bisher bekannten Sicherungszangen den Vorteil besitzt, dass der Zangenkopf mit seinen Greifschalen um einen Bolzen frei beweglich ist, sich dadurch beim Anlegen an die Sicherung auf die Lage derselben von selbst einstellt (günstigste Arbeitsstellung) und mittels eines Bedienungshebels vom Bedienungsstandort aus in dieser Stellung bei gleichzeitiger Schliessung der Greifschalen arretiert werden kann. Im Zuge der Weiterentwicklung der Konstruktion ergaben sich verschiedene Verbesserungen bzw. Ausführungsvarianten.
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armen der Greifschalenträger oder durch entsprechende Ausbildung dieser beiden Teile als Bremsflächen erreicht werden.
Weiters kann auf das Auswechseln von Greifschalen zur Anpassung an die verschiedenen Durchmesser der Sicherungen verzichtet werden, wenn die Greifschalen so ausgebildet sind, dass sie zueinander verschiebbar sind.
An Stelle des Kniegelenkes kann zur Spreizung der hinteren Hebelarme der Greifschalenträger auch ein Gleitkeil oder ein in Schlitzen verschiebbarer Zugbolzen oder eine geeignete Blattfeder verwendet werden. Die auf das Kniegelenk bzw. den Gleitkeil bzw. die Blattfeder bzw. den Zugbolzen wirkende Spannvorrichtung kann auch durch eine Schraubspindel oder ein sonstiges geeignetes Konstruktionselement (Pneumatik) ersetzt werden.
Schliesslich kann man die Ausbildung der Konstruktionselemente, die bei der Sicherungszange nach dem Stammpatent die Sperrung des Zangenkopfgelenkes und die Schliessung der Greifschalen bewirken, so ausbilden, dass die Sperrung des Gelenkes und die Schliessung der Greifschalen nicht gleichzeitig, sondern hintereinander erfolgt. Bei der dargestellten Figur wurde stets die geschlossene Stellung der Zange angewendet.
Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Arretierung des Zangenkopfes durch Rastvorrichtung. Durch die Spannvorrichtung (bestehend aus Bedienungshebel, einer Zugstange und einem Zugseil) drücken die beiden Spreizhebel (auf dem Zugbolzen) die unteren Schalenträger und den mit Halbkugeln versehenen Federstahl in entsprechende Vertiefungen der Verrastung des Zangenkopfes.
In Fig. 2 ist die Arretierung des Zangenkopfes durch Bremsflächen dargestellt. Durch die Spannvorrichtung drücken die beiden Hebelarme, die mit einer verzahnten Fläche versehenen unteren Schalenträger gegen den mit einem elastischen Bremsbelag versehenen Zangenkopf.
Fig. 3 zeigt die Verschiebung der Greifschalen zur Anpassung an die verschiedenen Sicherungs- durchmesser. Die Greifschalen werden auf den geneigten Flächen des Schalenträgers verschoben (grössten- kleinsten Sicherungsdurchmesser). Die Greifschalen werden mit einer geeigneten Befestigung auf dem Schalenträger fixiert.
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Fig. 4 zeigt die Verwendung eines Gleitkeiles. Die Spannvorrichtung zieht den Gleitkeil auf den Gleitflächen der unteren Schalenträger nach unten und bewirkt dadurch das Schliessen der Greifschalen.
Eine Rückzugfeder holt den Keil, nach Entriegelung des Bedienungshebels, in die Ausgangsstellung (ge- öffnete Zange) wieder zurück.
Fig. 5 stellt die Verwendung von Schlitzen im Schalenträger dar. In den Schalenträgern befinden sich Schlitze, in denen ein im Arbeitskopf geführter Zugbolzen, gezogen durch die Spannvorrichtung, auf und ab gleitet. Eine Spannfeder bewirkt wieder das Öffnen der Zange.
Fig. 6 zeigt die Verwendung einer Blattfeder. Durch Verflachung der gewölbten Blattfeder wird der erforderliche Druck auf die Schalenträger ausgeübt und damit der notwendige Eingriff zwischen den Zangenelementen des Zangenkopfes erreicht.
Fig. 7 zeigt die Schliessbewegung durch Schraubenspindel. Durch eine Drehbewegung der in der Bedienungsstange befindlichen Drehstange, verbunden mit einer biegsamen Welle (im Zangenkopf) und der eigentlichen Spindel, wird ein Keil auf den Gleitflächen der unteren Schalenträger nach unten gezogen. Die Greifschalen werden geschlossen. Durch die entgegengesetzte Drehung wird der Keil, durch die Spindel, wieder in seine Ausgangsstellung gebracht, und die Zange wieder geöffnet.
Fig. 8 zeigt die Schliessbewegung durch Pneumatik. 2 Druckzylinder, eingebaut in der Bedienungs-
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