DE552963C - Fettsaeure-Destillationskolonne - Google Patents
Fettsaeure-DestillationskolonneInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Fettsäure-Destillationskolonne Vorrichtungen zur Destillation von Fettsäuren aus hocherwärmtem Öl mit Wasserdampf im Vakuum und im Gegenstrom sind bekannt, bei welchen eine aus mehreren Abteilungen bestehende Kolonne mit Verteilungstellern und Heizvorrichtungen Verwendung findet.
- In diesen bekannten Vorrichtungen werden Öl und Wasserdampf, welche sich in fein verteiltem Zustande durchdringen, in Heizstufen erwärmt, um sie aufzuheizen und um das Öl von der anhaftenden Feuchtigkeit zu befreien. Bei den hierbei angewandten Temperaturen von 250 bis 300° C läßt es sich nicht vermeiden, daß das Öl und die Fettsäuren an den Stellen, an welchen sie mit den wesentlich höher erhitzten Heizflächen in Berührung kommen, ohne daß sie von Wasserdampf eingehüllt sind, Zersetzungen :erleiden, daß sich durch die Zersetzung bildende Stoffe an den Heizflächen festsetzen und hierdurch die Wärmeleitfähigkeit beeinträchtigen. Neben dem Stoffverlust und der Beeinträchtigung des Öles und der Fettsäure hinsichtlich Farbe und Beschaffenheit durch die Zersetzungen ergibt sich hierdurch die Notwendigkeit, die die Heizflächen bedeckenden Zersetzungsstoffe zu entfernen, was stets mit erheblicher Mühe verbunden ist.
- Ferner sind Destillationskolonnen bekannt, bei welchen das Öl in den einzelnen Stufen erwärmt und der für die Wasserdampfdestillation erforderliche überhitzte Wasserdampf jeder der Stufen von außen frisch zugeführt wird. Auch hierbei findet eine Erwärmung des Öles auf für dasselbe unzuträgliche Temperaturen statt, während die Verwendung von Frischdampf in den einzelnen Abteilungen aus wärmewirtschaftlichen Gründen sehr unzweckmäßig ist.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur @'@Tasserdampfdestillation unter hoher Temperatur und hohem Vakuum, die so eingerichtet ist, daß eine Berührung des der Destillation unterworfenen Stoffes, also der Fettsäuren oder des Fettsäure enthaltenden Öles, mit den Heizflächen zum Aufheizen des Wasserdampfes ,gänzlich vermieden wird. Weiterhin wird hierbei .nur der für die Durchführung der Fettsäure-Destillation erforderliche Wasserdampf innerhalb der Vorrichtung aufgeheizt, um die verbrauchte Wärtne zu ersetzen, wodurch eine hohe Wirtschaftlichkeit erzielt wird. Zweclzmäßigerw.eise wird die Vorrichtung in an sich bekannter Weise noch mit einer Wärmeaustauschapparatur versehen.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Fig. i ist ein Aufriß, teilweise im Schnitt; Fig. a ist eine Draufsicht auf den Verteilungsteller 2o; Fig..3 ist ein Schnitt durch einen der in dem Verteilungsteller angebrachten Schlitze nebst Leitblech nach A-B.
- Die Kolonne besteht aus einer Anzahl Kammern i, z, 3, zwischen welchen die Heizvorrichtungen q. und 5 eingeschaltet sind. Das Öl, das je nach der Destillatio.nstemperatur der abzutreibenden Stoffe z. B.. auf 25o bis 3oo° C vorgewärmt ist, tritt durch das Rohr 6 in die Vorrichtung ein, gelangt hier auf den Verteilungsteller 7, dessen Boden mit Durchbohrungen versehen ist, und verteilt sich in. Form von Regen in dem unteren Teil der Abteilung i. Schließlich sammelt es sich auf dem Boden dieser Abteilung und tritt durch das Rohr 8, welches nicht .erwärmt ist, in die Abteilung z .ein, in welcher @es wiederum auf einen Verteilungsteller 7 gelangt. Es wird dann nach Durchströmen der Abteilung z und des Rohres 9 der Heizabteilung 5 auf den Verteilungsteller 7 in die Abteilung 3 geführt, in welcher zunächst ein Behälter i o zur Aufn a 'hme des behandelten Öles angeordnet ZD ist, welcher durch eine Anzahl Rohre i i in Wärmeaustauschrohre 12 mündet, die ihrerseits in der Schlußkammer 13 enden, die mit dem Stutzen 14 versehen ist, aus welchem das Öl oder die Rückstände der Fettsäure die Vorrichtung zur weiteren Kühlung verlassen.
