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Rechenmaschine.
Die vorliegende Erfindung hat eine Rechenmaschine von einer Type zum Gegenstand, wo alle bei der Multiplikation von zwei Zahlen erhaltenen Teilprodukte, soweit sie in den Rechnungsgrenzen der Maschine vorkommen können, und zwar Verhältniswerte, Prozente, Masse, Brüche oder allgemeine Zahlen, in der Maschine bereits vorgesehen sind.
Es sind bisher zwar einige Vorschläge zur Konstruktion solcher Maschinen bekannt geworden, jedoch war die Operation bei allen diesen Maschinen durch die Anwendung von Stufenoder Nutenscheiben, Platten oder Daumen bedingt, welche mit Finger-oder Fühlhebeln derart angeordnet waren, dass durch Niederdrücken einer bestimmten Taste der Maschine einer bestimmten Platte oder Scheibe eine Winkelbewegung erteilt wurde, deren Grösse von dem Werte der niedergedrückten Taste abhing.
Jede Platte oder Scheibe bedeutet daher eine Anzahl von Teilprodukten, welche einerseits von der Anzahl der Winkellagen, die der Platte gegeben werden können, und andrerseits von der Form des Umrisses derselben abhängig sind ; der Wert jedes einzelnen Teilproduktes, das von der Platte in einer bestimmten Winkellage dargestellt wird, ist von der Grösse der Bewegung bestimmt, welche dem Finger oder Fühlhebel gegeben wird, welche Grösse von dem Umriss des besonders geformten Teiles der Platte abhängig ist. Solche Maschinen weisen grosse Nachteile auf, da sie ausserordentlich langsam arbeiten, weil es notwendig ist, zuerst die Einer, dann die Zehner, dann die Hunderter usw. zusammenzuzählen und jeder sich ergebende Zehnertransport solange zurückgehalten werden muss, bis die verschiedenen Stellenwerte in der angeordneten Weise zusammengezählt sind.
Weiter verursacht jede Abnutzung in den zusammenarbeitenden Teilen der Maschine eine Ungenauigkeit in dem von der Maschine gegebenen Endresultat und da der von der Abnutzung herrührende Fehler immer weiter anwächst, so kann derselbe auch bei verhältnismässig geringer Abnutzung sehr gross werden.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Multiplikationsmaschine der erwähnten Type, welche nicht die obigen Nachteile besitzt, die schnell und genau arbeitet, weil sie alle Stellenwerte gleichzeitig zu zählen gestattet und jeder erforderliche Transport während der Rechenopera. ton selbst vollführt wird ; ausserdem hat eine Abnutzung der arbeitenden Teile keinen Einfluss auf die Genauigkeit des von der Maschine gelieferten Resultats.
Die Erfindung besteht in einer Rechen-oder Zählmaschine von einer Type, wo die Teilprodukte, welche innerhalb der Grenzwerte der Maschine vorkommen können, in derselben vorhanden sind, mit dem wesentlichen Merkmale, dass jedes Teilprodukt durch eine besondere Einheit, dargestellt wird, welche sowohl von einem einfachen Körper oder von einer Gruppe getrennter oder verschiedener Körper dargestellt werden kann und welche von dem Werte des besonderen Teilproduktes abhängt, den sie darstellt.
Die Maschine besteht demnach aus anderen Einzelheiten und Anordnungen, wie sie im folgenden besonders beschrieben sind :
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht und es ist :
Fig. i eine schematische Ansicht der Maschine,
Fig. 2 die Draufsicht des mit "Koordinator" bezeichneten Maschinenteils, Fig. g ein teilweiser Längsschnitt der Fig. 2,
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Fig. 4 ein Querschnitt der Fig. 2,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Kugelbehälter,
Fig. 6 eine teilweise geschnittene Vorderansicht der Fig. 5, bei welcher gewisse Einzel heiten der Deutlichkeit halber weggelassen sind,
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Fig. 15 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer zur Verwendung gelangenden Schreibmaschine, bei der einige Teile fortgelassen sind,
Fig. 16 ein Vertikalschnitt einer Einzelheit,
Fig. 17 die Draufsicht eines Teiles der Fig. 15,
Fig. 18 die Endansicht einer Einzelheit,
Fig. 19 eine teilweise geschnittene Draufsicht einer Einzelheit,
Fig. 20 ein Vertikalschnitt einer Vorrichtung zum Zurückbewegen des Zählmechanismus in die Nullstellung,
Fig. 21 und 21a sind ähnliche Schnitte einer abgeänderten Ausführungsform der in Fig. 20 veranschaulichten Vorrichtung,
Fig. 22 und 23 verschiedene ihre Wirkungsweise veranschaulichende schematische Ansichten einiger Maschinenteile,
Fig. 24 ist ein Vertikalschnitt einer Einzelheit der Fig. 22, während
Fig. 25 eine schematische Draufsicht auf den in den Fig. 5 bis 7 veranschaulichten Behälter darstellt.
Bei der im folgenden beschriebenen Ausführungsform der Erfindung zur Bestimmung des Gesamtpreises einer Menge oder Anzahl von Gegenständen, deren Preis pro Mengeneinheit oder Stück bekannt ist, beträgt die maximale Gegenstände-oder Postenzahl 9999 und der höchste noch angebbare Preis, in englischem Geld ausgedrückt, # 39. 19. 11 63/". Dabei kann die kleinste
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vier und bei einem Preis sieben Wertstellen vorkommen.
Diese Stellen haben der Einfachheit wegen in der Beschreibung nachstehende Bezugszeichen erhalten :
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<tb>
<tb> # <SEP> bezeichnet <SEP> die <SEP> Tausender <SEP> eines <SEP> Postens
<tb> y <SEP> Hunderter
<tb> ss <SEP> ,, <SEP> ,, <SEP> Zehner <SEP> ,, <SEP> ,,
<tb> (X <SEP> Einer
<tb> T <SEP> Zehnerpfunde <SEP> eines <SEP> Preises
<tb> C <SEP> Einer-Pfunde <SEP>
<tb> ?,,., <SEP> Zehner-Schillinge <SEP> eines <SEP> Preises
<tb> S <SEP> ,, <SEP> ,, <SEP> Einer-Schillinge <SEP> ,, <SEP> ,,
<tb> P <SEP> Zehner-Pence <SEP>
<tb> D <SEP> Einer-Pence
<tb> F <SEP> ,, <SEP> den <SEP> Pennybruchteil <SEP> ,, <SEP> ,,
<tb>
Zweckdienlich ist in Verbindung mit der Rechenmaschine eine Schreibmaschine vorgesehen, die eine gewöhnliche Klaviatur und besondere Tasten zum Schreiben der Brüche von bis 63/64 besitzt.
Durch diese Kombination wird eine Maschine geschaffen, vermittelst welcher nach dem Schreiben einer Zeile die Rechnung selbsttätig ausgeführt und das Resultat der Multiplikation gedruckt wird.
Bei dem in Betracht gezogenen Beispiel setzt sich die Zeile aus einer Anzahl je einen gewissen Preis kostender Gegenstände zusammen. Dies kann symbolisch vermittelst der eingeführten
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solchen Ausdruckes setzt sich aus der Summe der Produkte zusammen, die erhalten werden, wenn jede Wertstelle des Postens mit jeder Wertstelle des Preises multipliziert wird. Demnach
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Diese'in einer bestimmten Münze angegebene Preise darstellenden Teilprodukte stellen die Resultate der gewöhnlichen Multiplikationstabelle dar und werden in der Beschreibung die einzelnen Bezugszeichen Elementposten bzw. Elementpreise genannt. Es bezeichnet also y einen Elementposten, D einen Elementpreis und y D ein Teilprodukt.
Alle innerhalb des Berechnungsbereiches der Maschine liegenden Teilprödukte werden im voraus bestimmt und in der Maschine durch Kugelgruppen dargestellt, die derart angeordnet sind, dass nach dem Schreiben eines Elementpostens und Elementpreises, das denselben entsprechende Teilprodukt in der Maschine erhalten wird. Bei Addieren mehrerer solcher Teilprodukte wird dann die richtige, in der erforderlichen Münze ausgedrückte Gesamtsumme angegeben.
Beim Schreiben eines Elementpostens und Elementpreises koordinieren dieselben das entsprechende Teilprodukt. Zur Erfüllung dieses Zweckes dient eine Vorrichtung, die der Einfachheit wegen"Koordinator"genannt und in Fig. 2 bis 4 veranschaulicht ist. Gemäss dieser Ausführungsform besteht die Vorrichtung aus einer Anzahl Kanäle a, die mit einer Anzahl die Gleitstangen c aufnehmender Röhren b verbunden sind. Die in den Röhren b verschiebbar angeordneten Stangen c tragen auf ihrem Aussenumfang Nuten oder Kanäle d. Zweckdienlich werden die Röhren b oberhalb der Kanäle a und in einem rechten Winkel zu denselben angeordnet, so dass die Kanäle a und die Stangen c den Abszissen und Ordinaten eines Koordinatensystems entsprechen.
Die Kanäle a sind durch Öffnungen oder kurze Rohre e oder in anderer geeigneter Weise mit den Röhren b verbunden und in der gegenüberliegenden Wandung jeder dieser Röhren b sind Kanäle oder Öffnungen f vorgesehen, welche die Röhren g aufnehmen und deren gegenseitige Entfernung dem Abstand zweier aufeinander folgender Nuten d der Stange c entspricht.
Die Röhren b und Kanäle a können in beliebiger, Weise angeordnet sein. Bei der im nachstehenden beschriebenen Ausführungsform entspricht jede Stange c, die im nachfolgenden der Einfachheit wegen, ; Schieber" genannt ist, einer bestimmten Preiszahl und jeder Kanal a einem bestimmten Postenwert. Es erhellt, dass beim Verschieben einer bestimmten Stange c eine Verbindung zwischen einem der Kanäle a und dem entsprechenden Rohr g hergestellt wird. Strömt dann nach dem Koordinieren des betreffenden Rohres g komprimierte Luft in den betreffenden Kanal a, so tritt dieselbe durch das Rohr g, in im nachstehenden beschriebene Vorrichtungen und bewirkt die Auslösung der für den Zahlenwert des sich aus dem die betreffende Öffnung und den betreffenden Schieber beeinflussenden Posten-und Preiswert zusammensetzenden Teilproduktes erforderlichen Kugel oder Kugelgruppe.
Da in dem die Zahlen darstellenden Teil der Klaviatur nur die zehn Grundzahlen und Brüche vorgesehen sind, erhellt, dass die Bedeutung eines bestimmten Postenwertes nicht nur von seinem Nennwert, sondern auch von seiner Stellung innerhalb einer Zahl abhängt. In ähnlicher Weise ist die Bedeutung einer Ziffer im Preise durch ihre Stellung in der Reihe der den Preis ausdrückenden Ziffern bedingt. So ist es beispielsweise erforderlich, in dem Koordinationssystem für die Teilprodukte zwischen einem acht Einheiten und einem achthundert Einheiten darstellenden Kanal a zu unterscheiden. Da bei einer bestimmten Stellung des Schreibmaschinenschlittens alle Postenziffern sich auf eine bestimmte Einheitszeile beziehen, so werden die Stellenwerte durch die verschiedenen Schlittenstellungen bestimmt.
So wird beispielsweise der Achthunderterkanal (wobei y = 8 ist) nur dann von der Taste 8 beeinflusst, wenn sich der Schlitten in einer Stellung befindet, in welcher die Ziffer 8 800 bedeutet.
