AT256040B - Verfahren zur Aufbereitung von Ilmenit - Google Patents

Verfahren zur Aufbereitung von Ilmenit

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AT1077364A
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Andreas Dr Hake
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Ruthner Ind Planungs Ag
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  Verfahren zur Aufbereitung von Ilmenit 
Zur Gewinnung von Titandioxyd oder Titan wird üblicherweise Ilmenit   (FeTiOg)   mit Schwefelsäure behandelt und Titansäure durch Verdünnen infolge Hydrolyse gefällt und abgetrennt. 



     Ein ungelöstes Problem sind hiebei   die anfallenden gewaltigen Mengen von FeS04 in schwefelsaurer Lösung und in fester Form, für die kein genügender Absatz vorhanden ist und deren Aufbereitung umständlich und nicht kostendeckend ist. 



   Nun ist es bekanntlich möglich, Ilmenit auch mit Salzsäure aufzuschliessen. Die Regeneration der verbleibenden salzsauren Eisenchloridlösung stösst aber insofern auf Schwierigkeiten, als ein grosser Teil   so verdünnt anfällt,   dass das übliche Regenerationsverfahren (Fällen   FeCl. 4HO   durch Kühlen und Einleiten von HCl-Gas, das vom Rösten des   FeC. 4H O   stammt) nicht angewendet werden kann. 



   Es wurde aber gefunden, dass die Regeneration auch in diesem Fall vorgenommen werden kann, wenn man nicht   FeCL. 4HLO   abtrennt, sondern die gesamte Lauge, die nach dem Abtrennen der gefällten Titansäure zurückbleibt, gegebenenfalls nach einer Voreindampfung, in   einem Sprühröstofen   versprüht und in Gegenwart von heissem Dampf und nötigenfalls Sauerstoff umsetzt zu Eisenoxyd, Dampf und Chlorwasserstoff. Durch fraktionierte Kondensation erhält man einerseits eine starke Salzsäure mit 
 EMI1.1 
 säurefreies Wasser. 



   Demgemäss bildet den Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zur Aufbereitung von Ilmenit mit wässeriger Salzsäure, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Aufschluss mit ein-und derselben Säure im Kreislauf durchgeführt wird, indem die Eisenchloridlauge von der Titansäureabscheidung samt den in ihr enthaltenen Begleitstoffen in einen SprUhröstofen gesprüht und in Gegenwart von heissem Dampf und gegebenenfalls von Sauerstoff zu Eisenoxyd, den Oxyden und bzw. oder Chloriden und bzw. oder Oxychloriden der Begleitelemente, Dampf und Chlorwasserstoffgas zerlegt wird, welch letzteres mit einem Teil des Dampfes zu Salzsäure mit bis zu 220 g HCI/l kondensiert und diese dann zum Aufbereiten frischen   Ilmenits   benutzt wird. 



   Verluste an Salzsäure lassen sich vorteilhaft dadurch decken, dass man die   Eisen-n-chloridlösung   während des Aufschlusses und/oder vor und/oder beim Sprührösten mittels Chlor in Eisen-m-chloridlösungen ganz oder teilweise umwandelt. 



   Zusammenfassend ist festzustellen, dass das erfindungswesentliche Merkmal darin zu erblicken ist, dass es nach dem beschriebenen Verfahren möglich ist, Ilmenit im Kreislauf mit ein-und derselben Säure ohne nennenswerten Säureverlust aufzuarbeiten,   d.   h. mit vollständiger Regenerierung der Aufschlusssäure. Im Zuge eines derartigen Verfahrens werden auch Massnahmen angewendet, die bei der Regenerierung salzsaurer Eisenbeizen an sich bekannt sind. Die Möglichkeit der Anwendung dieser Massnahmen im Zusammenhang mit dem erfindungsgemässen Verfahren war jedoch nicht vorauszusehen, da die   FeCL-Laugen   des   Umenitaufschlusses   anders zusammengesetzt sind als Beizablaugen der Eisenbeizerei.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Aufbereitung von Ilmenit mit wässeriger Salzsäure, dadurch gekennzeich- net, dass der Aufschluss mit ein-und derselben Säure im Kreislauf durchgeführt wird, indem die Eisenc1üoridlauge von der Titansäureabscheidung samt den in ihr enthaltenen Begleitstoffen in einen Sprühröstofen gesprüht und inGegenwart von heissem Dampf und gegebenenfalls von Sauerstoff zu Eisenoxyd, den Oxyden und bzw. oder Chloriden und bzw. oder Oxychloriden der Begleitelemente, Dampf und Chlorwasserstoffgas zerlegt wird, welch letzteres mit einem Teil des Dampfes zu Salzsäure mit bis zu 220 g HCl/l kondensiert und diese dann zum Aufbereiten frischen Ilmenits benutzt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Deckung der Salzsäureverluste, die Eisen-II-chloridlösung während des Aufschlusses und/oder vor und/oder beim Sprührösten mittels Chlor in Eisen-m-chlorid ganz oder teilweise umgewandelt wird.
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