AT274616B - Nebelwurfkörper - Google Patents
NebelwurfkörperInfo
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- AT274616B AT274616B AT182468A AT182468A AT274616B AT 274616 B AT274616 B AT 274616B AT 182468 A AT182468 A AT 182468A AT 182468 A AT182468 A AT 182468A AT 274616 B AT274616 B AT 274616B
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Landscapes
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Nebelwurfkörper Die Erfindung bezieht sich auf Nebelwurfkörper. Nebelwurfkörper, die durch einen Wurfbecher verschiessbar oder auch von Hand werfbar sind, sind bekannt. Sie haben zwei Zünder, deren jeder einen eigenen Anfeuerungssatz für die Nebelladung zündet. Der eine dieser Zünder ist ein an Handgranaten bekannter Hand-Abreisszünder, der über einen Verzögerungssatz seinen Anfeuerungssatz für den Nebelsatz zündet. Der andere Zünder erfüllt zwei Aufgaben, nämlich zunächst die der Zündung der den Nebelwurfkörper aus dem Wurfbecher ausschiessenden Treibladung und sodann die Zündung des ihm zugeordneten Anfeuerungssatzes des Nebelsatzes über eine Verzögerung, was durch die Feuergase der Treibladung geschieht. Dieser Zünder ist ein an sich bekannter elektrischer Zünder, der von aussen her zündbar ist. In der Praxis hat sich nun folgendes herausgestellt : Beim Abwurf des Nebelwurfkörpers nach Abreissen des Hand-Abreisszünders wurde über dessen Verzögerungssatz die ihm zugeordnete Anfeuerungsladung für den Nebelsatz und damit dieser gezündet. Dieser brannte ordnungsmässig ab. Jedoch blieb die Treibladung des elektrischen Zünders intakt und geriet nicht in Brand, auch wenn mit dem Nebelsatz die Anfeuerungsladung des elektrischen Zünders mit abbrannte, da die dazugehörige Verzögerung von rückwärts nicht zuverlässig gezündet wurde. Wurde beim Aufschlag des Nebelwurfkörpers der Kopf mit den Zündern vom Gehäuse abgerissen, was z. B. in steinigem Gelände leicht vorkommen kann, blieb der beim Abschuss bzw. Abwurf nicht betätigte Zünder scharf, und es bestand auch keine Möglichkeit mehr, dass er doch noch vom abbrennenden Nebelsatz hätte gezündet werden können. So bildete beim Handwurf die in den liegenbleibenden Resten des Nebelwurfkörpers noch unverbrannte Treibladung mit dem elektrischen Zünder beim Aufsammeln der Wurfkörperreste eine Gefahrenquelle, wenn sie ungewollt nachträglich irgendwie zur Zündung kam. Dasselbe trat auch beim Abschuss aus dem Schiessbecher auf, nur wurde hier die Hand-Abreisszündung erhalten. Zur Lösung dieses Problems soll nun die Erfindung in sicherer und einfacher Weise dienen. Zu diesem Zweck stehen an einem Nebelwurfkörper mit zwei voneinander unabhängigen Anfeuerungsladungen für den Nebelsatz und einer Wurfladung erfindungsgemäss beide Zünder auch miteinander in Zündverbindung, wobei die eine der Anfeuerungsladungen durch einen Hand-Abreisszünder über einen Verzögerungssatz und die andere Anfeuerungsladung durch die Feuergase der Wurfladung ebenfalls über einen Verzögerungssatz zündbar ist, und die Wurfladung nach Einführen des Wurfkörpers in den Wurfbecher elektrisch gezündet wird. Erfindungsgemäss ist für beide Zünder eine gemeinsame Anfeuerungsladung für den Nebelsatz vorgesehen, auf welche die beiden Zünder derart münden, dass der jeweils nicht betätigte Zünder vom Anfeuerungssatz aus rückwärts gegen seine normale Feuerwanderungsrichtung gezündet wird. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat der Anfeuerungssatz die Form eines Ringsatzes, auf den hinten Verzögerungssätze sowohl des Hand-Abreisszünders als auch des Wurfladungszünders münden, und der vorne am Nebelsatz anliegt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt durch den hinteren Teil des <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 -10-- eine Scheibe --14-- aus(27, 35) eine gemeinsame Anfeuerungsladung (17) für den Nebelsatz (12) vorgesehen ist, auf welche die beiden Zünder derart münden, dass der jeweils nicht betätigte Zünder vom Anfeuerungssatz (17) aus rückwärts gegen seine normale Feuerwanderungsrichtung gezündet wird. EMI3.2 Anfeuerungssatz (17) die Form eines Ringsatzes hat, auf den hinten Verzögerungsröhrchen (30, 30') sowohl des Hand-Abreisszünders (27) als auch des Wurfladungszünders (35) münden und der vorne am Nebelsatz (12) anliegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT182468A AT274616B (de) | 1968-02-26 | 1968-02-26 | Nebelwurfkörper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT182468A AT274616B (de) | 1968-02-26 | 1968-02-26 | Nebelwurfkörper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT274616B true AT274616B (de) | 1969-09-25 |
Family
ID=3521781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT182468A AT274616B (de) | 1968-02-26 | 1968-02-26 | Nebelwurfkörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT274616B (de) |
-
1968
- 1968-02-26 AT AT182468A patent/AT274616B/de active
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