Dasselbe trifft auch bezüglich der Preisziffern zu, da der dem Werte von zehn Schillingen entsprechende Schieber (wobei X = i ist) nur dann von der Taste 1 beeinflusst wird, wenn sich der Schlitten in der diesem Werte entsprechenden Stellung befindet.
Das wird durch eine die Koordination einleitende, mit der Bezeichnung " Verteiler" belegte
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Arm i besteht. Der Arm i ist an der Welle k befestigt, deren Drehung durch den Schreibmaschinenschlitten erfolgt. Das Gehäuse h kann auf einem geeigneten an der Schreibmaschinengrundplatte befestigten Träger o. dgl. ruhen und ist am oberen Ende der Welle k ein Zahnrad l vorgesehen, das mit der am Schreibmaschinenschlitten n befestigten Zahnstange m kämmt.
Wenn der Schlitten n von einem Ende seiner Bewegungsbahn nach dem anderen verschaben worden ist, hat das Zahnrad I zwei Umdrehungen gemacht. Der Arm i besitzt eine zentrale Bohrung o, die mit dem im unteren Ende der Welle k angebrachten mittleren Kanal p in Verbindung steht und ist am Umfange des Gehäuses h eine bestimmte Anzahl Löcher q vorgesehen. Wenn nun durch die in der Bohrung p der Welle angeordnete Röhre r komprimierte Luft strömt, so fliesst dieselbe durch die Bohrung o in den Arm i und dann durch die Öffnungen q des Gehäuses h, da der in seiner Bewegung von der Verschiebung des Schreibmaschinenschlittens abhängende und sich absatzweise um seine Achse drehende Arm i der Reihe nach über die verschiedenen Öffnungen q zu liegen kommt.
Um das Gehäuse h herum sind mehrere in geeigneter Weise befestigte, in Fig. i schematisch gezeigte Ventile angeordnet, von denen eins in Fig. 15 im Detail gezeigt ist. Die Anzahl dieser Ventile hängt von der Anzahl der im Gehäuse angebrachten
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Öffnungen q ab. Gemäss der gezeigten Ausführungsform setzt sich jedes Ventil aus einem an beiden Enden geschlossenen Zylindern und einem in diesem verschiebbar angeordneten, von einer Feder u beeinflussten Kolben t zusammen. Auf einer Seite der Zylinder s sind zur Aufnahme der Röhren v dienende Rohrlöcher vorgesehen und sind alle einander entsprechenden Röhren v der Ventile durch in Fig. 15 im Schnitt und in Fig. i schematisch in punktierten Linien angedeutete Kanäle w miteinander verbunden.
In den Zylinder s ist noch eine zweite Reihe von Löchern x vorgesehen, welche mit den Röhren z in Verbindung steht. Einige dieser Röhren z, deren Zweck im nachstehenden beschrieben ist, sind in Fig. i gezeigt. Am Umfange der Kolben t sind ähnlich wie bei den Schiebern des Hauptkoordinators Nuten l vorgesehen, so dass eine Verbindung zwischen den Röhren z und den Kanälen w hergestellt werden kann, wenn beim Vorbeigehen des Armes i an einer einem bestimmten Ventil entsprechenden Öffnung komprimierte Luft in das Innere eines dieser Ventile strömt.
Wie in der schematischen Fig. 1 gezeigt ist, entsprechen die Kanäle w den Grundzahlen und Brüchen, während die Ventile s den verschiedenen Schlittenstellungen a y ss cc T U X S P D F entsprechen. Wird bei einer bestimmten Schlittenstellung ein Postenwert geschrieben, so wird ein in dem Hauptkoordinator oder im Teilproduktensystem den entsprechenden Postenkanal beeinflussender Luftkanal koordiniert. In ähnlicher Weise wird beim Schreiben eines Preis- wertes bei einer bestimmten Schlittenstellung ein in dem Koordinator den entsprechenden
Preisschieber beeinflussender Luftkanal koordiniert.
Der Verteiler bestimmt somit sowohl den richtigen Postenkanal als auch den richtigen Preisschieber und wird alsdann durch die Betätigung dieses Postenkanals und Preisschiebers das dem Elementposten und den Preiswerten entsprechende
Teilprodukt koordiniert. Diese Vor-oder Verteilerkoordinationen können zweckmässig fol- gende sein :
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<tb>
<tb> # <SEP> γss <SEP> #035 <SEP> T <SEP> U <SEP> X <SEP> S <SEP> P <SEP> D <SEP> F
<tb> I <SEP> I <SEP> I <SEP> I <SEP> I <SEP> I <SEP> I <SEP> I <SEP> I <SEP> I <SEP> 1/64
<tb> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 2 <SEP> - <SEP> 2 <SEP> 1/32
<tb> 3 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> - <SEP> 3 <SEP> - <SEP> 3 <SEP> 1/16
<tb> 4 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> - <SEP> 4 <SEP> - <SEP> 4 <SEP> - <SEP> 4 <SEP> 1/8
<tb> 5 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 5 <SEP> 1/4
<tb> 6 <SEP> 6 <SEP> 6 <SEP> 6 <SEP> - <SEP> 6 <SEP> - <SEP> 6 <SEP> - <SEP> 6 <SEP> 1/2
<tb> 7 <SEP> 7 <SEP> 7 <SEP> 7 <SEP> - <SEP> 7 <SEP> - <SEP> 7 <SEP> - <SEP> 7 <SEP> -
<tb> 8 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> 8 <SEP> - <SEP> 8 <SEP> - <SEP> 8 <SEP> - <SEP> 8 <SEP> -
<tb> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> 9 <SEP> - <SEP> 9 <SEP> - <SEP> 9 <SEP> -
<SEP> 9 <SEP> -
<tb>
Die vertikalen Reihen stellen Schlittenstellungen und die horizontalen Reihen Tastenwerte dar. In der Schlittenstellung F können die Brüche 4-"/14 geschrieben werden. Damit jedoch nicht 63 Kanäle a vorgesehen werden müssen, wird der Koordinator so gebaut, dass der Wert eines zu schreibenden Bruches auch durch Kombinieren der unter F angegebenen Werte erhalten werden kann. Werden jedoch die Teilprodukte von Brüchen addiert, so druckt die im nachfolgenden beschriebene Druckvorrichtung den richtigen, dem resultierenden Bruchteil des Produktes entsprechenden Einzelbruch ; Bei dem vorstehend beschriebenen Koordinator wird für jede Wertstelle des Postens ein Koordinator vorgesehen, d. h. einer für die Einheiten, Zehner, Hunderter usw.
Bei der allereinfachsten Ausführungsform müsste daher für jeden Wert, den die betreffende Stelle des Postens einnehmen kann, ein Kanal, d. h. im vorliegenden neun und für jeden Wert, den jede Stelle des Preises einnehmen kann, ein Schieber vorgesehen werden.
Die Anzahl der anzubringenden Schieber und Kanäle kann dadurch herabgesetzt werden, dass zwei oder mehrere Schieber oder Kanäle kombiniert werden. So kann beispielsweise eine Kombination der Zahlen 1, 2,4, 7 oder 1, 2, 3, 5 stattfinden. Bei der veranschaulichten Ausführungsform werden die verschiedenen Postenziffern durch Kombination der Zahlen 1, 2, 3, 6 erhalten, so dass in jedem Koordinator nur vier Kanäle vorzusehen sind und die verschiedenen Werte. die jede Stelle des Postens annehmen kann, durch Kombination von höchstens zwei dieser Kanäle erhalten werden. Es können dann folgende Kombinationen vorkommen.
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<tb>
<tb>
1= <SEP> I <SEP> 4= <SEP> L+III <SEP> 7= <SEP> I+VI
<tb> 2 <SEP> = <SEP> II <SEP> 5 <SEP> = <SEP> II <SEP> + <SEP> III <SEP> 8 <SEP> = <SEP> UU <SEP> + <SEP> VU
<tb> 3 <SEP> = <SEP> III <SEP> 6 <SEP> = <SEP> VI <SEP> 9 <SEP> = <SEP> III <SEP> + <SEP> VI
<tb>
Der Preis wird zweckmässig durch die Kombination der folgenden Ausdrücke erhalten :
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<tb>
<tb> 1/64 <SEP> eines <SEP> Pennys, <SEP> =Z
<tb> 1/32 <SEP> ,, <SEP> ,, <SEP> ...........= <SEP> 2 <SEP> Z
<tb> 1/16 <SEP> ,, <SEP> ,, <SEP> ...........= <SEP> H
<tb> 1/8 <SEP> ,, <SEP> ,, <SEP> ...........= <SEP> 2 <SEP> H
<tb> 'A <SEP> ". <SEP> ='2 <SEP> Q
<tb> 1/2 <SEP> ,, <SEP> ,, <SEP> ...........= <SEP> 2 <SEP> Q
<tb> I <SEP> Penny <SEP> ..............= <SEP> D
<tb>
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<tb>
<tb> 2 <SEP> Pence <SEP> ..............= <SEP> 2D
<tb> 4 <SEP> ,, <SEP> ...............= <SEP> 4 <SEP> D
<tb> 6 <SEP> ,, <SEP> ..............= <SEP> B
<tb> I <SEP> Schilling <SEP> ..............= <SEP> S
<tb> 2 <SEP> ,, <SEP> ..............= <SEP> 2 <SEP> S
<tb> 4 <SEP> ,, <SEP> ..............= <SEP> 4 <SEP> S
<tb> 5 <SEP> ,, <SEP> ..............= <SEP> V
<tb> I0 <SEP> ,,
<SEP> ..............= <SEP> X
<tb> I <SEP> Pfund <SEP> ..............= <SEP> U
<tb> 2 <SEP> ,, <SEP> ..............= <SEP> 2 <SEP> U
<tb> 4 <SEP> ,, <SEP> ..............= <SEP> 4 <SEP> U
<tb> 7 <SEP> ,, <SEP> ..............= <SEP> 7 <SEP> U
<tb> I0 <SEP> ,, <SEP> ..............= <SEP> T
<tb> 20 <SEP> ,, <SEP> .............. <SEP> = <SEP> 2 <SEP> T
<tb>
Es sind somit in jedem Koordinaten 21 Schieber vorzusehen, die einzeln oder in Gruppen in die Ruhelage zurückgeführt werden können. So werden beispielsweise die die Einheiten der
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in die mit demselben Zylinder verbundenen Röhren zu verhindern, können Rückschlagventile vorgesehen werden.
Da sich diese Ventile für solche Vorrichtungen jedoch nicht bewähren, empfiehlt es sich, an Stelle eines Kolbens mehrere getrennte zylindrische Stäbe 4 vorzusehen und deren Enden in der veranschaulichten Weise abzuschrägen. Die Anordnung ist eine derartige, dass in der Normallage der Ventile die von den Abschrägungen gebildeten Nuten gegenüber der den Zylindern 2, 3 komprimierte Luft zuführenden Röhren 5 zu liegen kommen und dass beim Einlassen komprimierter Luft in eine dieser Röhren nur der oder die vor derselben gelegenen Kolben bewegt werden, während die hinter dieser, Röhre befindlichen Kolben das Überströmen der Luft in die anderen mit dem Zylinder verbundenen Röhren verhindern.