- Die Wärmeaustauschrohre 12 sind im mittleren Teil der Abteilung 3 von dem Wasserbade 15 umgeben. Das hierin enthaltene Wasser wird durch die Wärme des durch die Wärmeaustauschrohre 12 hindurchtretenden Öles oder der Rückstände der Fettsäure verdampft. Dieser Wasserdampf wird für die Wasserdampfdestillation der ihm entgegenströmenden, durch die Verteilungsteller 7 regenförmig auf eine große Oberfläche ausgebreiteten Flüssigkeit benutzt; er verläßt das Wasserbad 15 durch die Öffnungen 16, kommt zunächst in dem Raum i o mit der der Wasserdampfdestillation unterworfenen Flüssigkeit in Berührung und strömt dann in der Heizabteilung 5 durch die Heizrohre 17, in welchen z. B. Stäbchen ie wendeltreppenförmig um eine Achse i 9 eingebaut sind, die eine ständige schraubenförmige Drehung des Dampfes veranlassen und eine gute Wärmeabnahme von den z. B. elektrisch beheizten Heizflächen herbeiführen. Der in der Abteilung 5 aufgeheizte Wasserdampf gelangt unter den im unteren Teil der Abteilung z angeordneten Verteilungsteller 2o, welcher mit Leitblechen 2z versehene Schlitze. 23 besitzt, so daß der Dampf durch die richtunggebenden Schlitze des Verteilungstellers infolge seiner im Vakuum außerordentlich großen Strömungsgeschwindigkeit in Umdrehung versetzt wird. Dieses hat zur Folge, daß die ihm in entgegengesetzter Richtung begegnenden Öltröpfchen ebenfalls in Umdrehung versetzt werden, wodurch eine innige Durchmischung herbeigeführt wird. Der gleiche Vorgang spielt sich ab, nachdem der Wasserdampf die Abteilung z verlassen, in den Heizrohren 17 der Heizabteilung ¢ wieder .aufgeheizt und den Verteilungsteller 2o im unteren Teil der Abteilung i durchströmt hat. In dem oberen Teil der Kammer i, d. h. oberhalb des Öleintritts und der Verteilung desselben durch den Verteilungsteller 7, tret1-nen sich die von dem Dampf mitgerissenen Ölteilchen von demselben ab; der Wasserdampf verläßt die Vorrichtung durch das Rohr z i, welches über Fettsäureabscheider und Kondensation an die Luftpumpe zur Erzeugung des Vakuums angeschlossen ist.
- Das Wesentliche des Erfiaidungsgegenstandes besteht darin, daß das abwärts fließende Öl nicht in die Heizrohre 17 für die Erwärmung des Wasserdampfes gelangt, was dadurch erreicht wird, daß die Austrittsöffnungen der Rohre 17 in den Abteilungen i und z oberhalb ihres Bodens liegen, und daß sich die Mündungen für die Rohre 8, 9, durch welche das Öl nach unten fließt, am Boden der Abteilungen i und z tiefer befinden. Gleichzeitig wird stets eine geringe Dampfmenge durch -die Rohre 8, 9 nach oben strömen, so daß das Öl immer mit Wasserdampf in Berührung ist und Zersetzungen verursachende Überhitzungen vermieden werd°n.
Claims (1)
- PATEN TANSYR-UCÜ: Aus mehreren mit Verteilungstellern und Heizvorrichtungen versehenen Abteilungen bestehende Kolonne zur Destillation von Fettsäuren aus hocherwärmtem Öl mit Wasserdampf im Vakuum und im Gegenstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilungsteller mit dem Wasserdampf richtunggebenden Schlitzen versehen und die Austrittsöffnungen. der nur für den Wasserdampf bestimmten Heizvorrichtungen höher als der Abfluß des Öles durch ein unbeheiztes Rohr in den einzelnen Abteilungen angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE552963T | 1930-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE552963C true DE552963C (de) | 1932-06-20 |
Family
ID=6563573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930552963D Expired DE552963C (de) | 1930-11-18 | 1930-11-18 | Fettsaeure-Destillationskolonne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE552963C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2811423A (en) * | 1955-06-22 | 1957-10-29 | John G Bradley | Redistributor for liquid-liquid extraction columns |
-
1930
- 1930-11-18 DE DE1930552963D patent/DE552963C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2811423A (en) * | 1955-06-22 | 1957-10-29 | John G Bradley | Redistributor for liquid-liquid extraction columns |
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