AT255410B - Verfahren zur Herstellung von 3-unsubstituierten 2-Oxo-tetrahydroimidazolderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-unsubstituierten 2-Oxo-tetrahydroimidazolderivaten

Info

Publication number
AT255410B
AT255410B AT49066A AT49066A AT255410B AT 255410 B AT255410 B AT 255410B AT 49066 A AT49066 A AT 49066A AT 49066 A AT49066 A AT 49066A AT 255410 B AT255410 B AT 255410B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
oxo
unsubstituted
tetrahydro
nitro
thiazolyl
Prior art date
Application number
AT49066A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH76665A external-priority patent/CH462830A/de
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Application granted granted Critical
Publication of AT255410B publication Critical patent/AT255410B/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
2-Oxo-tetrahydro-imidazole, die in 1-Stellung einen   5-Nitrothiazolyl- (2)-rest   tragen, besonders das   I-[5-Nitrothiazolyl- (2) ]-2-oxo-tetrahydro-imidazol,   sind bekannt ; sie besitzen wertvolle antiparasitäre Eigenschaften. Diese Verbindungen werden nach an sich bekannten Verfahren hergestellt, u. a., indem man 2-Oxo-tetrahydro-imidazole, die in 1-Stellung einen in 5-Stellung unsubstituierten Thiazolyl- (2)-rest aufweisen, nach an sich bekannten, für die Thiazol-Chemie massgebenden Methoden nitriert. Es wurde dabei die Beobachtung gemacht, dass die Ausbeuten an reinem Produkt bei den üblichen Nitriermethoden nicht optimal sind. 



   Es wurde gefunden, dass man 3-unsubstituierte 2-Oxo-tetrahydro-imidazole der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 worin die Substituenten R unabhängig voneinander für Wasserstoff oder niedere Alkyl-oder Alkenylreste stehen, in einfacher Weise und in reiner Form erhält, wenn man Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 worin R die obige Bedeutung hat, mit einem sauren Hydrolysemittel behandelt. 



   Die obige Hydrolyse der Nitrogruppe in der 3-Stellung des Tetrahydro-imidazolringes wird durch Behandeln des Ausgangsstoffes mit einer verdünnten Säure, besonders einer Mineralsäure, wie verdünnter Schwefelsäure, gewöhnlich bei erhöhter Temperatur, vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 50 und   1500 C,   z. B. bei Rückflusstemperatur des Hydrolysemittels, durchgeführt. Dabei ist bemerkenswert, dass der 2-Oxo-imidazolkern bei diesen Reaktionsbedingungen nicht aufgespalten wird. 



   Das erwünschte Produkt wird nach an sich bekannten Methoden isoliert, z. B. durch Verdünnen des Reaktionsgemisches mit Wasser, oder Ausgiessen auf Eis oder Eiswasser. 



   Die als Ausgangsstoffe verwendeten 3-Nitro-2-oxo-tetrahydro-imidazole, welche in 1-Stellung einen   5-Nitro-thiazolyl- (2)-rest   enthalten, werden z. B. durch Reaktion eines 2-Oxo-tetrahydro-imidazols, das in 1-Stellung einen in 5-Stellung unsubstituierten Thiazolyl- (2)-rest enthält, mit rauchender 96% iger Salpetersäure nach an sich bekannten Methoden, vorzugsweise in Gegenwart von konzentrierter Schwefelsäure und bei Zimmertemperatur, erhalten. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   2-Oxo-tetrahydro-imidazole, welche zur Herstellung der Ausgangsstoffe dienen und in l-Stellung einen in 5-Stellung unsubstituierten Thiazolyl- (2)-rest enthalten, werden z. B. erhalten, indem man ein in 5-Stellung unsubstituiertes 2-Amino-thiazol mit einem   ss-Halogenäthylisocyanat   reagieren lässt und den erhaltenen   N'-Halogenäthyl-N-[thiazolyl- (2) ]-harnstoff,   welcher am N-Stickstoffatom ein Wasserstoffatom enthält und dessen Thiazolyl- (2)-rest in 5-Stellung unsubstituiert ist, durch Ringschluss, z. B. Behandeln mit einer Base, wie Natronlauge, in das 3-unsubstituierte   2-Oxo-tetrahydroimidazol   überführt, das in l-Stellung einen in 5-Stellung unsubstituierten Thiazolyl- (2)-rest enthält. 