In dem Koordinator kann jede Röhre- g zweckmässig durch ihren besonderen Kanal und Schieber kenntlich sein, beispielsweise durch ss 11, 4 S, in welchem Falle ss 11, 4 S diejenige Röhre darstellt, durch welche die in den Kanal ss 11 eingelassene komprimierte Luft beim Bewegen des Schiebers 4 S strömt.
Der Wert des durch Koordinieren eines Schiebers und Kanals erhaltenen Teilproduktes wird durch eine Anzahl gleichartiger Gegenstände, vorzugsweise Kugeln, bestimmt, die in einem geeigneten Behälter 6 (siehe Fig. 5 bis 7) aufgespeichert sind. Dieser Behälter kann beispielsweise in einem Gehäuse (nicht gezeigt) angeordnet sein und besitzt einen geneigten Boden oder wird in einem Gehäuse schräg angeordnet.
Von dem Behälter hängt eine Anzahl Röhren 7 herab, die mit aus dem Behälter 6 in dieselben gelangenden Kugeln 8 gefüllt sind (siehe auch Fig. i). Das untere Ende der Röhren 7 kann in den Rinnen 9 in der Längsrichtung verschoben werden (Fig. 5 und 6) und sind diese Röhren in geeigneter Weise unterstützt, indem sie beispielsweise von den auf den Seitenkanten der Rinnen verschiebbar angeordneten Ringen oder Rollen getragen werden.
In diesen Rinnen 9 befinden sich Löcher 10, die gross genug sind, um die Kugeln 8 in die Rinnen 11 fallen zu lassen, die zu den Rinnen 9 in einem rechten Winkel angeordnet sind. Diese Rinnen 11 sind in der schematischen Fig. i durch die symbolischen Zeichen K L M C T U X V S B D, Q H und Z angedeutet und drückt eines oder mehrere die Teilprodukte eines Gesamtproduktes aus. Der mittlere Teil dieses Diagramms stellt eine Draufsicht des Behälters dar und wird die von
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Im vorliegenden Falle sind sie für englisches Geld bestimmt worden ; für andere Geldsorten müssen entsprechende Umrechnungen gemacht werden. Ist daher in dem Koordinator ein Postenwert mit einem Preiswert koordiniert worden, so kann die. in jede Rinne und jeden Zähler gelangende Kugelzahl, wie im nachstehenden in Verbindung mit einem Beispiel gezeigt wird, bestimmt werden. Die Röhren 7 können entweder einzeln oder im Falle es die Anordnung gestattet, gruppenweise in ihren Rinnen in der Längsrichtung verschoben werden.
Wird nun eine dieser Röhren durch den kleinen Kolben 12, der in dem mit einer bestimmten Röhre g in Verbindung stehenden Zylinder 13 angeordnet ist, bewegt, so kommt das untere Ende derselben über die ihr entsprechende Öffnung 10 zu liegen, so dass die von dieser Röhre dem Zählmechanismus abzugebende Anzahl von Kugeln durch die Öffnung 10 in die entsprechende Rinne 11 fallen kann. Nahe dem unteren Ende jeder Röhre 7 oder einer Gruppe solcher Röhren ist ein Schlitten 14
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vorgesehen, der von dem Kolben 12 verschoben werden kann, damit die Röhre oder Röhren in der bereits beschriebenen Weise eine Anzahl Kugeln abgeben kann bzw. können.
In Fig. 6 ist eine Anzahl Röhren in ihrer normalen Lage gezeigt, während die mit 15 bezeichnete Röhre sich in der Lage befindet, bei der die Kugeln 8 in die entsprechende Rinne-M fallen können.
Es sei hervorgehoben, dass jede Röhre eine bestimmte Anzahl Kugeln auslöst und dass diese Kugeln beim Verschieben der betreffenden Röhre aus ihrer Normallage in die untere Rinne fallen. Damit nur eine bestimmte Kugelzahl aus jeder Röhre herausfallen kann, ist ein Schieber 16 vorgesehen, der aus einer wagerechten auf einem senkrechten Träger ruhenden Platte besteht, die beim Verschieben der Röhre durch einen Schlitz in dieselbe ragt und nur den unter ihr befindlichen Kugeln herauszufallen gestattet. Somit hängt die von jeder Röhre abgegebene Kugelzahl von der Höhe des Schieberträgers ab. Eine hufeisenförmige Feder 17 (Fig. 5 und 7) schiebt dann die Röhre oder die Röhrengruppe wieder in ihre Normallage zurück.
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welche die Kugeln der Rinnen 11 aufnehmen.
Dabei führen alle dem Symbol K entsprechenden Rinnen 11 die Kugeln der K-Rinne 18 und alle dem Symbol L entsprechenden Rinnen 11 die Kugeln der L-Rinne 18 zu usw. Am Ende jeder Rinne 18 ist eine Röhre 19 angeordnet, die mit einer Wand der betreffenden Rinne bündig ist, so dass kein Festsitzen der Kugeln zu befürchten ist. Jede Röhre 19 führt die Kugeln einem sie zählenden Mechanismus zu, wobei für jedes der Symbole K L M C T U X V S B D Q Hund Z ein Zähler vorgesehen ist und erforderlichenfalls können noch besondere Zähler I J (Fig. i) für die zu übertragenden Summen angebracht werden.
Bei der Maschine gemäss vorliegender Erfindung, mittels der Warenpreise ausgerechnet werden können, empfiehlt es sich, drei Sätze von Zählern für das Produkt oder die "Warenrechnung", den"Rechnungsbetrag"und den"Gesamtbetrag"vorzusehen. Ein solcher Satz von Zählern
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wegen derart angeordnet, dass die Kugeln die drei Zähler jedes Satzes nacheinander betätigen.
Der zu oberst angeordnete Zähler zeigt den"Rechnungsbetrag", der in der Mitte gelegene die "Warenrechnung" oder das Produkt und der unterste den"Gesamtbetrag"an.
Bei jedem Satz von Zählern, d. h. bei dem Rechnungsbetrag-, Warenrechnung-und Gesamtbetragszählern ist ein vier Zähne besitzendes Triebrad 20 (Fig. I, I3, 14 und 20) vorgesehen, das starr mit der über die ganze Länge der Zählersätze sich erstreckenden Welle 21 verbunden ist. Ferner ist an der in jedem Zahler vorgesehenen Hohlwelle 23 ein Zahnrad 22 befestigt. Die Triebräder 20 werden ununterbrochen von einem geeigneten Motor mit einer durch Versuche oder Berechnung festzusetzenden Geschwindigkeit herumgetrieben und jedes derselben treibt nur dann sein Zählrad an, wenn zwischen ein Triebrad und seinem Zähler eine Kugel zu liegen kommt.
Das Triebrad kann von beliebiger Form sein, zweckmässig wird es jedoch so gebaut, dass es das von ihm betätigte Zählrad in der Lage verlässt, in der die nächste Kugel in der erforderlichen Weise zugeführt wird, d. h. es dreht sein Zählrad nur um einen ganz bestimmten Betrag. Das Zählrad kann ge. wünschtenfalls durch eine Feder oder Sperrklinke (nicht gezeigt) in der erforderlichen Lage gehalten werden.
Jede in einen bestimmten Satz von Zählern gelangende Kugel wird nach dem Passieren der Röhre 19 und des Kanals 24 (Fig. I3) von dem Triebrad 20 des Zählers für den Rechnungbetrag mitgenommen, wobei sie gegen das entsprechende Zählrad 22 aufschlägt und letzteres um eine Teilung dreht. Hierauf passiert sie den Kanal 25 und gelangt in das Triebrad des Zählers für die Warenrechnung, um schliesslich nach dem Drehen des Zählrades dieses Zählers um eine Teilung durch den Kanal 26 in den Gesamtbetragszähler einzutreten, dessen Zählrad ebenfalls um eine Teilung gedreht wird. Dann fällt diese Kugel in die in Fig. I schematisch gezeigte Rinne 27 und wird von einem geeigneten Hebemechanismus 28 wieder in den Behälter 6 gehoben.
Die Kanäle 24, 25 und 26 können beispielsweise in Platten vorgesehen sein und die Zähler jedes Satzes sind der Bequemlichkeit wegen, wie in der eine Rückansicht eines solchen Satzes zeigenden Fig. 8 veranschaulicht ist, zueinander versetzt angeordnet. Wie in Fig. 20 gezeigt ist, dreht sich das als verhältnismässig dünne Scheibe ausgebildete Zählrad 22 zwischen zwei das Triebrad 20 bildenden Scheiben.
Den Umständen entsprechend wird an den Zählrädern eine verschiedene Zähnezahl vorgesehen oder sie wird derart gewählt, dass man mit einer Art von Zählrädern auskommt, wobei dann im vorliegenden Falle jedes derselben 60 Zähne besitzen müsste. Jedoch empfiehlt es sich zwecks Vereinfachung der Räderkonstruktion, zwei oder mehrere Arten von eine kleinere Zähnezahl besitzenden Rädern zu verwenden. Zweckdienlich kommen Räder mit zehn und zwölf Zähnen zur Verwendung.
Nachdem der Wert einer Stelle dem kleinsten der nächsthöheren Stelle entspricht, muss eine Zahl in diese nächsthöhere Stelle übertragen werden. Das wird gemäss vorliegender Erfindung
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für diese Wertstelle zugeführt wird. Wie das in möglichst einfacher Weise bewerkstelligt wird, ist weiter unten beschrieben.
Die Anzahl der von einem Zählrad während einer Umdrehung übertragenen Kugeln hängt von seiner Zähnezahl und dem Nennwerte der von ihm angezeigten Zahl ab. So besitzen beispielsweise die Räder Z H Q D B V und X zwölf und die Räder S U T C M L und K zehn Zähne.
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während jeder Umdrehung übertragen.
Das Übertragen kann in beliebiger Weise geschehen. Beispielsweise kann an der Warenrechnungszählwelle 23 (Fig. 9 bis 14, 20 und 21) jedes Zählersatzes eine einen oder mehrere Ansätze 30 besitzende Scheibe 29 befestigt werden (Fig. 14). Die Zahl der Ansätze hängt von der Anzahl Kugeln ab, die das entsprechende Zählrad während einer Umdrehung zu übertragen hat. Im vorliegenden Falle besitzt das Übertragungsrad 29 nur einen Ansatz, da es mit einem Zählrad zusammen arbeitet, das während einer Umdrehung nur eine Kugel überträgt.
Das Übertragungsrad dreht sich innerhalb eines aus Platten o. dgl. hergestellten Gehäuses, dessen Abmessungen derart gewählt sind, dass zwischen dem Aussenumfang dieses Rades und der Innenflächhe des Gehäuses ein Kanal 31 vorgesehen werden kann, der gerade gross genug ist, um dem Ansatz 30 das Herumdrehen einer der Kugeln 8 in der durch den ausgezogenen Pfeil angedeuteten Richtung, d. h. in der Zählrichtung des entsprechenden Zählrades 22 zu gestatten.
Das. Gehäuse, in dem sich das Übertragungsrad 29 dreht, steht mit zwei Röhren 32,33 in Verbindung. Die Röhre 32 gestattet den Kugeln 8 aus dem Behälter 6 in dieses Gehäuse zu rollen, während die Röhre 33 die übertragenen Kugeln dem Rechnungsbetragszähler für die nächsthöhere Wertstelle zuführt, wobei die Kugeln in derselben Weise wie während des gewöhnlichen Zählvorganges die verschiedenen Zähler passieren, so dass selbsttätig in dem ganzen Satz von Zählern für die nächsthöhere Wertstelle eins addiert wird. Es ist wichtig, dass die Röhren 32 und 33 fortwährend mit Kugeln gefüllt sind. Am unteren Ende des mit diesen Röhren in Verbindung stehenden Durchlasskanals 35 sind kleine Federn 34 o. dgl. vorgesehen, die das Herausfallen der Kugeln verhindern.
