AT262262B - Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenon-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenon-Derivaten

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AT262262B
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hydrolysis
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Hoffmann La Roche
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenon-Derivaten 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von neuen BenzophenonDerivaten der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 niederes Alkyl bedeuten. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 worin R, Ri und R2 die gleiche Bedeutung wie in Formel I besitzen und X ein Halogenatom darstellt, in Gegenwart eines wasserhaltigen Mediums hydrolysiert. 



   Die Bezeichnung Halogen bezieht sich auf alle vier Halogenatome, d. h. Jod, Fluor, Brom und Chlor. 



  Besonders bevorzugt sind jedoch Chlor und Brom. Die Bezeichnung niederes Alkyl, wie sie hier benutzt wird, bezieht sich auf geradkettige oder verzweigte gesättigte Kohlenwasserstoffradikale mit bis zu 7 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Methyl, Äthyl, Propyl oder Isopropyl. In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens bedeutet R in den Formeln I und II Wasserstoff. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens bedeuten R und R2 in der Formel I und   Rund R2   in der Formel II jeweils Wasserstoff. 



   Aus J. Org. Chem. 27,562-566 (1962) ist bekannt, dass die Hydrolyse von   7-Chlor-l, 3-dihydro-5-phenyl-     2H -1, 4-benzodiazepin-2-on-4-oxyd   ein   N- (2-Amino-5-chlor-x-phenylbenzyliden) glycin-N-oxyd   liefert. 



  Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass die Hydrolyse entsprechender 3-Halogensubstituentenverbindungen einen völlig andersartigen Verlauf nimmt. 



   Die Hydrolyse von Verbindungen der allgemeinen Formel II zu den entsprechenden Verbindungen der allgemeinen Formel I kann in einem neutralen oder sauren, wasserhaltigen Medium erfolgen. In einer bevorzugten Ausführungsform wird die Hydrolyse in einem geeigneten, wasserhaltigen, sauren Medium, wie beispielsweise in der wässerigen Lösung eines anorganischen mineralsauren Agens, das leicht dissoziiert, wie beispielsweise einer Halogenwasserstoffsäure, wie Chlorwasserstoffsäure und Bromwasserstoffsäure, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 oder Schwefelsäure, oder in der wässerigen Lösung eines organischen sauren Agens, wie beispielsweise Essigsäure oder Toluolsulfonsäure, durchgeführt.

   Jedoch sind alle zweckmässigen, sauren, wasserhaltigen Reaktionsmedien einschliesslich solcher, die eine geeignete Säure enthalten, die die Hydrolyse von Verbindungen der Formel It hervorrufen können, in den Umfang der vorliegenden Erfindung miteingeschlossen. 



  Um eine genügende Löslichkeit des Ausgangsmaterials im Hinblick auf das   gewünschte,   Resultat zu bewirken, kann ein zusätzliches inertes, organisches Lösungsmittel, wie beispielsweise   1, 2-Dimethoxyäthan,   Tetrahydrofuran, ein Äther wie Dioxan oder ein Alkanol wie Äthanol, ein Teil des wasserhaltigen Mediums sein. Hierdurch wird sowohl die Löslichkeit des Ausgangsmaterials als auch der Verfahrensendprodukte im Reaktionsmedium erhöht. 



   Wenn auch der Zeitfaktor keine kritische Rolle bei diesem Hydrolyseschritt spielt, so wird doch bevorzugt das Reaktionsmedium, in welchem die Hydrolyse stattfindet, mehrere Stunden stehen gelassen, um gute Ausbeuten an Verbindungen der Formel I zu erzielen. Verbindungen der Formel   II   lassen sich bereits in dem Reaktionsmedium, in dem sie hergestellt worden sind, hydrolysieren. Anderseits können aber die Ausgangsverbindungen der Formel II erst aus dem Reaktionsmedium, in dem sie selbst hergestellt worden sind, isoliert werden und danach, wie oben beschrieben, der Hydrolyse unterworfen werden. 



   Verbindungen der Formel I sind neu und Zwischenprodukte bei der Herstellung von therapeutisch wertvollen Benzodiazepinen. 



