AT24459B - Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung gebrauchter Fässer. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung gebrauchter Fässer.Info
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Description
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der DUrstmaschine gelangt.
Diese sind auf die Achsen 10 und 11 aufgekeilt, welche. auf beliebige Weise angetrieben worden und sich beide ständig, und zwar in gleichem Sinne drehen. Wie Fig. 2
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sitzenden Rollen sind in bezug auf ihre Grösse so eingerichtet, dass sie ein der bauchigen Gestalt des Fasses entsprechendes Auflager für dieses bilden.
In den Fig. 12 und 13 ist die Bauart der Rollen 8 genauer dargestellt. Dieselben
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förmigen Kränzen 109, welche mit dem der Abnutzung unterliegenden Gummiring 110 versehen sind. Ist die Abnutzung dieses Ringes so weit gediehen, dass derselbe nicht mehr brauchbar ist, dann erfolgt, ohne dass die Naben 108 von der Achse 10 gelöst zu werden brauchen, die Auswechslung der Kränze 109 nach Lösen der Muttern 111 durch Aufsetzen eines neuen Kranzes, dessen Befestigung dadurch geschieht, dass die Muttern 111 wieder aufgesetzt und angezogen werden. Dabei worden die zweitoiligen, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, auf Schrägen laufenden konischen Spannringe 112 derart vorschoben, dass die Einstellung und Zentrierung des Kranzes./ eintritt.
Die Reinigung des mittels der genannten Rollen in ständige Umdrehung versetzten Fasses bewirken Bürsten, welche in zwei Gruppen angeordnet sind, deren eine aus den Bürsten 12 besteht, welche den Umfang des Fasses berühren, während an den Böden desselben die Bürsten 13 angreifen, die nicht eine glatte, sondern im Hinblick auf die Bodengestattung des Fasses eine abgesetzte Form (Fig. 2) besitzen.
Der Umstand, dass nicht immer Fässer gleicher Grösse bezw. Form behandelt werden,
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gleichmässig sowohl an den Umfang wie an den Boden des Fasses anlegen. Zu dein Zwecke sind die Bürsten 12 an Hebeln 14 befestigt, die sich um Wellen 15 drehen können und mit Gegengewichten 16 versehen sind. In ähnlicher Weise sind die die Bürsten 13 tragenden Hebel 17 auf Wellen 18 drehbar gelagert und mit Gegengewichten 19 versehen. Während aber die Bewegung der Hebel 14 lediglich eine freischwingende ist, werden die Hebel 17
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und 21 fest. gekeilt sind, welche auf ihrer Stirnseite Vorsprünge besitzen, auf weiche zwei Lappen drücken, die an der Stange 22 angebracht sind.
Diese letztere wird mittels Hebels 23 oder in sonst geeigneter Weise periodisch ab- wärts bewegt, wodurch die Bürstenhebel j ! 7 sich öffnen und gleichzeitig auf die mit einstellbaren Anschlägen 24 versehenen Ausläufer 25 der Hebel 14 drücken. Die zur gegenseitigen Berührung kommenden Stellen der beiden Hebelarten (14, 17) bewegen sich durch die Verbindungsobene der Hebelachsen hindurch und ihre Entfernungen von den letzteren sind durch entsprechende Einstellung der Anschläge 24 so gewählt, dass die vier Bürstengruppen sowohl bei grossen als auch bei kleinen Fässern ungefähr gleichzeitig sich anlegen.
Abgesehen hievon sind die Achsen so gelegt, dass die Bodenbürsten 13 mit ihren, wie er-
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als zu den kleinen Fässern passen ; es liegen also die Bodenbürsten, falls grosse Fässer gereinigt werden, etwas höher, als wenn die Reinigung von kleinen Fässern durchgeführt wird. Schliesslich ist bemerkenswert, dass die Achsen der lebel 14 so gelegt sind, dass die daran befestigten Bürsten 12 jeweils das zu reinigende Fass in seiner ganzen Länge überdecken, aber nicht überragen, wodurch es erreicht wird, dass beim Reinigen kleiner Fässer die Bodenbürsten 13 von den Bürsten 12 in keiner Weise behindert werden.