An Hand der Fig. 14 ist ersichtlich, dass der Ansatz 30 des Übertragungsrades eine Kugel mitnehmen und in die Röhre 33 stossen kann, wobei dann am oberen Ende dieser Röhre, da sie für gewöhnlich mit Kugeln gefüllt ist, eine derselben herausgestossenen und dem Zähler für die nächsthöhere Wertstelle zugeführt wird. Wenn das Übertragungsrad weitergedrückt wird, bewirkt der Ansatz 30 das Herausfallen einer Kugel aus der Röhre 32, während die übrigen Kugeln durch die Feder 34 daran verhindert werden. Die so herausgezogene Kugel wird, sobald eine neue Übertragung stattzufinden hat, in die Röhre 33 geschoben. Es erhellt, dass das Übertragen auch in anderer Weise stattfinden kann.
Beispielsweise können an den Zählrädern Stifte o. dgl. vorgesehen werden, die Radsperren oder einen ähnlichen Auslösemechanismus betätigen und dabei
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15/12 Umdrehungen und zeigt i an, während vier Kugeln in die Q-Rinne übertragen werden, so dass das Q-Zählrad 4/12 = 1/3 einer Umdrehung beschreibt und o anzeigt, während eine Kugel in die D-Rinne übertragen wird. Das D-Zählrad zeigt dann i an, da es 1/12 einer Umdrehung beschreibt. Für diesen Fall ergibt sich :
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zur Anwendung gelangt. Es sei jedoch ausdrücklich hervorgehoben, dass vorliegende Erfindung nicht auf eine besondere Schreibmaschinenart beschränkt ist und dass die Bauart und Anordnung der einzelnen Teile abgeändert und den verschiedenen Anforderungen angepasst werden können.
Wie bereits erwähnt wurde, sind an der Schreibmaschine eine gewöhnliche Klaviatur und besondere Tasten für die Brüche -"Vet vorgesehen. Um jedoch die Zahl der Typenhebel zu vermindern, können die in Fig. r mit 36 bezeichneten Typenhebel benutzt werden, die zwei Typen 37 tragen, von denen die eine einen grossen oder kleinen Buchstaben und die andere einen Buchstaben oder eine Zahl darstellt ; in keinem Falle stellen aber die zwei Typen eines Hebels zwei Zahlen dar. So kann z. B. der auf der linken Seite der'schematischen Fig. i gezeigte Hebel 36 die Zahl 5 und den Buchstaben o tragen, während die Taste 38 zum Schreiben der Zahl 5 und die Taste 39 zum Schreiben des Buchstabens q dient. Sobald auf einem Hebel zwei Typen vorgesehen werden, muss ein geeigneter Umschaltemechanismus für die Schreibmaschinenwalze 40 angebracht werden.
Ein selbsttätiger Umschaltemechanismus, bei dem in einem kleinen Zylinder ein Kolben durch komprimierte Luft betätigt wird, ist in Fig. 18 gezeigt.
Der auf dem Träger 42 ruhende Zylinder 41 nimmt einen gegen den Hebel 44 stossenden Kolben 43 auf. Der Hebel 44 ist drehbar an der Welle 45 befestigt, die ihrerseits drehbar in einem geeigneten
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Teil des Maschinenrahmens oder in einem Träger desselben gelagert ist und einen aus zwei um den Zapfen 47 sich drehenden Hebeln 46 bestehenden Winkelhebel trägt. Ein Ende eines der Hebel 46 umgibt die Welle 48 der Schreibmaschinenwalze 40. Beim Einlassen von komprimierter Luft in den Zylinder 41 wird der Kolben 43 auswärts bewegt und die Walze 40 durch den Hebel 44 und den Winkelhebel 46 bewegt, so dass die eine oder andere der zwei Typen 37 in ihre Arbeitsstellung kommt.
Beim Herunterdrücken der Taste 38, d. h. der zum Schreiben der Zahl 5 dienenden Taste tritt komprimierte Luft aus der Röhre 49 (Fig. I) durch das Ventil 50 in den Zylinder 51 ein, wodurch dessen Kolben und der Hebel 36 bewegt werden und die Zahl 5 gedruckt wird. Beim Herunterdrücken der Taste 39 strömt komprimierte Luft aus der Röhre 49 durch das Ventil 52 in den Umschaltezylinder 41, so dass die Walze 40 gedreht und die Type q in die Arbeitsstellung gebracht wird, um dann von der in den Druckzylinder 51 eintretenden Luft betätigt zu werden.
Es soll nun an Hand eines bestimmten Beispieles die Wirkungsweise der Maschine erläutert werden, während das ebenfalls von der Maschine besorgte Drucken einer Berechnung und andere mit der Schreibmaschine und dem Zählmechanismus zusammenhängende Vorgänge weiter unten beschrieben werden.
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Bezugszeichen 38 belegt ist und wie bereits beschrieben wurde, strömt dann aus der Röhre 49 komprimierte Luft in den Zylinder 51 über, so dass auf das in die Schreibmaschine gelegte
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der den Verteiler h umgebenden Ventile S.
Da sich der Schlitten der Schreibmaschine zu dieser Zeit in der oc-Stellung befindet, tritt die Luft durch den Verteilerarm i in das entsprechende Ventil S ein, so dass der entsprechende Schieber t entgegen der Wirkung der Feder M verschoben wird (Fig. i) und alle Kanäle w dieses bestimmten Ventils mit allen der von ihm abzweigenden Röhren z in Verbindung gesetzt werden. Da jedoch nur in den der Zahl 5 entsprechenden Kanal komprimierte Luft eintritt, kann letztere nur durch die Öffnung 54 (Fig. i) entweichen, um nach dem Durchströmen der entsprechenden Leitung z in die Ventile zu gelangen, die ihr das Eintreten in die Kanäle a des Hauptkoordinators gestatten.
Da der Wert der Zahlentype 5 ist, so kann sich derselbe, wie bereits gesagt wurde, auch aus 111 11 zusammensetzen und es wird daher die durch die Öffnung 54 strömende Luft, wie in der schematischen Fig. i gezeigt ist, in die 11 und 111 Kanäle des o :-Koordinators geleitet.
Da durch die Öffnung 54 nur während sehr kurzer Zeit Luft strömt und unter Umständen von einem der Koordinatorkanäle a mehreren Zylindern 13 zwecks Betätigung der die mit dem Behälter 6 verbundenen Röhren 7 verschiebenden Kolben 12 Luft zugeführt werden muss und somit der Luftvorrat in diesen Kanälen gross, sein sollte, empfiehlt es sich, zwischen den Ventilen S des Verteilers und den Kanälen des Koordinators ein Relais vorzusehen. Ein solches Relais ist schematisch in Fig. 1 und einzeln in den Fig. 2 und 3 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform tritt die aus dem Verteiler strömende Luft in einen der Zylinder 55 ein, in dem mehrere Fin7elkolben 56 angeordnet sind. Diese Anordnung entspricht der in Verbindung mit den Arbeitszylindern 2 und 3 für die Koordinatorschieber beschriebenen.
Das Relais muss vorgesehen werden, weil die ein Verschieben der Röhren 7 bewirkenden Kolben nicht nur erst nach dem Drucken der Posten und des Preises, sondern auch erst nach dem Drucken der in der Maschine bestimmten, ; Waren- rechnung"betätigt werden können.
Neben den Zylindern 55 sind noch grössere Zylinder 57 (Fig. 1, 2 und 3) vorgesehen, weki- die Kolben 58 aufnehmen. Befinden sich diese Kolben in ihrer normalen Lage, so sperren sie die Verbindung zwischen der Einlassröhre 59 und der mit dem Kanal a kommunizierenden Auslassröhre 60 ab. Sobald jedoch die Luft aus dem Verteiler in diese Vorrichtung überströmt, wird einer dieser Kolben 56 und dadurch einer der Kolben 58 verschoben und eine Verbindung zwischen der mit einem Behälter für die komprimierte Luft kommunizierenden Röhre 59 und der mit dem Kanal a in Verbindung stehenden Röhre 60 hergestellt, so dass ein grosses Quantum komprimierter Luft in die Koordinatenkanäle eintritt. Die Betätigung des Ganzen hängt von einem momentanen Durchgang der Luft durch die Tastenventile und die Ventile S ab.
Der die Maschine Bedienende wird nach dem Schreiben der ersten Teiles der Rechnungzeile den Preis, d. h. ! 5 drucken müssen. An dieser Stelle sei bemerkt, dass die Bewegungen des Verteilers hinsichtlich der Bewegung des Schreibmaschinenschlittens zwecks Vereinfachung der Anordnung derart beeinflusst werden, dass der Verteilerarm während der Bewegung des Schlittens um die vom Text bestimmte Strecke genau eine Umdrehung beschreibt. Drückt der Bedienende zwecks Schreibens des Preises auf die Taste 5, d. h. auf die mit dem Bezugszeichen 38 belegte Taste, so wird auf dem Rechnungsbogen ebenfalls die Zahl 5 geschrieben und komprimierte Luft in den der Zahl 5 entsprechenden Kanal der Ventile-S eingelassen.
Selbstverständlich befindet
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sich der Schlitten in diesem Augenblicke in der zum Drucken der ± erforderlichen Lage, so dass der Verteilerarm dem U-Ventil dieser Ventile S gegenüber liegt. Der Schieber t des Ventils wird somit verschoben und die bei 61 (Fig. i) angedeutete Öffnung x (Fig. 15) koordiniert, wobei komprimierte Luft durch die der Öffnung 61 entsprechende Röhre z in den die erforderlichen Schieber des Koordinators betätigenden Zylinder oder in mehrere dieser Zylinder eintritt.
Da in diesem Beispiel der Preis ; ss 5 beträgt, kann sich die Preiszahl auch aus den Bestandteilen 4 U U zusammensetzen und die durch die Öffnung 61 des Ventils S ausströmende und die Röhre z
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in punktierten Linien angedeuteten Röhren g eintritt, betätigt die Kolben 12, welche eine oder mehrere der am Behälter 6 vorgesehenen Röhren 7 verschieben, so dass die erforderliche den Zählern zuzuführende Anzahl von Kugeln ausgelöst wird. Im vorliegenden Falle steht die Röhre oc n 4 U mit dem Kolben in Verbindung, welcher die in Fig. i mit 4 U 8 bezeichnete Röhre verschiebt. 4 U 8 soll andeuten, dass die so bezeichnete Röhre dem U-Zähler acht Kugeln abgibt, wenn sie verschoben wird.
Wie in Fig. i angedeutet, ist daher diese Röhre unmittelbar oberhalb der dem U-Zähler Kugeln zuführenden U-Rinne angeordnet. Ferner steht die Röhre oc III, 4 U = 12 U = T 2 U mit dem Kolben in Verbindung, der das mit 4 U 12 bezeichnete Röhrenpaar beeinflusst, dessen eine Röhre oberhalb der T-Rinne und die andere oberhalb der U-Rinne angeordnet ist. 4 U 12 soll andeuten, dass eine Kugel dem T-Zähler und zwei Kugeln dem U-Zähler zuzuführen sind. Die Röhre oc II U führt komprimierte Luft der mit U 2 bezeichneten, oberhalb der U-Rinne angeordneten Röhre zu, wobei U 2 andeutet, dass zwei Kugeln dem U-Zähler zuzuführen sind.
