DE440591C - Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge - Google Patents
Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer BremsgestaengeInfo
- Publication number
- DE440591C DE440591C DES73115D DES0073115D DE440591C DE 440591 C DE440591 C DE 440591C DE S73115 D DES73115 D DE S73115D DE S0073115 D DES0073115 D DE S0073115D DE 440591 C DE440591 C DE 440591C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake
- coupling
- coupling members
- braking
- spindle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 22
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 22
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 22
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 8
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H15/00—Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters
- B61H15/0007—Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction
- B61H15/0014—Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment
- B61H15/0028—Wear-compensating mechanisms, e.g. slack adjusters mechanical and self-acting in one direction by means of linear adjustment with screw-thread and nut
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Bei den bisher gebräuchlichen Nachstellvorrichtungen für Bremsgestänge, auch bei
denen, mittels welcher die Spielräume zwischen den Bremsklötzen und den Wageiirädern
sowohl vergrößert als auch verkleinert werden können, sind Schwierigkeiten dadurch
entstanden, daß infolge der plötzlichen Verkleinerung der Spielräume beim Entladen der
Wagen nicht nur die Hublänge des Bremskolbens für eine längere Zeit unter der normalen
blieb, sondern auch dadurch ein Festbremsen der Wagenräder entstehen kann, und daß
man daraufhin für das Einstellen der Spielräume auf ihren Normalwert die Bremsen
mehrere Male anziehen und lösen muß. Der Zweck vorliegender Erfindung ist, diesen
Nachteil zu beseitigen und ein richtiges-Einstellen der Spielräume durch einen einzigen
Bremsvorgang zu ermöglichen. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an selbsttätigen Nachstellvorrichtungen,
bei denen eine an sich bekannte, nicht selbsthemmende Schraubenspindel verwendet
ist. Das Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schraubenspindel derart mit
einer zwangläufig gesteuerten Sperrvorrichtung zusammenarbeitet, daß sie in beiden
Richtungen wirkt, zum Zweck, die Spielräume zwischen Bremsklotz und Rad verkleinem
wie auch im Bedarfsfalle vergrößern zu können.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Abb. 1
zeigt in vermindertem Maßstab die schematische Anordnung der Nachstellvorrichtung
in einem Bremsgestänge mit Bremszylinder. Abb. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die
Nachstellvorrichtung. Abb. 3 zeigt das eine Ende der Nachstellvorrichtung mit dem daran
angebrachten Bewegungsüberführungsorgan und dem daran angeschlossenen nachgiebigen
Organ im Bewegungsmechanismus, wobei das letztgenannte Organ in einem Schnitt gezeichnet
ist. Abb. 4 zeigt einen Querschnitt nach Linie a-b in Abb. 2, und zwar in Richtung der
Pfeile gesehen.
In Abb. ι bezeichnet 1 einen Bremszylinder,
beispielsweise für Preßluft, und 2 die Kolbenstange, welche sich bei Einführung von Preßluft in den Zylinder nach außen bei
wegt. Ein Bremszylinderhebel 3 ist an einem ! festen Zapfen am Bremszylinder 1 angelenkt,
während ein ähnlicher Bremszylinderhebel 4 ι an der Kolbenstange angelenkt ist. Beide
i Hebel sind durch eine der Länge nach unver- ■ änderliche Verbindungsstange 5 miteinander
I verbunden. Wenn sich die Bremskolbenj stange nach außen bewegt, werden sich in-I
folgedessen die freien Enden der Bremszylin-1 derhehel einander nähern, und diese Bewe-
! gung wird in geeigneter Weise zum Anziehen ! der Bremsen ausgenutzt.
