AT275204B - Quittungsdrucker für Münzzapfsäulen - Google Patents

Quittungsdrucker für Münzzapfsäulen

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Kienzle Apparate Gmbh
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Description


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  Quittungsdrucker für Münzzapfsäulen 
Die Erfindung betrifft einen Quittungsdrucker für selbstbedienbare Münzzapfsäulen mit
Drucktypenrollensätzen für Preis-und/oder Mengenregistrierung, die von den Preis-und/oder
Mengenzählwerken eines mit einem   Münzvorwahlgerät   versehenen Preisrechners angetrieben werden und nullstellbar sind. 



   Es ist bereits bekannt, Preisrechner mit sogenannten Quittungsdruckern auszurüsten, die während des Zapfvorganges die Werte der Preis- und Mengenanzeigerollen des Preisrechners übernehmen und sie auf einem Beleg abdrucken. Es ist auch bekannt, sogenannte selbstbedienbare   Münzzapfsäulen   mit
Münzwertdruckwerken zu versehen, die nach jedem Zapfvorgang einen Beleg über den durch die
Münzzapfsäule während des Zapfvorganges verbrauchten Geldwert erstellen. 



   Da die Münzvorwahleinrichtungen an den   Münzzapfsäulen   aus verschiedenen Gründen so konstruiert sind, dass sich nur Münzen von den Werten 1 DM, 2 DM und 5 DM verwenden lassen und die Münzen vor Beginn des Zapfvorganges in den Münzvorratsspeicher des Münzvorwahlgerätes eingeworfen werden müssen, damit sie während des nachfolgenden Zapfvorganges nacheinander ohne
Unterbrechung aufgearbeitet werden können, besteht bei solchen Münzvorwahlgeräten der Nachteil, dass bei vorzeitiger Unterbrechung des Zapfvorganges der Kunde weniger Ware erhält als er bezahlt hat. 



  Besonders gross kann der Fehlbetrag werden, wenn im Zeitpunkt des vorzeitigen Unterbrechens des Zapfvorganges gerade eine 5 DM-Münze zur Verarbeitung ansteht. Wenn beispielsweise ein Kunde in der Annahme, er könne für DM   20.-Benzin   tanken, vier 5 DM-Stücke in den Miinzautomaten eingeworfen hat und er den Zapfvorgang schon unterbrechen muss, wenn er erst eine Benzinmenge im Werte von DM 15, 50 entnommen hat, weil der Benzintank seines Wagens eine grössere Menge nicht mehr aufnehmen kann, so hat dieser Kunde einen Verlust von DM 4, 50. Wenn nun diese betreffende Tankstelle, an der das passiert, nicht gerade besetzt ist, so kann der Kunde seinen Anspruch auf Vergütung des Verlustes von DM 4, 50 später beim Tankstellenbesitzer nicht geltend machen, weil er keine beweiskräftigen Belege darüber in Händen hat.

   Durch den am Münzautomaten angebrachten Quittungsdrucker kann er zwar eine Quittung über den vom Gerät kassierten Geldbetrag erhalten. Er bekommt jedoch keinen Beleg darüber, für wieviel Geld er tatsächlich Benzin gezapft hat. 



   Um diesem Missstand abzuhelfen, würde es auch nicht genügen, einen zusätzlichen Beleg von einem zweiten Quittungsdrucker über die gezapfte Menge und den entsprechenden Preis zu erhalten, denn eine Kontrolle darüber, ob zwei Belege die Werte ein- und derselben Zapfung ausweisen, ist nicht möglich. 



   Ein rechtlich einwandfreier Anspruch auf Rückvergütung des zuviel bezahlten Betrages wird den Kunden einer Selbstbedienungszapfsäule nur dann in die Hand gegeben, wenn, wie erfindungsgemäss vorgeschlagen, im Quittungsdrucker ein zusätzlicher Drucktypenrollensatz vorgesehen ist, der von der Münzwerteingabevorrichtung des Münzvorwahlgerätes eingestellt wird und dessen eingestellter Wert zusammen mit dem Abdruck des Preis-und/oder Mengenwertes auf dem zu erstellenden Beleg abgedruckt wird. Dabei muss der zusätzliche   Münzwertdrucktypenrollensatz   mit der Münzautomatik der Zapfsäule so verbunden sein, dass die während eines Zapfvorganges vom Münzvorwahlgerät 

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 aufgearbeiteten Münzwerte aufaddiert werden.