Schliesslich steht die Röhre oc III U mit der mit U 3 bezeich- neten Röhre, die dem U-Zähler drei Kugeln abgibt, in Verbindung. Es gelangt somit im Ganzen eine Kugel in den T-Zähler, während 15 Kugeln-in den U-Zähler eintreten. Da nun das U-Zählrad zehn Zähne besitzt und während einer Umdrehung eine Kugel überträgt, wird es eine Kugel dem'T-Zähler übertragen und 5 anzeigen, so dass in diesem Falle als Resultat 2 T 5 U 25 angegeben wird.
Sollte nach dem Schreiben der aus dem Posten, Text und Preis, sich zusammensetzenden
Rechnungszeile in derselben ein Fehler bemerkt werden, so kann der Schlitten in die zum Drucken der Verbesserung erforderliche Lage zurückbewegt werden und nach dem Herunterdrücken einer Korrekturtaste können dann auch die bei der Berechnung falsch eingestellten Teile der
Maschine in ihre Normallage zurückgebracht werden. Nach dem Ausradieren der falschen und
Schreiben der richtigen Zahl wird die Maschine wieder in die Lage gebracht, in der die richitge
Berechnung ausgeführt wird. Die Korrekturtaste kann rot angestrichen sein oder in anderer
Weise leicht kenntlich gemacht werden und in der schematischen Fig. 1 ist sie mit dem Bezugszeichen 63 belegt.
Wird beim Schreiben der Zeile ein Fehler gemacht, beispielsweise in der oc-Stellung des Schlittens im Posten eine falsche Zahl geschrieben, so strömt. nach dem Herunterdrücken der Taste 63 aus der Röhre 64 durch das Ventil 65 komprimierte Luft in die Röhre 66 über, die sie einem zusätzlichen, in punktierten Linien angedeuteten Kanal 67 zuführt. Da der Verteiler- arm dem oc-Ventil der Ventile S gegenüber liegt, so wird die mit einem Stern (Fig. I) bezeichnete Öffnung geöffnet und komprimierte Luft in die sie den Rückführzylindern 69 zuführende Röhre 68 eingelassen. Diese Zylinder 69 (Fig. i und 2) betätigen die die Ventile 57 beeinflussenden Kolben 58 und es werden die vorher im Koordinator irrtümlicherweise geöffneten Kanäle wieder geschlossen.
Nachdem die richtige Zahl geschrieben worden ist, werden die derselben entsprechenden Kanäle in derselben Weise wie während des normalen Arbeitsganges der Maschine geöffnet. Wenn der die Maschine Bedienende eine Zeile geschrieben hat und einen bestimmten mit Kolumnenmass" bezeichneten Punkt erreicht, muss er auf die "Warenrechnungstaste" drücken, deren Bedeutung aus dem nachfolgenden hervorgeht. Ist dies geschehen, so können in der Zeile keine Verbesserungen mehr gemacht werden und die Maschine würde dann das falsche, dem beim Schreiben der
Rechnungszeile gemachten Fehler entsprechende Resultat angeben, so dass es ersichtlich ist, dass der Fehler vom Bedienenden und nicht von der Maschine gemacht wurde.
Nach dem Herunter- drücken der Warenrechnungstaste gelangt der Schlitten in die Zone, in welcher das Drucken des von der Maschine ausgerechneten Produkts oder der"Warenrechnung"stattfindet. Da aber zum Ausführen der verschiedenen Berechnungen mit der Maschine eine gewisse Zeit erforderlich ist, empfiehlt es sich, die auf eine bestimmte Zeile sich beziehenden Berechnungen von der
Maschine dann ausführen zu lassen, wenn der Bedienende mit dem Schreiben der nächsten Zeile beschäftigt ist. Wenn der Schlitten nach dem Herunterdrücken der Warenrechnungstaste in die Druckzone gebracht worden ist, wird daher das Produkt oder die "Warenrechnung" der vorhergehenden Zeile gedruckt, wobei selbsttätige Umschaltvorrichtungen die Schreibmaschinen- walze in eine solche Stellung verschieben, dass auf der vorhergehenden Zeile gedruckt werden kann.
Ein derartiger selbsttätiger Umschaltemechanismus ist in Fig. 15 gezeigt, in der 70 einen am Träger 71 des Schreibmaschinengestells befestigten Zylinder bezeichnet. Der in. diesem
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Zylinder arbeitende Kolben ? drückt gegen das Ende des Hebels 73, der von der Feder 71 beeinflusst wird und einen gebogenen, die Welle 48 der Schreibmaschinenwalze 40 aufnehmenden Schlitten 73a besitzt. An einem Ende des Hebels 73 ist eine Nase 75 vorgesehen, die erforderlichenfalls in eine an der Schreibmaschinenwalze oder ihrer Spindel befestigten Zahnrad 76 eingreifen kann.
Beim Eintreten komprimierter Luft in den Zylinder 70 wird der Kolben 72 auswärts bewegt und die Nase 75 mit dem Zahnrad 76 in Eingriff gebracht, so dass beim Weiterbewegen des Kolbens die Schreibmaschinenwalze um den gewünschten Betrag gedreht und das Produkt oder die Warenrechnung auf dem Rechnungsbogen in der richtigen Zeile gedruckt wird.
Beim Drucken des Produktes ist es zweckmässig, die Penny, gleichgültig, wie gross ihr Betrag auch ist, auf einmal zu drucken, so dass nur zwölf Wagenstellungen in Betracht zu ziehen sind.
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geeigneter Weise mit dem an der Welle 87 der Auslösevorrichtung vorgesehenen Hebel 86 verbunden ist.
Nachdem die von der Maschine ausgeführte Berechnung beschrieben worden ist, soll nun an Hand des obigen Beispiels erläutert werden, wie das Drucken bewirkt wird. In diesem Beispiel wurde als Resultat f 25 gefunden und es muss nun beschrieben werden, wie dies gedruckt wird. Wie in Fig. i gezeigt ist, befindet sich das T-Gehäuse in der Lage 2 und das U-Gehäuse in der Lage 5, d. h. die Öffnungen in dem Sitz und in der Ventilscheibe der entsprechenden Gehäuse kommen in den Lagen 2 und 5 übereinander zu liegen.
Das T-Gehäuse ist durch die Röhre 88 (Fig. i) mit dem inneren Kanal 89 des Druckverteilers verbunden, er in jeder Beziehung dem bereits beschriebenen Schreibverteiler ähnlich ist. Da der innere Kanal 89 mit einem komprimierte Luft enthaltenden Behälter verbunden ist, strömt diese durch die Röhre 88 in das T-Gehäuse und hierauf durch die in der Lage 2 übereinanderliegenden Öffnungen und die Röhre 90 in die Öffnung des oberhalb des Kanals 2 gelegenen Ventils S. Da sich der Schlitten in diesem Augenblicke in der Lage befindet, in der die Zehner der Pfund gedruckt werden, so beeinflusst der Verteilerarm gleichzeitig das S-Ventil und es tritt in den Kanal 2 (Fig. 1, 2 und 4) komprimierte Luft ein, die durch die Röhre 91 in den den Typenhebel mit der Ziffer 2 betätigenden Druckzylinder strömt.
Die Ziffer 2 wird auf dem Rechnungbogen in der den Zehnern der Pfund entsprechenden Stelle gedruckt. Beim Verschieben des Schlittens in diese Stellung wurde, da der bereits beschriebene"Unterscheider"das Drucken nicht gestattet, nichts gedruckt. Durch die entsprechende in Verbindung mit dem U-Gehäuse vorgesehene Röhre 92 (Fig. i) tritt, wenn sich der Schlitten in der zum Drucken der Einheiten der Pfund erforderlichen Lage befindet, komprimierte Luft in den den Typenhebel mit der Ziffer 5 betätigenden Druckzylinder ein. In den den Schillingen und Pence entsprechenden Stellen werden
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scheider"durch seine Feder 81 (Fig. 16) bewegt wurde. In der schematischen Fig. i sind auch Teile gezeigt, die zum Berechnen des Preises von fünf Gegenständen à %2 eines Pennys dienen.
Bei dieser Berechnung geht man in ähnlicher Weise wie bei dem beschriebenen Beispiel vor und es genügt, wenn in Verbindung mit diesem zweiten Beispiel einiges über den Druckmechanismus gesagt wird.
Wenn Brüche vorkommen, empfiehlt es sich, wie bereits erwähnt wurde, Hilfskoordinationssysteme vorzusehen. Diese Systeme und die erforderlichen Verbindungsleitungen sind in der
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Stellungen i bzw. 3 und 2 befinden. Um in den Hilfskoordinatoren jede Störung zu vermeiden, werden die H-und Z-Koordinatoren zuerst betätigt und ist zu diesem Zwecke am Druckverteiler ein besonderes Ventil 93 (Fig. i) vorgesehen. Durch die Röhre 94 strömt aus dem inneren Kanal des Druckverteilers komprimierte Luft in die H- und Z-Gehäuse und dann durch die übereinanderliegenden Öffnungen 3 und 2 sowie die Röhren 95 und 100 in die 3 H-und 2 Z-Kanäle der Hilfskoordinatoren 96 und 99 ein.
In ähnlicher Weise wird aus dem Q-Gehäuse komprimierte Luft dem 1 Q-Schieber des Koordinators 96 zugeführt und die Öffnung 97 in derselben Weise wie in Verbindung mit dem Hauptkoordinator beschrieben wurde, koordiniert. Die durch die Röhre 98 strömende Luft betätigt den 3 H-Schieber in dem 1 Q-Koordinator des Hilfskoordinators 99, so dass auf diese Weise die dem Ausdruck 15/32 (der das Resultat darstellt) entsprechende Öffnung 101 koordiniert wird und die komprimierte Luft nach dem Passieren der Röhre 102 in den den Typenhebel 15/32 betätigenden Druckzylinder eintreten kann.
In der Fig. 15 sind Einzelheiten der Druckzylinder und der dazugehörigen Teile sowie der geeignete Ventile einschliessenden Druckkammern gezeigt ; es versteht sich aber von selbst, dass die Bauart dieser Teile vielen Veränderungen unterworfen sein kann. Bei der gezeigten Ausführungsform sind in den bereits erwähnten Druckzylindern 51 mehrere kurze Stäbe oder Kolben 103 und Ventile vorgesehen. Die Enden dieser Kolben sind in derselben Weise wie in Verbindung mit den in den Betätigungszylindern der Koordinatoren angeordneten Kolben beschrieben worden, abgeschrägt. Der oberste Kolben jedes Zylinders ist durch die Stange 104 mit einer Kurbel verbunden, die an der Stange 105 eines bestimmten, dem betreffenden Druckzylinder entsprechenden Typenhebels befestigt ist.
Wird einer dieser Zylinder betätigt, so wird auch der entsprechende Typenhebel durch die Kolben 103, die Verbindungsstange 104 und die letztere mit der Stange 105 verbindende Kurbel bewegt.
Die zur Betätigung der Maschine erforderliche komprimierte Luft kann von einer geeigneten Vorrichtung, beispielsweise einem Kompressor geliefert und in einer oder mehreren Druckkammern 106 angesammelt werden. Solche Druckkammern für die Tasten sind in Fig. 15 gezeigt.
