AT248093B - Kreissäge in Stahlbauweise - Google Patents

Kreissäge in Stahlbauweise

Info

Publication number
AT248093B
AT248093B AT745464A AT745464A AT248093B AT 248093 B AT248093 B AT 248093B AT 745464 A AT745464 A AT 745464A AT 745464 A AT745464 A AT 745464A AT 248093 B AT248093 B AT 248093B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rocker
protective hood
saw blade
circular saw
saw
Prior art date
Application number
AT745464A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Lutz Maschb Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lutz Maschb Kg filed Critical Lutz Maschb Kg
Priority to AT745464A priority Critical patent/AT248093B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT248093B publication Critical patent/AT248093B/de

Links

Landscapes

  • Sawing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kreissäge in Stahlbauweise 
Die Erfindung betrifft eine Kreissäge in Stahlbauweise, deren Sägeblattwelle am Gestell gelagert ist, an dem eine das Schnittgut in einer Mulde aufnehmende und in radialer Richtung vom Sägeblattumfang zur Sägeblattmitte führende Wippe schwenkbar angeordnet ist, die mit mindestens einem Lenker mit einer um die Achse der Sägeblattwelle schwenkbar angeordneten Schutzhaube verbunden ist, wobei die Zähne des Sägeblattes beidseits vollkommen von Wänden abgedeckt sind. 



   Bei den bisherigen Systemen von Kreissägen wird entweder durch die Wippe eine stirnseitig offene Schutzhaube weggeschoben, so dass das Sägeblatt zum Schneidgut gelangen kann, oder es wird durch einen Lenker die Schutzhaube etwas voreilend zum nachfolgenden Holz nach hinten verdreht. Erstere Enrichtung hat den Nachteil, dass beim Zurückklappen der Schutzhaube das Sägeblatt ungeschützt dem Bedie-   nungsmann zugänglich   ist, es kann also keine in sich geschlossene Schutzhaube verwendet werden, während die zweitgenannte Anordnung den Nachteil hat, dass zwischen Holz und Kante der sich zurückbewe-   genden Schutzhaube   noch immerhin eine wesentliche Schnittkante des Sägeblattes freibleibt, wobei in der Endstellung ein grösseres Segment der Sägeblattzähne ungeschützt ist. 



   Laut den bestehenden Vorschriften soll jedoch das Sägeblatt auch während des Betriebes möglichst abgedeckt sein, um irgendwelche Unfälle durch ein versehentliches   Hineingreifen des Bedienungsmannes zur   rotierenden Säge zu verhindern. 



   Es ist für ein schützendes Abschliessen des Sägeblattes durch die Schutzhaube und die diese mittels eines Lenkers steuernde   kreissägeseitigeMu1denplatte   bzw. Muldenblech bereits bekannt, dass in der Ausgangsstellung der Wippe die Oberkante der   kreissägeblattseitigen Muldenplatten bzw.-bleche (gleichzeitig   Schnittgutauflage) gegen die vordere Unterkante der schwenkbaren Schutzhaube liegt und in der   volkom-   men eingeschwenkten Lage der Wippe   die vom Kreissägeblatt   abgewendete Muldenplatte bzw. -blech mit der Oberkante an dem verschwenkten Schutzblech anliegt, so dass während des Schnittes eine kleine Öffnung zwischen Schutzhaube und Mulde zum Sägeblatt für den Durchtritt des Schnittgutes vorhanden ist.

   Bei dieser bekannten Kreissäge ist die Schutzhaube jedoch nicht um die Kreissägewelle, sondern nur ein Teil der Schutzhaube um ein Gelenk am Umfang der Schutzhaube schwenkbar. 



   Diese Kreissäge weist den Mangel auf, dass die Schutzhaube über das Schnittgut in der Endphase des Schnittes die Weiterbewegung der Wippe sperrt und ein völliges Durchtrennen des Schneidgutes verhindert, weil die Schutzhaube bald nach Schnittbeginn bereits   ihre Abwärtsbewegung   beginnt, da das an der Wippe   vorgesehene Lenkergelenk   bereits in der Verbindungslinie von Schutzhauben-Lenkergelenk und Wippengelenk angelangt ist und dann wieder ein Absenken der Schutzhaube erfolgt. 