   In vorteilhafter Weise wird   erfindungsgemäss   die additive Einstellbewegung der Münzwertdrucktypenrollen von der Bewegung eines Münzwertabfühlhebels des Münzvorwahlgerätes abgeleitet, der den sogenannten Kreditspeicher in die dem Münzwert entsprechende Stellung bringt. 



   Da Quittungsdrucker für Preisrechner, die Menge und Preis abdrucken, hinreichend bekannt sind, s. beispielsweise   franz. Patentschrift Nr. 1. 541. 304)   wird in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung auf eine ausführliche Wiedergabe des Aufbaues und der Wirkungsweise solcher Quittungsdrucker verzichtet. 



  Der Aufbau und die Wirkungsweise eines Münzvorwahlgerätes, das am Preisrechner angebaut ist, wird ebenfalls als bekannt vorausgesetzt und kann beispielsweise aus der USA-Patentschrift Nr. 3, 394, 789 entnommen werden. 



   In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Preisrechner mit Münzvorwahlgerät und Quittungsdrucker ; Fig. 2 das Muster eines Beleges des erfindungsgemässen   Quittungsdruckers ; Fig. 3 Teile   des Quittungsdruckers und deren Antriebsorgane und Fig. 4 Teile des   Münzvorwahlgerätes.   



   Der Preisrechner --1--, an dessen Zahlenrollensätzen --2 und 3-der Preis und die Menge 
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 --5-- ausgerüstet.Kupplung-6-, die mit der Messwelle des Durchflussmessers verbunden wird. Das Münzvorwahlgerät --4- ist mit einem einen Münzeinwurftrichter --7-- besitzenden Münzprüfer --8-- ausgerüstet, durch welchen die eingeworfenen Münzen, wenn sie echt sind, nach Grösse sortiert, in einen
Münzvorratsspeicher --9-- gelangen.

   Vom Münzvorratsspeicher --9-- werden während der Zapfung die Münzen der Grösse nach von einer Kassiereinrichtung --10-- nacheinander in eine Kassette   --11-- befördert.   Während der übernahme der einzelnen Münzen vom   Vorratsbehälter-9-in   die
Kassette --11-- wird deren Wert in Form einer Winkelbewegung auf einen sogenannten
Kreditspeicher übertragen, der beispielsweise die Form eines   Zahnsegmentes-12-hat,   dessen Winkelstellung jeweils dem Geldwert entspricht, für den noch Kraftstoff gezapft werden kann. 



   Im dargestellten Beispiel ist das   Zahnsegment --12-- des   Kreditspeichers mit fünf Zähnen -   13-- ausgerüstet.   Das bedeutet, dass als grösste Münze ein 5 DM-Stück und als kleinste Münze ein
1 DM-Stück verwendet werden kann. In die Zahnlücken der   Zähne-13-greift   ein Sperrhebel   --14-- ein,   der in nicht dargestellter Weise von der 1 DM-Zahlenrolle des Preisrechners periodisch ausser Eingriff gebracht wird und jeweils nach Verbrauch einer DM das   Zahnsegment --12-- um   eine Zahnteilung in Richtung Grundstellung springen lässt.

   Diese Rückwärtsbewegung des Zahnsegmentes   --12-- wird   durch eine   Feder --15-- bewirkt.   Das   Zahnsegment --12-- ist   verdrehfest auf einer   Welle --16-- befestigt   und steht durch einen Hebelarm --17-- über die   Stange --18-- mit   dem doppelarmigen Münzabfühlhebel --19-- in Wirkverbindung. Der   MünzabfnHhebel-19-ist   drehbar auf einer   Welle --20-- gelagert.   Ein Münztransportsegment --21--, das einen Münzschlitz --22-- besitzt, in welchen die   Münzen --23-- aus   dem Münzvorratsspeicher --9-- einfallen, sitzt auf einer Welle --24-- und steht unter dem Einfluss eines   Hebelarmes-25-.