In dem Deckel einer solchen Druckkammer sind mehrere Ventile 107 angeordnet, die durch Schrauben 108 in der erforderlichen Lage gehalten werden. Diese Ventile können in verschiedener Weise gebaut sein. Die in der Zeichnung gezeigten werden von den unteren Enden der Tastenstangen 109 nach unten gedrückt. Die Ventile 107 werden zuweilen durch Federn nach aussen
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gedrückt ; im vorliegenden Falle wird das jedoch von dem Luftdruck besorgt. Es empfiehlt isch. die Anordnung derart zu treffen, dass beim Herunterdrücken einer Bruchtaste alle Ventile, die den verschiedenen Brüchen, aus denen sich der Tastenbruch zusammensetzt, entsprechen, gleichzeitig betätigt werden und zu diesem Zwecke sind mit nach unten sich erstreckenden Armen 111 versehene Hebel 110 angebracht.
Die Arme 111 sind an den Hebeln derart angeordnet, dass
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sechs diesen besonderen Brüchen und ihren Ventilen entsprechende Hebel 112 vorzusehen. Diese Hebel werden durch die nach unten ragenden Arme 111 der Tastenhebel IM in der erforderlichen Weise niedergedrückt, so dass beim Herunterdrücken einer Bruchtaste jede Kombination von Ventilen, die zur Darstellung des von der Taste dargestellten Bruchwertes erforderlich ist,
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der Hand hat, die eine oder die andere von zwei auf einem gemeinsamen Typenhebel vorgesehenen Typen zu schreiben. Eine derartige Umschaltevorrichtung ist in Fig. 15 gezeigt, bei der ein drehbar befestigter Hebel 113 durch die Schlitze 114 der in einer Reihe angeordneten Umschaltetasten geht. Das Aussenende des Hebels 113 ruht auf einem drehbar befestigten den Hebeln 112 ähnlichen Arm 115 auf.
Beim Herunterdrücken irgendeiner Umschaltetaste wird der entsprechende Hebel 113 ebenfalls heruntergedrückt und der Arm 115 in die in Fig. 15 in punktierten Linien
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an dem den niedergedrückten Umschaltetasten entsprechenden Tastenhebel vorgesehen sind, in die Arbeitsstellung gebracht.
Es soll nun noch der Zählmechanismus ausführlicher beschrieben werden, dessen mit den Warenrechnungszählern zusammenhängender Übertragungsmechanismus bereits besprochen worden ist. Es erhellt, dass das Addieren der Rechnungsbetrags-und Gesamtsummen sowohl in dem Satz der Rechnungsbetrags-als auch der Gesamtsummenzähler Übertragungen bedingt, die jedoch die Warenrechnungszähler nicht beeinflussen dürfen.
Es ist eine mathematische, durch eine algebraische Berechnung beweisbare Tatsache, dass in den Rechnungsbetrag- und Gesamtsummenzählern neben den in ihren während des Zählvorganges stattfindenden Übertragungen überhaupt keine anderen oder höchstens noch eine erforderlich ist. Eine geeignete Vorrichtung, welche zu bestimmen gestattet, ob noch eine Übertragung stattzufinden hat und sie gegebenenfalls auszuführen gestattet, ist in den Zeichnungen gezeigt. Da die eine zusätzliche Übertragung ausführenden Mechanismen für die Rechnungsbetrags-und Gesamtsummenzähler ähnlich sind, genügt es einen derselben zu beschreiben.
An dem den Zählmechanismus tragenden Gestell ist ein Paar Stangen 117 (Fig. 11, 12 und 14) drehbar befestigt. Auf jeder Stange 117 sitzen zwei Arme 118, die mit der mit einer Nut versehenen Scheibe 117 (Fig. 8) oder einer ähnlichen lose auf der Triebradwelle der Warenrechnungsbzw. Gesamtsummenzähler angeordneten Hülse verbunden sind. An der Scheibe 119 sind zwei Stifte 120 vorgesehen, die gegen eine der zwei Scheiben 121 gedrückt werden können. Wie in Fig. 12 gezeigt ist, sind an den zwei Scheiben 121 Daumen vorgesehen und diese Scheiben werden durch Klinken 122, die in die mit vier Zähnen versehenen Sperräder 123 eingreifen, miteinander verbunden. Die Sperräder 123 sitzen auf den viereckigen, lose auf der Triebradwelle 21 angeordneten Hülsen 124.
Zwei je vier Zähne besitzende Räder 125 (Fig. 8 und : Ei) sind starr mit den viereckigen Hülsen 124 verbunden oder bilden mit denselben ein Ganzes. Die zwei Zahnräder 126 einer Gruppe erhalten ihren Antrieb von dem Triebrad 126, das so viele Zähne besitzt, wie das Übertragungsrad dieses besonderen Satzes von Zählern Zähne besitzt. Eins dieser Triebräder ist starr mit der Welle der Rechnungsbetragszählräder verbunden, während das andere an der zählräderwelle für die Warenrechnung befestigt ist. Diese Anordnung bezieht sich auf die zusätzliche Rechnungbetragübertragung.
Bei der ähnlichen Anordnung für die zusätzliche Gesamtsummenübertragung ist das eine der Triebräder 126 an der Welle des Gesamtsummenzählers und das andere an der Welle des Zählers für die Warenrechnung befestigt. Bei dem Rechnungsbetragssummenzähler werden die Triebräder der Räder 125 während des Zählvorganges absatzweise gedreht, so dass auch die Räder 125 in derselben Weise bewegt werden. Die Scheiben 121 werden dabei durch die Klinke 122 und das Sperrad 123 abwechselnd in und ausser Eingriff gebracht. In den Scheiben 121 sind Löcher 127 vorgesehen, die die Stifte 120 aufnehmen können.
Diese Löcher sind in der Normallage der Scheiben 121 zueinander versetzt, so dass die Scheibe 119 nur um einen gewissen Betrag gedreht werden kann, da beim Weiterdrehen der Stift 120 mit der zweiten Scheibe 121 in Eingriff kommt. Infolge der bereits erwähnten mathematischen Tat-
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stösst und dadurch das Drehen der den Torsionswirkungen der Federn 130 ausgesetzten Wellen 171 verhindert. In einem im nachfolgenden zu bestimmenden Augenblicke wird nun diese Stange 128 in dem Zählmechanismus in der Längsrichtung verschoben, so dass sich die Wellen 117 unter der Einwirkung ihrer Federn drehen können und die Scheiben 119 längs ihren Wellen und die Stifte 120 in die Löcher der Scheiben 121 verschoben werden.
Wenn die Achsen der Scheibenlöcher nicht zusammenfallen, so ist keine zusätzliche Übertragung erforderlich und alle Teile nehmen ihre normale Lage ein. Sollten jedoch die Achsen der Löcher zusammenfallen, so muss in einem besfffumten Rechnungsbetrags-oder Gesamtsummenzähler eine Übertragung ausgeführt werden und es wird dann der Welle 117 eine zusätzliche Drehbewegung erteilt, deren Betrag von der Entfernung der Scheibe 119 von den Scheiben 121 abhängt. Diese zusätzliche Bewegung bewirkt nun die zusätzliche Übertragung in folgender Weise : Mit einem der an der Welle 117 vorgesehenen Stäbe 131 ist eine Stange 132 verbunden, deren anderes Ende an der Röhre 133 (Fig. 8 und 13) befestigt ist.
Diese Röhre kann erforderlichenfalls dem Rechnungsbetragszähler für die nächsthöhere Wertstelle Kugeln zuführen, da sie fortwährend mit aus dem Behälter 6 in sie gelangenden Kugeln gefüllt ist. Sie ist derart angeordnet, dass diese Kugeln für gewöhnlich nicht in den Rechnungsbetragszähler gelangen können. Sobald jedoch eine Übertragung stattzufinden hat und die Stange 132 bewegt wird, so wird auch die Röhre 133 um einen bestimmten Betrag verschoben, so dass eine Kugel in den zum Rechnungsbetragszähler führenden Kanal fällt und dem Zähler für die nächsthöhere Wertstelle zugeführt wird, der dann um eine Teilung gedreht wird. Die Platte 134 erfüllt denselben Zweck wie, die am Behälter 6. angebrachten Schieber 16, d. h. sie gestattet zu einer bestimmten Zeit nur einer Kugel in den Zähler zu gelangen.
Gleichzeitig muss dafür Sorge getragen werden, dass die zusätzliche Übertragungskugel ausgeworfen wird, ehe sie in den Warenrechnungszähler gelangt. Zu diesem Zwecke ist die in Fig. 19 gezeigte Vorrichtung vorgesehen, bei der die Stange 128 durch die Feder 135 mit der Röhre 136 verbunden ist. Das untere Ende dieser Röhre ist für gewöhnlich ausserhalb des von dem Rechnungsbetragsnach dem Warenrechnungszähler führenden Kanal gelegen. Wird aber die Ausstossstange betätigt, so nimmt dieses Ende die in Fig. 19 in punktierten Linien angedeutete Lage ein, in der die zusätzliche Übertragungskugel aufgefangen und ehe sie in den Warenrechnungszähler gelangt, in eine sie abführende-Rinne ausgestossen wird.
Damit die Scheiben 121 nach einer zusätzlichen Übertragung wieder in ihre normale Lage zurückgebracht werden können, ist eine an einem Ende drehbar an den Kurbeln 138 befestigte Stange 137 vorgesehen (Fig. 8 und 11 bis 14). Die Kurbeln 138 sind starr mit den drehbar im
Gestell des Zählmechanismus gelagerten Wellen 139 verbunden oder sonst in beliebiger Weise an denselben befestigt. Die Stange 137 ist mit Stiften 140 versehen (Fig. 8 und 12), die auf dem Aussenumfange der Scheiben- ! ; M verschoben werden, wenn die Stange von einem zweckdienlich angeordneten durch Luft betätigten Kolben in der Längsrichtung verschoben wird.
Da dabei die Stifte mit einem Daumen einer der Scheiben 121 in Eingriff kommen, wird dieselbe solange gedreht, bis sie bezüglich der anderen Scheibe wieder in die Normallage kommt und die Löcher dieser Scheibe in der erforderlichen Weise zueinander versetzt werden.
Es erhellt, dass nach dem Ausrechnen jeder Warenrechnung die Warenrechnungszähler auf Null zurückbewegt, d. h. gelöscht werden müssen. Ferner muss der Rechnungsbetragssummen-
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und auch der Gesamtsummenzähler wird zuweilen gelöscht werden müssen. Dieses Zurückbewegen der Zähler auf Null kann durch irgendeine zweckmässig gebaute Vorrichtung bewirkt werden. Da für die drei Zähler ähnliche Vorrichtung gebraucht werden können, genügt es, die in Verbindung mit dem Warenrechnungszähler vorgesehene zu beschreiben.
Die Vorrichtung besteht aus einer Welle 141 (Fig. 8, 14 und 20, 2i), die sich über die ganze Länge der Zählradwellen 23 der Sätze von Warenrechnungszählern erstreckt und einen abgeschrägte Kanten besitzenden Keil 142 trägt. Dieser Keil kann mit dem an der Innenfläche der hohlen Welle 23 vorgesehenen Keil 143 in Eingriff kommen und ist selbstverständlich für jeden Zähler der Sätze ein solcher Keil vorgesehen. Die Welle 141 kann in einem bestimmten Augenblicke in der Längsrichtung bewegt werden, da eines ihrer Enden mit dem im Zylinder 144 arbeitenden, durch komprimierte Luft betätigten Kolben 145 verbunden ist.