Während der Behandlung des Fasses in der Bürstmaschine hat sich die Kurbel C weitergedreht und den um 26 drehbaren, aus zwei gleichen, nebeneinander liegenden Teilen bestehenden Ausworfhebel 27 mittels einer mit Nase 28 versehenen Druckstange 29 langsam angehoben. Derselbe befördert denn das gebürstete Fass auf die schräge Bahn 3n. Hat sich der Hebel 27 so weit gedreht, dass das Fass fortrollen konnte, dann hat sich die Druckstange 29 mit ihrem vorderen Ende so an den die beiden Hälften des Hebels 27 verbindenden Steg. bezw. an einen in letzterem Hebel befestigten Bolzen oder dgl. angelegt, dass bei weiterer Drehung der Kurbel 6 die Ausklinkung der an der Druckstange befindlichen Nase 28 erfolgt, worauf der Hebel 27 in seine Ruhestellung zurückfällt und das von der Stelle 2 aus herbeirollende Fass nicht aufhält.
Ehe jedoch das gebürstete Fass mittels des
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des Fasses besitzt. Die höchste Stellung dieses Hockfs ist in Fig. 1 mit punktierten Linien angedeutet. Derselbe ist mittels Hebels 34 und Druckstange 35 verstellbar und wird zweckmässig hohl hergestellt mit einom eingeschraubten Führungszapfen 36, der in einer feststehenden Hülse 37 verschoben werden kann. Es hat dies den Zweck, auszuschliessen, dass die Gleitssiichen durch Verunreinigungen leiden, welche von dem Spritzwasser mitgeführt werden.
Das die schräge Bahn 30 abwärts rollende Fass gelangt dann auf die paarweise oder in einer Mehrzahl angeordneten Rollen 38 und 39 (Fig. 3), welche zu der zum Aufsuchen dos Spundloches dienenden Vorrichtung gehören und im wesentlichen die Gestaltung und Anordnung der Rollen 8 und 9 besitzen, nur mit dem Unterschied, dass hier allein die
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Bewegung des Fasses folgen.
Nachdem sich das Fass auf den Rollen befindet, muss es gegebenenfalls zunächst durch entsprechende seitliche Verschiebung derartig eingestellt werden, dass seine Mitte in der Mittelebene der Maschine liegt. Dies wird mit Hilfe der beiden seitlich am Fass angreifenden, mit
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mit ineinandergreifenden Zahnsogmenten 45, 46 ausgestattet sind. Die Bewegung dieser Hebel kann in genau der gleichen Weise geschehen, wie diejenige der mit ähnlichen Zahn-
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Spundloches und zum Festhalten des Fasses dienende, in einer Paraltetogrammführung gf- lagorte Greifer 47 in das Spundloch 48 eindringen.
Derselbe ist in einem oben durch ge- neigte bezw. gewölbte Flächen, deron Zweck es ist, das Liegenbleiben von Korken zu verhindern, abgedeckten Gehäuse 49 drehbar gelagert, welches mit einem nach unten gehenden Arm 50 versehen ist, der von der Lenkstange 51 und dem Hebel 52 geführt wird. Die Drehachse 53 des letzteren, der eine sich an den Fassumfang anlegende Rolle 54 trägt, ist nachgiebig gelagert, indem sie sich unter Überwindung des von der Feder 55 ausgeübten Gegendruckes in wagerechter Richtung verschieben lässt.
Durch diese eigenartige Gestaltung und Lagerung ist der Greifer in den Stand gesetzt, dreierlei Bewegungen auszuführen. Die eine senkrecht aufwärts bezw. abwärts gerichtete, sich wegen des verschiedenen Durchmessers der Fässer als notwendig ergebende
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des Hebels 5. 3 und durch geeignete Länge der beiden Arme dieses Hebels erreicht wird. Iliebei ist zu beachten, dass ein Fass von grossem Durchmesser, das sich nur wenig tief zwischen die Rollen 38 und 39 legen kann, die Rolle 54 mehr zurückdrücken wird, als ein kleines Fass, so dass also auch dementsprechend das Gehäuse 49 in ersterem Falle höher eingestellt wird, als in dem letzteren Falle.