   Das neue Verfahren ist ganz besonders zur Herstellung des eingangs erwähnten   I-[5-Nitro-thiazolyl-   (2)]-2-oxo-tetrahydro-imidazols geeignet, wobei man vom   3-Nitro-I-[5-nitro-thiazolyl- (2) ]-2-oxo-tetra-   hydro-imidazol ausgeht. 



   Die Erfindung wird im nachfolgenden Beispiel näher beschrieben. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel : 
 EMI2.1 
 durch langsames Aufheizen zum Sieden am Rückfluss gebracht. Nach dem vollständigen Lösen des Ausgangsmaterials wird das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und mit 1000 ml Wasser verdünnt. Nach 1 h Stehenlassen, wird das erwünschte   I-[5-Nitro-thiazolyl- (2) ]-2-oxo-tetrahydro-imida-   zol abfiltriert, mit Wasser von Säure freigewaschen, und bei   900 unter   vermindertem Druck getrocknet ; 
 EMI2.2 
 gehalten und dann erwärmt, wobei 300 ml Aceton durch Destillation entfernt werden.

   Darauf werden 530 ml 2n-Natronlauge zugegeben, wobei das Produkt vorübergehend in Lösung geht ; das Reaktionsgemisch wird erhitzt und so lange Aceton abdestilliert bis die Siedetemperatur   800 erreicht.   Nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur wird über Nacht gerührt und hierauf der Niederschlag abfiltriert. Das erhaltene   l- [Thiazolyl- (2)]-2-oxo-tetrahydro-imidazol   der Formel 
 EMI2.3 
 wird mit Wasser und Aceton gewaschen und bei   80   unter   vermindertem Druck getrocknet ; es schmilzt bei 212-214  (Ausbeute : 116 g). Das Produkt kann noch weiter gereinigt werden, indem man es z. B. in   2n-Salzsäure   löst, die Lösung mit Aktivkohle behandelt und das Filtrat unter Rühren mit 5n-Natronlauge neutralisiert. 



   Eine bei   60-700 hergestellte   Lösung von 34 g   1-[Thiazolyl- (2) ]-2-oxo-tetrahydro-imidazol   in 160 ml konzentrierter Schwefelsäure   (96%)   wird   auf-10  abgekühlt   und innerhalb   30min   tropfenweise mit 17, 9 ml rauchender Salpetersäure   (96%)   versetzt. Das Reaktionsgemisch wird bei Raumtemperatur während einer weiteren Stunde gerührt und dann unter Rühren auf 1 kg Eis gegossen. Nach einstündigem Stehen wird das erhaltene 3-Nitro-1-[5-nitro-thiazolyl-(2)]-2-oxo-tetrahydro-imidazol abfiltriert und bei   90'unter   vermindertem Druck getrocknet ; das weisse bis hellgelbe Produkt zersetzt sich bei 228--230 ; Ausbeute : 50 g. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von 3-unsubstituierten 2-Oxo-tetrahydroimidazolderivaten der allgemeinen Formel EMI2.4 <Desc/Clms Page number 3> worin die Substituenten R unabhängig voneinander für Wasserstoff oder niedere Alkyl-oder Alkenylreste stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der allgemeinen Formel EMI3.1 worin R die obige Bedeutung hat, mit einem sauren Hydrolysemittel behandelt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man eine verdünnte Mineralsäure als Hydrolysemittel verwendet.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass man verdünnte Schwefelsäure als Hydrolysemittel verwendet.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrolyse bei erhöhter Temperatur durchführt.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrolyse bei Temperaturen zwischen 50 und 150 C, vorzugsweise bei Rückflusstemperatur des Hydrolysemittels, durchführt.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man das 3-Nitro-l- [5-nitro-thiazolyl- (2 ; ]-2-oxo-tetrahydro"imidazol als Ausgangsstoff verwendet.
AT49066A 1965-01-20 1966-01-19 Verfahren zur Herstellung von 3-unsubstituierten 2-Oxo-tetrahydroimidazolderivaten AT255410B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH76665A CH462830A (de) 1965-01-20 1965-01-20 Verfahren zur Herstellung von 1-(5-Nitrothiazolyl-(2))-2-oxo-tetrahydroimidazolen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT255410B true AT255410B (de) 1967-07-10

