AT260718B - Rotierender Schleifkörper, vornehmlich zum Schleifen profilierter Werkstücke aus Holz - Google Patents

Rotierender Schleifkörper, vornehmlich zum Schleifen profilierter Werkstücke aus Holz

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AT260718B
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AT
Austria
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grinding
wood
primarily
workpieces made
hollow body
Prior art date
Application number
AT969566A
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English (en)
Inventor
Erich Ing Schmidt
Josef Gruenwald
Original Assignee
Zuckermann Kg Maschf
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
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Description


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  Rotierender Schleifkörper, vornehmlich zum Schleifen profilierter Werkstücke aus Holz 
Die Erfindung betrifft einen rotierenden Schleifkörper vornehmlich zum Schleifen profilierter Werkstücke aus Holz, wie z. B. von Möbelteilen, welcher aus einem auf der Antriebswelle festsitzenden Nabenkörper und einem auf letzterem sitzenden, im Querschnittsprofil vorzugsweise rechteckigen oder quadratischen ringförmigen Hohlkörper aus gummielastischem Material besteht, welch letzterer in seinem Hohlraum eine Luft- oder Gasfüllung mit entsprechendem Druck aufweist und auf seiner zylindri-   schen   Mantelfläche ein Schleifband trägt. 



   Bei den bekannten Schleifkörpern dieser Art wird vornehmlich ein, die normale Atmosphäre wesentlich übersteigender Innendruck   im zylindrischen Hohlkörper vorgesehen, damit   das seine Mantelfläche umspannende Schleifband gespannt erhalten und mit entsprechenden Anpressdruck auf die zu schleifende Fläche eines Werkstückes aufgedrückt werden kann. 



   Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, in der Querschnittsform   profilierte Werkstücke aus   Holz, z. B. Möbelteile, in ihrer Längsrichtung vornehmlich in der Richtung der Holzfaser mit einem sehr schmiegsamen rotierenden Schleifkörper formgetreu zu schleifen und dabei eine sehr lange Standzeit des Schleifmaterials zu erreichen. 



   Gemäss der Erfindung wird eine solche Aufgabe dadurch verwirklicht, dass der eine seine Querschnittsform haltende, ungefähr dem Druck der normalen Atmosphäre entsprechende Luft- oder Gasfüllung aufweisende elastische Hohlkörper an mehreren, in Umfangsrichtung in Abständen verteilten Stellen seiner zylindrischen Mantelfläche, jedoch quer zum Umfang über den Hohlkörper gelegte und am Nabenkörper mit den Enden lösbar befestigte, zugfeste   Haltebänder   besitzt, die sowohl den ringförmigen Hohlkörper alb auch das, auf seiner zylindrischen Mantelfläche sitzende Schleifband gegen Verschieben in Axialrichtung sichern und die gleiche Schmiegungsfähigkeit wie die Hohlkörperwandung aufweisen. 



   In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Halteschlaufen an der Unterseite des endlosen Schleifbandes befestigt und mit ihren Enden in Schlitzen od. dgl. von Bordscheiben befestigbar, welche am Nabenkörper zu beiden Seiten des Hohlkörpers zur Abstützung seiner Seitenwände angebracht sind. 



   In den Zeichnungen ist der erfindungsgemäss ausgebildete Schleifkörper in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 



   Fig. l zeigt eine teilweise Seitenansicht und Fig. 2 einen Querschnitt. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Schleifkörper im Querschnitt beim Überschleifen eines ansteigenden Flächenteiles eines flachen Werk-   stückes   bzw. eines runden Flächenteiles eines im Querschnitt elliptischen Werkstückes. 



   Der   erfindungsgemäss   ausgebildete Schleifkörper besitzt einen auf eine Welle aufsteckbaren Nabenkörper 1 mit   zylindrischer Umfangsfläche   2, auf welcher ein Luftreifen 3 mit z. B. recht-   eckigem   Querschnitt sitzt, der aus einem weichen Kunststoffmaterial oder Gummi gebildet ist und an einer Stelle seiner Sitzfläche ein Mundstück 4 zur Aufnahme des Endes eines den Nabenkörper 1 

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 durchsetzenden Luftleitungsrohres 5 aufweist. Das Luftleitrohr 5 ist mit einem selbstschliessenden
Radventil 6 verschlossen und am ventilseitigen Ende frei zugänglich, so dass der Luftreifen 3 je- derzeit eine Luftfüllung erhalten kann, deren Druckbereich vorteilhaft zwischen   0,   04-0, 15at liegt. 