1 Die für das Nachstellen erforderliche Bewegung wird von einem Winkelhebel 6, 7 erhalten, der an einem Zapfen 8 an der Nach-Stellvorrichtung drehbar angebracht ist (vgl. auch Abb. 3), Der eine Schenkel 6 ist mit einer Druckstange 9 verbunden, welche beim Nähern der Bremszylinderhebel 3 und 4 zueinander verschoben wird' und dadurch den Winkelhebel 6, 7 um seine Achse 8 dreht. Ein an sich bekanntes, nachgiebiges Organ 10 ist als Teil der Stange 9 ausgebildet und bezweckt, die Bewegungsüberführung zum Winkelhebel 6, 7 aufzuheben, wenn der dieser Bewegung entgegenwirkende Widerstand groß genug wird, um die Wirkung des nachgiebigen Organs zu überwinden, welches im vorliegenden Fall als Schraubenfeder (Abb. 3) gedacht ist. Ein fortgesetztes Nähern der Bremszylinderhebel 3 und 4 bewirkt demnach nur ein Zusammendrücken der Feder 10. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß das oben beschriebene Einbauen der Nachstellvorrichtung nur als zweckmäßige Ausführungsform zu betrachten ist, welche ganz nach der Bauart des Bremssystems verschiedenartig ausgeführt werden kann, weil es für die Erfindung nur darauf ankommt, daß eine Bewegung auf die Nachstellvorrichtung am zweckmäßigsten unter Vermittlung eines nachgiebigen Organs übertragen wird, welche das Aufhören der Bewegung bewirkt, wenn der ihm entgegenwirkende Widerstand eine vorausbestimmte Größe erreicht. Die Bewegung kann demnach auch in Form von Zug überführt werden, und das nachgiebige Organ kann auch die Gestalt einer Zugfeder haben.
1 Die für das Nachstellen erforderliche Bewegung wird von einem Winkelhebel 6, 7 erhalten, der an einem Zapfen 8 an der Nach-Stellvorrichtung drehbar angebracht ist (vgl. auch Abb. 3), Der eine Schenkel 6 ist mit einer Druckstange 9 verbunden, welche beim Nähern der Bremszylinderhebel 3 und 4 zueinander verschoben wird' und dadurch den Winkelhebel 6, 7 um seine Achse 8 dreht. Ein an sich bekanntes, nachgiebiges Organ 10 ist als Teil der Stange 9 ausgebildet und bezweckt, die Bewegungsüberführung zum Winkelhebel 6, 7 aufzuheben, wenn der dieser Bewegung entgegenwirkende Widerstand groß genug wird, um die Wirkung des nachgiebigen Organs zu überwinden, welches im vorliegenden Fall als Schraubenfeder (Abb. 3) gedacht ist. Ein fortgesetztes Nähern der Bremszylinderhebel 3 und 4 bewirkt demnach nur ein Zusammendrücken der Feder 10. In diesem Zusammenhang ist zu bemerken, daß das oben beschriebene Einbauen der Nachstellvorrichtung nur als zweckmäßige Ausführungsform zu betrachten ist, welche ganz nach der Bauart des Bremssystems verschiedenartig ausgeführt werden kann, weil es für die Erfindung nur darauf ankommt, daß eine Bewegung auf die Nachstellvorrichtung am zweckmäßigsten unter Vermittlung eines nachgiebigen Organs übertragen wird, welche das Aufhören der Bewegung bewirkt, wenn der ihm entgegenwirkende Widerstand eine vorausbestimmte Größe erreicht. Die Bewegung kann demnach auch in Form von Zug überführt werden, und das nachgiebige Organ kann auch die Gestalt einer Zugfeder haben.
Die durch die Stange 9 zur Nachstellvorrichtung überführte Bewegung wird durch
den Schenkel 7 des Winkelhebels auf eine Kurbel 11 übertragen, welche in der Nach-Stellvorrichtung
in der unten näher beschriebenen Weise eingebaut ist.
In der eigentlichen Nachstellvorrichtung (Abb. 2 und 4) besteht das Nachstellorgan in
an sich bekannter Weise aus einer nicht ίο selbsthemmenden Schraubenspindel 12, d. h.
eine mit der Spindel' zusammenwirkende Mutter 13 kann einer Drehung ausgesetzt
werden, wenn eine genügend große ziehende oder drückende Kraft auf die Spindel einwirkt.
Die Spindel ist zweckmäßig mit mehrgängigem Gewinde versehen. Die Nachstellvorrichtung
bildet, wie aus Abb. 1 hervorgeht, einen Teil in dem Bremsgestänge,
mit welchem die Bremsbewegung von dem im Bremszylinder befindlichen Kolben auf die
Bremsklötze überführt wird, und da die Spindel 12, wie Abb. 2 zeigt, mit einem Halter 14
für eine Stange des Bremsgestänges fest verbunden ist und die Mutter 13, obwohl drehbar,
jedoch unveränderlich in bezug auf ihre Längsrichtung mit dem anderen Halter 15 für genannte Stange verbunden ist, so wird
ein Verdrehen der Spindel 12 gegenüber der Mutter 13 eine Verkürzung oder Verlängerung
des Abstandes zwischen den Haltern 14 und 15 und somit eine Vergrößerung bzw.
