AT249642B - Vakuum-Umlaufverdampfer - Google Patents

Vakuum-Umlaufverdampfer

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AT249642B
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AT
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circulation evaporator
vacuum
evaporator
circulation
evaporation chamber
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AT485965A
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English (en)
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Andreas Kautny
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Andreas Kautny
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Description


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  Vakuum-Umlaufverdampfer 
Bei der Konstruktion der bisher bekannten Vakuum-Umlaufverdampfer wurde folgendes Konstruktionsprinzip verwendet : Die durch irgendeine Wärmezufuhr auf Temperatur gebrachte Lösung wird in einem
Verdampfungsraum seitlich eingeleitet und wird auf eine dem Zuleitungsrohr gegenüberliegende Prall- wand gespritzt, wobei der Dampfanteil aus der Verdampfungskammer nach oben abgeleitet und absteigend gekühlt wird. Der Konzentratanteil fliesst, der Schwerkraft folgend, in die Heizkammer zurück und wird auf diese Weise erneut dem Destillationsprozess unterworfen. Die Konstruktionsweise solcher Umlaufverdampfer beansprucht viel Platz, da die einzelnen Konstruktionselemente nebeneinander stehen.

   Der   Nutzeffekt ist ebenfalls   nicht sehr hoch, und ist durch die Fläche der dem Austrittsrohr gegenüberliegenden Prallwand, auf der die erhitzte Lösung verteilt wird, begrenzt. 



   Die erfindungsgemässe neue Konstruktion, deren Funktion im Detail anschliessend genau beschrieben wird, vermeidet den Nachteil des grossen Platzbedarfes und ermöglicht gleichzeitig eine wesentlich höhere Durchsatzleistung. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Verdampfers schematisch dargestellt. 



   Das zentral in der Mitte der Verdampfungskammer 1 endende Rohr 6 mit Seitenschlitzen a für den Flüssigkeitsaustritt trägt einen Rotationskörper 2 mit seitlich angesetzten gewinkelten Düsenrohren, welche durch das ausströmende   Flüssigkeits-und   Dampfgemisch den Rotationskörper in schnelle Umdrehungen versetzen, wodurch eine bisher noch nicht bekannte Feinstverteilung bewirkt wird. Dadurch tritt eine feine Tröpfchenverteilung längs eines Kugelabschnittes an der Innenoberfläche der kugelförmigen Verdampfungskammer 1 ein.

   Diese   Prallfläche   ist nicht nur rein   flächenmässig   grösser als die Aufprallfläche bekannter Konstruktionen, sondern es ergibt sich auch durch die Feinstverteilung der Flüssigkeit ein wesentlich günstigeres   Verdampfungsmoment.   Daraus resultiert ein um   30-40o   gesteigerter Nutzeffekt gegenüber den bekannten Konstruktionen. Wenn ein geringeres Temperaturgefälle im Verdampfungsraum gewünscht wird, kann dieses durch die Anordnung eines Vakuum-Mantels oder mit einer geeigneten Isolierschichte um den Verdampfungsraum herum eingestellt werden. 



   Vorzugsweise ist das Steigrohr 8 für die Kondensation des Abdampfes mit einem Vakuum-Mantel 3 versehen. Dies ergibt fast keinen Temperaturabfall des Dampfes, und einen optimal geringen Kondensatrücklauf. Ebenso wird das Rohr 7 zur Ableitung des Konzentrates durch einen Vakuum-Mantel 3'isoliert. Dies empfiehlt sich besonders in dieser Form, weil das Ableitrohr 7 durch die Mitte des Heizraumes 4 geführt ist, und bei mangelnder Isolation Wärmestauungen im Konzentrat auftreten könnten. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vakuum-Verdampfer, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfungsraum (1), die Heizvorrichtung (4), der Kühler (5) sowie die notwendigen Leitungen für den Umlauf symmetrisch um eine senkrechte Mittelachse angeordnet sind, wobei im rotationssymmetrischen Verdampfungsraum auf EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> ren Oberfläche des Verdampfungsraumes (1) verteilt wird.
    2. Umlaufverdampfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr (6) seitliche Austrittsöffnungen (a) aufweist, und an seinem oberen Ende kegelig zugespitzt ausgebildet ist, auf welcher Spitze die Verteilerkappe (2) mit relativ geringer Reibung drehbar aufruht.
    3. Umlaufverdampfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Steigrohr (8) innerhalb des Kühlers (5), wie auch die Konzentratleitung (7), die zurück in den Heizraum führt, durch ein vakuumummanteltes Rohr (3 bzw. 3') wärmeisoliert sind.
AT485965A 1965-05-28 1965-05-28 Vakuum-Umlaufverdampfer AT249642B (de)

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