AT244759B - Einrichtung zur Belichtungssteuerung bei automatischen Kopier- bzw. Vergrößerungsgeräten - Google Patents

Einrichtung zur Belichtungssteuerung bei automatischen Kopier- bzw. Vergrößerungsgeräten

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AT244759B
AT244759B AT894563A AT894563A AT244759B AT 244759 B AT244759 B AT 244759B AT 894563 A AT894563 A AT 894563A AT 894563 A AT894563 A AT 894563A AT 244759 B AT244759 B AT 244759B
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Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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  • Control Of Exposure In Printing And Copying (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Belichtungssteuerung bei automatischen   Kopier-bzw. Vergrösserungsgeräten    
Die Erfindung betrifft eineEinrichtung zurBelichtungssteuerung bei automatischen Kopier- oder Ver- grösserungsgeräten mit einer Anordnung zur Regelung der Belichtungszeit und einer vor der Belichtung wirksamen Anordnung zur selbsttätigen Regelung der Beleuchtungsstärke. 



     'Es   sind automatische Kopier- bzw. Vergrösserungsgeräte bekannt, bei denen die Beleuchtungsstärke während der Belichtung gemessen und die Belichtungsdauer in Abhängigkeit von der Beleuchtungsstärke geregelt wird. Dieses Regelprinzip hat den Vorteil, dass Spannungsschwankungen an der Kopierlichtquelle berücksichtigt werden, hingegen den Nachteil, dass sich bei dichten Negativen sehr lange Belichtungszeiten und bei dünnen Negativen extrem kurze Belichtungszeiten ergeben. Bei längeren Zeiten arbeitet das Gerät zu langsam und damit unrationell, hingegen sind bei sehr kurzen Belichtungszeiten die Belichtungszeitwerte relativ grossen Streuungen unterworfen. Ausserdem tritt bei langen Belichtungszeiten der bekannte   Schwarzschild-Effekt   störend in Erscheinung. 



   Bei einem andern bekannten Regelprinzip wird entsprechend der Dichte des Negativs die Beleuchtungsstärke durch Änderung der Lampenspannung oder durch Blenden bzw. Filter geregelt und erfolgt die Belichtung mit konstanter Belichtungszeit. Hiebei können jedoch Spannungsschwankungen an der Kopierlichtquelle zu Fehlbelichtungen führen. 



   Es ist schliesslich auch bekannt, zusätzlich zu einer Einrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtungszeit eine photoelektrische Einrichtung zu verwenden, durch die das auf das Kopierpapier auftretende Licht annähernd auf einen vorbestimmten Wert einstellbar ist. Durch eine solche Anordnung kann der Bereich der vorkommenden Belichtungszeiten beim Kopieren von Negativen unterschiedlicher Dichte erheblich verkleinert werden, so dass die eingangs erwähnten Nachteile der ausschliesslichen Belichtungzeitregelung nicht auftreten. Die bekanntgewordene Anordnung ist sehr aufwendig, da zur Steuerung einer im Belichtungsstrahlengang liegenden Irisblende oder eines andern die Beleuchtungsstärke beeinflussenden Elementes ein Servomotor benötigt wird. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Belichtungssteuerung bei automatischen   Kopier-oder Vergrösserungsgeräten   zu schaffen, die ebenfalls den Bereich der vorkommenden Belichtungszeiten sowohl in Richtung der kurzen als auch der langen Zeiten einengt und verhältnismässig wenig Aufwand erfordert. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Beleuchtungsstärke in Abhängigkeit von der Dichte des zu kopierenden Negativs auf vorher festgelegte Werte stufenweise eingeregelt wird, wobei für die Steuerung der Umschalteinrichtung für die Beleuchtungsstärke eine auf die Zündelektrode eines Thyratrons wirkende Photozelle vorgesehen ist. 



   Durch eine solche Anordnung wird eine servomotorische Steuerung vermieden und trotzdem selbst bei Verwendung von nur zwei Beleuchtungsstufen ein Belichtungszeitverhältnis von 1 : 6 erreicht, wenn man einen Dichteunterschied der zu kopierenden Negative von 1 : 40 zugrunde legt. 



   Sofern für die Beleuchtungsstärkeregelung eine Umschaltung der Lampenspannung vorgesehen wird, 

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   kommt zu den erwähnten Vorteilen noch hinzu, dass mit langer Lebensdauer der Kopierlampe gerechnet werden kann, da die volle Lampenauslastung nur bei dichten Negativen ausgenutzt wird. 



  Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Schaltschemas näher erläutert. 



  Eine Photozelle 1 ist in bekannter, nicht näher dargestellter Weise in einem durch Strahlenteilung aus dem Beleuchtungsstrahlengang gewonnenen Messstrahlengang angeordnet. Der auf die Photozelle auffallende Lichtstrom erzeugt einen Photostrom, welcher an dem Höchstohmwiderstand 2 einen Spannungsabfall hervorruft. Diese Spannung wird über den Zweig mit dem Schalter 3 andie2'ündelektrodèeines Kaltkathodenthyratrons 4 gelegt. 



  BeimBetätigen der nicht dargestellten Auslösetaste der Kopiereinrichtung wird gleichzeitig der Schal- ter 3 geschlossen und damit däs Thyratron, sofern die Spannung am Höchstohmwiderstand 2 die Zündspannung überstiegen hat, gezündet. Im Stromkreis des Thyratrons 4 befindet sich ein Relais 5, welches die Umschaltung der Beleuchtungsstärke vornimmt, indem es mittels eines Schalters 10 einen Widerstand 11 in den Stromkreis der Kopierlichtquelle 13 einschaltet. 



