AT91834B - Einrichtung zum Tasten der Signale bei Maschinensendern der drahtlosen Telegraphie. - Google Patents

Einrichtung zum Tasten der Signale bei Maschinensendern der drahtlosen Telegraphie.

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AT91834B
AT91834B AT91834DA AT91834B AT 91834 B AT91834 B AT 91834B AT 91834D A AT91834D A AT 91834DA AT 91834 B AT91834 B AT 91834B
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Drahtlose Telegraphie Gmbh
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  Einrichtung zum Tasten der Signale bei Maschinensendern der drahtlosen Telegraphie. 
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 die zuerst bei Liehtbogensendern   bekannt wurden, bind dann auch   bei Sendern   mit Hochfrequenzmasehinen   und insbesondere auch bei denjenigen Maschinensendern angewendet worden, die mit statischen Frequenztransformatoren arbeiten. Diese Einrichtungen haben vor allem den Nachteil, dass es   unmöglich ist.   den Strom der Antenne durch Verstimmung zum Verschwinden zu bringen. Hiezu wäre ein unendlich hoher Widerstand   nötig. der   in den Zeichenpausen in die Antenne eingeschaltet werden müsste.

   Wenn aber ein mehr oder weniger starker Reststrom in der Antenne übrig bleibt, so wird nicht die maximale 
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 die Änderung der   Hilfsmagnetisierung   von   eingeschalteten Drosselspulen.   oder von   statisehen Frequenz-   transformatoren herbeiführt. Diese Einrichtungen eignen sich am besten für die   drahtlose Telephonie   
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 möglich ist. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird das Tasten dadurch bewirkt. dass bei gleichbleibender Gleichstrommagnetisierung der Frequenztransformatoren die Beeinflussung der Energie nicht in der Antenne, sondern in den vorhergehenden   WeehseMromkreisen   niedrigerer   Periodenzahl erfolgt. Zu diesem   
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 präzise und schnelle   Unterbrechung zu verwirklichen gestattet.   Das ist bei dem neuen Relais gemäss der Erfindung der Fall. das im   folgenden   ebenfalls näher beschrieben wird. 



   Auf der Zeichnung   zeigt Fig. l beispielsweise   eine Schaltung. Fig. 2. 3 und 4 eine Seitenansicht, Vorderansicht und Ansicht von oben des neuen Tastrelais. Von der Hochfrequenzmaschine 1 (Fig. 1) wird die Energie z. B. durch zwei Paare von   Frequenztransformatoren     3.. 3 und 4,. 3 auf die Antenne 6     übertrafen.   In den einzelnen Kreisen liegen Abstimmittel (Kondensator 7 und Variometer 8) zur Abstim- 
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 stromwiderstand. 9 eine   Verstemmung   stattfindet. 



   Die   Magnetisierungsverhältnisse der Frequenztransformatoren   sind so eingerichtet. dass die WechselstärkebeiabgestimmtenKreisendengünstigstenWertzurErzielungdesVerdoppelungsffektesbesitzt. 



  Durch das Sinken der   Stromstärke   bei Verstimmung oder beim Einschalten des Widerstandes wird die Wechselstrommagnetisierung der Frequenztransformatoren so beeinflusst, dass bei einem   bestimmten   Gleichstrommagnetisierungsniveau der Unterschied des Wechselstromfeldes während der beiden Halbperioden kleiner wird. Die Grösse dieses Unterschiedes bedingt aber den   Verdoppelungseffekt   der Transformatoren, so dass dieser bei hinreichender Verstimmung beeinträchtigt wird oder ganz verschwinden 
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 herabzubringen, um gleichwohl den Antennenstrom zum Verschwinden zu bringen. 



   Da die   Gleiehstrommagnetisierung der Transformatoren,   die den wesentlichsten Bestandteil des Kraftflusses ausmacht, nicht geändert wird, und es zudem, wie erwähnt, bei Änderung der   Wechse)-   

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   st. rommagnetisierung   nur auf einen nicht sehr grossen Unterschied während der Halbperioden   ankommt.   so ist ersichtlich, dass bei der neuen Tasteneinrichtung die Remanenz im Eisen nicht mehr wesentlich auf   das Telegraphiertempo   einwirken kann. 



   Es sind bei dieser Tasteinrichtung starke und zugleich   hochgespannte Ströme zu unterbrechen.   



  Infolgedessen kann man mit einem Tastrelais nicht auskommen, da die für die Unterbrechung des hochgespannten Stromes notwendige   grosse   Entfernung der Elektroden die Möglichkeit schneller Zeichen-   gebung   verhindert. Man kann vielmehr diese Ströme nur dadurch schnell unterbrechen, dass man eine Anzahl Tastrelais hintereinander schaltet, so dass für jedes Relais nur ein Strom kleinerer   Spannung unter-   brochen wird. Die   Hintereinanderschaltung solcher Tastrelais   ist aber nur dann   möglich,   wenn die ab- 
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 arbeitet und die Unterbrechung bei allen Relais zu demselben Zeitpunkte erfolgt. 



   Das der Erfindung zugrunde liegende Relais erfüllt diese Forderungen auch bei den   höchsten     Telegraphiergesehwindia : keiten. Von   den bekannten   Relais vermögen an sich diejenigen diese Forderungen   
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 gedeutet. Beim Auheben der Taste 11 erhält der Magnet 12 Strom und öffnet die Kontakte 16. 17. beim   Drücken   der Taste wird dagegen der Magnet   7-3     e''regt   und bewirkt die   Schliessung der Kontakte.   



    Diese Kontakte 76. 7 ?' sind   doppelt ausgeführt und bilden die beiden in Serie liegenden Unter- breehungsstellen. 