Die zweite durch Einwirkung einer Feder 55 bewirkte Bewegung des Greifers ist eine um seine eigene Achse drohende, die ermöglicht wird, sobald das Spundloch des Fasses sich über der Greiferspitze befindet.
Die dritte Bewegung des Greifers, welche durch nachgiebige Lagerung der Drehachse des Hebels 52 erreicht wird,. ist ungefähr gleichlaufend mit der Bewegungsrichtnng des unterste Fassteiles, die bezweckt, die Energie der grossen in Umdrohung befindlichen Fässer, nachdem der Greifer in das Spundloch eingedrungen ist, durch einen teilweise elastischen Stoss zu vernichten, damit sowohl der Greifer als auch die Spundbüchsen der Fässer möglichst geschont werden.
Hiebei wird der von der Greiferspitze zurückzulegende Weg, im Gegensatz zu einer etwaigen einfachen hebelanordnung, durch die beschriebene Einrichtung in zwei Teile zerlegt, und zwar erstens in den wie bereits erwähnt durch eine
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spitze eine Horizontalkomponente erhält, deren Richtung mit der Bowegungsrichtung der Spnodbüchse annähernd zusammenfällt, um mehr Zeit für das Eindringen des Greifers zu gewinnen. Natürlich wird derselbe möglichst klein und leicht gebaut und mit Federdruck versehen, damit er sich rasch, d. h. mit wenig Trägheitswiderstand, bewegt.
Die Annäherung des Gehäuses 49 an das Fass geschieht nicht etwa durch einen Feder- oder Gewichtsdruck, der das Gehäuse so weit nach oben treibt, bis es gegebenenfalls mit Zwischenschaltung einer Rolle am Fass anliegt, weil letzteres dadurch weniger stark auf die treibenden Rotten 38 drücken würde. Die Annäherung geschieht vielmehr durch den Druck des Fasses auf eine jenseits der losen Rollen 39 befindliche Rolle, wodurch die letzteren entlastet, dagegen die treibenden Rollen 38 belastet werden, was wesentlich dazu beiträgt, die Drehung des Fasses sicher gleichförmig zu gestalten.
Eine grössere Störung des Betriebes wäre denkbar, wenn zufälligerweise einmal der Groifor am Eindringen in das Spundloch verhindert wird. In diesem Falle empfiehlt es sich, die Maschine sofort selbsttätig zum Stillstand zn bringen. Es geschieht dies mittels
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gelagert ist. Das obere Ende dieses Hebels trägt einen Bolzen 58, auf welchem ein weiterer Hebel 59 drehbar sitzt, gegen den ein Anschlag 60 drückt, welches zeitweise auf beliebige Art sich in wagerechter Richtung verschiebt, Hiebei wird das obere Ende des Hebels 59 unter den Greifer 47 geschoben, sofern dieser in das Spundloch eingedrungen ist, oder wenn kein Fass auf den Rollen 38, 39 liegt.
Wird dagegen der Greifer vom Fassumfang in die durch punktierte Linien angedeutete Tiefstellung gedrückt, dann stösst das obere Ende des Hebels 59 auf den Greifer und das untere Ende desselben auf einen entsprechend angeordneten Hebel ! M und droht denselben derart, dass die Nase 62 aus der zugehörigen Rast einer Ausrückstange 68 gehoben wird und letztere sich vorschiebt, wodurch die Maschine zum Stillstand gebracht wird.