Family

ID=4194670

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT49066A AT255410B (de) 1965-01-20 1966-01-19 Verfahren zur Herstellung von 3-unsubstituierten 2-Oxo-tetrahydroimidazolderivaten

Country Status (4)

Country Link
AT (1) AT255410B (de)
DO (1) DOP1966001232A (de)
ES (1) ES321892A1 (de)
OA (1) OA01897A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
OA01897A (fr) 1970-02-04
DOP1966001232A (es) 1971-07-23
ES321892A1 (es) 1967-02-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH409980A (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Arylamino-1,3-diazacycloalkenen
AT255410B (de) Verfahren zur Herstellung von 3-unsubstituierten 2-Oxo-tetrahydroimidazolderivaten
DE1670325C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 1eckige Klammer auf 5-Nitrothiazolyl- (2) eckige Klammer zu -2-oxo-tetrahydroimidazolen
DE1670327C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 1eckige Klammer auf 5-Nitrothiazolyl-(2) eckige Klammer zu -2-oxo-tetrahydroimidazolen
DE2053715A1 (de) Herstellung von 2-alk&gt;lsubstituier ten Thiazolen und Selenazolen
DE834105C (de) Verfahren zur Herstellung von Xanthin oder Alkyl- und Arylxanthinen
DE2065719C2 (de) 1-Niederalkyl-substituierte 6,7-Methylendioxy-4(1H)-oxocinnolin-3-carbonitrile
CH626071A5 (en) Process for preparing 3-phenyl-6-pyridazone
AT258910B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzo-dihydro-thiadiazin-Derivaten
AT273966B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 1-(Polyhaloalkylthio)-indazolen
DE2117050C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-(5-Nitrothiazol-2-yl)-2-oxotetrahydroimidazol
DE69209094T2 (de) Verfahren zur herstellung von 2-amino-7-nitrobenzothiazolen
AT200133B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen aromatischen Azonitrosoverbindungen
AT286980B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 3,5-Dioxopyrazolidinderivaten
AT229318B (de) Verfahren zur Herstellung des neuen 3-Methoxy-2-sulfanilamido-pyrazins
DE1645938A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Aminopenicillansaeureestern
AT232997B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-substituierten peri-Naphtholactamen
AT239226B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, substituierten 2-Oxo-tetrahydrochinolinen
DE1445547B2 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Amino-2,1-benzoisot triazolen
AT262991B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Thienobenzothiazinderivaten
AT223723B (de) Verfahren zur Herstellung von 4,4&#39;-, 5,5&#39;- oder 8,8&#39;-Diamino-1,1&#39;-dianthrachinonylen
AT236944B (de) Verfahren zur Herstellung von substituierten 2-Arylamino-1,3-diazacycloalkenen
AT274825B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen s-Triazinderivaten und ihren Salzen
CH390935A (de) Verfahren zur Herstellung von Benzol-disulfonamiden
CH416635A (de) Verfahren zur Herstellung von in 7-Stellung durch Brom substituiertem 4-Azaphenthiazin