AT233984B - Verriegelungsvorrichtung, insbesondere für Fahrzeugsicherheitsgurte - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung, insbesondere für Fahrzeugsicherheitsgurte

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AT233984B
AT233984B AT782962A AT782962A AT233984B AT 233984 B AT233984 B AT 233984B AT 782962 A AT782962 A AT 782962A AT 782962 A AT782962 A AT 782962A AT 233984 B AT233984 B AT 233984B
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Description


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  Verriegelungsvorrichtung, insbesondere für   Fahrzeugsicherheitsgurte   
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 nen muss. Wesentlich für solche Verriegelungsvorrichtungen ist es, dass sie auch sehr schnell mit sehr geringem Kraftaufwand geöffnet werden können. Ziel der Erfindung ist eine Verriegelungsvorrichtung, die diesen Anforderungen genügt. 



   Verriegelungsvorrichtungen für Sicherheitsgurte sind in zahlreichen Ausführungen bekanntgeworden. 



  Die vorliegende Verriegelungsvorrichtung gehört jener Art an, die zwei Schliessbacken aufweist, die einen zwischen sie gedrückten Bolzen umgreifen und die in der Haltelage gesperrt werden, und durch Betätigen eines aus dem Gehäuse der Vorrichtung nach aussen ragenden Hebels geöffnet werden können. Bei dieser Bauweise kennzeichnet sich die vorliegende Schliessvorrichtung dadurch, dass in an sich bekannter Weise ein elastisch gegen die Schliessbacken gedrückter Hebel dieselben in geschlossener Stellung hält, indem   kreisbogenförmige Flächen des   Hebels, deren Mittelpunkt sich in seiner Schwenkachse befindet, zwischen die hinteren Enden der Schliessbacken einrasten und die Schliessbacken dadurch an der Durchführung der Öffnungsbewegung hindern. 



   Als Beispiel für bekanntgewordene Schliessvorrichtungen vergleichbarer Art sei auf die USA-Patentschrift Nr. 2, 413, 392 verwiesen, wonach nur eine einzige Schliessbacke verwendet wird, jedoch die Entriegelung mit Hilfe von drei Teilen erfolgt, und auch die Zahl der Federn erheblich grösser ist als bei einer Bauweise nach der Erfindung. 



   Weitere Merkmale der Erfindung werden aus den folgenden, ein Ausführungsbeispiel zeigenden Figuren ersichtlich werden, die auch erkennen lassen, wie einfach die vorliegende Verriegelungseinrichtung bei voller Gewährleistung der zu fordernden Betriebssicherheit beschaffen ist. Es zeigen :
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Grundplatte mit weggebrochenen Teilen, welche die Schliessbacken und den Verriegelungshebel trägt, Fig. 2 eine Draufsicht auf die den Bolzen tragende Schnalle ; Fig. 3 einen Schnitt nach Linie   Ill-III   der Fig.   1 ;   Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 2 und Fig. 5 eine schematische Draufsicht, welche die Verriegelungsvorrichtung in geöffnetem Zustand zeigt. 



   Die Verriegelungsvorrichtung für einen Sicherheitsgurt 1 besitzt zwei einander ergänzende Teile A und B, die jeweils an den Enden la und lb des Gurtes befestigt sind. 



   Der Teil A besitzt eine Grundplatte 2 mit einem Schlitz 2a, durch den das Ende la des Gurtes geht. 



  In der Grundplatte 2 sind Schliessbacken 3 und 4 vorgesehen, die jeweils um eine an der Grundplatte befestigte Achse 5,6 verschwenkbar sind. 



   Diese stabil geformten Schliessbacken enden vorne, d. h. auf der dem Schlitz 2a gegenüberliegenden Seite, inNasen, die auf ihren gegenüberliegenden Schmalseiten Ausnehmungen 7,8 besitzen. Diese sind bei der dargestellten Ausführungsform im wesentlichen halbkreisförmig. 



   Die Schliessbacken 3,4 arbeiten mit einem Bolzen 9 zusammen, der in Fig. 1 ebenfalls dargestellt ist, jedoch zum Teil B gehört. 



   DieAchsen 5,6 sind derart angeordnet und die Schliessbackenform ist so gewählt, dass bei geöffneten 

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 zeigten Pfeiles zu betätigen, auch wenn der Gurt gespannt ist, da die tragenden Flächen 17a und 17b des
Zahnes 17 ihr Zentrum in der Achse des Schwenkzapfens 14 haben. Da weiterhin der Hebelarm lang genug ist, und nur die durch Reibung zwischen den Enden 18 und 19 und dem Zahn 17 entstehenden Kräfte zu überwinden sind, ist die Betätigung des Hebels 15 in der genannten Richtung stets leicht. Sobald der Zahn
17 genügend zurückgewichen ist, öffnen sich die Schliessbacken 4 und 5 plötzlich von der Feder 13 bewegt und nehmen ihre in Fig. 5 gezeigte Ausgangsstellung wieder ein. Dabei werfen die Nasen 7a und 8a ihrer
Ausnehmungen den Bolzen 9 mit dem Teil B aus. Der Gurt öffnet sich sofort. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verriegelungsvorrichtung, insbesondere für Fahrzeug-Sicherheitsgurte mit zwei Schliessbacken, die einen Bolzen umschliessen sobald dieser zwischen sie gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise ein elastisch gegen die Schliessbacken (3,4) gedrückter Hebel (15) dieselben in ge-   schlossenerStellunghält, indemkreisbogenförmige   Flächen (17a, 17b) des Hebels (15), deren Mittelpunkt sich in seiner Schwenkachse (14) befindet, zwischen die hinteren Enden   (18,   19) der Schliessbacken (3,4) einrasten und die Schliessbacken (3, 4) dadurch an der Durchführung der Öffnungsbewegung hindern.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren Enden (18,19) der Schliessbacken (3,4) eine der Form der kreisbogenförmig verlaufenden Flächen (17a, 17b) des Verriegelungshebels (15) komplementäre Form haben.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager des Verriegelungshebels (15) als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung eines Schliessbackens (3) dient.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Ver- stellung der Schliessbacken. (3,4) in die Schliessstellung durch eine Feder (13) erfolgt, die gleichzeitig als Rückholfeder des Verriegelungshebels (15) dient.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellfeder (13) um die Schwenkachse (14) des Verriegelungshebels (15) gewickelt ist und mit einem Arm (13b) auf diesen und mit dem anderen Arm (13a) auf einen Schliessbacken (3) wirkt, der mit einer Verzahnung (10,11) auf den anderen Schliessbacken (4) wirkt.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessbacken (3,4) und der Verriegelungshebel (15) auf einer Grundplatte (2) gelagert sind, die zur Befestigung an einem Gurtenende (la) ausgebildet ist, wogegen der Bolzen (9) an einer Schnalle (25) sitzt, die am anderen Gurtenende (lb) anbringbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Grundplatte (7) getragene Mechanismus von einem Gehäuse (21) abgedeckt ist, in dem eine Durchbrechung für das nach aussen ragende Ende des Verriegelungshebels (15) vorgesehen ist sowie ein Einschnitt (24) ähnlich dem Einschnitt (2a) der Grundplatte (2) für das Einführen des Bolzens (9).
    8. Vorrichtungnach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (21) einen Anschlag (22) für einen der Schliessbacken (4) besitzt.
    9. Vorrichtung gemäss Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (9) in einem von der Schnalle (25) getragenen Gabelteil (29) befestigt ist.
AT782962A 1961-10-04 1962-10-03 Verriegelungsvorrichtung, insbesondere für Fahrzeugsicherheitsgurte AT233984B (de)

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