   Um bei einer kleinstmöglichen Spaltöffnung zwischen Wippenmulde und Schutzhaube während des Schnittes einen unbehinderten vollkommenen Schnitt zu erzielen, sind bei einer einleitend beschriebenen Kreissäge gemäss der Erfindung unterhalb der Wippenmulde an der Wippe zwei die Zähne des Sägeblattes seitlich zum Teil abdeckende Schilde befestigt, die das Gelenk mindestens eines Lenkers tragen, der in an sich bekannter Weise bei jedem Hin- und Hergang der Wippe die Schutzhaube im öffnenden und schlie- ssenden Sinne steuert, wobei die Schutzhaube an ihrer Unterseite für den unbehinderten Durchgang des Sägegutes in ihren beiden Seitenwänden von der Vorderkante ausgehende Ausnehmungen aufweist.

   In der Ausgangsstellung der Wippe liegt das Gelenk von Lenker und Wippenschild unterhalb der Horizontalebene 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Kreiswellenachse und vor dieser und das Gelenk von Lenker und Schutzhaube ist im Bereiche des säge- wellenseitigen Endes der Ausnehmung in den seitlichen Haubenwänden angeordnet. 



   Beim Erfindungsgegenstand erfolgt ebenso wie nach einer bekannten Ausführung jedes Hubes der Wippe   eine Schutzhaubenbewegung   im öffnenden und   schliessenden Sinne,   allerdings in einem wesentlich andern
Rhythmus, so dass eine kleinstmögliche Zugänglichkeit zu den Sägezähnen vorhanden und der grösstmög- liche Schutz gegen eine Verletzung durch die Säge gegeben ist, weil durch die erfindungsgemässe Verla- gerung der Lenkergelenke auf die Schilde, also weg von der Muldenkante, und durch die Ausnehmung in den Seitenwänden der Schutzhaube die Vorderkante der Schutzhaube vorerst knapp über das Schneidgut gehoben wird und dieses dann in die Ausnehmung der Schutzhaube eintritt. 



   In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1-4 die Kreissäge in Seitenansicht in vier Arbeitsstellungen bei Gebrauch der Wippe und Fig. 5 in gleicher Darstellung die Verwendung der Kreissäge als Tischkreissäge, wobei die Wippe nicht in Verwendung ist. 



   Mit 1 ist das Gestell bezeichnet, in dem die Kreissägewelle 2 gelagert ist, die seitlich fliegend das Kreissägeblatt 3 und eine nicht dargestellte Riemenscheibe trägt. Ferner ist auf der Welle 2 die Schutzhaube 4 schwenkbar gelagert, deren Seitenteile wippenseitig kreisabschnittförmige Ausnehmungen 4a an der Unterseite aufweisen. 



   Am Gestell 1 sind ferner untere Schutzbleche 5 vorgesehen und in den Gelenkpunkten 6 der Wippenrahmen 7 gelagert, an dem oben der Handgriff 8 und die aus den in einem Winkel zueinander angeordneten Platten oder Bleche 9,10 gebildete Mulde zur Aufnahme des Schnittgutes G vorgesehen ist. Die Lagerung des Wippenrahmens 7 am Gestell 1 erfolgt dabei in der Weise, dass das Schnittgut G in der Mulde 9,10 im wesentlichen in radialer Richtung zur Kreissägeachse bewegt wird. Der Wippenrahmen weist ferner zwei das Sägeblatt 3 seitlich abschirmende Schilde 11 auf, an welchen die Gelenkpunkte 12 für die beiderseitigen Lenker 13 vorgesehen sind, die die Wippe mit der Schutzhaube 4 über deren Gelenke 14 verbinden.

   Wie die   Fig. 1   zeigt, sind die Sägezähne des Kreissägeblattes von der beweglichen Schutzhaube 4, den Schutzblechen 5 und den Schilden 11 in der Ausgangsstellung der Wippe vollkommen abgedeckt. 