Die an der Welle 141 vorgesehene Schnecke oder das Gewinde 146 arbeitet mit einer feststehenden Mutter 147 (Fig. aira) zusammen, so dass der in der Längsrichtung sich bewegenden Welle auch eine Drehbewegung erteilt wird. Da dabei der Keil 142 mit dem Keil 143 in Eingriff kommt, wird letzterer solange herumgedreht, bis das Warenrechnungszählrad auf Null zurückbewegt wird. Befindet sich das Zählrad bereits in der Nullage und muss es daher nicht gedreht werden, so kommt der Keil 142 erst am Ende des Hubes der Welle 141 mit dem Keil 143 in Eingriff.
Die Wellen, welche die Rechnungsbetrags-und Gesamtsummenzähler löschen, sind der beschriebenen ähnlich. Die Wellen der letztgenannten Zähler löschen aber die Zählräder in einer der Zählrichtung entgegengesetzten Richtung, während bei dem Warenrechnungszählern die
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Zähl-und Loschrichtung gleich gerichtet sind. Diese'zwei Richtungen sind in Fig. 11 für jeden Zähler in punktierten bzw. voll ausgezogenen Linien angedeutet.
Um erforderlichenfalls die Übertragssumme und die Rechnungsbetragssumme auf dem Rechnungsbogen drucken zu können, ist die in Fig. 11 gezeigte, sich aus Sperr-und Zahnrädern zusammensetzende Vorrichtung vorgesehen. Auf der Zählradwelle 23 für die Rechnungsbetragssumme sitzt das Sperrad 148, in das die von einer Feder beeinflusste Klinke. M9 eingreifen kann.
Diese Klinke ist drehbar an dem das Sperrad umgebenden oder lose auf der Zählradwelle sitzenden Zahnrad 150 befestigt. Das Zahnrad 150 kämmt mit dem, an der Zählradwellehfür die Warenrechnung befestigten Zahnrad 151, das seinerseits mit dem Zahnrad 152 zusammenarbeitet, welches lose auf der Zählradwelle für die Gesamtsumme sitzt oder lose das auf dieser Welle angeordnete Sperrad 153 umgibt. In dieses Sperrad greift die von einer Feder beeinflusste, drehbar an dem Zahnrad 152 befestigte Klinke 154 ein. Um die Rechnungsbetragssumme zu jeder Zeit drucken zu können, ist eine im Gehäuse des Zählmechanismus gelagerte Welle 155 angebracht, die das Sperrad 156 trägt (siehe auch Fig. 9, 10, 13, 14).
Die von einer Feder beeinflusste, drehbar an einem Zahnrad 158 befestigte Klinke 157 arbeitet mit dem Sperrad 156 zusammen, während das Zahnrad 158 mit einem auf derselben Welle wie das Zahnrad 150 sitzenden Zahnrad kämmt. Wenn die "Übertragssumme" gedruckt werden soll, wird der Zählermechanismus für die
Rechnungsbetragssumme mit Hilfe der bereits beschriebenen Vorrichtung gelöscht, wobei das Zahnrad 160 durch das Sperrad 148 und die Klinke 149 in dem dem Uhrzeigerdrehsinn entgegengesetzten Sinne gedreht. wird. Dadurch wird die Rechnungsbetragssumme auf den Kopierzählermechanismus 158 übertragen und das Warenrechnungszahnrad 151 gleichzeitig in der Zählrichtung gedreht, so dass die "Übertragssumme" oder die Rechnungsbetragssumme, welche in diesem bestimmten Augenblicke in Betracht kommt, auf den Warenrechnungszähler übertragen wird.
Das oder die auf der Warenrechnungszählerwelle angeordneten Gehäuse 78 (Fig. 1, 9 und 10) werden dabei in die Lage : gebracht, bei der das Drucken der Rechnungsbetragssumme in derselben Weise, wie bezüglich der Warenrechnungssumme beschrieben wurde, bewirkt wird. In ähnlicher Weise kann die Gesamtsumme zu jeder Zeit gedruckt werden. Wenn nach dem Drucken der" Übertragssumme" der Preis von anderen Posten zu bestimmen ist, muss der Kopiermechanismus gelöscht und daher entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn gedreht werden, worauf der Rechnungsbetragssummenzähler wieder auf die Rechnungsbetragssumme eingestellt wird. Damit bei dem Löschen dieses Kopiermechanismus die anderen Zählermechanismen nicht beeinflusst werden, muss derselbe im Uhrzeigerdrehsinn gedreht werden, so dass das Sperrad 156 die Klinke 157 heben kann.
Es muss somit der Zählermechanismus 158 sowohl beim Drehen in der einen als auch in der anderen Richtung gelöscht werden können. Zu diesem Zwecke ist der in den Fig. 21 und 2m gezeigte Löschmechanismus vorgesehen. Wird bei dieser Ausführungsform die Welle 141 durch den Kolben 159 in einer Richtung verschoben, so bewirken die Schraube 146 und die Mutter 147 das Löschen in einem Sinne, während beim Verschieben der Welle in dem entgegengesetzten
Sinne das Löschen in dem anderen Sinne bewirkt wird. Durch die Federn 160 und 161 werden die das Löschen bewirkende Welle 141 und der Kolben 159 in ihre Normallage zurückgebracht.
Da der Warenrechnungszähler beim Löschen immer in der Zählrichtung gedreht wird, so erhellt, dass die Scheibe 29 während des Löschen jedesmal eine Kugel in die Röhre 33 schieben würde, so dass dann auch eine Kugel dem Zählmechanismus für die nächsthöhere Wertstelle zugeführt würde. Damit das nicht stattfindet, ist eine Stange 163 (Fig. 13 und 14) vorgesehen, mit der eine Anzahl Kurbeln 162 verbunden ist. jede dieser Kurbeln ist starr mit der entsprechenden Röhre 33 verbunden. Jede Röhre 33 führt für gewöhnlich die übertragenden Kugeln der Röhre 224 (Fig. 8) zu, welche mit dem Zähler für die nächsthöhere Wertstelle in Verbindung steht.
Bei der Betätigung des den Warenrechnungszähler löschenden Mechanismus wird auch die Stange 163 bewegt und die Röhren 33 werden solange um ihre Achsen gedreht, bis ihre Auslassöffnungen über eine Reihe von mit der die Kugeln abführenden Rinne in Verbindung stehenden Röhren 225 (Fig. 8) zu liegen kommen.
Wird daher ein bestimmter. Warenrechnungszähler gelöscht, so wird die zusätzliche Übertragungskugel nicht in den Zähler für den nächsthöheren Nennwert, sondern in die entsprechende
Röhre 225 und hierauf in die sie abführende Rinne eintreten. Nimmt jedoch ein bestimmter
Warenrechnungszähler bereits die Nullage ein, und muss er daher bei der Betätigung der Welle 141 nicht bewegt werden, so wird sich die entsprechende Röhre 33 nur um ihre Achse drehen, wobei keine Kugel ausgelöst wird.
Die Geschwindigkeit, mit der die Maschine die Berechnungen ausführt, muss selbst- verständlich ihrer Bauart angepasst werden und diese Geschwindigkeit ist bestimmbar, wenn die grösste Kugelzahl bekannt ist, die gleichzeitig den Zählmechanismus zu passieren hat, da die für den Durchgang dieser Kugeln erforderliche Zeitdauer auf experimentellem Wege bestimmt werden kann. Wird diese so gefundene Zeitdauer-'noch um einen gewissen Betrag vergrössert, so ist ein genaues und zuverlässiges Arbeiten ; : der Maschine gewährleistet. In den schematischen
Fig. 22, 23 und 24 sind das zeitliche Arbeiten beeinflussende Vorrichtungen und Sperrmechanismen
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gewisser Teile verhindern. Wie bereits gesagt wurde, muss nach dem Schreiben einer Rechnungszeile die Warenrechnungstaste niedergedrückt werden.
Beim Herunterdrücken dieser mit 164 bezeichneten Taste kommt der Stift 165, wie in der Fig. 22 gezeigt ist, mit dem auf der Stange 161 sitzenden Hebel 166 in Eingriff. Dabei wird diese Stange gedreht und die die Klinke 169 tragende Stange 168 gehoben, so dass die Klinke über die am Schreibmaschinenschlitten vorgesehene Zahnstange 170 hinweggleiten kann. Da gleichzeitig der mit Nuten versehene Kolben 171 abwärts bewegt wird, kann aus der Röhre 172 komprimierte Luft in das Relais 173 überströmen, welches nach seiner Betätigung der Luft aus der Rohre- in den Umschaltezylinder 70 zu gelangen gestattet, wobei die Schreibmaschinenwalze in die zum Drucken der Warenrechnung oder des Produktes der vorhergehenden Rechnungszeile erforderliche Lage gebracht wird.
Gleichzeitig tritt aus der Röhre 175 komprimierte Luft in das Relais 176 ein, das seinerseits das Überströmen der Luft in den Zylinder oder das Relais 177 gestattet, worauf der Kolben 178 gehoben und die Luft in die Röhre 179 (Fig. 22 und 24) und den Zylinder 180 eingelassen wird. Die Folge davon ist, dass das eine Anzahl Daumen 182 tragende Kupplungsstück 181 mit der sich drehenden Kupplungsscheibe 224 in Eingriff kommt und die Daumen 182 (siehe auch Fig. 22) gedreht werden.
Die Drehgeschwindigkeit dieser Daumen hängt von der Geschwindigkeit, mit der die betreffende Maschine arbeitet, ab und diese Geschwindigkeit kann in der bereits angedeuteten Weise leicht bestimmt werden. Beim Drehen der Daumen wird der von einer Feder beeinflusste rechtwinklige Hebel 183 aus seiner Rille, die in einem der Daumen vorgesehen ist, herausgehoben und da dabei die Stange 184 und der Kniehebel 185 bewegt werden, verschiebt er die kleine Platte 186 (Fig. 22 und 23), die für gewöhnlich das Herunterdrücken der Taste für die Warenrechnungsübertragssumme bzw. Rechnungsbetragsumme infolge Anbringung der Löcher 187 gestattet, in die Bewegungsbahn dieser Tasten. Es kann daher die Warenrechnungstaste nicht eher wieder heruntergedrückt werden, bis der Winkelhebel 183 in die an der Scheibe vorgesehene Rille eintritt.
Ferner wird beim Eintreten des Schlittens in die Druckzone der an den Daumenplatten 189 vorgesehene Ansatz 188 (Fig-. 23) den Hebel 190 drehen und da letzterer durch die Stange 191, die Kurbel 192 und die Verbindungsstange 193 mit der Platte 194 (Fig. 15 und 23) verbunden ist, wird diese Platte in die Bewegungsbahn der Tastenstangen 109. geschoben, so dass der die Maschine Bedienende keine Taste mehr herunterdrücken kann, wenn der Schlitten in der zum Drucken der Warenrechnung erforderlichen Lage sich befindet. An dem Aussenumfang der Daumen 182 (Fig.