   Die folgen Beispiele illustrieren die Erfindung. Alle Temperaturen sind in Grad Celsius angegeben.
Beispiel 1 : 50   g3, 7-Dichlor-1, 3-dihydro-5-phenyl-2H-1, 4-benzodiazepin-2-on-4-oxydwird   in 1   11, 2-Dimethoxyäthan   gelöst. Die Lösung wird mit 25 ml 0, 1N HC1 angesäuert und über Nacht bei Zimmertemperatur gerührt. Das Lösungsmittel wird im Vakuum abdestilliert und durch Wasser ersetzt. Das sich abscheidende rohe Öl kristallisiert bei weiterem Verrühren mit Wasser. Nach Abfiltrieren und Trocknen im Vakuum erhält man rohes   2'-Benzoyl-4'-chlor-2-hydroxyiminoacetanilid,   das bei   152-160     schmilzt. Umkristallisation aus Benzol liefert reines Produkt, das bei 163-1660 schmilzt.

   Weitere Umkristallisation aus Benzol gibt Klumpen von hellgelben Nadeln, die bei   165-1660 schmelzen.   



   Das Ausgangsmaterial kann wie folgt hergestellt werden : 
 EMI2.1 
 Nacht bei Zimmertemperatur gerührt. Dimethoxyäthan wird dann im Vakuum abdestilliert und durch Wasser ersetzt. Es scheidet sich ein rohes Öl ab, das bei weiterem Rühren in Wasser kristallisiert. Rohes   2'-Benzoyl-4'-chlor-2-hydroxyiminoacetanilid   (Fp.   152-160 )   wird so nach Abfiltrieren und Trocknen im Vakuum erhalten. Umkristallisation aus Benzol liefert reines Produkt, das bei   163-1660 schmilzt.   



   Beispiel 2 : Eine Lösung von 4, 9 g   3-Chlor-1, 3-dihydro-5-phenyl-7-ttifluormethyl-2H-1, 4-benzo-   diazepin-2-on-4-oxyd wird in einem Gemisch von 150 ml Tetrahydrofuran und 50   ml IN   Salzsäure 20 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Danach wird Wasser hinzugegeben und das Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck abdestilliert. Es scheidet sich ein farbloses Öl ab, das beim Stehen kristallisiert. Man erhält   2'-Benzoyl-2-hydroxyimino-4'-ttifluormethylacetanilid,   das bei   146-148    schmilzt. Umkristallisation dieser Verbindung aus einem Gemisch von Benzol und Hexan liefert farblose 
 EMI2.2 
 gemisch 50 Stunden bei Zimmertemperatur stehen. Danach wird Wasser hinzugegeben und das Tetrahydrofuran unter vermindertem Druck abdestilliert.

   Es fällt eine feste Masse aus, die abfiltriert wird. 



  Man erhält so   2'-Benzoyl-2-hydroxyimino-4'-nitroacetanilid,   das bei   192-1940   schmilzt. Umkristallisation aus Benzol liefert farblose Nadeln, die bei   190-1920 schmelzen.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenon-Derivaten der allgemeinen Formel EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> worin R Wasserstoff oder niederes Alkyl, Ri und R2 Wasserstoff, Halogen, Nitro, Trifluormethyl oder niederes Alkyl bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der allgemeinen Formel EMI3.1 worin R, R und R2 die gleiche Bedeutung wie oben besitzen und X ein Halogenatom darstellt, in Gegenwart eines wasserhaltigen Mediums hydrolysiert.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrolyse einer Verbindung der allgemeinen Formel II in einem wasserhaltigen sauren Medium durchführt.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrolyse von Verbindungen der allgemeinen Formel 11 in einem wasserhaltigen neutralen Medium durchführt.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass man 3, 7- Dichlor-1, 3-dihydro-5-phenyl-2H -1, 4-benzodiazepin-2-on-4-oxyd hydrolysiert.
AT526067A 1965-02-08 1966-01-28 Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenon-Derivaten AT262262B (de)

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