Zur Weiterbeförderung der Fässer auf die jeweils nächste Arbeitsstelle dient eine Schwinge. Diese besitzt ein Gestell 64, auf welchem zwei mit Gegengewichten versehene Kurbeln 65 und 66 gelagert sind, deren auf einer Seite befindliche Wellenznpfen Kurbel-
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Stange 69 miteinander verbunden sind. Mit diesen Ililfskurbeln soll eine parallele c Lago der Hauptkurbeln erreicht werden, wenn letztere ungefähr wagerecht stehen, was durch die Zahnräder allein wegen des unvermeidlichen Spielranmes der Zähne nicht erreicht werden kann. Doch könnten die Hilfskurbeln auch dazu verwendet werden, beide K@belwellen miteinander zu kuppeln, ohne Zwischenschaltung von Rädern.
An den Kurbeln 65 und 66 sind BÜgel 70 und 71 drehbar aufgehängt, welche an ihrem unteren offenen Ende durch die Tragstangen 72 und 73 und höher oben durch die Traversen 74 und 75 zu einer in sich geschlossenen Schwinge verbunden sind. Die Trag-
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Bei der Inbetriebsetzung der Maschine werden die Kurbeln 65 und 6 ( ; gedreht und dadurch die Stützbleche 76 der Schwinge derartig in Bewegung gesetzt, dass sie das noch im Spundlochsuchapparat liegende Fass in die Höhe heben und es auf die Stützbleche des ersten Spülapparates 80 absetzen. In gleicher Weise werden die Fässer auf den nächsten Spülapparat 81 und schliesslich auf die am Balken 79 befestigten Stützbleche 82 gesetzt,
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kann.
Darauf erhalt das von dem Spülwnsser befreite Fass durch die Schwinge oder durch Drehen eines Winke ! hebots S3 einen Anstoss, durch welchen es auf den Rollenbock 84 gelangt, auf dem es gegebenenfalls von einem Arbeiter nachgesehen wird, worauf seine Fortschaltung erfolgt.
Bemerkenswert an der Einrichtung der Spütapparate ist, dass dieselben mit einem Spritzrohr (Fig. 9 und 10) verschen sind, welches innerhalb eines gewissen Ausschlagwinkels gedreht worden kann. Die Wasserzuführung erfolgt mittels eines biegsamen Schlauch-
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besteht'im wesentlichen aus einem Arm 90, weicher in beliebiger Weise bewegt wird.
Zweckmässig werden die Arme von mehreren zu einer Maschine gehörigen Spulapparaten durch eine den Antrieb bewirkende Stange 91 oder in sonst geeigneter Weise zwangläufig miteinander verbunden und in Bewegung versetzt.
Wie bereits hervorgehoben, dient das verschiebbare Anschlagstück 60 (Fig. 3) zum selbsttätigen Stillsetzen der Maschine, um grössere Störungen zu verhindern, welche eintreten könnten, wenn der Greifer des Spundloches am Eindringen in das Spundloch verhindert wird. Die Bewegung dieses Stückes wird beispielsweise so durchgeführt, dass eine oben mit Winkelhaken und Führung versehene Stange 92 (Fig. 6) von einem im Stirnrad 93 in entsprechender Entfernung von der Achse befestigten Bolzen 94 in die Höhe gezogen und wieder freigegeben wird. Die dadurch bewirkte zeitweilige Bewegung der Stange 92 wird durch Hebelarme 95 und 96 und Welle 97 auf die Stange 98 übertragen, an welch letzterer das Anschlagstück 60 sitzt und welche auch zur Bewegung des Winkelhebels 83 verwendet werden kann.