22) sind Ansätze vorgesehen, die derart angeordnet sind, dass jeder derselben in einem bestimmten Augenblicke einen von einem um diese Daumen angeordneten Zylinder aufgenommenen Kolben betätigt, so dass komprimierte Luft in gewisse Arbeitsvorgänge in der Maschine beeinflussende Relais eintreten kann. So lässt der Zylinder 195 (Fig. 22), welcher bei der gezeigten Ausführungsform zuerst betätigt wird, komprimierte Luft in den die Warenrechnungszähler löschenden Zylinder 144 (Fig. 20) und dem das Zurückbringen der Scheiben 121 (Fig. 8) in ihre Normallage bewirkenden Zylinder einströmen. Wie bereits gesagt wurde, kann dabei auch in den die Stange 163 betätigenden Zylinder komprimierte Luft eintreten.
Der Zylinder 196 (Fig. 22) gestattet der Luft, sowohl in ein Relais, welches das die Luftleitung zum Verteiler absperrende Ventil betätigt, als auch in den Zylinder 197 (Fig. 16) einzutreten. Dieser Zylinder 197 schiebt den"Unterscheider"entgegen der Wirkung der Feder 81 (Fig. 16) in seine Normallage zurück.
Der Kolben 198 (Fig. 22) des Zylinders 199 gestattet das Überströmen komprimierter Luft aus der Röhre 200 in das Relais 201, so dass letzteres betätigt und dabei die-Röhre 202 mit dem Zylinder 203 verbunden und der in letzterem angeordnete durch eine Stange 205 (Fig. 22 und 18) oder in anderer beliebiger Weise mit dem Schreibmaschinenschlitten verbundene Kolben diesen Schlitten zwecks Druckens der nächsten Rechnungszeile in seine Ausgangslage zurückbewegen wird. Während des Zurückführens des Schlittens lässt der Zylinder 206 aus der Röhre 207 (Fig. 20) komprimierte Luft in den Zylinder 144 einströmen, so dass sowohl der Löschmechanismus für die Warenrechnungszähler als auch der Kolben, der den die Scheiben 121 zurückschiebenden Mechanismus betätigt, in ihre.
Normallage gebracht werden.
Der Zylinder 208 lässt komprimierte Luft in die Zylinder 2 (Fig. 2) eintreten, die das Zurückbringen aller in Tätigkeit gewesenen Koordinatorschieber in ihre Normallage bewirken. Schliesslich tritt bei der Betätigung des Zylinders 209 komprimierte Luft in ein den bereits beschriebenen Relais ähnliches die Stange 128 (Fig. 19) verschiebendes Relais ein, so dass die Maschine angeben kann, ob in den Rechnungsbetragssummen- oder Gesamtsummenzählern eine zusätzliche Übertragung erforderlich ist. Drehen sich die Daumen nach der Betätigung dieses Zylinders noch weiter herum, so wird der unter Federwirkung stehende rechtwinklige Hebel 183. wieder in seine Rille eintreten und dabei den Kolben 178 abwärts bewegen, so dass die Luftzuführleitung zu dem Zylinder 180 abgesperrt wird (Fig. 24).
Hierauf wird das Kupplungsstück 181 in geeigneter Weise, beispielsweise durch eine Feder, in die Normallage zurückgeschoben und die Daumen können zum Stillstande gebracht und in der erforderlichen Lage gesperrt werden. Da bei dieser Bewegung des Hebels 183 (Fig. 22) auch die Sperrplatte 186 in ihre normale Lage zurückgebracht
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Warenrechnungstaste ähnlich. Der Hauptunterschied besteht darin, dass beim Niederdrücken der Übertragstaste das Relais 176 betätigt und der anderen Gruppe von Daumen 211 komprimierte Luft zugeführt wird. Diese Daumen sind in ähnlicher Weise wie die Daumen 182 angeordnet.
Diejenigen der um die Daumen 211 angeordneten Zylinder, die in ihrer Wirkungsweise den bereits beschriebenen ähnlich sind, sind mit denselben Bezugszeichen belegt. Neben dem das Zurückführen des Schlittens bewirkenden Zylinder 199 ist noch ein zweiter, zuerst in Tätigkeit tretender Zylinder 212 vorgesehen, da der Schlitten zwecks Druckens der Übertragssumme nach dem Drucken der letzten Warenrechnung in die zum Drucken der Übertragssumme erforderliche Lage zurückbewegt werden muss. Dieses findet statt, nachdem der Zylinder 196 die Luftleitung zu dem Verteiler abgesperrt und den"Unterscheider"in die Normallage zurückbewegt hat, und es strömt dann komprimierte Luft aus dem Zylinder 212 durch die Röhre 213 in das Relais 214 über.
Dieses Relais gestattet der komprimierten Luft, durch die Röhre 215 nach der Rückseite des den Schlitten um die kurze Strecke zurückschiebenden Kolbens 216 und des in dem Zylinder 218 angeordneten Kolbens 217 zu strömen, wobei die Stange 168 und somit die Klinke 169 gehoben werden.
Bei der Betätigung der Übertrags- und Rechnungsbetragssummentasten 210 bzw. 219 (Fig. 22) muss der Mechanismus 158 in verschiedenen Richtungen gelöscht werden und damit das in der erforderlichen Weise stattfindet, ist ein Relais 220 vorgesehen, das dem die eine oder andere der Daumengruppen in Tätigkeit bringenden Relais 176 ähnlich ist. Wird die Übertragstaste niedergedrückt, so tritt durch die Röhre 221 komprimierte Luft in das Relais 220 ein und die Röhren 222 und 223 werden die aus dem Zylinder 195 ausströmende Luft dem Kolben 159 (Fig. 21) zuführen, der das Löschen des Mechanismus 158 in dem dem Uhrzeigerdrehsinn entgegengesetzten Sinne bewirkt, so dass die Summe in der bereits beschriebenen Weise auf die Rechnungsbetragssumme übertragen wird.
Beim Niederdrücken der Rechnungsbetragssummentaste bewirkt das Relais 220 das Löschen des Mechanismus 158 im Uhrzeigerdrehsinn. Ferner leuchtet ein, dass zwei Sätze von das Absperren der Luftzufuhrleitung zu dem Relais und das Zurückbringen des letzteren in die Normallage bzw. das Löschen des Warenrechnungszählers und das Zurückbringen der Scheiben 121 in ihre Normallage bewirkenden Zylindern vorgesehen werden müssen, da die Warenrechnung zurest gedruckt werden muss und der Schlitten hierauf von dem Kolben 216 in die zum Drucken der "Übertragssumme" erforderliche Lage zurückbewegt wird, so dass die oben beschriebenen Tätigkeiten zu wiederholen sind. In allen anderen Beziehungen sind die zwei Sätze von Mechanismen gleich.
Der Zylinder 199 wird zuletzt betätigt, so dass der Schlitten nach dem Drucken der" Übertragssumme" in die Stellung zurückgeschoben werden kann, die auf dem neuen Rechnungsbogen mit dem Schreiben der Zeile zu beginnen gestattet.
Es sei hervorgehoben, dass die Maschine gemäss der Erfindung nicht auf einen bestimmten Rechnungsbereich beschränkt ist und dass dieselbe auch Rechnungen ausführen kann, bei denen zusammengesetzte Posten vorkommen. In den Posten können beispielsweise Masse und Gewichte, verschiedene Geldsorten, Prozente u. dgl. vorkommen.
Ferner können die beispielsweise beschriebenen Einzelheiten Veränderungen unterworfen werden, ohne dass dadurch das Wesen der Erfindung berührt würde. So können die Teilprodukte in anderer Weise koordiniert werden. Anstatt die Sätze von Schiebern in der oben angedeuteten Weise durch komprimierte Luft betätigen zu lassen, können Stäbe vorgesehen werden, die allen den miteinander in Verbindung kommenden Kanälen in zwei Sätzen von Gleitstücken entsprechen. Nachdem diese Gleitstücke durch komprimierte Luft oder in anderer Weise betätigt und ein durchgehender Kanal hergestellt worden ist, werden alle Stäbe niedergedrückt, wobei nur der oberhalb dieses Kanales befindliche durch die Sätze von Gleitstücken hindurchgehen kann.
Dieser Stab betätigt dann den Mechanismus, der die Gruppe von Kugeln o. dgl. auslöst,
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dann die Schieber eines Hilfskoordinators derart eingestellt, dass sie einem bestimmten festen Umrechnungsverhältnis entsprechen. So können in einem System ausgedrückte Werte in ein anderes System umgerechnet werden. Auf diese Weise können Kilogramme, Franken oder ähnliche Ausdrücke in englische Pfund, englisches Geld oder in die entsprechenden in englischen Einheiten ausgedrückten Werte umgerechnet werden.
Wird eine äusserst einfache Abänderung getroffen, so kann die Maschine auch als Additionsmaschine benutzt werden. Es muss in diesem Falle ein zusätzlicher Verteiler vorgesehen und der Koordinator ausgeschaltet werden, so dass beim Niederdrücken irgendeiner Zahlentaste die dem Werte dieser Taste entsprechende Kugelzahl in dem Kugelbehälter ausgelöst wird und in den Zählmechanismus gelangen kann, dessen Nennwert der vom Schlitten beim Drücken auf die Taste eingenommenen Stellung entspricht. Indem auf diese Weise Kugeln oder Gruppen von Kugeln addiert werden, arbeitet die Maschine genau so wie ein gewöhnliches Addierwerk.
Die Umwandlung einer Rechenmaschine in eine AdditionsmSschine wird zweckmässig durch das Drehen einer Kurbel aus einer mit "Warenrechnung" in eine mit "Addition" bezeichnete Stelle bewirkt, wobei beim Drehen dieser Kurbel eine Stange oder eine ähnliche Kontrollvorrichtung betätigt wird, welche die beim Niederdrücken der Maschinentasten eingelassene komprimierte Luft nicht dem gewöhnlichen Rechenmechanismus, sondern dem Additionsverteiler zuführt.
In ähnlicher Weise gestattet die Maschine nach Vornahme gewisser Veränderungen Subtraktionen auszuführen. Es sind für diesen Fall zwei Gruppen von Zählern vorzusehen, denen aus dem Kugelbehälter Kugeln zugeführt werden. Eine Gruppe von Zählern dient zum Aufstellen des Minuenden und die die Kugeln zuführenden Röhren werden durch einen einfachen Mechanismus herumgedreht, damit die dem Subtrahenden entsprechende Kugelzahl auch den anderen Zählern zugeführt werden kann. Die letztgenannten Zähler werden dabei in derselben Richtung wie die erstgenannten herumgedreht.
Da die Zähler miteinander verbunden sind, geben die Gruppe von Minuendzählern die richtige Summe an und die während des Rechnungsvorganges zu übertragenden Kugeln werden von dem Minuendzählern in den Zähler für die nächsthöhere Wertstelle der Subtrahendzähler befördert, so dass es nicht erforderlich ist, wie etwa vermutet werden könnte, zu irgendeiner Zeit eine Kugel zu subtrahieren.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Rechen- bzw. Zählmaschine, in welcher die Teilprodukte, die innerhalb der Grenzwerte der Maschine bei einer Rechnung vorkommen können, in derselben vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Teilprodukt durch eine besondere einzelne Einheit dargestellt wird, welche von einem einfachen Körper oder einer Gruppe getrennter und besonderer Körper gebildet werden kann, deren Anzahl von dem Werte des besonderen Teilproduktes abhängt, den sie darstellt, um zu ermöglichen, dass alle in einer Rechnung vorkommenden Stellenwerte gleichzeitig gezählt werden können und jeder erforderliche Transport während der Rechenoperation selbst vollführt werden kann.