   In   der Darstellung der Fig. 4 stellt die Münze --23-- ein 2 DM-Stück dar, das, wenn es vom Münztransportglied --21-- unter dem Münzabfühlhebel --9-- hindurch geschwenkt wird, das Zahnsegment-12aus seiner Nullage um zwei Zähne verschwenkt hat. Die übernahme des Münzwertes in den Kreditspeicher erfolgt schon in der ersten Hälfte der letzten Umdrehung der DM-Rolle des Preisrollensatzes des Preisrechners, die noch auf Kosten der zuvor kassierten Münze beendet werden kann. Das neue Auffüllen des Kreditspeichers mit dem Münzwert der nächstfolgenden Münze ist zeitlich deshalb vorverlegt, damit das Gerät rechtzeitig erkennen kann, ob noch weitere Münzen vor Verarbeitung anstehen, oder ob der Abschaltvorgang eingeleitet werden muss, wenn ein Teil der letzten noch im Kreditspeicher gespeicherten DM-Münze aufgebraucht ist.

   Die als nächste zur Verarbietung anstehende Münze im Münzvorratsspeicher --9-- wird also durch die   Kassiervorrichtung-10--   schon abgerufen und in die Kassette --11-- transportiert, bevor der Kreditwert der von der vorhergehenden Münze in den Kreditspeicher gegeben wurde, aufgebraucht ist. 
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 dem Quitungsdrucker --5-- herzustellen, ist die   Welle-16--,   auf der das Zahnsegment-12sitzt, durch den   Preisrechner-l-hindurch   in den Quittungsdrucker --16-- geführt und im   Quittungsdrucker --5-- mit   einem   Hebelarm --26-- versehen,   der eine Schaltklinke-27trägt.

   Die   Schaltklinke --27-- steht   normalerweise in Eingriff mit einem Schaltrad-28-, das 
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    --29-- mit- -32--.   Das   Schaltrad --28-- ist   noch mit einem   Bund --33-- versehen   und steht unter dem Einfluss einer   Rückholfeder --34--,   die sich auf diesem Bund --33-- aufwickelt, wenn eine Fortschaltung stattfindet. Die   Rückholfeder --34-- ist   einerseits an einem feststehenden Zapfen --35--, der im   Schaltrad --28-- sitzt,   und anderseits an einem feststehenden   Zapfen-36-   befestigt.

   Das   Zahnrad --30-- steht   in Eingriff mit einem Zahnrad-37-, der Teil einer Drucktypenrolle --38-- ist. Über einen nicht dargestellten Zehnerschalttrieb steht die   Drucktypenrolle-38-in   Verbindung mit einer zweiten Drucktypenrolle-39--. Während die Werte auf der Drucktypenrolle --38-- die Einerdezimale verkörpern, stellen die auf der Drucktypenrolle --39-- registrierten Werte die dazugehörige Zehnerdezimalstelle dar. Da die Speicherkapazität des   Münzspeichers-9-im   allgemeinen auf zirka 30 bis 40 DM beschränkt ist, genügen für die Registrierung der Münzwerte für einen Zapfvorgang zwei Dezimalstellen. 



   Ein   Hebelarm-40-,   der mit einem   Zapfen --41-- versehen   ist, sitzt auf einer Welle   - -42--,   die während des Nullstellvorganges der Drucktypenrollen des   Quittungsdruckers-5-und   der Preis- und Mengenanzeigerollen des   Preisrechners-l-m   Uhrzeigerrichtung soweit verschwenkt wird, dass der Zapfen --41-- die Fortschaltklinke --27-- ausser Eingriff mit dem Schaltrad --28-- drückt.