  Die andere Seite des Höchstohmwiderstandes 2 liegt an einem aus den Widerständen 6, 8 und dem Potentiometer 7 bestehenden Spannungsteiler. Durch Verändern der Spannung im Spannungsteiler ist es möglich, das Potential an der. Zündelektrode des Thyratrons zu beeinflussen, d. h. man kann damit den Zündpunkt des Thyratrons auf eine bestimmte Beleuchtungsstärke in der Zellenebene einstellen. 



  Zur Stabilisierung des Zündeinsatzes ist zwischenPhotozellenkathode und Thyratronkathode ein Kondensator 9 eingefügt. 



  Die Regelung der Beleuchtungsstärke in der vorstehend beschriebenen Weise erfolgt zweckmässiger- weise kurz vor dem Ausschwenken eines im Belichtungsstrahlengang angeordneten Klappspiegels, der im eingeschwenkten Zustand das Negativ zwecks Beurteilung auf einer Mattscheibe abbildet. 



  Zu Beginn der Ausschwenkbewegung wird über einen Schalter 12 die gleichzeitig als Suchlichtquelle dienende Kopierlichtquelle 13, der ein Widerstand 14 bei Suchlichtbeleuchtung vorgeschal- tet ist, abgeschaltet. Am Ende der Ausschwenkbewegung wird durch einen vom Spiegelantriebsmechanismus gesteuerten Schalter 16 das Relais 15 zum Anzug gebracht. Das Relais 15 betätigt die Schalter 17, 18, 19 und 20. Der Schalter 17 schaltet die Photozelle 1 auf die Belichtungszeit- steuereinrichtung um ; der Schalter 18 dient als Selbsthaltekontakt für das Relais 15. Durch das Öffnen des Schalters 19 kann sich der Ladekondensator 21 über die Photozelle 1 laden und der Schalter 20 schaltet die Kopierlichtquelle 13 ein. Nach Erreichen der Zündspannung an dem Thyratron 22 zündet dieses und bringt das im Anodenstromkreis liegende Relais 23 kurzzeitig zum Anzug.

   Das Relais 23 öffnet einen Schalter 24. Damit ist die Schaltung wieder in die Ausgangslage gebracht. 



  Durch das Abfallen des Relais 15 wird die Kopierlichtquelle über den Schalter 20 abgeschaltet. 



  Gleichzeitig löscht der Schalter J 9 die Ladung des Kondensators 21. 



  Im vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Photozelle 1 sowohl für die Regelung der Beleuchtungsstärke als auch derBelichtungszeit verwendet. Es ist selbstverständlich möglich, für beide Regelvorgänge getrennte Zellen zu verwenden, was in der Zeichnung durch strichpunktierte Darstellung einer zweiten Zelle 25 angedeutet ist. Der Umschalter 17 entfäliadabei. Es muss statt dessen in den Stromkreis der zweiten Zelle 25 ein Schalter eingebaut werden, der von dem die Kopierlichtquelle einschaltenden Relais 15 gesteuert wird. Bei Verwendung von zwei Zellen wird eine Zelle durch einen im Messstrahlengang angeordneten Strahlenteiler beaufschlagt. 



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Belichtungsstärke in zwei Stufen regelbar. Es ergeben sich bei einem Unterschied in der Dichte der zu kopierenden Negative von 1 : 40 Belichtungszeiten im Verhältnis 1 : 6. Es ist selbstverständlich möglich, mehr als zwei Stufen vorzusehen. Zu diesem Zweck müssten der Höchstohmwiderstand 2 entsprechend unterteilt und mehrere parallele Thyratrons vorgesehen werden. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Belichtungssteuerung bei automatischen Kopier- oder Vergrösserungsgeräten mit einer Anordnung zur Regelung der Belichtungszeit und einer vor der Belichtung wirksamen Anordnung zur   
 EMI2.1 
 dass die Beleuchtungs-stärke in Abhängigkeit von der Dichte des zu kopierenden Negativs auf vorher festgelegte Werte stufenweise eingeregelt wird, wobei für die Steuerung der Umschalteinrichtung für die Beleuchtungsstärke eine auf die   Zündelektrode   eines Thyratrons wirkende Photozelle vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung der Beleuchtungsstärke durch Spannungsänderung an der Kopierlichtquelle erfolgt. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltung derBeleuchtungsstärke durch Einschalten von Blenden oder Filtern in deren Strahlengang erfolgt.
    4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung der Beleuchtungsstärke und für die Steuerung der Belichtungszeit die gleiche Photozelle vorgesehen ist.
    5. EinrichtungnachAnspruch4, dadurch gekennzeichnet, dasszurUmschaltungderPhoto- zelle von der Einrichtung zur Steuerung der Beleuchtungsstärke auf die Einrichtung zur Steuerung der Be- lichtungsstärke, mit dem Antriebsmechanismus eines in bekannter Weise zum Zwecke der Negativbetrachtung in den Belichtungsstrahlengang einschaltbaren klappspiegels ein elektrischer Umschaltmechanismus verbunden ist.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerung der Beleuchtungsstärke und für die Steuerung der Belichtungszeit getrennte Photozellen vorgesehen sind, wobei eine der beiden Zellen mittels eines im Messstrahlengang befindlichen halbdurchlässigen Spiegels beaufschlagt ist.
AT894563A 1963-04-25 1963-11-08 Einrichtung zur Belichtungssteuerung bei automatischen Kopier- bzw. Vergrößerungsgeräten AT244759B (de)

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