AT24373B - Laboratoriumszentrifuge mit Schneckengetriebe. - Google Patents

Laboratoriumszentrifuge mit Schneckengetriebe.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Laboratoriumszentrifuge mit Schneckengetriebe. 



   Zum Antrieb für Zentrifugen ist allgemein als Bewegungsmechanismus die Verwendung von   Schneckenrädern, welche   in eine Schnecke oder Schraube ohne Ende eingreifen, bekannt. Nach vorliegender Erfindung wird die Schnecke nicht durch ein Schneckenrad, sondern durch ein   Stiftenrad angetrieben, wie es   in anderen, jedoch dem hier   in Frage     kommenden   Verwendungsgebiet sehr fernliegenden Zweigen der Technik bereits verwandt wird.

   Der dadurch erzielte allgemeine Vorteil, der zwar mit der Verwendung der Stiften-   räder überhaupt verbunden   ist, ist zunächst der, dass die Zähne des Antriebsrades nicht, wie bei dem   Schneckenrad,   in der Form genau der   Schnecke angepasst sein müssen, um   
 EMI1.1 
 eher und billiger ersetzt und an die richtige Stelle gesetzt   werden, als ein sich dnr   Schraubenform anpassender Zahn. 



   Ein weiterer Vorteil, der die neue und fortschrittliche Wirkung des Erfindungsgegenstandes erkennen lässt, ergibt sich aus dem besonderen Zwecke, zu dem gerade die vorliegende Zentrifuge Verwendung finden soll. Bei Laboratoriumszentrifugen zu wissen-   schaftlichen   Untersuchungen erscheint es wünschenswert, dass der von Hand erforderliche Antrieb zeitweise unterbrochen wird, um die horizontale Scheibe vermöge des Trägheitsgesetzes   selbsttätig weiter rotieren zu   lassen. Die Unterbrechung des Antriebs ist in Laboratorien aus naheliegenden Gründen deshalb erforderlich, um für   andere Massnahmen   freie Hand zu haben.

   Um nun bei Stillstehen der durch eine Kurbel zu betätigenden horizontalen Antriebswelle ein Weiterrotieren der   vcrtilialen Achse   und der auf derselben sitzenden   vertikalen Scheibe zu ermöglichen, muss   eine Ausrückvorrichtung   eingeschaltet   
 EMI1.2 
 Berührungsfläche der Schnecke oder Schraube mit dem Schnecken- oder Schranbenrad möglichst gross gemacht und die Form beider genau angepasst wird. Ausserdem würde ein sofortigesEinkuppelndesSchneckenradeswährendderBewegungdervertikalenAchsenur dann   erfolgen, wens   in   dem betreffenden Zei@punkt die in Betracht   kommenden Zähne des Schneckenrades genau in die Lücke der Schnecke einpassten.

   Da dies aber nicht mit der erforderlichen Genauigkeit erreicht werden kann, werden die Zähne des   Schnecken-   rades, sowie das Gewinde der Schnecke erheblich abgenutzt, so dass nach verhältnismässig 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Reibung zwichen den Stiften a des Stiftenrades und den Gängen c der Schraube ist eine geringe, der durch die Stifte auf die Gänge ausgeübte Druck jedoch ein derartiger, dass nach wenig Umdrehungen eine genügend grosse Umdrehungsgeschwindigkeit der   Schraubenwelle   erreicht wird. 



   Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass, bei Nachlassen der Antriebskraft, das Stiftenrad selbsttätig   zur Ausrückung gebracht wird,   indem dieses, dem Druck   der Schnockongänge nachgebend, mit seiner Welle seitlich   ver-   schoben   wird (bezogen auf Fig. 2 von unten nach oben). 



   Die in Fig. 3 und 4 zur Darstellung gebrachte Ausführungsform hat den besonderen 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Laboratoriumszcntrifuge mit Schneckengetriebe zu wissenschaftlichen Untersuchungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Schnecke durch ein Stiftenrad erfolgt, dessen Stifte mit Spielraum in das Schneckengewinde eingreifen.
AT24373D 1904-04-23 1904-10-19 Laboratoriumszentrifuge mit Schneckengetriebe. AT24373B (de)

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