Hiebei wird die Bewegung der Stange 60 so eingestellt, dass die selbsttätige Ausrückung des Spundlochsuchapparates in Tätigkeit kommen konnte, ehe die Schwinge das auf den Rollen 38 und 39 liegende Fass anhebt. Andererseits wird die Einstellung jener Stange so bewirkt, dass sie schon wieder in ihre Ruhelage zurück- gefallen ist, ehe die Maschine stillsteht. Dies bietet den Vorteil, dass das Fass, welches Anlass zur Störung des Betriebes gab, ohne Schwierigkeit von Hand gedreht werden kann und dem Greifer 47 das Eindringen in das Spundloch ermöglicht wird, worauf nur noch die Ausrückerstange 63 zu verschieben ist, um für den normalen Gang der Maschine zu sorgen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Fässer der Reihe nach zu den, die einzelnen Reinigungsarbeiten ausfuhrenden Vorrichtungen gelangen, dadurch gekennzeichnet, dass die gegebenenfalls vorbehandelten Fässer in eine Bürstvorrichtung gebracht, dortselbst vom äusseren Schmutz befreit werden und dann in eine Vorrichtung zum Suchen des Spundloches gelangen, von welcher aus sie in symme- trischer Stellung über Spritzrohre einer oder met'errer Ausspüivo@richtungen gesetzt werden, um nach darauffolgender Entleerung zur Fortscha. ffung bereit gestellt zu werden.
Claims (1)
- 2. Eine Ausgestaltung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fässer selbsttätig über eine Bürstvorrichtung in den Spundlochsucher gerollt, aus diesem durch in schwingende Bewegung versetzte Tragkörper in symmetrischer Stellung auf die Spritzrohre der Ausspülvorrichtung abgesetzt und dann in gleicher Weise auf Stützbleche gebracht werden, von welchen die Fässer abrollen.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel (6) mittels einer mit Nase versehenen Druck- EMI5.3 hebt und seine Weiterbeförderung veranlasst.4. Ausführungsform der in Anspruch 3 genannten Vorrichtung, bei welcher die Rollen für die Drehung des Fasses mit fest auf ihren Achsen sitzenden Naben, sowie mit abnehmbaren Gummilaufkränzen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Naben (lOB) einen besonderen abnehmbaren Laufkranz (109) besitzen, der seinerseits mit der Ab- nutzung unterliegendem Gummiring (110) überzogen ist.5. Ausfiihrungsform der in Anspruch 3 genannten Vorrichtung, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Auswerfhebel (dite ihn in Bewegung setzende Stange (29) zum Ausklinken bringt und dadurch die Bahn für das nächste Fass rechtzeitig freigibt.6. Ausführungsform der in Anspruch 3 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die die Bodenbürsten tragenden Hebel 7 durch Stirnradsegmente (20, 21) gekuppelt sind.7. Ausführungsform der in Anspruch 3 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die mit ineinandergreifenden Zahnradsegmenten zu 21) versehenen, die Seitonbursten (13) bez\\'. die zur richtigen Einstellung des Fasses dienende !' Rollen (40) tragenden, um Wellen (18) drehbaren Hebel (17) dadurch geöffnet werden, dass periodisch ein Druck auf die Segmente (20, 21) ausgeübt wird. <Desc/Clms Page number 6>8. Ausführungsform der in Anspruch 7 genannten Vorrichtung, dadurch gekelln zeichnet, dass die die Bürsten (12) tragenden Hebel (14) derartig drehbar gelagert sind, dass sie mit zweckmässig einstellbaren Anschlägen (24) über entsprechenden Anschlagflächen der Hebel (17) liegen.9. Ausführungsform der in Anspruch 8 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das fertig gebürstete Fass, ehe es weiterbefördert wird, durch einen verstellbaren Bock oder dgl. angehoben und durch letzteren, sowie durch die am Fass anliegenden Bürsten zum Stillstand gebracht und erst hierauf durch einen entsprechend geformten Hebel (28) ausgeworfen wird, ohne während des Auswerfens noch mit den in Umdrehung befindlichen Rollen (8, 9) in Berührung zu kommen.10. Ausführungsform der in Anspruch 3 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass gegen den Umfang des in Umdrehung befindlichen