Verminderung der Spielräume zwischen den Bremsklötzen und den Wagenrädern hervorrufen.
Es ist hierbei natürlich gleichgültig, ob die Spindel 12 oder die Mutter 13 gedreht
wird. Die Stange, in der die Nachstellvorrichtung eingebaut ist, kann, wie Abb. 2 zeigt,
die Gestalt eines Rohres 16 haben, an welchem die Mutter 13 befestigt ist und in dem
die Spindel 12 in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist, wobei das Rohr eine Schutzhülse
um denjenigen Teil der Spindel bildet, welcher sich auf der einen Seite der Mutter
13 befindet, während eine ähnliche Schutzhülse 17 für den Teil der Spindel auf der anderen
Seite der Mutter mit dem Halter 14 verbunden ist und das Rohr 16 übergreift.
Die das Nachstellen der Vorrichtung bestimmende, zwangläufig gesteuerte Sperrvorrichtung
ist in einer Hülse oder einem Gehäuse 18 angebracht, das zweckmäßig mit
■ dem einen Stangenhalter 15 verbunden ist. Durch das Gehäuse ist eine Stange oder
Achse 19 geführt und in geeigneter Weise gelagert sowie mit dem einen Ende der rohrförmigen
Stange, d. h. mit der Mutter 13 der Schraubenspindel, fest verbunden. Innerhalb
des Gehäuses 18 ist die Achse 19 mit einer Scheibe oder einem Flansch 20 versehen, dessen
Endflächen abwechselnd an zwei im Gehäuse vorgesehenen Anschlagflächen 21 und
22 anliegen sollen. In der in der Zeichnung dargestellten Stellung liegt der Flansch 20 an
der Anschlagfläche 22 an. In dieser Stellung wird der Flansch bei gelöster Bremse mit
Hilfe einer kräftigen Druckfeder 23 gehalten, die im Gehäuse 18 eingebaut ist und auf den
Flansch unter Vermittlung eines Kugellagers 24 wirkt, um die bei Drehung der Achse 19
auftretende Reibung herabzubringen. Um einen zweckmäßig schwächeren Teil der Achse 19 ist eine Kupplungshülse 25 mit
einem Kupplungsflansch 26 drehbar angebracht, welcher mit Sperrzähnen versehen ist,
die mit einem entsprechenden Zahnkranz 27 am Flansch 20 zusammenwirken, welcher somit
als Kupplungshälfte dient. Eine schwächere Feder 28 hat ständig das Bestreben, die Kupplungshälften 26 und 27 in Eingriff
miteinander zu führen. Die Kurbel 11 ist wenigstens in bezug auf Drehung mit der
Kupplungshülse 25 fest verbunden, und auf diese wird somit die Bewegung der Stange 9
unter Vermittlung des nachgiebigen Organs 10 und des Winkelhebels 6, 7 übertragen.
Für die zwangläufige Steuerung der durch die Kupplung gebildeten Sperrvorrichtung
sind im Gehäuse 18 eine Anzahl, zweckmäßig zwei feste Anschläge 29 vorgesehen, die bestimmt
sind, mit entsprechenden zu Zapfen ausgebildeten Vorsprüngen 30 auf der Kupplungshälfte
26 (s. auch Abb. 4) zusammenzuwirken. Die Anschläge 29 und die Vorsprünge 30 sind auf den einander zugewendeten
Seiten schräg abgefaßt, so daß sie verhältnismäßig leicht aufeinandergleiten können,
wobei die Kupplung mit Überwindung der Kraft der Feder 28 ausgerückt wird (die in Abb. 2 gezeichnete Stellung), während sie
mit Hilfe genannter Feder eingerückt wird, sobald die Anschläge und Vorsprünge sich
nicht gegenüber befinden (die in Abb. 4 gezeichnete Stellung).