   Ein Nachteil dieser Relais besteht aber darin, dass   durch   auftretende Klebwirkung an einem der Kontaktstücke die   l-unterbrechung   verzögert wird. Die hiedurch bedingte   langsamere     Unterbrechung   
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 dass nach kurzer Zeit die. An-und Abschaltung an beiden Kontakten nicht mehr gleichmässig erfolgt. 



   Dieses wird nach der Erfindung dadurch verhindert, dass entweder das feststehende oder das bewegliche Kontaktpaar um die Mitte seines Verbindungsstückes drehbar angeordnet ist. Infolgedessen 
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 bogen. Gleichzeitig besitzt diese Beweglichkeit den Vorteil, dass bei der folgenden   Kontaktgebung   die   beiden Kontaktpaare nicht paralleL   sondern schräg aufeinander aufsetzen, so dass die   Schmorstelle,   die aus kleinen körnerartigen Gebilden besteht, auf der   Kontaktfläche   breit-oder abgequetscht wird. 
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 je nach der Erregung dieser beiden Magnetsysteme wurde dann der Anker von dem einen oder dem anderen System angezogen.

   Bei einer solchen Einrichtung ist die Telegraphiergeschwindigkeit ausserordentlich   beschränkt,   da immer ein Zeitverlust dann eintritt, wenn der von einem Magnetsystem angezogene Anker von dem anderen Magnetsystem angezogen werden soll.   Diese Zeitdifferenz   beruht in der jedesmal notwendigen Ummagnetisierung des Ankers. da der von einem Magnetsystem angezogene.   Anker durch   die Kraftlinien polarisiert wird.

   Um diesen   Ubelstand zu vermeiden, gelangen gemäss   der Erfindung zwei magnetisch von einander isolierte Anker zur Verwendung, denen je ein besonderes Magnetsystem zugeordnet 
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 in den Kontakten keine federnden Organe.   Diese zeitigen nämlich   den   Nachteil, dass   die Federn beim Unterbrechen der Kontakte das Bestreben haben. ihre beim   Kontaktschluss erzeugte Spannung durch   eine Bewegung der ihnen zugeordneten Kontakte auszugleichen. Infolgedessen gehen z. B. die Kontakte. von denen die beweglichen bei   der Unterbrechung sich lösen sollen hinter diesen hinterher, so dass nur   eine allmähliche Trennung zwischen den festen und den beweglichen Kontakten stattfindet. Gemäss der Erfindung sind die feststehenden Kontakte ohne Federung ausgeführt.

   Um den hiedurch auftretenden harten Anschlag zwischen den Kontakten nicht auf die Anker   überzuleiten   und hiedurch   Erschütterungen   
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 und den beweglichen Kontakten durch einen leichten und nachgiebigen Teil von geringer Masse hergestellt.   Das Gewicht   des Trägers soll dabei geringer sein. als das der Kontakte. 



   Schliesslich ist gemäss der Erfindung noch darauf Rücksicht   genommen, dass die beim   Tasten zu bewegende Masse des Relais so abgeglichen ist. dass ihre Eigenschwingung bei den hauptsächlich zu verwendenden   Telegraphiergesehwindigkeiten ungefähr   in Resonanz mit der   Tastfrequenz steht. Dies] ässi   
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 das bewegliche   Kontaktpaar   und die Relaisanker durch einen sehr leichten Träger verbunden sind. 



   Es liegt ferner im Interesse der Tastgeschwindigkeit, dass Eigenvibrationen durch die Beschaffenheit dieses Trägers vermieden werden. Dies lässt sich durch Verwendung von Materialien von grosser Selbstdämpfung. wie z. B.   Papier, Zellon   od.   dgl. für   den Träger der Kontakte erreichen. Vorteilhafterweise 
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 indem derselbe z. B. durch spiralgewiekeltes Rohr gebildet wird. 



   Die Fig. 2 bis 4 lassen diese   Eigentümlichkeiten   des neuen Relais deutlich erkennen. An einem Gestell 18 aus einem Metall, das magnetische Kraftlinien nicht leitet. sind im oberen Teil die beiden 
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   Magnetsysteme sich   einander nicht stören. Das Magnetsystem ist. wie aus Fig. 3 ersichtlich, in Form eines E ausgebildet. so dass beide Pole auf die Anker wirksam werden. Die Anker 14 und 15 selbst sind 
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 erlischt sehr rasch. da die schräg gegeneinander stehenden Kontakte gleich einer Hörnerblitzschutzsiehernng arbeiten. 
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 auf. wodurch etwa erzeugte körnerartige Gebilde auf den Kontaktstücken breitgequetscht werden. Durch die bewegliche Lagerung erhalten sich demnach die Kontakte selbsttätig ihren gebrauchsfähigen Zustand. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Einrichtung   zum Tasten der Signale bei   Maschinensendern   der drahtlosen   Telegraphie mit   
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Claims (1)

  1. um die Mitte seines Verbindungsstückes drehbar angeordnet ist.
    4. Tastrelais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger für die beweglichen Unterbrecherkontakte mit zwei Ankern versehen ist, die magnetisch voneinander isoliert und je einem besonderen EMI3.7 takte ist.
    6. Tastrelais nach Anspruch 3 bis a, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger aus einem nicht vibrationsfähigen Material mit starker Selbstdämpfung, wie Papier, Zellon od. dgl. besteht.
    7. Tastrelais nach Anspruch 3 bis fi, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein Profil von grosse.
    Widerstandsmoment besitzt, indem er z. B. als spiralgewickeltes Rohr ausgebildet ist.
AT91834D 1917-08-11 1919-10-29 Einrichtung zum Tasten der Signale bei Maschinensendern der drahtlosen Telegraphie. AT91834B (de)

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