AT91715B - Vorrichtung zur elektrischen Erhitzung von Flüssigkeiten. - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen Erhitzung von Flüssigkeiten.

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AT91715B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 statt. wo das   Potentialgefälle   zur   Wirkung     kommt.'Die Leitkanäle schreiben nicht   nur dem Wasser einen bestimmten Strömungsweg vor, sondern sie wirken in gleicher Weise auf den Stromverlauf innerhalb des Wassers. Die hauptsächliche Erhitzung und Verdampfung findet in dem Kanal statt, wodurch vermieden-wird. dass diese Vorgänge an der stromzuführenden   Metallelektrode   auftreten ; dadurch werden wieder die mit der Bildung von Dampfblasen an der Metallelektrode verbundene Feuererscheinung und die Abscheidung von Kesselstein an der Elektrode vermieden.

   Sich ausscheidender Kesselstein tritt als   Schlamm im   Leitkanal auf ; er wird aus diesem aber durch die'in'ihm herrschende Wassergeschwindigkeit immer sogleich mit   fortgespfilt.   



   Bei den bisher bekannten elektrischen Flüssigkeitserhitzern wurden in der Regel lotrecht stehende   Isolierrohre   benutzt, welche die Elektroden   mit Abstand umgaben. An   diesen rohrförmigen   Isolierkölpem   bildeten sich aber Schichten von verschiedener Temperatur und es fand die Dampfbildung und Flüssigkeitserhitzung hauptsächlich unmittelbar an der Elektrode statt. Durch Dampfblasenbildung und Kesselsteinansatz an der Elektrode wurde die Leistung der Einrichtung verschlechtert und die Regulierfähigkeit erschwert. Der Kesselsteinansatz, der seinerseits isolierend wirkt, wurde von der elektrischen Hochspannung durchschlagen, wobei dann auch Zerstörungen der isolierenden Porzellanteile auftraten.

   Bei diesen bekannten Anordnungen konnten Spannungen über 12.000 Volt nicht benutzt werden. während die neue Einrichtung sowohl für Niederspannung ais auch für Hochspannungen von 25. 000 Volt und darüber Anwendung finden kann. 



   In den beigefügten Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



     Fig. l   zeigt teils in einem lotrechten Schnitt, teils in Ansicht eine Ausführung, bei welcher eine 
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 angeordnet, die   schräg von innen,   nach aussen ansteigen. Der die Elektrode   a   enthaltende Innenraum wird in seiner Grösse der Elektrode angepasst. Die   Metallelektrode kann   also so gross gewählt werden, dass der Übertritt des Stromes in das Wasser ohne   nennenswertes Potentialgefälle   erfolgt. DerwirksameWiderstand kommt in den Leitkanälen c, die einen   verhältnismässig engen Querschnitt aufweisen,   zur Wirkung. 



  Das Wasser tritt von unten durch ein längeres Rohr d, das aus   Isoliemiasse   besteht und nach der Zeichnung 
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 verlässt, eine drehende Bewegung innerhalb des Dampfkessel erteilen, um hiedurch das erwärmte Wasser gleichmässig zu verteilen. Der Teil a deckt nicht nur die Elektrode a teilweise ab, sondern er ist auch dazu zu gebrauchen, einen Teil. der Leitkanäle c (in der Figur die beiden oberen   Kanäle)   so abzudecken, dass durch sie hindurch keine   wesentliche Wasserströmung   stattfindet. 

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 oder Krümmung der Leitkörper, durch besondere Wahl der Abmessungen und durch die   Veränderung   des gegenseitigen axialen Abstandes lässt sich jeder erwünschte Widerstandswert erreichen.

   
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 man die oder den Isolierkörper in der Höhenlage verstellt, oder indem man die Höhe des Wasserspiegels verändert. Die Isolierkörper werden am besten aus Porzellan od. dgl. hergestellt. Die Herstellung der Isolierkörper ist. besonders wenn sie aus einzelnen Teilen, wie beispielsweise in Fig. 2 und 3 gezeigt, bestehen, wesentlich einfacher als die Herstellung der bisher   gebräuchlichen.   langen und weiten Porzellanrohre. Bei den mehrteiligen Isolierkörpern kann man durch   Veränderung   der 
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 nur kleine Reguiierwege   auszuführen   haben. Bei den bekannten, lotrecht stehenden Porzellanrohren 
 EMI2.5 
 



    Fig. 8 zeigt in einem Querschnitt eine Ausführungsform, bei welcher eine vierkantig ausgebildete Elektrode a innerhalb eines aus Platten b, gebildeten Isolierkörpers angeordnet ist, wobei diese Platten b, so verteilt sind, dass Leitkanäle c entstehen, die in der bei Fig. 6 erläuterten Weise durch Einzelteile bs in der Höhenlage zu verstellen sind, um die Kanäle e in ihrer Länge verändern zu können. Die Zusammensetzung des Isolierkörpers aus einzelnen Platten, die von die ganze Höhe durchdringenden Kanälen t   

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 hindurchtritt, möglichst eng ausgebildet ist.

   Zu den Seiten der beiden Isolierkörper b sind Schienen i irgendwie in dem Flüssigkeitsbehälter in lotrechter Lage befestigt, durch deren Längsschlitze il Tragzapfen   12 hindnrchgreifen, die   an den   Isolierkörpern b   sitzen. Diese Tragzapfen i2 sind durch Stangen k 
 EMI3.2 
 sich infolge der Hebelverhältnisse beim Schwenken des Doppelhebels'. eine gegenseitige Verstellung der   Isolierkörper     b   in stets   gleichen Verhältnissen.   Tritt bei einer   Ausführung   eine ungerade Anzahl 
 EMI3.3 
   Stromzuführung verwenden. 



  PATENT-ANSPRÜCHE :   
 EMI3.4 
 bilden, dadurch gekennzeichnet, dass der die stromzuführende Elektrode   umgebende Isolierkörper   derart mit Leitkanälen versehen ist, dass in diesen die Umsetzung der elektrischen Energie in Wärme erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode von mehreren Isolierkörpern umgeben ist, zwischen deren einander zugekehrten Flächen die Leitkanäle sich befinden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierkörper an den einander zugekehrten Flächen mit schaltzahnartigen Vorsprüngen ausgestattet sind, wobei durch ihre gegenseitige. Verdrehung Leitkanäle von veränderlicher Weite entstehen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die'von parallelen oder an- EMI3.5 hindurchtritt.
    5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in'die Kanäle Isolierkörpervorsprünge eintreten. die in ihrer Höhenlage verstellbar sind.' G. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierkörper aus einzelnen Platten zusammengestellt sind (Fig. 8), die voneinander durch Kanäle getrennt sind, welche Punkte gleichen Potentials der Leitkanäle miteinander verbinden.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegeneinander verstellbaren Isolierkörper durch Hebelgestänge so miteinander verbunden sind, dass gegenseitiger Gewichtsausgleich erfolgt. EMI3.6
AT91715D 1919-12-03 1920-12-02 Vorrichtung zur elektrischen Erhitzung von Flüssigkeiten. AT91715B (de)

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