Bei Ausführung einer Bremsung treten zwei für das Arbeiten der \Torrichtung wichtige
Kräfte auf, nämlich einerseits eine Kraft, die Nachstellkraft genannt werden kann und
in der Stange 9 auftritt sowie durch den Winkelhebel 6, 7 und die Kurbel 11 auf die
Kupplungshälfte 26 drehend einwirkt, und anderseits eine Zug- bzw. Druckspannung in
der rohrförmigen Stange 16 (je nach der Art des Einbauens der Nachstellvorrichtung im
Bremsgestänge), welche Spannung eine Funktion des Bremsdruckes ist und gewöhnlich
die Form einer Zugspannung annimmt. Sie soll Bremsspannung genannt werden. Die Nachstellkraft wirkt somit drehend auf die
Kupplungshälfte 26, und wenn diese im Eingriff mit der Kupplungshälfte 27 steht, wird iao
infolgedessen die Mutter 13 gedreht unter Voraussetzung, daß die Bremsspannung keine
solche Größe erreicht hat, daß die Nachstellkraft überwunden wird, in welchem Fall dann
die fortgesetzte Bewegung im Bremsgestänge in Form einer Reservekraft in dem nachgiebigen
Organ io aufgespeichert wird. \
Wenn die Bremsen gelöst sind, befinden sich die Anschläge 29 und die Vorsprünge 30 einander
gegenüber und verhindern somit einen Eingriff der Kupplungshälften 26 und 27 miteinander,
und wenn die Spielräume die ge- ' wünschten sind und das Anziehen der Bremsen
so weit fortgeschritten ist, daß die ' Bremsklötze die Wagenräder berühren, soll
die Kurbel 11 eine gewisse vorausbestimmte j Stellung einnehmen, in der die Anschläge 29 j
und die Vorsprünge 30 so weit zueinander verschoben sind, daß die Kupplungshälften ;
26,27 miteinander im Eingriff sind. Sind j diese Voraussetzungen erfüllt, so entsteht !
beim fortgesetzten Anziehen der Bremsen eine Spannung im Bremsgestänge und infolgedessen
ein Zusammendrücken der Feder 23 mit einem dadurch bedingten Verschieben des Kupplungsflansches 20, so daß dieser
gegen die Anschlagsfläche 21 zum Anliegen kommt, und infolgedessen entsteht eine Reibung
zwischen diesen beiden Organen, welche ein weiteres Drehen der Mutter im Verhältnis
zur Spindel 12 verhindert. Jede weitere Bewegung der Stange 9 wird dann im nachgiebigen
Organ ro aufgespeichert.
Wenn die Spielräume dagegen zu groß sein sollten, so ist — beim Anziehen der Bremse
und wenn die Kurbel die vorausbestimmte Stellung erreicht hat — noch keine so große
Bremsspannung entstanden, daß die Feder 23 zusammengepreßt wird und der Kupplungsflansch 20 gegen die Anschlagsfläche 21 zum
Anliegen kommt, so daß die Mutter 13 dann j von der Kurbel 11 eine Drehung erhält, wo- j
durch die Spielräume verkleinert werden. \ Sollten die Spielräume aber zu klein sein, .
d. h. die Bremsklötze liegen schon an den | Wagenrädern an, ehe die Kurbel 11 die vor- j
ausbestimmte Stellung erreicht hat, so ent- j steht bereits früher im Bremsgestänge und j
der Spindel 12 eine Spannung, welche die | Feder 23 so weit zusammendrückt, daß der j
Kupplungsflansch 20 nicht mehr an der An- ! Schlagsfläche 22 anliegt, und da die Kupp- |
lungshälften 26, 27 noch nicht im Eingriff miteinander sind und das Gewinde der Spindel
12 bzw. Mutter 13 eine so große Steigung hat, daß diese Organe nicht selbsthemmend
sind, so muß durch das weitere Strecken der Nachstellvorrichtung eine Verlängerung dieser
erfolgen, wodurch die Spielräume vergrößert werden.
Das Nachstellen ist demnach in beiden Fällen eine Funktion der Spannung im
Bremsgestänge bzw. des Zeitpunktes für das Auftreten eines der Feder 23 entsprechenden
Normalwertes dieser Spannung, und infolgedessen ist offenbar nur ein einziger Bremsvorgang
erforderlich, damit die Spielräume mit der rechtzeitig eintretenden Normalspannung
in Übereinstimmung gebracht werden, d. h. daß sie eine dementsprechende Normalgröße einnehmen.