   Die Muldenbleche 9, 10 und die Länge der Lenker 13 sowie die Anlenkpunkte derselben sind so bemessen bzw. ausgelegt, dass das sägeblattseitige Blech 10 mit seiner Oberkante in der Ausgangslage der Wippe (Fig. 1) gegen die vordere Unterkante der Schutzhaube mit ganz geringem Spiel gerichtet ist, wogegen die Oberkante des andern Muldenbleches 9 bei völlig eingeschwenkter Wippe an der vorderen Unterkante der Schutzhaube 4 anliegt. Die Gelenkpunkte 12 der Lenker 13 an den Schilden 11 sind so ermittelt, dass sie in der Endphase der Wippenbewegung über die Verbindungslinie der Gelenkpunkte 6,14 vom Wippenrahmen 7 und Lenker 13 an der Haube 4 zu liegen kommen, wodurch sich die Schutzhaube nicht mehr weiter, sondern ein kurzes Stück wieder zurückbewegt. 



   Durch diese Ausbildung der Kreissäge wird, wie die Arbeitsfolgen in den Fig. 1-4 zeigen, erreicht, dass in der Ausgangsstellung die stirnseitig geschlossene Schutzhaube praktisch an der Kante des Muldenbleches 10 aufliegt und das Sägeblatt vollkommen abschliesst. Wird die Wippe nach vorne gedrückt, so wird durch den an der Wippe angebrachten Lenker 13 die Schutzhaube 4 etwas voreilend zurückbewegt. Die Schutzhaube 4 verdreht sich dabei nur so lange, bis der grösste Durchmesser des zu schneidenden Holzstücke sich unter die Schutzhaubenkante hindurch bewegt hat. In dieser Lage bleibt dann durch die gewählte Lenkeranordnung die Schutzhaube stehen, da das Gelenk 12 in die Verbindungslinie 6,14 gelangt ist.

   Bei Weiterdrehung der Wippe wird dann die Schutzhaube in umgekehrter Richtung wieder nach vorne verdreht, so dass sie in der Endstellung, also bei vollkommen durchsägtem Holz- 
 EMI2.1 
 wieder restlos abdeckt. 



   Diese neuartigeSchutzhaubenbewegung ist im wesentlichen durch die bereits beschriebene'Anordnung der Wippe, bei welcher das Schneidgut nicht in der Richtung tangential über die Welle, sondern in Richtung im wesentlichen radial zur Welle geführt wird, ermöglicht worden. Es ergab sich damit die Möglichkeit, den bzw. die Lenker so anzuordnen, dass er bzw. sie bei Betätigung der Wippe die Schutzhaube voreilend öffnet bzw. öffnen, nach Erreichung eines bestimmten Drehwinkels vie Bewegung der Schutzhaube einstellt und nach Beendigung der Wippenbewegung die Schutzhaube wieder etwas nach vorne lenkt und damit das Kreissägeblatt vollkommen abdeckt. Mit dieser Steuerung von Wippe und Schutzhaube ist ein praktisch nicht mehr zu verbessernder Schutz vom Sägeblatt erreicht worden. 



   Wie Fig. 5 zeigt, kann auf die erfindungsgemässe Kreissäge auch ein Arbeitstisch 15 in an sich be-   kannter Weise   über eine am Gestell 1 gelenkig befestigte Strebe 16 aufgesetzt werden, wobei sich ein Tischende auf der Wippe abstützt. Zu diesem Zweck muss die Wippe weiter abgesenkt bzw. vom Kreis- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 sägeblatt 3 abgeschwenkt werden. Hiefür ist zwischen Wippenrahmen 7 und Gestell 1 mindestens eine Stange, Strebe 17 od. dgl. vorgesehen, die in Löcher des Wippenrahmens und des Gestelles mit Abbiegungen beidseits eingehakt   wird, wobei zur Erreichung der verschiedenen Wippenstellungen   die Stange 17 an einem Ende zur Bildung mindestens zweier Rasthaken 17a, 17b mehrfach stufenförmig abgebogen ist.

