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Schalengreifer
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stand durchdringt. Die Schalen erhalten dann eine etwa rechteckige Ausnehmung, durch die sich die Verstellpresse frei bewegen kann.
In den Zeichnungen ist ein nach der Erfindung ausgeführter Schalengreifer dargestellt. Es zeigen Fig. 1 den Schalengreifer in Schliessstellung im Vertikalschnitt, Fig. 2 denselben geöffnet im Schnitt 11-11 nach Fig. 3, und Fig. 3 die Oberansicht zu Fig. 2.
Die Vorrichtung hängt an einer Tragkonstruktion, die aus zwei äusseren Trägerlaschen 1, die durch Rippen 11 versteift sind, und aus einer etwa U-förmigen Traverse 12 besteht, an die eine Öse zum Aufhängen an einem Tragmittel angeschlossen sein kann. In den Trägerlaschen 1 sind kurze Lagerbolzen 37 verankert, um die die Greiferschalen schwenken. Die Greiferschalen sind aus Gründen der Gewichtseinsparung aus mehreren Zinken und Rippen zusammengesetzt. Zwei Aussenzinken 3 und ein Mittelzinken 31 sind durch eine Schliessleiste 33 und zwei Versteifungsrohre 34, 35 miteinander verbunden. Vom Stützrohr 35 verlaufen zur Schwenkachse hin zwei Seitenzinken 32, die zwischen sich einen Raum für die Verstellvorrichtung frei lassen.
Die Schwenkachslager werden von zwei Rohrbuchsen 36 gebildet. Die Aussenzinken 3 oder die Seitenzinken 32 tragen an den einander zugewendeten und um die Schwenkachsen greifenden Innenkanten Einrichtungen für den Gleichgang der Schalenbewegungen, beispielsweise in Form von ineinandergreifenden Zahnsegmenten 38. Oberhalb der Schwenkachsen 37 sind in Gelenkpunkten der Seitenzinken 32 Zapfen 39 verankert, an denen Lenker 4 schwenkbar angreifen. Jedem Lenker 4 ist eine Horizontalführung 42 zugeordnet, und alle Lenkerführungen 42 sind durch Traversen 41 zu einem festen Gerüst verbunden, das seine horizontale Lage beibehält. Die äusseren Enden der Lenker 4 stehen über Gelenkbolzen 22, 24 mit zwei einerseits an der Kolbenstange 25, anderseits am Boden des Pressenzylinders 2 angeschlossenen Gelenkaugen 21, 23 in Verbindung.
Der seitliche Abstand der Lenker 4 von den Augen 21, 23 wird durch Distanzrohre 26 aufrecht erhalten.
Der beschriebene Greifer zeichnet sich ausser durch geringe Bauhöhe besonders durch seine einfache Bauweise aus. Ausserdem erbringt die Tatsache, dass die Anlenkpunkte der Verstellpresse nahe an den Schwenkachsen liegen, Vorteile dadurch, dass einerseits der Lagerbolzen unmittelbar und ohne zusätzliche Strebteile am Seitenzinken angebracht ist und dass anderseits trotz geringen Hubes der Verstellpresse der Öffnungswinkel der Greiferschalen gross ist. Durch den grossen Höhenunterschied der Schalenunterkanten zwischen den beiden Endstellungen kann der Lastträger beim Ergreifen des Holzes in gleicher Höhe bleiben, da sich die Zinken ausreichend tief in den Holzstapel eingraben.
In dem von den Schalen umschlossenen Raum können in bekannter Weise Zugmittel verlaufen, beispielsweise an Zugfedern aufgehängte Drahtseile, die sich infolge von Zugkraftspeicherung kraftschlüssig um das Holzbündel schlingen und verhindern, dass das Holz aus einem teilweise gefüllten Greifer herausgleiten kann.