_
Claims (3)
1. Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsgestänge mit nicht selbsthemmender
Schraubenspindel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel derart mit einer zwangläufig gesteuerten Sperrvorrichtung
zusammenarbeitet, daß sie in beiden Richtungen 'wirkt, zum Zwecke, die Spielräume zwischen Bremsklotz und Rad
verkleinern wie auch im Bedarfsfalle vergroßem zu können.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwangläufig gesteuerte Sperrvorrichtung aus zwei zueinander verschiebbaren
Kupplungsorganen (26, 27) besteht, von denen das eine beim Anziehen der Bremse eine Drehbewegung vom Bremsgestänge
erhält, während das andere mit der Schraubvorrichtung (12, 13) verbunden
ist, und daß die Kupplungsorgane durch Vorrichtungen (28) betätigt werden, welche die Neigung haben, einen andauernden,
gegenseitigen Eingriff der Kupplungsorgane miteinander herbeizuführen, während das Voneinanderkuppeln
mit Hilfe von anderen zweckmäßigen Vorrichtungen (29, 30) geschieht, wenn die Kupplungsorgane eine der gelösten
Bremse entsprechende Stellung einnehmen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das mit der Schraubvorrichtung (12, χ3) verbundene Kupplungsorgan (20, 27)
in der einen Richtung durch die Wirkung der Bremsspannung verschiebbar angeordnet
ist und in der anderen Richtung durch die Wirkung eines der Bremsspannung entgegenwirkenden, nachgiebigen Organs no
(23), und.daß genanntes Kupplungsorgan mit einem festen Anschlag (21) zusammenwirkt,
welcher die Drehung desselben verhindert, wenn das nachgiebige Organ (23) durch die Bremsspannung überwunden
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73115D DE440591C (de) | Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES73115D DE440591C (de) | Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440591C true DE440591C (de) | 1927-02-10 |
Family
ID=7503674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES73115D Expired DE440591C (de) | Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440591C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2646736A1 (de) * | 1975-10-16 | 1977-04-28 | Fradisc Gagny Fa | Zange fuer scheibenbremsen |
| US5064090A (en) * | 1989-11-03 | 1991-11-12 | Farrier Lee M | Buckets |
-
0
- DE DES73115D patent/DE440591C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2646736A1 (de) * | 1975-10-16 | 1977-04-28 | Fradisc Gagny Fa | Zange fuer scheibenbremsen |
| US5064090A (en) * | 1989-11-03 | 1991-11-12 | Farrier Lee M | Buckets |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0132601B1 (de) | Bremsgestänge für Fahrzeugreibungsbremsen | |
| DE102011009538A1 (de) | Druckstangensteller für Kompakt-Bremszangen-einheiten mit sich direkt am Stellergehäuse abstützenden Verschraubungsteil | |
| DE102011009540A1 (de) | Druckstangensteller für Kompakt-Bremszangeneinheiten mit gegen einen elastischen Anschlag anschlagbarem Stellhebel | |
| DE2438460C2 (de) | Mechanisch betätigte Scheibenbremse | |
| DE4431321C2 (de) | Bremsgestänge für Fahrzeuge, insbesondere Schienenfahrzeuge | |
| DE2362283A1 (de) | Spielnachstell-vorrichtung | |
| DE2346828A1 (de) | Nachstellvorrichtung fuer bremsen | |
| DE1953238C3 (de) | Fahrzeugbremssystem | |
| DE440591C (de) | Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge | |
| EP0499971A2 (de) | Zangenartiges Bremsgestänge, insbesondere für Scheibenbremsen von Schienenfahrzeugen | |
| EP0036001B1 (de) | Bremseinrichtung für schienenfahrzeuge | |
| DE1292965B (de) | Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer eine Innenbackenbremse | |
| DE499379C (de) | Nachstellvorrichtung fuer Bremsgestaenge | |
| DE671006C (de) | Bremsnachstellvorrichtung | |
| DE851821C (de) | Selbsttaetige Bremsnachstellvorrichtung | |
| DE470016C (de) | Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen an Eisenbahnwagen u. dgl. | |
| DE1099871B (de) | Trommelbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE1475347B1 (de) | Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Innenbackenbremsen | |
| DE3504040A1 (de) | Bremsspielregelung fuer eisenbahnwagen | |
| CH120138A (de) | Selbsttätige Nachstellvorrichtung an Bremsgestängen, insbesondere für Eisenbahnbremsen. | |
| DE474370C (de) | Vorrichtung an selbsttaetigen Nachstellvorrichtungen fuer Bremsen von Eisenbahnwagen u. dgl. | |
| DE621919C (de) | Selbsttaetige Vorrichtung zum Nachstellen der Abstaende von Bremskloetzen bei Schienenfahrzeugen | |
| DE527625C (de) | Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer das Bremsgestaenge von Eisenbahnwagen | |
| AT146688B (de) | Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremsen, insbesondere Eisenbahnwagenbremsen. | |
| DE923433C (de) | Selbsttaetige Bremsnachstellvorrichtung |