   Der Luftreifen wird in seiner rechteckigen Querschnittsform einerseits durch seine eigene Form- steifheit, anderseits durch Halteschlaufen 7 erhalten, die quer über den Luftreifen'3 liegen und in Abständen über den Luftstreifenumfang verteilt angeordnet und mit ihren Enden an dem Nabenkör- per 1 befestigt sind. Zum Beispiel sind die Halteschlaufen 7 mit ihrem einen Ende an einem
Ring 8 befestigt, der an einer stirnseitig am Nabenkörper 1 befestigten Bordscheibe 9 anliegt und von den Randwülsten 11 mehrerer im Kreis aus der Bordscheibe ausgestanzten Schlitzen 10 zentrisch zur Nabenwelle gehalten wird. Die Halteschlaufen 7 werden durch die Schlitze 10 der Bordscheibe 9 gezogen, dann quer über den Luftreifen 7 gelegt und mit ihrem andern Ende durch Schlitze 12 einer auf der andern   Nabenstimfläche   anliegenden Bordscheibe 13 gezogen.

   Die En- den dieser Halteschlaufen 7 werden um einen Haltering 14 geschlungen und dieser entgegen seiner elastischen Spannkraft hinter die zwischen den Schlitzen 12 aus der Bordscheibe 13 ausgebogenen Lappen 15 gedrückt, wodurch die Enden der Halteschlaufen 7 festgehalten werden können. 



   Diese Halteschlaufen 7 sichern die Form des Luftpolsters dadurch, dass sie ihn entgegen der
Wirkung der Zentrifugalkraft halten und seine Ausdehnung in radialer Richtung verhindern. Die Halteschlaufen 7 sind aber auch an der Unterseite eines endlosen Schleifbandes 16 befestigt, so dass dieses am Umfang des Luftreifens 3 auch gegen seitliches Verrutschen gesichert festsitzt, jedoch so weit elastisch nachgibt, dass es sich der Querschnittform des zu   ilberschleifenden     Werkstückes leicht   anpassen kann. 



   Die Querschnittsform des Schleifkörpers ist nicht auf die rechteckige Form beschränkt, sondern kann gewölbt oder auch rund sein. Wesentlich ist nur, dass der Luftreifen die Möglichkeit der gleichmässigen Druckverteilung gibt und so ein formgetreues   Überschleifen   eines Werkstückes sichert. Das Schleifband 16 kann beidseits des Luftreifens ein Stück vorragen um das Schleifen im Randgebiet einer Werkstückfläche zu sichern. Die Befestigungsmittel für die Enden der Halteschlaufen 7 kön-   nen   auch Spannverschlüsse üblicher Art sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Rotierender Schleifkörper, vornehmlich zum Schleifen profilierter Werkstücke aus Holz, wie   z. B.   von Möbelteilen, welcher aus einem auf der Antriebswelle festsitzenden   Nabenkörper und einem   auf letzterem sitzenden, im Querschnittsprofil vorzugsweise rechteckigen oder quadratischen ringförmigen Hohlkörper aus gummielastischem Material besteht, welch letzterer in seinem Hohlraum eine Luft- oder Gasfüllung mit entsprechendem Druck aufweist und auf seiner zylindrischen Mantelfläche ein Schleifband trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der eineseineQuerschnitLform haltende, ungefähr dem Druck der normalen Atmosphäre entsprechende Luft- oder Gasfüllung aufweisende, elastische Hohlkörper (3) an mehreren, in Umfangsrichtung in Abständen verteilten Stellen seiner zylindrischen Mantelfläche,

   jedoch quer zum Umfang über den Hohlkörper gelegte und am   Nabenkörper (l)     mit den Enden lösbar befestigte, zugfeste Haltebänder   (7) besitzt, die sowohl den ringförmigen Hohlkörper (3) als auch das auf seiner zylindrischen   Mantelfläche   sitzende Schleifband   (16)   gegen Verschieben in Axialrichtung sichern und die gleiche Schmiegungsfähigkeit wie die Hohlkörperwandung aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Schleifkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die HalteschlaufeI1 (7) an der Unterseite des endlosen Schleifbandes (16) befestigt sind und mit ihren Enden in Schlitzen (10, 12) od. dgl. von Bordscheiben (9, 13) befestigbar sind, welche am Nabenkörper (1) zu beiden Seiten des Hohlkörpers (3) angebracht sind.
AT969566A 1966-10-17 1966-10-17 Rotierender Schleifkörper, vornehmlich zum Schleifen profilierter Werkstücke aus Holz AT260718B (de)

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DE1967M0058595 DE1963306U (de) 1966-10-17 1967-04-24 Rotierender schleifkoerper fuer werkstuecke aus holz.

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