   Damit dabei auch die Rückhalteklinke --31-- ausser Eingriff mit dem Schaltrad - kommt, ist die Fortschaltklinke mit einem   Zapfen --43-- versehen,   der vor dem oberen 
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 den   Zapfen --43-- auch   auf die   Schaltklinke --27-- ein,   so dass diese wieder in Eingriff mit dem   Schaltrad --28-- bleibt,   wenn die Nullstellung beendet ist. 



   Die Drucktypenrollen-38 und 39-sind lose auf einer Welle-44-gelagert. Auf derselben   Welle --44-- sitzen   auch die beiden andern Drucktypenrollensätze --45 und 46--. Auf den Drucktypenrollensatz --45-- wird vom   Ritzel --47-- über   die   Welle --48-- und   das Zahnrad - während des Zapfvorganges der auf dem Zahlenrollensatz des Preisrechners registrierte Mengenwert übertragen. Das Zahnrad-50--, das mit der Anfangsrolle des Drucktypenrollensatzes --46-- in Eingriff steht, sitzt auf der gleichen   Welle --51-- wie   das Ritzel--52--, das von dem Zahlenrollensatz --2-- des Preisrechners --1-- angetrieben wird, der jeweils den Preis der tatsächlich gezapften Menge anzeigt.

   Auf den   Wellen-48   und 51-sind noch Kupplungen-53 und 54-vorgesehen, die zum Zwecke des   Nullstellens   der Drucktypenrollensätze --45 und 46-eine getriebliche Abkupplung vom Preisrechnerantrieb ermöglichen. 



   Die Übernahme der Miinzwerte der von der Kassiereinrichtung --10-- in die Münzkassette transportierten Münzen in den Kreditspeicher, dargestellt durch das Zahnsegment --12--, erfolgt also beim Vorbeiführen der   Münze --23-- an   dem Münzabfühlhebel --19-- durch das Münztransportsegment --21--, wobei der   Münzabfühlhebel   und damit das   Zahnsegment --12-- um   einen bestimmten Winkelbetrag ausgelenkt wird.

   Die Übertragung dieses übernommenen Münzwertes auf die   Drucktypenrollen-38, 39--   erfolgt durch das gleichzeitig mit dem Verschwenken des Zahnsegmentes-12-stattfindende Verschwenken der   Welle --16-- und damit   des Hebels 
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    -26--,Zahnsegment --12-- beim   laufenden Zapfvorgang durch die Aufarbeitung des im Kreditspeicher kreditierten Geldwertes schrittweise wieder in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, wird das Schaltrad --28-- von der   Rückschalteklinke-31-am   Zurückkehren, das die   Feder-34-zu   besorgen bestrebt ist, gehindert. Die Schaltbewegung des   Schaltrades --28-- wird   über die   Welle --29-- auf   das   zahnrad --30-- und   von diesem auf das Zahnrad-37-der Drucktypenrolle-38- übertragen. 



   Dieser Vorgang wiederholt sich während der Übernahme der noch im Münzspeicher-9-vorhandenen Münzen durch die Kassiereinrichtung --10-- in die Münzkassette-11-und die Übertragung deren Werte in den Kreditspeicher des   Münzvorwahlgerätes-4--,   bis die letzte Münze kassiert ist oder der Zapfvorgang unterbrochen wird. Dabei wird das   Schaltrad --28-- jeweils   um den einzelnen Münzwerten entsprechende Zähnezahlen vorwärts geschaltet und damit werden auch die Drucktypenrollen-38 und   39-im   Sinne einer Wertaddition entsprechend verstellt. 



   Gleichzeitig laufen die vom   Preisrechner-l-errechneten   Werte in die Drucktypenrollensätze   - 45   und   46-ein,   die je für sich genau dem entsprechen, was die Zahlenrollensätze-2, 3-- des Preisrechners--1--anzeigen. 



   Nach beendetem Zapfvorgang kann nun durch Betätigung einer   Kurbel-55-ein Beleg über   die auf den Drucktypenrollen --38,39 und 45,46-- registrierten Werte erstellt werden. Ein 

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AT956667A 1966-12-24 1967-10-23 Quittungsdrucker für Münzzapfsäulen AT275204B (de)

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