AT251344B - Vorrichtung zur Herstellung von Schweizer Käse - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Schweizer KäseInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J25/00—Cheese-making
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Description
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Vorrichtung zur Herstellung von Schweizer Käse
Das Stammpatent Nr. 243557 betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Schweizer Käse (GruyèreKäse, Greyerzer Käse), bei der ein oder mehrere Zylinder zur Aufnahme und Formung des Käsebruches unterhalb des Käsekessels angeordnet und von diesem durch ein Ablassventil getrennt sind. Die Molke wird dabei durch wenigstens einen an dem Zylinder vorgesehenen Überlauf abgeführt.
Eine Weiterbildung dieser Anlage zur Verbesserung der Ablagerung der Bruchwürfel in der Form gemäss dem Stammpatent besteht darin, den Zylinder aus zwei zylindrischen Abschnitten verschiedenen Durchmessers zu bilden, welche miteinander durch einen doppelkonischen Abschnitt verbunden sind.
Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass diese Verbesserung ungenügend ist, da Analysen bewiesen haben, dass bei beliebigen Bedingungen des Pressvorganges die Bruchablagerung im Zentrum feuchter als an den Rändern ist. Dieser Pressvorgang soll nämlich den allgemeinen Feuchtigkeitsgehalt verringern, ist jedoch auf Feuchtigkeitsunterschiede ohne Einfluss, so dass eine Bruchablagerung, deren Feuchtigkeitsgehalt vor dem Pressen heterogen war, die gleiche Heterogenität nach dem Pressen beibehält. Anders ausgedrückt, wenn vor dem Pressen in der Bruchablagerung eine Zone vorhanden ist, welche feuchter als die andere ist, bleibt dieser Feuchtigkeitsunterschied nach dem Pressvorgang bestehen.
Die Erfindung hilft diesem Nachteil ab. Hiefür wird die im Stammpatent beschriebene Vorrichtung, bei der das aus dem Käsekessel durch das Ablassventil ausfliessende Gemisch ausKasebruch und Molke dem Zylinder bzw. den Zylindern von oben in Richtung der Längsachse derselben senkrecht zugeführt wurde, so abgeändert, dass die beim Ausfliessen des Gemisches entwickelte Kraft ausgenutzt wird, um diesem Gemisch im Zylinder eine kräftige Drehbewegung zu erteilen, so dass eine Ablagerung von deutlich balliger Form entsteht, deren Feuchtigkeitsgehalt in ihrer ganzen Masse homogen ist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass der vom Ablaufrohr des Käsekessels kommende, das Gemisch aus Käsebruch und Molke dem Zylinder zuführende Kanal in den Zylinder tangential oder im wesentlichen tangential zur Innenwand desselben in unmittelbarer Nähe derselben mündet, so dass während der ganzen Dauer des Ausfliessens des Gemisches eine kräftige Drehbewegung des letzteren erfolgt.
Vorteilhafterweise kann der Zylinder zwei zylindrische, durch einen einfachkonischen Abschnitt miteinander verbundene Abschnitte verschiedenen Durchmessers aufweisen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in einer vom Zylinder nach aussen abstehenden Manschette ein Filter untergebracht, so dass der Zylinder frei ist von in seinem Inneren vorspringenden, die Drehbewegung des Gemisches behindernden Teilen.
Schliesslich weist gemäss einer Ausführungsform der Erfindung das Ablaufrohr. an welches über Kanäle mehrere Zylinder angeschlossen sind. Vieleckquerschnitt auf, um eine gleichmässige Verteilung der Masse auf die Zylinder zu begünstigen.
Dank dieser Massnahmen wird die im Kessel durch ein Rührwerk erzielte Bewegung in den Zylindern fortgesetzt, wodurch man eine Ablagerung erhält, deren Oberseite deutlich konvex ist, deren zentrale
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Zone ebenso mit Würfeln angefüllt ist wie die Umfangszone und deren Feuchtigkeitsgehalt infolgedessen homogen ist.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung, die eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung zeigt, beispielshalber erläutert.
Darin bezeichnet 35 den Zylinder, welcher aus zwei zylindrischen Abschnitten 35a, 35b mit verschiedenen Durchmessern und einem diese verbindenden einfachkonischen Abschnitt 35c besteht.
Unabhängig davon, ob die Anlage mit einem, zwei oder vier Zylindern ausgerüstet ist, ist der über den Zylindern angeordnete Kessel stets in seinem Boden mit einem Ventil 25 mit grossem Durchmesser versehen. Über dieses Ventil kann der Kessel mit einem Ablaufrohr 39 in Verbindung gesetzt werden, dessen Querschnitt quadratisch ist. Dieses Ablaufrohr weist eine, zwei oder vier Abzweigungen 40 auf, welche an einer, zwei oder vier Seiten des Ablaufrohres 39 angebracht sind. Durch den das Ablauf-
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verbunden ist.
Durch die Abzweigung 40 und ein Verbindungsstück 45 ist das Ablaufrohr 39 mit einem in den Zylinder 35 eintretenden und mit einem Krümmer 44 versehenen Stutzen 43 verbunden, wodurch ein Kanal gebildet wird, dessen Austrittsachse praktisch parallel zu der Wand des zylindrischen Abschnittes 35b liegt und etwas nach abwärts geneigt ist.
Die Besichtigungstür 37 des Zylinders ist an einer an dem Mantel 35b befestigten, nach aussen abstehenden, Manschette 46 angebracht, welche auch ein Filter 36, das somit nicht in das Innere des Zylinders vorspringt, aufnimmt.
Der Ablasshahn 38 für die Molke istso angeordnet, dass seine Achse senkrecht zu einer Mantellinie des einfachkonischen Abschnitts 35c liegt.
Die Erfindung kann abgewandelt werden, indem insbesondere der Stutzen 43 tangential unmittelbar in den zylindrischen Abschnitt 35b des Zylinders münden kann.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Schweizer Käse (Gruyère Käse, Greyerzer Käse), bei der ein oder mehrere Zylinder zur Aufnahme und Formung des Käsebruches unterhalb des Käsekessels angeordnet und von diesem durch ein Ablassventil getrennt sind, nach Stammpatent Nr. 243557, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Ablaufrohr (39) des Käsekessels kommende, das Gemisch aus Käsebruch und Molke dem Zylinder (35) zuführende Kanal (40, 45, 43 ; 44) in den Zylinder (35) tangential oder im wesentlichen tangential zur Innenwand desselben in unmittelbarer Nähe derselben mündet, so dass während der ganzen Dauer des Ausfliessens des Gemisches eine kräftige Drehbewegung des letzteren erfolgt.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (35) zwei zylindrische, durch einen einfachkonischen Abschnitt (35c) miteinander verbundene Abschnitte (35a, 35b) verschiedenen Durchmessers aufweist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dassin einervom Zylin- der (35) nach aussen abstehenden Manschette (46) ein Filter (36) untergebracht ist, so dass der Zylinder (35) frei ist von in seinem Inneren vorspringenden, die Drehbewegung des Gemisches behindernden Teilen.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablaufrohr (39), an welches über Kanäle mehrere Zylinder (35) angeschlossen sind, Vieleckquerschnitt aufweist.
Applications Claiming Priority (3)
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