   Es wird demnach zum Aufklappen des Tisches die Sicherungsstange in der ersten Abstufung eingehängt ; beim Abklappen des Tisches und erstmaliger Betätigung der Wippe rastet die zweite Abkröpfung selbsttätig ein und fixiert damit die Arbeitsstellung der Wippe. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kreissäge in   Stahlbau weise, deren Sägeblattwelle   am Gestell gelagert ist, an dem eine das Schnittgut in einer Mulde aufnehmende und in   radialer Richtung vom Sägeblattumfang zur Sägeblattmitte ruhrende   Wippe schwenkbar angeordnet ist, die mit mindestens einem Lenker mit einer um die Achse der Sägeblattwelle schwenkbar angeordneten Schutzhaube verbunden ist, wobei die Zähne des Sägeblattes beidseits 
 EMI3.1 
 de (11) befestigt sind, die das Gelenk (12) mindestens eines Lenkers (13) tragen, der in an sich bekannter Weise bei jedem Hin- und Hergang der Wippe (7) die Schutzhaube (4) im öffnenden und schliessenden Sinne steuert, wobei die Schutzhaube (4) an ihrer Unterseite für den unbehinderten Durchgang des Sägegutes (G) in ihren beiden Seitenwänden von der Vorderkante ausgehende Ausnehmungen (4a) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Kreissäge nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausgangsstellung der Wippe das Gelenk (12) von Lenker (13) und Wippenschild (11) : mte. halb der Horizontalebene der Kreiswellenachse (2) und vor dieser liegt und das Gelenk (14) von Lenker (13) und Schutzhaube (4) im Bereiche des sägewellenseitigen Endes der Ausnehmung (4a) in den seitlichen Haubenwänden angeordnet ist.
AT745464A 1964-08-28 1964-08-28 Kreissäge in Stahlbauweise AT248093B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT745464A AT248093B (de) 1964-08-28 1964-08-28 Kreissäge in Stahlbauweise

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT745464A AT248093B (de) 1964-08-28 1964-08-28 Kreissäge in Stahlbauweise

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT248093B true AT248093B (de) 1966-07-11

Family

ID=3596201

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT745464A AT248093B (de) 1964-08-28 1964-08-28 Kreissäge in Stahlbauweise

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT248093B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69102087T2 (de) Schnittiefeneinstellvorrichtung für tragbare Kreissägen.
DE1503927A1 (de) Vorrichtung zur Hoehen- und Schraegverstellung des Saegeblattes einer tragbaren Elektromotorsaege
DE2248512A1 (de) Transportable kreissaege
EP0106907B1 (de) Kreissäge mit verstellbaren Sägeblättern
DE7837368U1 (de) Schutzvorrichtung fuer das kreissaegeblatt von kreissaegemaschinen mit vertikal beweglichem saegeaggregat
AT248093B (de) Kreissäge in Stahlbauweise
DE3546445A1 (de) Vorrichtung zum vorschnitt von rebholz an weinstoecken in drahtrahmenanlagen mit kordonerziehung
DE3119954C2 (de) Mähdrescher
DE1052104B (de) Handkreissaege
AT153002B (de) Schutzvorrichtung für Kreissägen.
DE1824998U (de) Schutzvorrichtung an scheibenschneidmaschinen.
DE102014108998A1 (de) Tischkreissäge
DE7820060U1 (de) Kapp- und gehrungskreissaege
DE830333C (de) Rahmenschraemmaschine
DE1062053B (de) Geraet zum Schneiden von Hecken und zum Maehen von Rasen
DE10207296B4 (de) Schutzvorrichtung für Schneideeinheiten zum Schneiden von bandförmigen Materialien
DE3108458C2 (de) Abricht- und Dicktenhobeleinrichtung
EP2244868A1 (de) Kappsäge mit pendelschutzhaube
DE2817383A1 (de) Vorrichtung zum holzspalten mittels einer drallkeilspitze
DE2731252A1 (de) Schutzvorrichtung
DE651536C (de) Messerstern-Teigteil- und -wirkmaschine
DE1057377B (de) Geraet zum Schneiden von Hecken und zum Maehen von Rasen
DE29503716U1 (de) Handgeführte Astsäge
DE2311873C3 (de) Tafelschere, insbesondere zum Schneiden von Baustahlmatten
DE1407010C (de) Teigteil und Wirkmaschine