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Empfänger für drahtlose Signalübertragung.
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dadurch gekennzeichnet ist, dass der benutzte Kohärer oder Wellendetektor mit jenem Teite des Empfangssystems, welcher die Energie vom Räume aufnimmt nicht stetig, sondern intermittierend verbunden ist. Derselbe ist besonders dort mit Vorteil anzuwenden, wo ein
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die aufeinander genau abgestimmt sind. Diese Resonanz ist indessen in dem Faite, wo der Detektor einen Teil des für die Schwingungszahl massgebenden Tei) os des Empfangsapparates bildet, schwer zu erreichen, da nach jedesmaligem Anklopfen des Kohärers dessen Wider- stand verschiede) : ausfaHt.
Wird ein anderer, permanent in dem Schwingungskreise ein- geschalteter Detektor verwendet, so wird die Resonanz jedenfalls durch die Energieabnahme
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Erde verbunden sein kann. Diese Anordnung wirkt in folgender Weise : Die einlangenden Oszillationen rufen in
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Findet die Signalgebung in der Weise statt, dass von dem Sendeapparate aus Wellenzüge in gewissen Zeitzwischenräumen ausgesandt werden, so wird das Relais immer ein Signal abgeben, wenn die Geschwindigkeit, mit welcher die auf mechanischem Wege erzeugten Kontaktschliessungen bezw. Unterbrechungen erzeugt werden, gross ist im Vergleiche mit der Geschwindigkeit der Zeichengebung. Wendet man z. B. eine Unterbrechungszahl bei dem benutzten mechanischen Unterbrecher von 80 pro Sekunde an, so muss die Periodenzahl des Unterbrechers im Verhältnis zur Periodenzahl der elektrischen Wellen als klein bezeichnet werden ; es wird daher die grösste Amplitude jedesmal zwischen zwei Kontaktschliessungen erreicht werden können.
. Da die Unterbrechungszah !, mit welcher der Kohärer bald an den Schwingungskreis, bald an das Relais angelegt wird, gross ist im Vergleiche mit der Unterbrechungszahl des Stromunterbrechers im primären Kreis des Sendeapparates, ist es ausgeschlossen, dass ein Signal je unterbleiben sollte. Denn wäre es auch denkbar, dass der Kontakt bei e einmal gerade in einem Moment geschlossen werden sollte, wo die Spannungsdifferenz zwischen dtm Punkten r und e Null ist, so wird dies bei der folgenden Kontaktschliessung nicht der Fall sein und das Relais wird dann ausgelöst werden.
Eine Übereinstimmung zwischen den Schwingungszahlen der elektrischen Wellen und der Unterbrechungszaht bei e, oder zwischen dieser und der Zeichengebung am Sende- apparate ist also nicht erforderlich und wohl auch kaum erreichbar.
Fig. 2 zeigt dieselbe Anordnung ; hier ist der Relaisstromkreis im Nebenschluss zum M' (-liendetelitor, und zwischen dem Pole c und der Spule a ist ein Kondensator h ein- geschaltet, wodurch der Strom der Batterie d gehindert wird, durch die Spule a zu fliessen.
Die in Fig. 3 gezeigte Anordnung weicht von der in Fig. 1 gezeigten nur dadurch ab, dass man durch Einführung eines Kondensators A dem Schwingungskreis eine grössere Kapazität gegeben hat.
In Fig. 4 werden die Schwingungen von der Spule a in der Spule l induziert. Der Pol b des Indikators l kann abwechselnd mit den Polen e und f, und der andere Pol r des Indikators mit dem Pole in des Relaisstromkreises in Kontakt gebracht werden, während gleichzeitig zwischen den Polen b und f Kontakt gebildet wird.
Während in Fig. 4 die Spulen a und l die Spulen eines Transformators bilden, sind dieselben in Fig. C leitend miteinander verbunden.
Fig. 5 zeigt auch eine mit der Spule a leitend verbundene Spule 1, wo der Wellen- detektor in ähnlicher Weise wie in Fig. 1 in Tätigkeit gebracht wird.
Das in Fig. 7 gezeigte Diagramm ermöglicht, dass der Indikator 1 mit solchen Stellen auf der Spule a in Verbindung gebracht wird, welche Maxima entgegengesetzter Spannungen ! U) fweison. Die Spule a wirkt entweder selbst direkt als Empfänger oder ist mit dem
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Fig. 8 zeigt ein Beispiel, in welchem eine Empfängerspule a mit einem magnetischen I'etektorsystem kombiniert ist, wobei der intermittierende Kontakt zwischen den Polen b und e hervorgebracht wird.
Die Art und Weise, in welcher die genannten auf der Zeichnung schematisch gezeigten intermittierenden Verbindungen hervorgebracht werden, kann verschieden sein ; so
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weise zu betrachten, und andere Kombinationen der verschiedenen Teile können in Betracht kommen, ohne dass dies das Wesen der Erfindung ändern würde.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Empfänger für drahtlose Signalübertragung, dadurch gekennzeichnet, dass der Wellenindikator oder Kohlirer durch einen Unterbrecher intermittierend mit jenem Teile des Empfangssystems, welcher die Energie vom Raume aufnimmt, entweder direkt oder transformiert verbunden wird.