Fasses ein zum Suchen des Spundloches dienender, in einem zweckmässig oben durch geneigte bezw. gewölbte Flächen abgedeckten Gehäuse liegender,. drehbarer Greifer (3) mit demselben zugleich dadurch geradlinig aufwärts und abwärts bewegt wird, dass eine mit Lenkstange (51) und Hebel (52) versehene Parallelogrammführung vorgesehen ist.11. Ausführungsform der in Anspruch 10 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet,'dass ein Arm des gegebenenfalls mit nachgiebig gelagerter Drehachse (53) ver- sehenen Hebels (52) an dessen Ende eine Rolle (54) angebracht sein kann, dazu verwendet wird, die Einstellung des Greifergehäuses (49) in richtiger Höhenlage zu bewirken.12. Ausführungsform der in Anspruch 11 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (54) von der durch die Drehachse des Fasses gelegten Vertikalebene aus betrachtet, jenseits der nicht maschinell angetriebenen Tragrollen (39) sich am Fassumfang anlegt und dadurch den Druck des Fasses auf die maschinell angetriebenen Rollen (38) erhöht.13. Ausführungsform der in Anspruch 8 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (3) mittels einer Feder derart gedreht wird, dass er in das Spundloch des Fasses selbsttätig eindringt, zu welchem Zwecke seine Drehachse so gelegt wird, dass die Bewegung der Greiferspitze eine horizontale Komponente erhält, deren Richtung mit der Bewegungsrichtung der Spundbüchse annähernd zusammenfällt.14. Ausführungsform der in Anspruch 13 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem den Greifer tragenden Teil (58) des Parallelogrammes durch Ver- mittlung eines Armes (56) ein Hebel o verbunden ist, dessen Drehachse zeitweilig durch ein Anschlagstück (60) eine Verschiebung in ungefähr horizontaler Richtung erfährt, dessen oberer Arm frei unter dem hochstehenden Greiferdaumen schwingen kann, an den nieder- gedrückten Greifer dagegen anstösst und derselbe in letzterem Falle gezwungen wird, mit dem Ende seines unteren Armes eine Ausklinkvorrichtung (61, 62, 63) iu Tätigkeit zu setzen und dadurch die Maschine zum Stillstand zu bringen.15. Ausführungsform der in Anspruch 3 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Gestell zwei mit Gegengewichten versehene Kurbeln (65, 66) gelagert sind, deren Wellenzapfen Kurbelarm (67, 68) tragen, die winkelrecht zu den Hauptkurbeln stehen und durch eine Stange (6eJ) oder dgl. miteinander verbunden sind, zum Zwecke, eine parallele Lage der Hauptkurbeln zu erreichen, wenn letztere ungefähr horizontal stehen.16. Ausführungsform der in Anspruch 11 genannten Vorrichtung, dadurch gekenn- zeichnet, dass an den I (urbeln (65, 66) Bllgel (70, 71) drehbar aufgehängt sind, welche in Verbindung mit an ihrem unteren offenen Ende sitzenden Tragstangen und darüber an- geordneten Traversen eine in sich geschlossene Schwinge bilden.17. Ausführungsform der in Anspruch 16 genannten Vorrichtung, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Antriebskurbeln (65, 66) sich oberhalb des von den abgesetzten Fässern sowie des von den feststehenden Tragstützen und Spritzapparaten beanspruchten Raumes bewegen, wodurch ermöglicht wird, die Einschaltung einer nicht mit Arbeitsgelegenheit versehenen Absatzstelle der Fässer zu vermeiden.18. Ausführungsform der in Anspruch 3 genannten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ein nicht fortlaufend, sondern nur innerhalb eines gewissen Ausschlagwinkels sk. drehendes Spritzrohr (88, 89) angeordnet ist, welches seine Wasserzuführung durch ein elastisches Schlauchstück (86) erhält.19. Ausführungsform der in Anspruch 13 genannten Vorrichtung, dadurch gekenn- zeichnet, dass behufs Erlangung der wünschenswerten Beweglichkeit des Schlauchstückes (86) dieses von einer Wasserleitung kommend, jenseits der Drehachse des Spritzrohres mit diesem mittels eines am drehbaren Rohr festgeschraubten Bogenstückes (87) verbunden ist.
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